Nein. Kirchenmitgliedschaft beginnt mit der Taufe. Und ist zumindest nach katholischem Verständnis auch nicht rückgängig zu machen.
Im Gegensatz zum Fußballverein, aus dem man austreten kann.
Danke für die Klarstellung.
Nein. Kirchenmitgliedschaft beginnt mit der Taufe. Und ist zumindest nach katholischem Verständnis auch nicht rückgängig zu machen.
Im Gegensatz zum Fußballverein, aus dem man austreten kann.
Danke für die Klarstellung.
Naja, die Erde ist mit etwas gutem Willen ein Rotationsellipsoid. Aber das nur am Rande. Geht's auch genau?
Dann ist das beweisbar. Die meisten religiösen Inhalte sind es aber nicht. Daher wirst Du auch nicht festlegen können, dass deine Ansicht richtig und alles andere "Blödsinn" ist.
„Blödsinn“ schrieb wer? Wo habe ich etwas festlegen wollen? Merkst du, dass du die ganze Zeit Äußerungen widersprichst, die niemand getätigt hat?
Nochmal: die Frage nach einer Bewertung der religiösen „Inhalte“ stellt sich überhaupt nicht. Sie sind eben so unscharf formuliert, dass sich Fragen nach wahr, falsch, richtig, beweisbar oder ähnlichem nicht stellen.
Schau noch mal genau nach, was als Geschwurbel entlarvt wird. Es ist ja schön und gut zu sagen, dass man nicht wisse, was eine Göttin sei oder ob es sie gäbe. Wenn man ihr dann aber Eigenschaften andichtet, ist das halt Geschwurbel.
Da sind wir uns vollkommen einig. Es ist aber ein Unterschied, ob ich bei Corona Behauptungen aufstellen, die einfach widerlegt sind, oder ob ich über religiöse Fragestellungen schreibe.
Das kommt ein Bisschen auf das an, was man über die Fragestellung schreibt. Die Idee, die hier durchscheint, dass man daran prinzipiell keine Kritik üben dürfe, weil Religion, halte ich jedenfalls für erkenntnisfeindlich.
Das religiöse Geschwurbel ist im Gegensatz zu den Fehlbehauptungen der Corona-Leugnierinnen noch nicht mal falsch. Es ist eben Geschwurbel, also so formuliert, dass es sich aufgrund seiner Unschärfe einer sachlichen Überprüfung entzieht.
Nochmal: es mag jede glauben, was sie möchte. Wenn man aber in einer staatlichen Schulen kleinen Kindern etwas erzählen möchte, braucht man schon etwas mehr Substanz, als über etwas nichts zu wissen und sich dann etwas auszudenken.
Ich finde es vollkommen in Ordnung, wenn jemand sagt, dass er nicht gläubig ist und seine Argumente nennt.
Argumente? Was für Argumente`Seit wann brauche ich Argumente, um nicht zu glauben? Und? Werden diese die Inquisition beeindrucken?
Wenn ich aber den Gläubigen per se die Vernunft abspreche
Nochmal: das hat niemand getan. Niemand hat gesagt, Gläubige seien per se unvernüftig. Es ging lediglich darum, dass gewisse Ansichten mit Vernunft nicht nachvollziehbar sind.
Und ansonsten steht es dir frei, die Vernunftsgrundlage von
"Ich weiß selbst nicht, was ich glaube."
oder
"Ich glaube es, weil es absurd ist."
zu erläutern.
ihren Glauben mit Märchen gleichsetze
Und auch das hat niemand getan. Es wurden lediglich märchenhafte Erzählungen mit Märchen verglichen.
dass demjenigen das Verständnis vom Glauben fehlt.
Ja, das mag sein. Mir fehlt für vieles das Verständnis.
Oder wenn ich den Glauben als Geschwurbel bezeichne.
Auch das hat niemand getan. Über „den Glauben“ der Einzelnen weiß ich nichts, was daran liegen könnte, dass es keine klaren Aussagen dazu gibt.
Zu dem Unterschied zwischen Glauben und den Äußerungen der Gläubigen, meine ich schon ml etwas geschrieben zu haben. Etwas Genauigkeit beim Nachvollziehen des Kritisierten darf man wohl verlangen. Ich finde es schade, wenn diese Diskussion vollständig im Nebel untergeht.
Es wurde lediglich Geschwurbel als Geschwurbel bezeichnet. Äußerungen zu „irgendwelchen Mächten“ oder Erläuterungen zu Dingen, von denen man nichts weiß und nichts wissen kann, snd nunmal Geschwurbel. Wenn der Glaube einer Einzelnen auf derartigem Gechwurbel basiert, dann ist das so. Da kann ichdann aber nichts für, weil ich das Geschwurbel nicht in die Welt gesetzt habe.
