Beiträge von O. Meier

    Ob jemand ein Arschloch ist, emtscheidet sich nicht daran, ob sie hier eine richtige oder dort eine falsche Entscheidung bezüglich des Planes trifft. Ob sie etwas übersieht oder alles überblickt. Sondern daran, mit welchen Ansprüchen und mit welcher Attitüde sie das macht und dann auch noch lauthals verkündet.

    Ob nun Stundenplanerin oder nicht, ich möchte mich auch nicht anpampen lassen. Falls doch, pampe ich zurück, dann ist die Sache erledigt. „Du kriegst einen schlechten Plan, weil mir dein Tonfall nicht gefällt.“ ist arschlöchig. Der Stundenplan dient dazu, dass der Laden läuft, nicht dazu, jemanden zu bestrafen.

    Es gibt Leute, die können nicht mit dem geringsten Zipfel Macht umgehen. Da, wo ich herkomme, nennt man die Arschlöcher. Mindestens. Wir haben da noch andere Begriffe, aber dann löst der Editor Katastrophenalarm aus.

    Und wir müssen auch nicht über die Wortwahl sprechen, die ist angemessen.

    Ein Blumenstrauß kostet schnell mal 20 Euro.

    Teurer Kompost.

    Wenn man wegen des Schokoriegels Bedenken hat, darf man ihn nicht nehmen. Wenn er schon unten ist und man Gewissensbisse bekommt, hilft nur Selbstanzeige und nachträgliche Genehmigung. Meine Schulleiterin bedankte sich recht herzlich, wenn ich mir mit so einem Driss käme.

    Damals, als ich noch in der akademischen Lehre tätig war, schenkte mir eine Studentin, nachdem sich wohl auch durch die Hilfe in der Sprechstunde, im dritten Versuch eine Klausur bestanden hatte, ein Schachtel Ferrero Rocher. So dachte ich. Denn im Umschlag lag noch eine Fünfer-Kino-Ticket. Autschi. Habe ich meiner Vorgesetzten gemeldet. Wir haben uns die Rocher geteilt und vereinbart, dass die Kinokarten zurückkommen.[1] War nicht ganz einfach. Es war eine Asiatin und ich hatte ja „Shogun“ gesehen. Okay, die Wahrheit neben der rassistische Entgleisung ist, dass die partout die Karten nicht zurücknehmen wollte und ich erst darum drohen musste, sie unter Zeuginnen zu schreddern, also die Karten.

    Anekdoten saugen. Was bleibt: Schokolade immer mampfen und unschuldig kucken.

    Dass man da, wenn man sich krank meldet - ob per Telefon oder Mail - nicht dazu sagen kann "Die 4a bearbeitet die S 27 im Buch, die 7f macht das Arbeitsblatt von gestern fertig und die 10c kann sich chon mal die Vokabeln bis XY anschauen" leuchtet mir nicht ein.

    Kann man vielleicht, vielleicht auch nicht. Wer kann, soll machen. Es ging aber um „schicken müssen“. Und das ist nicht.

    Müsst ihr kein Vertretungsmaterial schicken?

    Ich wüsste gar nicht wie. Die Post dauert ja bis zu drei Tage.


    Je jünger, je mehr Gedöns um das Kranksein der Lehrperson.

    Man sollte kein Gedöns um die Kranke machen. Die ist krank. Man braucht bei jüngeren wohl eine Vertretung. Hoffentlich hat's genug Ressourcen.

    Wenn jemand wegen eines kranken Kindes vom Dienst befreit ist, soll sie sich — verdammte Axt — um das kranke Kind kümmern. Nicht um die gesunden in der Schule. Jetzt platzt mir doch gleich die Hutschnur.

    Möchtest du konkret eine Definition a la "Frauen sind Menschen, die [biologische Merkmale] aufweisen."?

    Keine Ahnung, was MarieJ möchte. Aber. Du führtest an, das natürliche Geschlecht würde anhand von „Merkmalen“ zugeordnet. Soweit.

    Allerdings scheint das gar nicht so einfach zu sein, weil diese „Merkmale“ einer Geheimhaltung unterliegen. Merkmale, die man nicht benennen kann, finde ich nicht wirklich hilfreich.

    Es geht hier offensichtlich um Geklingel, dass ja das „natürliche Geschlecht“ eine völlig klare und eindeutige Sache. Und irgendwie stimmt das auch mit dem „biologischen“ Geschlecht überein, für das es eine ganz klare Definition gäbe. So klar, dass man die nicht zitieren kann.

