Beiträge von Kiggie

    Also ich sollte das mal nachfragen beim Landesprüfungsamt.

    Ja!


    Maschinenbau kann ich 2 Monate nachweisen. Deswegen müsste es wohl oder übel noch 10 Monate sein.

    Bei der fachpraktischen Tätigkeit geht es nicht darum, dass du die direkt in deinem Fach nachweist.


    Ich habe ne Ausbildung als Chemielaborantin, studiert dann Chemie und Elektrotechnik. Da habe ich 0 Tage Tätigkeit in ET. (Vielleicht war das aber auch nur Glück ....)

    Von daher --> Anfragen und wenn du Glück hast, passt alles. Oder kannst den Rest noch nachholen.
    Das muss ja nicht am Stück sein.

    Schau mal hier: https://www.pruefungsamt.nrw.de/wege-ins-lehra…sche-taetigkeit

    wäre dann Wirtschaftswissenschaften und Finanz-Rechnungswesen. Ist ja dann die kleine berufliche Fachrichtung,

    Da gibt es dann ja noch viele Wahlmöglichkeiten. Mit Maschinenbau ist dein Job aber sicherlich noch garantierter.

    Aber das Ding ist, dass ich dann noch 10 Monate Fachpraktische Tätigkeit absolvieren müsste. Es sei denn die erkenne meine Praktika und Werkstudentenjobs an. Ist ein produzierendes Unternehmen; aber war nicht im Handwerk...

    Warum denkst du, dass es im Handwerk stattfinden muss?

    Denke, das wäre Wunschvorstellung, dass sie das akzeptieren vom Landesprüfungsamt.

    Warum nicht nachfragen dort? Dann hast du Gewissheit.


    Möchte aber Maschinenbautechnik und Fertigungstechnik.

    Warum dann Wiwi dazu? Warum nicht WiPo? Wäre einfacher fürs Ref wegen passender Schule behaupte ich mal.

    Die kleine berufliche Fachrichtung ist am Ende eh Wumpe. Ich unterrichte alles was es gibt an kleinen beruflichen Fachrichtung mit Elektrotechnik. Relevant ist das nur für Ref und spätere Stellenausschreibungen.

    So viele Möglichkeiten, und ich weiß nicht was gerade das richtige wäre...

    Das ist sicherlich nicht so einfach. Und kann dir auch keiner abnehmen, aber ich hoffe ein paar Hinweise und Tipps sind sinnvoll für dich.

    Hmm, es ist ja eine zugelassene Kombination seitens der Universitäten. Wurde da also nachher für das Ref nicht weitergedacht?

    Uni hat halt nichts mit der Ausführung in der Schule zu tun. Von daher bin ich grundsätzlich ein Fan davon, dass alles möglich ist.

    Ich kenne auch ein paar die ihr Ref an zwei Standorten gemacht haben. Ist halt nicht ideal, da man dann nur 1-2 Tage an jeder Schule ist und nicht richtig ankommt. Aber es ist machbar. Kommt aber auch wieder auf den Standort an.

    Wenn dafür für dich die Fächer voll und ganz in Frage kommen würde ich es wohl machen.

    Aber bei der Kombi mit technischem Fach wird häufiger WiPo gewählt, das deckt dann eher die Wirtschaftsfächer am BK ab.

    Finde es jetzt auch schwierig, Erfahrungsberichte dazu zufinden...

    Zu der Kombi? Verständlich, ist halt auch eher exotisch. Was willst du noch konkret wissen?

    Ggf. wäre hier noch sinnvoll Kontakt zu einem ZfsL aufzunehmen, die wissen eher konkret um die Umsetzung, was gegeben sein muss für das Ref in WiWi.

    Ferner wird mir auch wohl das Berufsfeldpraktikum anerkannt.

    Habe es nicht mehr auf dem Schirm. Hast du eine Ausbildung vor dem Studium absolviert?
    Dann sollte das kein Thema sein, mir wurde es auch anerkannt.