Und ich toleriere das sogar. Ich werde niemanden wegen seines Glaubens noder Nicht-Glaubens foltern oder ermorden. Das hatten wir in der Geschichte genug. Ich werde mir aber nicht verbieten lassen, Geschwurbel als Geschwurbel zu entlarven. Es steht übrigens jeder frei, ihr Geschwurbel nicht zu äußern. Wnn sie das doch tut (was sie darf), muss sie eben damit rechnen, dass jemand darauf antwortet.
Toleranz und Meinungsfreiheit bedeutet eben nicht, dass man alles unwidersprochen stehen lassen muss.
Ich denke aber nicht, dass es grundsätzlich an der Religion liegt sondern an dem was die Menschen daraus machen.
Das dürfte denjenigen, die gesteinigt werden, weil sie einfach nur ihr Leben leben möchten, furchtbar egal sein. Religion ist die Umsetzung des Glaubens. Und dazu gehört beim Islam nunmal auch die Scharia — zumindest regional.
Nein, auf das schiefe Pferd setze ich mich nicht, dass die Scharia nichts mit dieser Religion zu tun hat.
Fällt dir zu den anderen Weltregionen auch noch Kritik ein? So ist z.B. auch der Islam
Neben der üblichen Kritik an Religionen wäre hier wohl das Geschlechterrollenbild zu nennen. Und die Scharia. Nicht nur, dass sich eine Religion herausnimmt, strafrechtliche Vorschriften zu erlassen, so sind diese auch ungewöhnlich brutal.
Und? Steht das Christentum jetzt in einem besserem Licht da?
Aber ich erwarte in Deutschland eine Toleranz, dass man die Glaubensfreiheit akzeptiert.
Ich kenne niemanden, die der Glaubensfreiheit widerspricht. Ich habe noch nicht gehört, dass jemand sagt, man dürfe dies oder jenes nicht glauben. Zumindest zeitgenössisch nicht. In der Geschichte gibt es zahlreiche Beispiele, in denen die Glaubensfreiheit nicht anerkannt wurde. Oft waren es die Relgionsgemeinschaft, die brutal verbieten wollten, dass Menschen ihre Sachen nicht glaubten. Da sind wir heute weiter.
Gymshark : Und? Was willst du uns jetzt damit sagen?
Klingt ein Bisschen danach, als wolle sie sagen, dass man die Konfession der Schule gar nicht bemerkt. Also. Dass die Deklaration als katholische Schule eigentlich überflüssig wäre, wenn nicht die katholische Kirche so viel wert darauf legte, einen Fuß in der Tür zu haben.
Man kann also davon ausgehen, dass es Leben im Universum und Gott nicht gibt?
Das ist zweierlei. "Leben" ist in der Biologie ein klar definierter Begriff. Man weiß also, wonach man sucht. Es gibt durchaus Grund zur Vermutung, dass die chemischen Prozesse, die auf der Erde zur Entwicklung des Lebens geführt haben, auch auf anderen Planeten stattfinden könnten. Es gibt also auch einen Grund zu suchen.
bei den Göttinnen ist das etwas anderes. Da ist überhaupt nicht klar, was das sein könnte. Insofern stellt sich da die Frage nachd er Existenz schon gar nicht.
die Menschen alle irre sind?
Warum bezeichnest du Menschen als "irre"? Geht's auch etwas kleiner?
Vielleicht beantwortet das einige Fragen.
Welche Fragen, meinst du, würden damit beantwortet. Ich sehe da nichts.
Der Vergleich von Glauben als Märchen und
… offenbart, dass man von den traditionellen Märchen weiß, dass es sich um Fiktionen handelt.
Religionswissenschaften mit Bild-Zeitung gleich zu setzen
Macht tatsächlich niemand. Ich kann mich überhaupt nicht erinnern, dass hier jemand irgend etwas gegen Religionswissenschaften gesagt hätte. Niemand kritisiert die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Religionen.
Vor 1000 Jahren war es für die Menschen undenkbar, dass der Mensch einmal fliegen kann.
Und? Kann er es jetzt? Oder hat er nur Geräte gebaut, die fliegen können?
Ein zentraler Aspekt des Glaubens ist unter anderem die Frage nach dem Leben nach dem Tod.
Inwiefern ist das überhaupt eine Frage? Was soll denn die „Frage nach dem Leben sein“? Man muss schon eine Frage stellen, wenn man ein Antwort haben möchte.
