Beiträge von Kiggie

    Wenn man so "gar keine Ahnung" hat, würde ich eher empfehlen, mich erstmal mit echten Menschen zu unterhalten...

    Da bin ich bei dir, kam bei mir ja auch erst hinten in der Liste. Aber vielleicht sind da dann Denkanstöße dabei, die helfen können, wenn man damit umgehen kann und den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht.

    Hallo,

    Gerade zu Beginn des Refs muss man in meinen Augen nicht kreativ sein, sondern erst einmal eine Grundstruktur erlangen. Ziel der Stunde und dann ableitend Methoden finden.

    Gerade dafür sollten aber auch Mentoren sowie das Seminar da sein, hast du deine Fachleitung mal darauf angesprochen?

    Oder im Austausch mit anderen Referendaren?
    Du hospitierst ja auch im Unterricht (oder hast hospitiert), auch daraus kann man Ideen ableiten und sonst natürlich Literatur.

    Ansonsten bezüglich Kreativität und Planung kann auch ChatGPT eine Hilfe sein.

    Viel Erfolg!

    Vermutlich haben wir eine andere Sozialisation durchlaufen. Ich stamme aus einer Handwerkerfamilie und war am Gymnasium eher "Exot". Zudem komme ich aus der christlichen Jugendarbeit - ohne bibelfest und -treu zu sein - und bin so in der "unteren" Ausbildungsschicht gelandet, um dieser Aufstiegschancen zu verschaffen.

    Sorry fürs weitere Off-Topic, aber was hat Sozialisation damit zu tun, ob man nun gerne kleinere Kinder unterricht oder lieber (junge) Erwachsene?

    Glaub mir am BK braucht man ne gute Sozialisation, wir verhelfen vielen noch zum Abschluss, die es vorher woanders nicht geschafft haben. Wir verschaffen also definitiv Aufstiegschancen. Und genau das finde ich so toll an berufsbildenden Schulen.

    Aber ich will keine Kinder/Teenager unterrichten, das macht mir keinen Spaß!

    Ich habe das schon häufiger gehört und in in Internetforen zum Thema "Lehramt" gelesen, wenn es darum ging, ob ein Referendariat wirklich notwendig ist, wenn man doch auch eine viel weniger stressige Feststellungsprüfung machen kann.

    Da wollte ich halt wissen, ob das so stimmt.

    Mit Feststellungsprüfung wirst du nicht verbeamtet und verdienst damit in der Regel auch weniger (Kenne mich bei Privatschulen nicht aus).

    Mit Verbeamtung bist du nahezu unkündbar, klar kannst du abgeordnet/versetzt werden, aber Kündigung ist schwierig.

    In deinem geschilderten Fall lässt sich keine pauschale Aussage treffen, wenn beide aber in Anstellung sind, können beide gekündigt werden. Dann kommt es sicher noch auf die Fächer und Verträge an.

    Oder man sucht eine andere Schule, die sich an die Normen hält.

    Fachschulen sind halt leider nicht so stark vertreten. Aber ja, schauen sollte man.


    Meine einzige Idee dahinter wäre, dass mit dem letzten allgemeinbildenden Zeugnis geprüft wird ob im Rahmen der Fachschule noch der FHR-Abschluss gemacht werden kann. Aber Aufnahmevoraussetzung sehe ich nicht.

    Mein ältester Neffe wäre dann fast 14 und aus Lehrersicht wäre in unserem Schulsystem damit nicht mehr viel zu retten.

    Zumindest dann, wenn man Abitur machen oder studieren möchte.

    In Deutschland kannst du jederzeit noch dein Abitur machen und auch ein Studium aufnehmen, ich sehe daher diese Probleme nicht an. Die Kids sollen das genießen, dass sie zweisprachig aufwachsen und wertvolle Erfahrungen mitnehmen.

    Ja mei, am Ende wiederholen sie vielleicht eine Klasse falls nötig, aber ich sehe das Problem nicht.

    Und noch eine Ergänzung: Es gibt auch BBSen ohne Berufsschule.

    Stimmt, gibt es in NRW auch, eher selten, aber ich kenne eine, die hat nur Vollzeitbildungsgänge.

    Sissymaus und Kiggie : An meiner Schule führt bspw. die "Zweijährige Fachschule Sozialpädagogik" zur/zum "Staatlich anerkannten Erzieher*in - Bachelor Professional in Sozialwesen".

    Das hatte ich so wirklich nicht auf dem Schirm. In diesem weit gefassten Feld ist man dann doch nur in seiner eigenen Blase unterwegs.

    Wenn ich dran denke, dass es risige Bündel-BKs gibt, die keine Ahnung wie viele Bildungsgänge dann haben.

    Wenn du neben 2 Abenden noch 5 Vormittage in der Schule bist, dann nützt mal eine Stunde länger schlafen auch nicht mehr viel.

    Wenn dann noch eine Lehrerkonferenz nachmittags dazu kommt, bist du in der Woche überhaupt nur zum schlafen zu Hause.

    Ich liebe den Abendunterricht, lege aber Wert darauf, dafür einen Vormittag frei zu bekommen. Ist leider bislang noch nie so wirklich gelungen.

    Also das kann ich nicht bestätigen von meinem Stundenplan. Ich habe trotz Abendunterricht kaum Springstunden.

    Starte einmal um 13 Uhr + Abendunterricht und einmal habe ich nur Abendunterricht, also erst um 17 Uhr.

    Aber am Tag nach dem Abendunterricht bin ich froh, wenn es früher ist, anstatt dann schon wieder nachmittags eben nicht daheim zu sein.

    Was wäre Anlage B? Gibt es auch noch F?

    Anlage F gibt es nicht mehr.

    Am Berufskolleg in NRW kann man Abschlüsse von Hauptschule nach Klasse 9 bis zum Abitur, sowie Berufsschulabschluss und dann den Techniker (Bachelor Professional) machen. Daher weiger ich mich, dass ich Berufsschullehrerin wäre, das wird dem Großteil der Schüler nicht gerecht.

    Berufsbildende Schule trifft es daher viel besser.

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