Ja in dem Bezug schon. Wieso?
Deine Formulierung ließ den „Bezug“ nicht erkennen, sondern klang doch sehr danach, dass du stets gegen Verboten und Pflichten seist.
Ja in dem Bezug schon. Wieso?
Deine Formulierung ließ den „Bezug“ nicht erkennen, sondern klang doch sehr danach, dass du stets gegen Verboten und Pflichten seist.
Ich hab tatsächlich ne Schülerin, die sich einfach "Müller" nennen lässt.
Ehm, klaro. Geht.
Die zwei transsexuellen Jugendlichen, die wir aktuell an der Schule haben, wurden einfach gefragt, wie sie genannt werden möchten und dann macht man das so. Fertig ist die Wurst.
Ja, es könnte so einfach sein.
Ich behaupte aber auch nicht zu gendern.
Ich auch nicht.
Jetzt muss ich aber mal nach dem Nexus fragen. Gendern bedeutet doch, alle Geschlechter in der Sprache zu berücksichtigen, damit alle angesprochen sind. Das Weglassen der geschlechtsspezifsichen Anrede wäre doch dessen das Gegenteil, oder?
Warum eigentlich nicht. Das wäre doch wirklich mal geschlechtsneutral.
Für mich klingt es ein wenig unpersönlich und erinnert mich etwas an militärische Umgangsformen, die mir im Zivilleben nicht so zusagen. Womöglich ist das aber nur Gewohnheitssache. Einfach wäre es.
Machst du das so?
Ich sehe gerade nicht, wo da das Problem liegt.
Ja, mag sein. Das ist oft so.
Ich für meinen Teil mache das gar nicht, auch die diesbezüglichen Einträge in irgendwelchen Akten sind für mich uninteressant, weil es meinen Fächern einfach keine Rolle spielt.
Ja, hier ebenso. Ansprechen muss man die jungen Menschen aber können. „Herr“, „Frau“, „Enby“ wären da schon mal im Rennen. Ich kann ja nicht einfach „Müller“ sagen. Also kann ich schon, aber das ist mir dann doch zu brrr. Und wenn sich jemand als „Herr Müller“ vorstellt, dann ist das „Herr Müller“. So gesehen, nein, ich überprüfe die geschlechtlichen Identitäten der jungen Menschen nicht. Ich wüsste weder wie noch warum.
Ist das irgendwo anders? Oder warum hast du mich das gefragt.
Wie gesagt, für Formulierungen auf Zeugnissen verwenden wir die Aktenlage. Womöglich sollte man da auch mal über die Vorgaben sehen, ob sich da etwas Besseres zur Formulierung findet.
Es ist schon schräg, von einer rechtlichen Benachteiligung von Frauen zu sprechen, die es nicht gibt.
Ja, richtig, sicher. Vielleicht sollte man (pun intended) über die gesellschaftliche Benachteiligung von Menschen aufgrund des Geschlechts sprechen. Das ist durchaus etwas anderes, als die Rechtslage.
Nach Rechtslage darf auch man auch nicht über eine rote Ampel fahren. Passiert aber trotzdem. E sagt niemand, wir bräuchten keine Kontrollen im Straßenverkehr, keine Bußgelder und Kram. Im Gesetz sei alles geregelt. Rechtlich sei alles klar.
Ich spreche die Personen halt entsprechend an. Bisher wollte noch niemand anders als Frau ... oder Herr ... angesprochen werden.
Aber du verwendest die Anrede, die diejenige sich wünscht?
Überprüfst du das bei deinen Schülern? Wenn ja, wie?
Von einer Überprüfung spräche ich da nicht. Aber in aller Regel haben Menschen irgendwo in den Unterlagen einen Geschlechtseintrag. Dieser ist dann auch bei uns dokumentiert und findet sich z. B. in der Datenbank und findet z. B. Eingang in die Formulierungen auf den Zeugnissen.
Im Alltag nehmen wir immer das Geschlecht an, mit dem ein junger Mensch sich selbst zu erkennen gibt. Das deckt sich nicht immer mit den dokumentierten Angaben, ist aber kein Problem.
Ich kann deine Frage nicht richtig gut beantworten, weil ich nicht weiß, was du mit „überprüfen“ meinst?
"Meister und Lehrling"
„Lehrling“? Heißt das nicht „Stift“? Die Meisterin macht halt nur in den Berufen Sinn, in denen es diese gibt und ausschließlich diese ausbildet.
Nicht nur, <ber das Gendern verschlimmert die Situation nur noch.
Mag sein. Es macht aber auch keinen Sinn, die jungen Menschen nur in einer sterilen Schulsprache zu unterrichten. Sie werden in ihrem Alltag gegenderten Formen begegnen. Dann müssen sie wissen, was es damit auf sich hat, auch wenn es nicht im Duden steht.
es ist doch schon lange so, dass Frauen von "Gleichberechtigung" sprechen, aber damit die gesellschaftliche Benachteiligung von Männern meinen.
Was ist denn ist denn, wenn Männer von Gleichberechtigung sprechen? Wenn diese also feststellen, dass sie selbst aufgrund ihres Geschlechts Vorteile haben? Was meinen die denn damit?
Ja, sowas regt mich auf
Dich stört es also, mit dem falschen Geschlecht angesprochen zu werden? Verstehe ich das richtig? Und dann bittest du oder verlangst mit dem richtigen Geschlecht angesprochen zu werden? Und das klappt meistens, dass dem Wunsch entsprochen wird, aber manchmal nicht?
Ich verwende in der Regel das generishe Femininum. Bei den gegenderten Formen bin ich noch nicht.
In den Vollzeitklassen ist es das gleiche Spiel. Wir haben den Mathematik Förderunterricht schon abgeschafft und bieten ausschließlich Deutsch Förderunterricht an, weil wir feststellen mußten, daß die Sprachleistungen so extrem schlecht sind, daß die Schüler deswegen in allen anderen Fächern scheitern, weil sie die Fragen gar nicht verstehen.
Und das liegt am Gendern? Oder ist das nur eine Strohfrau?
Jeder wird so angesprochen wie es sich gehört bzw. wie gewünscht
Wie machst du das konkret? Wie sprichst du mehrgeschlechtliche Gruppen an? Wie z. B. intersexuelle Individuen?
normale Sprache.
Was immer das sein mag.
Man muss das Kaugummithema "Impfen" nicht immer neu aufwärmen.
Warum, aber, beteiligst du dich an dieser Diskussion und bringst sogar die Impfpflicht ein?
Es ist mal wieder ein Fall, wo eine ’reinkommt, furzt und sich dann über den Gestank beschwert.
Ich bin immer noch gegen Pflichten und Verbote.
Sicher?
Werdet ihr euch impfen lassen, wenn ein Vakzin erhältlich ist?
Ja.
Mit "ich habe aber einen Arzttermin" braucht man bei uns nicht zu kommen, da klar ist, dass man an diesem festen Wochentag keinen anderen Termin ausmacht.
Und mir braucht keiner mit einer Laberrunde zu kommen, wenn ich einen Ärztinnen-Termin habe.
Da heißt es dann 2,5 Stunden An- und Abfahrt
Ey, zieh um, wenn dir die Fahrerei nicht passt.
Ansonsten ist das Problem schnell behoben, indem man die freien Tage eben nicht auf den festen Konferenztag legt.
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