Sicherlich wird die Medizin in den nächsten 1000 Jahren viel mehr dazu sagen können.
So lange müssen wir gar nicht warten. In der Biologie ist der Begriff „Leben“ klar definiert. In der Medizin verwendet man den Begriff des Hirntods und weiß, das darüber hinaus kein Leben möglich ist. Welche Erkenntnisse sollen denn da noch hinzukommen?
Entstehung von Bewusstsein etc..
Auch hier nur eine Andeutung. Man weiß mittlerweile ziemlich viel über die Vorgänge im Gehirn und auch, dass das Bewusstsein an dieses gebunden ist. Eine Möglichkeit, das Bewusstsein aus dem Körper herauszulösen, ist nicht in Sicht.
In Tausend Jahren wissen wir vielleicht mehr, mag sein. Vielleicht sind unsere Kulturen bis dahin aber untergegangen und wir hocken wieder auf den Bäumen.
Natürlich wird die Frage nach einer übergeordneten Macht wahrscheinlich nie zu beantworten sein.
Das ist keine Frage. „Übergeordnete Macht“ ist nur eine Floskel.
Aber man wird zu mindestens Aspekte des Glaubens weiter beleuchten.
Mit Schwarzlicht?
Vielleicht findet man irgendwann im Tempelberg die Steintafeln mit den 10 Geboten?
Und? Welche zehn dürfen es denn dann sein? Welche Bedeutung hätten dann diese Tafeln?
Vielleicht finden am auch Bronzetafeln mit 12 Regeln umd die Haltbarkeit von Milchprodukten zu erhöhen. Dann brauche wir vielleicht keine Kühlschränke mehr.
Aber letztlich ist es auch gerade der Kern des Glaubens, dass es Dinge gibt, die man nicht erklären kann.
Wenn man sich sicher ist, dass man diese nicht erklären kann, kann man sich auch sparen, zu versuchen.
Trotzdem beschäftigen sich viele Menschen mit diesen Fragen und suchen darauf eine Antwort. Wie diese Antwort nun ausfallen wird, ist individuell.
Naja, wenn man etwas nicht erklären kann, wird man keine zutreffende Antwort finden. Natürlich kann man sich etwas ausdenken, aber was bringt das? da halte ich doch die wissenschaftliche Vorgehensweise für zielführender. man erklärt, was man erklären kann. Bei allem andern versucht man es weiter. Und man lebt damit, dass man dabei mehr Fragen aufwirft, als beantwortet.
Es gibt viele extrem intelligente gläubige Menschen. Die sind nicht alle doof.
Nein, nicht alle.
Ich habe mal von Untersuchungen gehört, in denen es um die Korrelation zwischen Bildung und Religiösität ging. Grob: je wissenschaftlicher um so weniger religiös. Nichts desto trotz findet man auch unter Spitzenakademikerinnen religiöse Menschen. Das ist wohl so. Ich finde das schwierig zusammenzukriegen, aber muss ich ja auch nicht. Ich nehme zur Kenntnis, dass das so ist.
Trotzdem würde man niemand die Vernunft absprechen, weil er davon ausgeht, dass es in den weiten des Universum intelligentes Leben gibt.
Wenn jemand davon ausgeht, darf man da durchaus nachfragen. Eine solche Vermutung, darf man durchaus äußern. Spätestens nachdem man Aminosäuren auf Meteoriten gefunden hat, darf man fragen, ob die biocheminschen Proesse, die zur Bildung selbstrepilizierender Proteine geführt haben, nicht auch auf anderen Himmelskörpern stattfinden könnten.
Man muss nur mal in die Vergangenheit sehen. Die Europäer des Mittelalters dachten, dass es Australien oder Amerika nicht gab.
Die Formulierung ist schräg, aber ja, siw wussten damals nicht viel über andere Kontinente.
Trotzdem sind wir uns doch hoffentlich einig, dass es sie wirklich gibt. Heute wissen wir noch nicht vieles über die Tiefsee. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es noch Lebewesen gibt, die wir noch nicht entdeckt haben. Deswegen sind sie aber trotzdem da.
Gleiches gilt auch beispielsweise für die Urknalltheorie. Sie ist nicht bewiesen. Trotzdem gehen zu mindestens Teile der Wissenschaft von der Existenz eines Urknalls aus.
