Beiträge von O. Meier

    Naja, Gott sei Dank darf ja jeder selbst entscheiden…

    Was darf jede selbst entscheiden? Wie sie Leute, die eine andere Partei als die selbst bevorzugte wählen, anpöbelt?

    Nein, so etwas hier ist nicht in Ordnung:

    ca. 14% verwirrte Seelen..

    Ich habe einiges an der Politik der Grünen zu kritisieren. Trotzdem kann ich durchaus nachvollziehen, warum diese gewählt werden. Nicht immer, aber doch. Ich muss das auch nicht immer für vernünftig halten. Und womöglich bekommen diese Wählerinnen nicht die Politik, die sie sich erwarten. Da kann man drüber nachdenken und da kann man sich auch zu äußern.

    Trotzdem steht es mir nicht zu, diesen Leuten kognitive Defizite zu unterstellen, sie z. B. als „verwirrt“ zu bezeichnen. Genau so wenig unterstelle ich ihnen psychische Erkrankungen, indem ich ihre „Seelen“ als verwirrt bezeichne. Das steht übrigens auch anderen nicht zu, auch nicht @NRW-Lehrerin .

    Diese Art des beleidigenden persönlichen Angriffs findet man auch — und da haben wir den Bogen zum Thema — bei z. B. dem Aiwanger-Hubsy. Aber auch bei Markus Söder und anderen CSU-Größen und auch bei der AfD. Die Befürchtung ist, dass das nicht nur eine rhetorsiche Offensive ist, sondern ds die Haltung dieser Menschen wiederspiegelt. Ich finde das keine schöne Form der Auseinandersetzung und keinen Politik-Stil, den man in der Demokratie braucht.

    Und wenn nun jemand bei der Bayern-Wahl grün wählt, auf eine schwarz-grüne Koalition hofft, weil sie Aiwanger als Vize nicht so richtig gern hat, dann ist das wohl ei gutes Stück die Logik des geringeren Übels. Und vielleicht ist das mit allen Konsequenzen nicht die beste Entscheidung. Ich muss die auch nicht teilen. Aber es ist eine Entscheidung, die da jemand getroffen hat. Das kann man nachvollziehen. Jemanden deshalb als „verwirrt“ abzustempeln, ist einfach nur beleidigend und sollte in diesem Forum keinen Platz haben.

    Halbmigrant

    Was immer das sein mag. Wenn du ausdrücken möchtest, dass eines deiner Elternteile migrierte, so schreibe das doch bitte. Dass bedeutet nämlich nicht, dass du zur Hälfte migriert seist. Üblicherweise drückst du dich sehr genau aus.

    Ansonsten irritiert mich, dass jemand als <Whatever> die <Whatever>-Karte ausspielt. Die Argumente sollte doch so in der Sache gefestigt sein, dass es egal ist, wer sie vorträgt. Ich weiß, dass das eine Idealvorstellung ist, die sich nicht immer praktisch umsetzen lässt. Beim Notbehelf sollte man aber im

    Kopf haben, dass es sich um einen Notbehelf handelt.

    ich finde es unangenehm, zu zweit irgendwas üben zu müssen.

    Dann übt halt zu dritt. Mal im Ernst: es geht darum, etwas praktisch zu üben, dass man in einer Stresssituation gegenüber eienr womöglich fremden, nicht anprechbaren oder aggresiven oder sonstwie nicht kooperativen Person anwenden können muss. Wie stellst du dir vor, dass man das übt?

    Da reißt man sich zusammen, wie man sich hoffentlich auch im Ernstfall zusammenreißt.

    Also ich habe bisher bei jedem Kurs noch etwas dazugelernt. Natürlich ist Wiederholung wichtig bei dem Thema. Aber es gibt immer wieder Stellen mit Tipps hier und da, neuen Sichtweisen und Erfahrungswerten. Etwas absprechen kann man sowieso.

    Ich warte auch schon ne Weile darauf, dass ich mal nen Platz bekomme, bisher hatte ich mich noch privat aufgefrischt durch Übungsleitertätigkeit.

    Hier andersherum. Die Erste Hilfe aus der Schule findet bei der Trainerinnen-Tätigkeit ihre Anwendung. Praktisch.

    kurz vor einer Wahl aus der Versenkung

    Das ist ein absolutes Null-Argument. Es passt nie. Vor der Wahl, nach der Wahl, vor den Koalitionsverhandlungen, während der Koalitionsverhandlungen, während des Parteitages, vorm Geburtstag der Mutter. Auch diese Termine kann man anführen. Na, wann ist’s dem Herrn denn Recht mit seinen antisemitschen Umtrieben konfrontiert zu werden?