    Orientierungspraktikum muss ich absolvieren. Würde das dann gestückelt machen, da ich nebenbei arbeite.

    Orientierungspraktikum sind 4 Wochen, geht das gestückelt? Bzw. wenn dann eher Modelle, wie jede Woche 2 Tage in die Schule oder meinst du das?

    Alles andere macht wenig Sinn, da man die Schule nicht kennenlernt und der Mehrwert verloren geht. Da ist der Vorteil, wenn man ne Vertretungsstelle an einer Schule inne hat.


    Praxissemester wäre das einzige Manko, da ich den Job abgeben müsste, und im Praxissemester kein Geld verdient??

    Ja traurige Realität, die aber auch jeden "Normal" Studierenden trifft. War bei mir der Zeitpunkt wo ich mir noch nen Job in einer Kneipe gesucht habe, um eben am Wochenende arbeiten zu können.

    Du kannst das Praxissemester aber auch gut ans Ende legen des Studiums, falls du danach dann nicht zurück in deinen Job kannst.

    Kiggie und Sissymaus was sagt Ihr zu meinem Fächervorhaben Wirtschaftsiwssenschaften und Maschinenbautechnik. Beides große berufliche Fachrichtung.

    Spontan würde ich sagen - das Ref dürfte das größte Problem sein. Ist daher keine Kombi, die ich empfehlen würde.

    Es gibt BKs mit technischer Ausrichtung (egal ob Chemie, Elektro, Metall, Holz ...) und welche mit Ausrichtung Wirtschaft.

    Am technischen BK ist Wiwi meist nicht vorhanden, da gibt es Wirtschaftslehre am Beruflichen Gym, beim Rest ist es eher Richtung WiPo. (Kann mich nun auch vertun, mit den bezeichnungen).

    Problem könnte also sein, dass du an zwei Schulen ausgebildet wirst. Denn gerade im Ref sind die Fächergrenzen sehr hart. Also Wirtschaftslehre im dualen System bei Mechatronikern ist eben kein Wiwi.

    Aus dem Gesichtspunkt würde ich davon abraten.

    Bzw. auf jeden Fall jetzt mal schauen, ob es Schulen gibt, die beides inne haben. Mich würde es eher wundern, außer bei großen Regionalen Schulen (Recklinghausen, Olsberg vielleicht).

    In den größeren Städten würde ich keine Schule vermuten, die das Profil abdeckt.

    Nach dem Ref ist das wiederum egal, da wirst du auch nur mit Maschinenbautechnik eingestellt oder nur wegen WiWi, bzw. dann auch Wirtschaft "fachfremd"

    Also es geht nur indirekt um die große berufliche Fachrichtung, eher die Problematik des Schulangebots.

    (Und ich spreche mit Chemie/ET durchaus aus Erfahrung, viele Schulen gibt es nicht damit, fachlich ist das auch ne ordentliche Herausfordrung)

    Es hängt wirklich sehr davon ab, was man sonst so gerne tut. Leute, die ständig in Gruppen von Freunden abhängen haben es schwerer als Leute wie ich, die sowieso am Wochenende gerne zuhause zocken.

    Ich habe zum einen wieder das Zocken begonnen, damit ich was zu tun habe und dort dann online auch viel Kontakt.

    Zum anderen Punkt: Ich treffe mich sonst auch viel und häufig, aber wir machen das nun online, haben lustige Spiele entdeckt. Häufig ist dann doch wichtig, was man daraus macht.

    Ich möchte aber noch einmal betonen, dass ich in den 20 Jahren, die ich an einer BBS in Niedersachsen tätig bin, es noch nie erlebt habe, dass Refis, die das Lehramt Gymnasium studiert hatten, ihr Ref an einer BBS absolviert haben.

    In NRW wüsste ich das auch nicht. Für das BK-Ref braucht man auch 52 Wochen fachpraktische Tätigkeit.
    Wie sieht das in Nds aus?