Du möchtest andeuten, dass Wissenschaft sich entwickelt, dass es neue Erkenntnisse gibt und man Freitag vielleicht schon mehr weiß als Montag. Ja, so ist das. Dazu muss man aber aktiv Wissenschaft betreiben. Das Christentum ist in rund 2000 Jahren aber nicht weiter gekommen. Die ienzige Erkenntnis ist, dass Wahrheiten, für die man zu morden und zu foltern bereit war, vielleicht soch nur Metaphern sind.
ch habe auch kein Problem, wenn jemand schreibt, dass er nicht an ein Leben nach dem Tod glaubt.
Auh das ist wieder Geschw Wischewaschi. Was soll denn ein „Leben nach dem Tod“ sein, wenn doch das Leben mit dem Tod endet? So ein toter Körper verwest irgendwann ud ist weg. Mit ihm das Gehirn, das das Bewusstsein trägt. Was soll denn da noch leben?
Das muss jetzt ganz hart für dich sein.
Was führt dich zu dieser Vermutung.
Aber auch kritische Wissenschaftler gehen davon aus, dass die historische Person Jesus von Nazareth gab.
Mag sein, dass es eine Person dieses oder eines ähnlichen Namens gegeben hat. Und? Welche Relevanz hat das? Welche Erkenntniss über die Existenz einer „Göttin“ oder „irgendwelcher Mächte“ liefert das?
Und es gibt tatsächlich viele Wissenschaftler, die sich offiziell über das Christentum und andere Religionen forschen.
Ja, und das ist auch gut so. Mit derartigen kulturellen Phänomenen beschäftigt man sich am besten wissenschaftlich. Weil es diese Verwechslung hier schon mehrfac gab, sei nochmals darauf hingewiesen, dass eine wissenschaftliche Untersuchung den untersuchten Gegenstand nciht zur Wissenschaft macht.
Aber es mag sein, dass du den Recherchen der Bild-Zeitung mehr vertraust.
Mehr als z. B. dem Buch Mormon und seiner windigen Autorin auf jeden Fall.
Wer auch immer hier angesprochen sein soll.
meinst du, es gäbe auch Alternativen zu "inhaltsleer" und "absurd"?
Gibt es bestimmt. Wofür aber? Um inhaltsleere und absurde Formulierung zu bezeichnen, eignen sich diese Begriffe hervorragend.
Hier scheint mir schon die Antwort nicht zur Frage zu passen.
Wie
Weil
Weil der Begriff "Geschwurbel" seit Corona gesellschaftsweit genutzt wird, um bequem Andersdenkende und deren Meinungen bequem zu diskreditieren.
Sowohl vor, während als auch nach der Pandemie benutze ich den Begriff, um inhaltsleere Wortfolgen und absurden Driss zu deklarieren. Ja, in Zeiten der Pandemie wurde viel geschwurbelt. Davor und danach auch.
Deine Andeutung, dass die Verwendung des Begriffes „Geschwurbel“ stets unangemessen sei, sehe ich kritisch. Nun gut. Wenn es denn so wäre, dass der Begriff in gesellschaftliche Ungnade gefallen sei, gäbe es dann eine verbale Alternative?
Wenn du weiter vorne von "Toleranz" redest, solltest du anschließend nicht den Begriff "Geschwurbel" nutzen.
Möchtest du mir da irgendwelche Vorschriften machen? Schwurbeln darf man, aber das Geschwurbel als soclhen zu bezeichnen ist äh, bäh?
Widerspricht sich
Nein. Wie soll man denn sonst ausdrücken, dass man religiöses Geschwurbel toleriert?
Aber wenn du das so siehst, warum bezeichnest du den Glauben der anderen einen Satz weiter als
😉
... Geschwurbel?
Weil er als solcher daherkommt. Da kann ich ja nichts für. Das ist ja auch nicht intolerant oder irgendetwas, wenn ich feststelle, dass viele Worte um Erkenntnislosigkeit gemacht werden. Die Tolerant macht doch aus, dass ich mich davon stören lasse, dass jemand trotzdem etwas absurdes glaubt.
Etwas genauer. Ich bezeichne den „Glauben“ als gar nichts. Von dem habe ich nämlich keine Kenntnis, weil nichts auch nur annähernd klar formuliert ist. Bisher z. B. konnte mir noch niemand sagen, was denen nun einen Göttin sein soll. Ich äußere mich zu dem, was sie selbst über ihren Glauben sagen. Und das ist eben Geschwurbel von „irgendwelchen Mächten“, „feinstofflichen Zusammenhängen“, „Göttinnen“ und „persönlichen Beziehungen“ zu diesen , „Midi-chlorianern“ oder Dingen, die „sich der Erkenntnis entziehen“.
