Dafür gibts dann Anwälte, Rechtschutzversicherung und Gewerkschaft,
Das klingt gewaltig nach Ärger und Aufwand. Mich interessiert nicht, wie man einen Schaden regulieren kann, wenn man weiß, wie man ihn vermeidet.
Dafür gibts dann Anwälte, Rechtschutzversicherung und Gewerkschaft,
Das klingt gewaltig nach Ärger und Aufwand. Mich interessiert nicht, wie man einen Schaden regulieren kann, wenn man weiß, wie man ihn vermeidet.
Steht doch so im Protokoll der DB das die Schulleiterin das angeordnet hat, also ja, habe ich schriftlich.
Na, dann steht ja einem zünftigen Prozess gegen die Versicherung nichts mehr im Wege. Viel Spaß.
Ja, es ist eine Einstellung, die ich nicht nachvollziehen kann
Musst du ja nicht.
sondern um Stühle, Regale usw. die man sogar alleine bewegen kann.
Dann soll jemand die alleine bewegen, die es für wichtig hält.
Das machen wie gesagt die Schüler z.T. täglich selber und stellen sich nicht so an, wie einige von euch hier.
Meine Schülerinnen scheiben höchstens eines Stuhl im Klassenraum an einen anderen Tisch. Über den Flur oder die Treppe hoch o. ä. tragen die unter meiner Aufsicht nichts. Es gibt Kolleginnen, die lassen Schülerinnen auf Tische steigen, um einen Beamer einzuschalten. Käme ich nie drauf.
für mich kein versicherungstechnisches Problem
Für die Versicherung aber vielleicht. Ob die zaht, weißt du hinterher. Im Zweifelsfall redet sie sich darauf hinaus, dass du die falschen Schuha anhattest oder die Haare nciht zusammengebunden. Fachpersonal hat die entsprechende Arbeitskleidung.
wenn die Schulleitung das anordnet
Lässt du dir das immer brav schriftlich geben? Du glaubst doch nicht ernsthalft, dass die Schulleiterin ihren Kopp hinhält, wenn es gekracht hat.
die Schüler dann mit deinem Privatwagen zum Schwimmen fahren müssen
Nein, tragen!
Egal ob der Schulleiter es hätte anordnen dürfen oder nicht, das ist dann nicht mehr das Problem der Lehrer.
Doch. Es ist immer das Problem derjenigen, die verletzt wird oder erkrankt. Wenn man des Rest seines Lebens Scheiße am Hacken hat, ist es doch wurscht, wer für was verantwortlich ist.
Ich verstehe nicht, wie wenig manche Leute sich selbst wert sind.
Ich schleppe jedenfalls keine Möbel. Wenn niemand da ist, die es macht, wird's auch nivht so wichtig sein.
daß ich diese Termine dann nicht wahrnehmen kann?
Wer sagt das? Wart’s doch mal ab. Irgendjemand hat dich angewiesen, zu erscheinen. Derjenigen teilst du mit, dass der Termin nicht mehr frei ist.
Ansonsten ist es immer der gleiche Ärger. Eine hat die tolle Idee mit einer tollen Veranstaltung, alle anderen haben die Arbeit.
Was soll das denn sein?
Ächt? Das weißt du nicht? Wie lange beteiligst du dich schon an Threads über Gender-Grammatik? Und dann weißt du nicht, was das sein soll?
müsste es nämlich Kolleg:inn:en heißen.
Müsste? Nein, könnte. Du stellst hier eine weitere Version vor, wie man gendern könnte. Mei, mach's halt so, wenn du das für gu hältst. Die Idee dahinter, irgendwie männliche und weibliche Form zusammenzupuzzeln, allerdings, überzeugt mich nicht. Damit ist man nicht weiter als mit dem Binnen-I. Also voll Achtziger.
Die Stern- und die anderen bisher diskutierten Formen schließen explizit alle mit ein.
Das wird als Lehrer denke ich besser.
Nerin. Nichts wird einfach so besser, schlechter, anders oder heller. Man kann sich um sich kümmern, als Ingeneurin genau so, wie als Lehrerin oder als Müllfrau.
Wenn dir in der einen Rolle
Zeit und Energie
fehlt, dann auch in der anderen. Insbesondere Energie gewinnst du nicht, durch den Wechsel. Und mit der Zeit, das könnte kritisch werden. Die Vertrauensarbeitszeit, als die Vorgabe der Dienstherrin, dass du dir vieles selbst einteilt, ist verdächtig dafür, dass wenig Zeit bleibt.