    Es liegt an der Tat, dass es der Täterin nicht passt, dass diese diskutiert wird.

    Zwingen wird dich keine, verpflichten wohl schon.

    Ich verstehe die Aufregung nicht. Erste Hilfe kannste immer brauchen. Ich meine, alle Lehrerinnen sollten unterwiesen sein. Wir wären froh, wenn wir mehr Kapazitäten hätten.

    Der Text wurde vor 35 Jahren vom Bundespräsidenten ausgezeichnet, hat seitdem niemanden interessiert

    Für die Facharbeit interessiert sich auch heute niemand. Die diente nur als Schriftprobe. Das ist insofern aber auch wurscht, dass es wohl unstrittig ist, dass das antisemitische Hetzblatt im aiwangerschen Haushalt getippt wurde.

    Aber ich muss noch viele Jahre mit dem vorhandenen System, ob rechtmäßig oder nicht, klarkommen.

    Eben. Ich halte es nicht für die optimale Strategie, sich als Opfer zu gerieren. Womöglich wird man dann zu einem.

    Letztendlich muss ich alleine alle negativen Konsequenzen tragen, wenn ich auf die Einhaltung der Vorschriften bestehe.

    Nochmal:

    […] Einhaltung der Vorschriften […]

    Du solltest erstmal realisieren, dass du auf der richtigen Seite stehst. Das macht es vielleicht einfacher, konsequent zu handeln.

    Zum anderen schätze ich die Folgen viel geringer ein. Ich weiß nicht, ob die Kolleginnen das nachtragen. Wenn, dann nicht lange. Ich habe mich schon oft gegen Stuss gewandt. Das war dann vorher ein riesen Brimborium und hinterher haben die Kolleginnen gemerkt, dass ich für sie kein Problem darstelle, sondern einfach etwas anders mache als sie. Individualität hat bei Lehrerinnen einen hohen Stellenwert, da lässt man den anderen viel durchgehen.

    Letztendlich hast du das Problem verschoben. Irgendwann wirst du wieder gefragt, ob du fährst. Dann musst du konsequent sein. Ob das leichter fällt, wenn man schon mal klein beigegeben hat?

    Aber dein Verhalten hat auch Rückwirkung auf andere. Du lässt dich klein kriegen, weil alle anderen mitmachen. Jetzt bist du eine mehr, die mitmacht. Und andere, die sich an dem Betrug stören, die so argumentieren wie du, haben einen Grund mehr zu duckmäusern. Irgendwo muss der Kreis durchbrochen werden. Warum nicht bei dir.

    Und letztendlich ist es so hier ohne Konfrontation die eigenen Interessen durchzusetzen. Abrechnung einreichen, warten, fertig. Du musst dich gar nicht mit den Kolleginnen absprechen, was sie machen, du stellst den Erstattungsantrag und bist fertig.

    Meine SL sieht die Problematik und möchte diese angehen - womöglich haben wir auch bald eine legale und für alle Seiten tatsächlich tragfähige Lösung.

    Was für eine Problematik? Es gibt eine klare Regelung, an die hält man sich und hat kein Problem.

    Man muss sich halt einmal hinsetzen und ein Fahrtenprogramm aufsetzen, das zum Etat passt und einen pädagogischen Nutzen hat. Hint: Weiter weg ist nur weiter weg, aber noch lange nicht besser.

    Es kann doch nicht sein, dass eine staatliche Einrichtung nach einer rechtskonformen Lösung suchen muss.

    Ganz ehrlich, ich habe auf Druck meiner Kolleginnen und Kollegen nachgegeben

    Ganz ehrlich. Das macht mich wütend. Du hattest gefragt, andere haben sich Mühe gegeben, dir zu helfen, Vorschriften zitiert, Urteile ’raus gesucht. Und am Ende gibt’s du einem virtuellen Druck nach.

    Mich brauchst du jedenfalls nicht mehr nach ’nem Tipp zu fragen.

    da diese sonst freiwillig noch mehr bezahlt hätten. Habe vorgeschlagen, gemeinsam die vollen Bezüge zu beantragen, was die nicht wollten.

    Eben. Freiwillig. Die wollen zahlen, lass’ sie zahlen.

    Werde aber künftig nur vorbehaltlich der vollen Erstattung mitfahren

    Das bist du auch bisher schon. Man kann nur vorbehaltlich der vollen Erstattung mitfahren.

    wodurch sich meine Klassenfahrten wahrscheinlich für lange Zeit erledigt haben (freut mich eigentlich).

    Und vielleicht ginge das noch besser, wenn du es jetzt durchgezogen hättest.

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