Die Existenz einer wie auch immer gearteten Macht kann aktuell weder widerlegt noch bewiesen werden.
Natürlich nicht. Etwas so unspezifisches wie eine „wie auch immer geartete Macht“ kann überhaupt nicht Gegenstand einer rationalen Beschäftigung sein. In der Wissenschaft be- oder widerlegt man Thesen. Und die müssen schon einigermaßen klar sein. Religiöses Geschwurbel ist das in aller Regel nicht.
Aber ich sollte auch eine gewissen Respekt für andere Meinungen haben, wenn diese auch möglich sind.
Zunächst mal halte ich Glaubensfreiheit für ein hohes kulturelles Gut. U. a, das Christentum hat Jahrhunderte dagegen gearbeitet.
Es darf tatsächlich jede glauben, was sie will. Ganz pragmatisch kann man sie eh nicht davon abhalten. Trotzdem muss es ich nicht erschließen, wie so manche absurde Idee in die Köpfen von Menschen kommt. Das sollte man dann nicht zu persönlich nehmen. A glaubt etwas, B versteht es nicht, trotzdem können sie zusammen arbeiten und kegeln.
Das macht doch gerade Toleranz aus, dass man jemand anderer den Glauben lässt, ohne ihn zu verstehen. Wenn zwei die gleiche Ansicht haben, ist Toleranz ja gar keine Leistung.
Es geht hier nicht um irgendwelche Märchen oder irgendwelche Coronaleugner, die wissenschaftliche Fakten ignorieren.
Nein, es geht um spezielle Märchen, denen man gerne Realität andichten möchte. Mit dem Ignorieren wissenschaftlicher Fakten hat das Christentum auch so ihre Tradition. Galileo Galilei wurde mit der Folter bedroht, damit er seine astronomischen Erkenntnisse leugnete.
Hier geht es um den Bereich unserer Existenz, der sich (noch) unserem Zugriff entzieht.
Auch das ist nur Geschwurbel. Wenn sich Dinge „der Erkenntnis entziehen“, kann man über diese eben nichts aussagen. Man kann in einem dunklen Raum nach einer schwarzen Katze, die nicht da ist, suchen, wenn einer das Spaß macht. Wenn man dann ruft „Ich hab' sie.“ darf man sich nicht wundern, dass man schräg angekuckt wird.
Da finde ich den Beitrag von Schmidt durchaus unangemessen. Im Endeffekt spricht er Gläubigen jegliche Vernunft ab.
Nein. Er kann halt bestimmte ihrer Gedankengänge nicht nachvollziehen. Wären dass völlig unvernünftige Menschen, könnte man das darauf schieben. Wenn aber Menschen, die in anderen Bereichen völlig vernünftig agieren, an einzelnen Stellen völlig absurde Ideen vorbringen, darf man sich schon darüber wundern. Und das darf man auch sagen.
Vielleicht hättest Du etwas Religionsunterricht nötig, damit Du verstehst, welche Rolle der Glauben spielen kann.
Wohl kaum. Welche Rolle Religionenn für die Gesellschaft oder für die Einzelne spielen, kann man woanders besser lernen. Geschichte, Soziologie, Züchologie. Da kann man mal anfangen.
Wer etwas über Religion verstehen will, sollte sich mit Religion beschäftigen, am besten auf wissenschaftlicher Grundlage. Die Reproduktion der religiösen Innensicht hält dabei eher auf. Eine hübsche Blume ist selten eine gute Gärtnerin.
Drei Christen/Theologen, vier Meinungen, würde ich sagen.
sieht mir nach einer richtig guten Grundlage aus.
Die Auferstehung wird von der überwiegenden Mehrheit der universitären Theologie im deutschsprachigen Raum ebenfalls nicht als historische Tatsache betrachtet.
Was wird denn Kindern in Reliegions-„Unterricht“ dazu erzählt? Ist das klar, dass das eine Metapher sein soll?
Als Eugen Drewermann die z. B. jungfräuliche Geburt als Symbol deuten wollte, hat er von der katholischen Kirche schwer eines auf den Deckel bekommen. Wurde er nicht gar seines Lehrstuhles enthoben? In wissenschaftliche Kreisen wäre das anders abgelaufen. Die katholische Kirche darf aber mit dem Fuß aufstampfen und missliebigen Kindern das Mitspielen verbieten.
Es ist doch ein gewisser Unterschied zwischen Bild-Zeitung lesen und Glauben.
Richtig. Die Bild-Zeitung hat eine Redaktion und recherchiert. So ist vieles von dem, was sie druckt, zumindest halbwahr.
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