    Kenne aber viele, die nach dem Ref am Gym ans BK sind und überaus glücklich nun sind.

    Ich kann nur wiederholen, dass unsere Referendare alle sowohl in Vollzeitschulformen als auch in Teilzeit-, also Berufsschulklassen, und in den verschiedensten Bildungsgängen (vom BG über Berufsfachschulen bis zu den Berufseinstiegsklassen) eingesetzt werden. Dass sie diese unterschiedlichen Bildungsgänge kennenlernen sollen, wird insbesondere von den Studienseminaren vorgegeben. Wenn irgend möglich, sollen sie sogar jeweils eine ihrer Prüfungsunterrichtsstunden in einer Vollzeit- und einen in einer Teilzeitklasse durchführen.

    Sollte auch in den Prüfungsordnungen zu finden sein.

    In NRW ist es Pflicht, verschiedene Bereiche zu zeigen, Vollzeit und Teilzeit. Ist dies nicht der Fall, muss dies gut begründet sein. Gibt Fälle, wo Schulen nur eingeschränktes Profil bei bestimmten Fächern haben.

    Nur in einem Bereich ist es daher nicht möglich. Würde mich auch wundern, wenn das woanders so sehr anders ist.


    Mit dieser Einstellung wärest du daher meiner Meinung nach an einer BBS komplett verkehrt

    Der Meinung bin ich auch nach den Aussagen in den Posts.

    Es klingt auch ein wenig Überheblichkeit raus.

    Aber die Berufstätigkeit muss nach dem Master ausgeführt werden, oder nicht mehr?

    Mal eben etwas neben dem Master-Studium jobben, dürfte nicht reichen.

    Jap.

    Zitat


    eine mindestens zweijährige Berufstätigkeit oder eine mindestens zweijährige Betreuung eines minderjährigen Kindes nach Abschluss des Hochschulstudiums nachweisen kann,

    https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes…N&det_id=407575


    Die Fachpraktische Tätigkeit hingegen zur Aufnahme des regulären BK-Refs wird vorher entsprechend erarbeitet. Meist durch eine Ausbildung, aber nicht jeder hat eine, daher habe ich da interessante Dinge gehört, zu dem was so anerkannt wurde.

    Habe es dann mit der Fachpraktischen Tätigkeit verwechselt.

    Da kann ich aus Erfahrung von Mit-Refis sagen - da wurde jeder Mist anerkannt. (Finde ich nicht so richtig gut, verpflichtende Ausbildung fände ich für BK-Lehramt durchaus angemessen, bzw. sogar fast für alle Leute, aber das ist ne andere Geschichte)

    Halt mit Auflagen verbunden.

    Jup klar. Ich habe den bachelor auch rein fachwissenschaftlich gemacht und dann im Master erst die ganzen fachididaktischen Inhalte.


    Denke, wenn es mit der PE nicht klappt, muss ich wohl den Master anpeilen, oder auch einfach 2-Jahre Berufserfahrung sammeln. Dies würde ich aber gerne in der Schule….

    Ich persönlich sehe keinen Vorteil für dich oder für die Schule mit der PE.

    Wie muss denn die Berufserfahrung nachgewiesen werden? Also gilt das für Vollzeit?

    Dies würde ich aber gerne in der Schule….

    Ich denke ich würde an deiner Stelle den Master of Education studieren und parallel als Vertretungslehrer arbeiten.

    Oder sogar doch noch eine Tätigkeit in der Industrie aufnehmen, gerade solche Berufserfahrung ist durchaus hilfreich später am BK.

    Ich denke, ich bin noch gut formbar, auch wenn ich schon 2 Jahre mir was unerwünschtes angeeignet habe..

    Das musst du auch selbst entscheiden. Ich kann auch nur aus meiner Beobachtung sprechen, dass dies die größte Hürde bei vielen OBASlern ist.

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