Tatsächlich schreibe ich meistens eMail.
Dann aber ohne „accent“? Schreibst du auch „gLas“?
Tatsächlich schreibe ich meistens eMail.
Dann aber ohne „accent“? Schreibst du auch „gLas“?
Ob "E-Mail" (deutsche Schreibweise) oder "Email" bzw. - richtig! - "email" (englische Schreibweise): Das wird doch nicht "anders" ausgesprochen, sondern beides auf englisch, also "imehl"?! Und warum bestimmt die unterschiedliche Schreibweise den Artikel?
Und ob das anders ausgesprochen wird. Es handelt sich um völlig unterschiedliche Dinge. „E-Mail“ ist eine elektronische Nachricht, sollte man der Abstammung nach Englisch aussprechen. „Email“ ist ein keramischer Überzug auf Metal. Das kommt aus dem Französischen und da macht die englische Aussprache wenig Sinn.
Und wem das schon zu hoch ist, darf einfach drüber lachen:
Donnerstag und Freitag haben wir die Nachprüfungen abgehalten. Heute hatte ich die erste Konferenz. Andere Bildungsgänge/Abteilungen/Fachschaften waren vielleicht schon früher darn. Insgesamt verteilt es sich vei uns immer, so dass man keine ganz langen Tage hat.
Nein, dass ist falsch. Bei Meiner variante würde es NIE zu einer Zweideutigkeit kommen. Auch dann nicht, wenn du meine Regeln nicht kennen würdest. Der Unterschied ist, dass du bei meiner Variante etwas sehen würdest und erkennst, dass du es nicht verstehst.
Bei der "Lehrer:innen" Variante hingegen liest du etwas und erkennst nicht, dass es ganz anders gemeint ist. Du versteht den Text dann nicht richtig, weil du nicht weißt, wie es gemeint ist:
Liebes Kollegium,
am Freitag machen wir einen Lehrerausflug. Wer nicht mitfährt muss in der Schule die Notbetreuung machen.
Schöne Woche
„Ich möchte alle Lehrer am Samstag zu mir in die neue Saune einladen.“
Und? Wer geht hin?
Analog bei Email.
Inwiefern? Das findet der Duden eindeutig:
hmm... also das mit dem Gerndern wird noch späßig, wenn im Kollegium die einen Leute gendern und die anderen nicht.
Genau so ist das schon. Und das ist überhaupt kein Problem.
Bei meiner Variante hingegen besteht diese Problem nicht. Dort kommt es nicht zu so einer Zweideutigkeit.
Nur wenn alle deine Sichtweise, dass das Maskulinum geschlechtsneutral sei, teilten. Tun sie aber nicht.
Beurlaubungsantrag
Ist schulischer Alltag. Wer sich davon schon ärgern lässt, der hat wohl nie jemand etwas über die Härte des Lebens erklärt. Sonst käme sie damit klar.
Da muß dann eh die Schulleitung drüber entscheiden.
Eben. Weiterleiten, fertig.
Zum Beispiel, wenn ein Unterrichtsbesuch im Referendariat schlechter bewertet wird, weil vermeintlich keine geschlechtsneutrale Sprache verwendet wurde; oder wenn Hausarbeiten an Universitäten schlechter bewertet werden, wenn nicht gegendert wird bzw. Dozenten da verpflichtende Vorgaben machen (Ersteres ist mir aus meinem Umfeld bekannt, mit Zweiterem hat u.a. die Uni Kassel für Schlagzeilen gesorgt.)
Bevor wir hier etwas durcheinander werfen. „Geschlechtsneutrale“ Formulierungen (wie „Schülerinnen und Schüler“, „Studierende“) sind für die genannten Textsorten angemessen. Entsprechende Vorgaben in den Prüfungsordnungen dürften der Rechtslage entsprechen. Vorschriften zum Gendern mit „*“ o. ä. hilete ich zumindest für verfrüht.
genervt
Ich empfehle, sich nicht nerven zu lassen.
„Let’s be careful out there.“
aufzudrücken
In welcher Form nimmst du da Druck wahr?
"Parlamentsmann", [...] "Flugmann"
Diese Begriffe sind mir noch nicht begegnet. Quelle?
weibliche Lehrer" ist kürzer als "Lehrerinnen"?
"männliche Lehrer" ist kürzer als "Lehrer"?
Volker_D schrieb, dass die Auffassung kürzer sei, nicht die Worte. So kommt’s mir auch vor.
Du musst sagen
Ahja. Sie muss das sagen? Ist eine derartige Sprachbevormundung so dein Ding?
Wofür benötigen wir "Lehrer:innen"?
Ich weiß nicht, ob wir es benötigen. Vielleicht ist es einfach etwas genauer, weil man besser von einer Gruppe männlicher Lehrerinnen unterscheiden kann.
Sowas geht aber wohl nur über den Weg, daß man sich an seine bisherige Schule wieder einklagt, denn die alte Schule ist ja überversorgt und muß abgeben.
Eben. Insofern sind die Rechtsmittel vielleicht gar nicht erfolgreich. Inhaltlich gibt es gegen die Abordnung wenig zu argumentieren. Die Suche nach Formfehlern ist womöglich erfolgreicher. Allerdings bedeutet das dann nicht, dass man gegen Abordnungen immun ist. Vielmehr kann die Schulaufsicht dann wieder unter Beachtung der Form abordnen.
Angesichts der Situation der abgebenden Schule verzichtete ich womöglich darauf, Energie und Zeit in juristisches Hickhack zu stecken.
Die Alternativen sind benannt.
Zum Beispiel in dem es einem vorgehalten wird, dass man seine Sprache und Schrift nicht nach den neuen Vorstellungen anpasst.
Das klingt nicht nach Zwang. Bei „Jede so, wie will“ muss man so etwas einfach aushalten.
Wenn mir das aufgezwungen wird
Wie soll ich mir das vorstellen?
Dann sollten wir den Quatsch mit dem Gendern auch gleich bleiben lassen
Weil eine etwas nicht weiß? Finde ich ein Bisschen überzogen. Aber da du es eh schon bleiben lässt, ist deine Welt ja in Ordnung, oder?
Ich weiß ja nicht, was Du so als Kind wahrgenommen hast.
Eben. Ist auch nicht relevant.
Also ich weiß jetzt wirklich nicht, wo das Gendern in der Sprache da etwas bringen sollte.
Ja, glaube ich sofort.
Wie muß ich das jetzt gendern?
Ich sehe gar nicht, dass man etwas gendern müsse. Ja, die deutsche Sprache tut sich an einigen Stellen echt schwer. Das Sachen nicht allesamt sächlich sind, ist in der Tat unpraktisch. Das Deutsche bringt Absurditäten dergestalt hervor, dass „die Sache“ weiblich ist, während „das Weib“ sächlich ist.
Unter den Voraussetzungen fällt einem geschlechtergerechte Sprache nicht vor die Füße. Das kann man aber vortrefflich umnutzen, um daraus eine Ausrede abzuleiten, nciht gendern zu können. Also. Wenn man eine Ausrede braucht.
Insofern, freut euch doch.
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