in dem du immer tun uns lassen kannst, was du willst?
Das ist überhaupt nicht der Maßstab. Aber an Recht und Gesetz halten, darf ich mich in meinem Kollegium. Zumindest überwiegend. Das Einfordern von Rechtsbrüchen ist bei uns eher die Ausnahme.
Ich möchte gerne mit meinem Kollegium noch halbwegs friedlich 20 oder wahrscheinlich 25 Jahre zusammenarbeiten.
Wenn das nur durch Rechtsburch möglich ist, verzichte ich.
Wenn ich mich jedes Jahr weigere, auf Klassenfahrten zu fahren und den anderen das überlasse, ist das nicht gut möglich.
Du sollst es nicht anderen überlassen, sondern diesen vermitteln, dass sie permanent und wiederholt Scheiße bauen. Wenn sie das nicht hören wollen, sollen sie ihren Driss durchziehen. Bei denen anbiedern muss man sich nicht.
Und ja, es gibt Kolleginnen, die mich nicht mögen. Ist meist bijektiv. Trotzdem können wir sachlich zusammenarbeiten.
es ist trotziges Gebaren.
Es ist konsequent, etwas nicht zu tun, wenn die Voraussetzungen fehlen.
Klassenfahrten müssen stattfinden und wir haben kein Schulkonto.
Wenn die Klassenfahrt stattfinden muss, braucht ihr ein Konto, über das ihr sie abwickeln könnt. So herum. Alles andere ist Mist.
Und den würde ich gerne verändern,
Was ist denn jetzt dein Plan?
indem ich die Arme verschränke und "mach ich nicht" grummle.
Ich sehe hier Beispiele, in denen sich Schulleitungen und Schulträgerinnen mit verschränkten Armen sagen, „Schulkonto — machen wir nicht.“ Ja, und dann ist die, die sagt „dann halt nicht“, trotzig?
Ist recht. Nenn es Trotz, ich nenne es Konsequenz.