    Und egal, was man denn dazu fragt, jede Aufforderung zur Konkretisierung führt nur zu einem Schulterzucken.

    Wenn du dich auf das soziale Geschlecht beziehst,

    Nein. Ich beziehe mich auf gar nichts. Ich versuche nur nachzuvollziehen, was du meinen könntest.

    wenn dir die strenge biologische Definition nicht ausreicht.

    Eine solche habe ich hier noch nicht gelesen. Wenn die aber relevant sein sollte, kannst du sie gerne anführen.

    Bisher sprachst du aber „Zuordnung“ und „Merkmalen“. Die Frage, welche „Merkmale“ nach deiner Auffassung für diese Zuordnung herangezogen werden sollen, ist aber immer noch unbeantwortet.

    Als Strohfrau kannst du das so stehen lassen. Als Diskussionsgegenstand ist die Vielzahl ungeklärter Begriffe jedoch nicht sinnvoll.

    Nein, da stellst du dich einfach stur.

    Ad hominem. Acknowledged. Schreibe dir bitte einen Punkt auf.

    Biologische Realität meint hier einfach natürliches Geschlecht

    Dann schriebe ich doch einfach „natürliches Geschlecht“, wenn ich „natürliches Geschlecht“ meinte. Dann bräuchten wir nicht „Menschen, Pflanzen und Tiere“ aufzuzählen, von denen ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, was die in diesem Kontext verloren haben könnten.

    Natürliches Geschlecht ist die Zuordnung anhand biologischer Merkmale

    Welche meinst du konkret? Erzähle bitte nicht, dass das klar sei o. ä. Ist es nämlich nicht. Man bekommt auf diese Frage sehr unterschiedliche Antworten, die nicht immer viel mit Biologie zu tun haben.

    Deshalb frage ich konkret welche (biologischen) Merkmale du heranziehen möchtest.

    Aber schön, dass wir mal klar haben, dass es sich um eine Zuordnung handelt.

    Würdest du da bitte kurz ins Detail gehen wie? Oder hast entsprechende Links dazu bzw. wo kann ich das in den Vorschriften finden? Danke!

    Meine Quelle ist ein Hinweis der Lehrerinnenrates. Ich habe daselbst noch nie in Teilzeit gearbeitet und kann leider nichts zur konkreten Durchführung des Verfahrens sagen. Sorry.

    Erster Suchpunkt könnte der Online-Formularschrank der Bezirksregierung sein.

    Es ist da also schon ein Muster hinsichtlich der Wochentage erkennbar.

    ... und erklärbar. Wenn jemand eine angriffenene Gesundheit hat, reicht es vielleicht nur bis Mittwoch. Dann schleppt man sich bis dahin, erholt sich über das ergänzte Wochenende und Montag geht der Ärger von vorne los. Aber, ja, das ist ein Problem.

    Die SuS haben teilweise grottige Quartalsnoten bekommen, obwohl der Unterricht so oft ausgefallen ist, dass eine Beurteilung eigentlich kaum möglich ist.

    Kaum. Hm. Ist die Beurteilung möglich, dann sollte man beurteilen. Wenn nicht, hat vielleicht tatsächlich die SL etwas verkehrt gemacht, indem sie nicht für genug Unterricht und damit für Bewertungsanlässe gesorgt hat. Mit der Feststellung der Nichtbeurteilbarkeit auf dem Zeugnis ist den Schülerinnen ja auch nicht geholfen. Letztendlich müssen diejenigen, die mit der Note nicht einverstanden sind, individuell den Weg des Widerspruchs gehen. Dass das den Eltern nicht passt, ist nachvollziehbar.

    Trotzdem muss man immer noch mit der Möglichkeit rechnen, dass die Schüleinnen tatsächlich schlecht sind in dem Fach.

    Die (Teilzeit-)Kolleg:innen sind einfach auch belastet und müssen ja leider ständig dafür vertreten und Mehrarbeit machen.

    In NRW bekommen Teilzeitlerinnen Vertretungen ab der ersten Stunde bezahlt. Und zwar im Verhältnis zum Gehalt/Sold und nicht irgendein ausgedachter Betrag. Muss man halt beantragen.

    Wäre er jedoch für einen längeren Zeitraum krankgeschrieben,

    Da stellen sich die Ärztinnen meist quer, weil (so habe ich gehört), bei längeren Krankschreibungen die Krankenkassen wohl meckern.

    Auch hier ist mal wieder das Problem, dass die reguläre Personaldecke so dünn ist, dass man nicht ausreichend Reserven vorhalten kann.

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