Beiträge von O. Meier

    PS: Genau diese Diskussion, die hier geführt werden, nerven mich restlos an. Entweder man hat als erwachsener Mensch bereits gelernt, Rücksicht zu nehmen, oder man geht als, naja, ihr wisst’s, durchs Leben. Dass man über gewisse Dinge überhaupt noch diskutieren muss, ist schon traurig.

    Natürlich kann man Ausflüge und Feste so planen, dass auch diejenigen, die ohnehin vom Schicksal gebeutelt sind, mitmachen können. Wie wir sehen, wollen manche nicht.

    Insofern lohnt es sich nicht, darauf zu bestehen. Man kann Rücksichtsnahme erwarten, man kann sie aber nicht einfordern. Im Kollegium ist es mir mittlerweile echt wurscht. Ich muss mit den Leuten nicht feiern. Erst recht nicht mit denen, die Rücksichtsnahme als Gängelung oder sonst wie negativ begreifen.

    Im Verein erlebe ich, was alles geht.

    Ich kann die Situation auch nicht einschätzen. Und insofern schreibe ich hier vielleicht auch Blödsinn.

    Aber. Wenn ich das richtig sehe, hast du nicht mehr lange im Job. Womöglich ist das ein guter Zeitpunkt, schon mal auf Distanz zum bald ehemaligen Arbeitsplatz zu gehen.

    Zu den Ausflügen wurde schon etwas gesagt. Irgendjamend plant den. Alle anderen entscheiden, ob sie mitgehen. So halte ich es schon länger. Diskussionen um Ausflüge und Feste haben einen furchtbar schlechten Wirkungsgrad. Und allen recht machen, kann man es eh nicht. Zumindest in großen Kollegien. Dass es in kleinen auch nicht geht, ist schade, aber eigentlich nicht wichtig.

    Dienstlich sehe ich es ähnlich. Du musst dich nicht mehr einbringen. Wenn deine Meinung zu Projekten nicht ernst genommen wird, kannst du sie auch gut für dich behalten. Lass' die anderen machen. Du musst dich nicht mehr aufreiben. Mach' deinen Kram, so gut es geht. Und fertig.

    Was die Äußerungen gegenüber Eltern anbetrifft. Ja, da kann man ein Fass aufmachen. Oder man sorgt dafür, dass es keine Lügen und Übertreibungen sind. Wenn also öffentlich geäußert wird, dass du schon ein Bisschen alt und tüddelig bist, dann gehört es sich auch nicht, Klassenarbeiten zeitnah zurückzugeben etc.

    Schau doch lieber, dass du schon mal deine Pensions-Hobbys vorbereitest.

    hth

    Das hört man plakativ immer wieder, stimmen muss das so noch lange nicht. Vielleicht muss man auch einfach mal den eigenen Unterricht weg von rein mechanischem Abarbeiten von Kalkülen hin zu mehr Modellierung ändern. Genau hier spielen CAS auch ihre Stärken aus.

    Klingt so, als wenn man die Inhalte so passt, dass sie zum Werkzeug passen. Es wird also nicht der Schraubendreher geholt, sondern Nägel statt Schrauben verwendet, damit’s zum Hammer passt.

    Ich habe nichts gegen Modellierung. Ich halte die sogar für wichtig. Aber deswegen sind ja Rechentechniken nicht überflüssig. Und zu modellieren, damit man nicht rechnen können muss, naja.

    Wenn man euch so zuhört, dass SuS nicht mehr lesen, schreiben, noch rechnen oder gar denken können, dann frage ich mich, wer solche KI programmiert.

    Das ist gar keine so spektakuläre Frage. Die überwiegende Mehrheit der Weltbevölkerung hat damit nichts zu tun und braucht demzufolge auch die entsprechende Qualifikation nicht.

    Auch die Erfindung der Dampfmaschine oder des Telefons war kein gesamtgesellschaftliches Projekt sondern die außergewöhnliche Leistung weniger.

    Ich halte es schon für problematisch, wenn Schüler heute keine Vorstellung von Größenordnungen mehr haben und diese nicht mehr abschätzen können.

    Schätzwerte sind der erste Schritt, dem Ergebnissen des Taschenrechers, CASes, Computers kritisch gegenüber zu treten.

    Diese Idee, auf ein Ergebnis angewiesen zu sein, das man gar nicht beurteilen kann, behagt mir nicht.

    Ich kenne recht viele Lehrer*innen, die Vollzeit verbeamtet sind und Vollzeit unterrichten. Mehr machen sie nicht.

    Ich finde das erfrischend, wenn man sich im Kern auf das Kerngeschäft konzentriert. Unterrichten ist wichtig. Das ist die Zeit, in der die jungen Menschen etwas lernen können. Das wir unsere Akten sortieren, hilft ihnen dabei nicht.

    Ich finde unterrichten wichtiger, als städnig neue Projekte loszutreten, die dann allen die Zeit wegfressen. In dem Zusammenhang so etwas zu erklären:

    Das Hauptproblem (meiner Meinung nach) sind zusätzlich Kolleg*innen, die nicht arbeiten.

    finde ich ich nicht unverschämt, sondern auch falsch fokusiert.

    Und die Elternemails würde ich nicht beantworten. Einfach autmatische Antwort einstellen.

    Ich läse die schon nicht. Lass' einfach den dienstlichen Mail-Account unbearbeitet liegen. Postfach läuft irgendwann über.

    Ich fänge auch keine Diskussionen mit irgendwem an, ob man nun Aufgaben schicken müsse. Einfach nicht machen. Nichts erklären, nicht reagiern. Nicht agieren. Einfach krank sein.

    Lass gut sein, O. Meier muss nicht alles verstehen.

    Sowieso.

    Ihr macht das schon alles richtig. Fahrrad ist halt kompliziert, gefährlich und immer im Weg. Einfach nicht alltagstauglich. Schon gut, dass es Brummbrumms gibt.

    Wenn ich autofahrend an unübersichtlichen Stellen vorsichtig rechts abbiege, um niemanden zu übersehen, werde ich von hinten angehupt. Einfach so. Seufz.

    Eben. Die Probleme entstehen in den Köpfen derjenigen Verkehrsteilnehmerinnen, die besser keine wären.

    Ich verstehe es schon. Die anderen kennt er seit mehreren Jahren als Klassenlehrer, diesen hat er erst 10mal gesehen kurz und kann ihn nicht einschätzen.

    Irgendwie klar. Bei der Konstellation ist man darauf angewiesen, dass man einen Draht zu den Schülerinnen hat. Nun bleibt aber für mich hängen, dass die eine nicht mit darf, weil sie wegen ihrer zu kurzen Zugehörigkeit kein echtes Mitglied dieser Community ist.

    Ich weiß nicht, ob dadurch ihr Wille zur Integration massiv verstärkt wird.

    Ich kann das aus der Ferne nicht beurteilen. Ihr müsst zusehen, wie ihr klar kommt. Die Fahrt mit dem Betreuungsschlüssel ist schon sportlich. Insofern müsst ihr das vielleicht so machen. Aber es fühlt sich halt komisch an.

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