Körperlich Aktivität, Sport, Bewegung, das ganze Programm halte ich auch für wichtig. Das nimmt für mich einen hohen Stellenwert ein. Danach teile ich mir meine Zeit ein. Das ging übrigens bei meiner vorherigen Tätigkeit einfacher, als Lehrerin musste ich das erst wieder lernen.
War für mich damals als Kind ganz klar, da ich 2 Hinweise dafür hatte:
Auf dem Schild meines Zahnarztes stand "Zahnarztpraxis Frau Dr. ..."
Ähnlich wie Müllmann, ist der weibliche Zahnarzt dann Zahnartzfrau.
Das die auf das Schild nicht "Zahnarztfraupraxis Dr ..." schreiben war mich auch klar; hört sich einfach komisch an.
Schade das man nicht einfach Zahnärztin zur Zahnärztin sagen kann, weil man beweisen muss, wie praktisch das Maskulinum für alle ist.
Ich denke wir reden über die Nachteile, die die Genderschreibweise mit dem Doppelpunkt und Sternchen hat. Das ist keine gute Lösung.
In der Tat. Immer nur über die Nachteile zu reden, ist keine gute Lösung.
Frauen haben immerhin ein eigenes Genus mit einer eigenen Form. Männer haben gar keine spezifische Form (wie Lehreron oder so etwas) und das Maskulinum ist kein Genus nur für Männer, sondern nur für Belebtes/Menschliches.
Das generische Maskulinum hat den Nachteil dieser Zwitterstellung eben sowohl Maskulinum als auch generisch zu sein. Verwendet man etwas anderes als geschlechtsneutrale Form. Könnte das Maskulinum ganz Maskulinum sein.
Wer auf dem generischen Maskulinum beharrt, sorgt eben dafür, dass die armen ohnehin so zurückgesetzen männlichen Personen noch nicht mal eine eigene grammtikalische Form haben, nachdem ihnen ja sonst schon alles vorenthalten wird.
Du schmeißt hier zwei Ebenen zusammen, die getrennt zu betrachten sind. Chairman/chairwoman -> chair(person) betrifft die Lexik. Da hat die feministische Linguistik auch im Deutschen ihre Berechtigung (Kameramann -> Kamerafrau). Die Movierungen betreffen aber die Morphologie und daran kann man deutlich schwerer etwas dran ändern. Das liegt im Sprachkern und nicht weiter außen wie die Lexik.
Und was bedeutet das jetzt für unseren sprachlichen Alltag, wenn wir diese beiden "Ebenen" schön sauber trennen?
Und diese Frage zu kompliziert oder zu schwierig, denkt besser nicht darüber nach sondern lacht einfach:
Schulz von Thun hätte wohl seine rechte Freude daran!
Oder schlüge die Köpfe über der Hand zusammen!
Tatsächlich schreibe ich meistens eMail.
Dann aber ohne „accent“? Schreibst du auch „gLas“?
Ob "E-Mail" (deutsche Schreibweise) oder "Email" bzw. - richtig! - "email" (englische Schreibweise): Das wird doch nicht "anders" ausgesprochen, sondern beides auf englisch, also "imehl"?! Und warum bestimmt die unterschiedliche Schreibweise den Artikel?
Und ob das anders ausgesprochen wird. Es handelt sich um völlig unterschiedliche Dinge. „E-Mail“ ist eine elektronische Nachricht, sollte man der Abstammung nach Englisch aussprechen. „Email“ ist ein keramischer Überzug auf Metal. Das kommt aus dem Französischen und da macht die englische Aussprache wenig Sinn.
Und wem das schon zu hoch ist, darf einfach drüber lachen:
Donnerstag und Freitag haben wir die Nachprüfungen abgehalten. Heute hatte ich die erste Konferenz. Andere Bildungsgänge/Abteilungen/Fachschaften waren vielleicht schon früher darn. Insgesamt verteilt es sich vei uns immer, so dass man keine ganz langen Tage hat.
Nein, dass ist falsch. Bei Meiner variante würde es NIE zu einer Zweideutigkeit kommen. Auch dann nicht, wenn du meine Regeln nicht kennen würdest. Der Unterschied ist, dass du bei meiner Variante etwas sehen würdest und erkennst, dass du es nicht verstehst.
Bei der "Lehrer:innen" Variante hingegen liest du etwas und erkennst nicht, dass es ganz anders gemeint ist. Du versteht den Text dann nicht richtig, weil du nicht weißt, wie es gemeint ist:
Liebes Kollegium,
am Freitag machen wir einen Lehrerausflug. Wer nicht mitfährt muss in der Schule die Notbetreuung machen.
Schöne Woche
„Ich möchte alle Lehrer am Samstag zu mir in die neue Saune einladen.“
Und? Wer geht hin?
Analog bei Email.
Inwiefern? Das findet der Duden eindeutig:
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