Beiträge von O. Meier

    Die Schulaufsicht ist eine Verwaltungseinheit, die sehr weit weg von den Schule agiert. „Motivation“ ist gar kein Aspekt, den diese in Erwägung zieht.

    Die interessieren sich maximal für den Reinigungsaufwand, wenn jemand der Schulleiterin auf den Tisch defektiert.

    Mich versetzte eine solche Abordnung auch nicht in Verzückung. Aber ich befürchte, das machste nicht viel. Krawall an der neuen Schule hilft womöglich gegen Frust, nützt aber nichts gegen die Entscheidung.

    Mein Gedanke dabei ist immer: Wenn ich das Mahnverfahren nicht durchziehe, muß ich die Härtefälle noch drei Jahre jeden Tag ertragen. Ziehe ich das Mahnverfahren konsequent durch, habe ich 6 Monate mehr Arbeit, aber dafür später 2,5 Jahre ein ruhiges Leben. Diese Option ist mir wesentlich lieber und ich weiß wofür es sich lohnt sich anzustrengen.

    S. o. Trotz Arbeit für das Mahnverfahren blieb uns die Kandidatin erhalten.

    Man kann es halt auch so sehen: wer nicht kommt, nervt auch nicht. Fordert man solche zum Schulbesuch auf, holt man sich ja den Ärger ins aus.

    Das sind übrigens alles nur Strategien, wie wir mit der Situation klar kommen. Lösungen für das Problem gibt es wohl weniger.

    Eigentlich reicht §53 Schulgesetz NRW aus, um durchzugreifen, man muß sich nur trauen den Weg wirklich bis zum Ende zu gehen.

    Wir hatte da mal einen Fall in einer einjährigen Berufsfachschule (Anlage B1). Wegen Fehlzeiten von de Teilkonferenz von dr Schule entlassen worden. Leider noch berufsschulpflichtig, weshalb wir sie in die Ausbildungsvorbereitung aufgenommen hätten. Die obere Schulaufsicht aber hat sie uns zurückgeschickt. Sie sei zu einem Vollzeitbildungsgang angemeldet und drüfe den auch zu Ende bringen. Da es aber keine Schule in der Nähe mit diesem Bildungsgang gebe, müssten wir sie wieder nehmen.

    Sie kam nur auf dem Papier. Die Fehlzeiten häuften sich erneut.

    Man kann sich vorstellen, dass die Koleginnen keine Lust mehr auf die Arbeit mit der Mahnerei haben. Vielmehr lassen es viele laufen. Wenn sie nicht kommen, stören sie wenigstens nicht. Am Ende regelt man es über die Noten.

    Okay. Dann ist es wohl so, dass ich die meisten Religionen weder tolerieren noch respektieren kann. Trotzdem ist mir die Toleranz den Menschen gegenüber wichtig. Ich habe in meinem Freundinnenkreis z. B. Kreationistinnen, das tut der Freundschaft keinen Abbruch.

    wäre), ich habe nur auf den Beitrag eines anderen Nutzers Bezug genommen und gesagt, dass das Frauen- und Menschenbild des Islam (also des konservativen, der aber mittlerweile leider Mainstream ist) noch viel schlimmer ist als das der katholischen Kirche.

    Eben nicht „nur“. Danach schriebst du:

    Aber das darf man ja nicht sagen, weil man sonst "Rassist" ist.

    Ganz offensichtlich durftest du es sagen. Ob du Rassist bist, weiß ich nicht.

    Ja, sorry, aber wenn man nicht mal wenige Beiträge vorher lesen kann und die anonyme Meinungsäußerung in einem Internet-Forum als repräsentativen Vergleich zur "realen Welt" ansieht, dann fällt einem Wertschätzung wirklich schwer.

    Welchen Vergleich meinst du hier?

    Auch du hast den Diskussionsfaden nicht ausreichend verfolgt, meinst aber deinen Senf dazu geben zu müssen.


    Jetzt wird's komplett albern. Ich bin hier raus.

    Du merkst scheibar gar nicht, dass dieser Vergleich vorne und hinten hinkt, und einfach völlig abstrus und am Thema vorbei ist.

    Äh, nein.

    Ach. Und. PS: Dass man etwas sagen darf, heißt ja nicht, dass es deshlab auch besonders schlau ist. Wenn man also etwas furchtbar dummes sagt, muss man auch damit rechnen, dass es daran Kritik gibt. Wenn man es dann noch mit der eigenen öffentlichen Rolle transportiert, kann man sich eigentlich darauf einstellen, dass sich jemand findet, die es anders sieht und auch öffentlich darauf reagiert.

    Dass man nicht eingesperrt oder erschossen wird, heißt nicht, dass man sich zu jedem Thema frei äußern kann, ohne Sanktionen erwarten zu müssen.

    Welche Sanktionen kommen denn auf dich zu, nachdem du hier im Forum etwas zur Rolle der Frauen im Islam gesagt (genauer: angedeutet) hast? Hm?

    Ich konnte nicht so recht einordnen, wie du jetzt auf den Islam kamst. Das kam mir doch ein wenig wie eine Strohfrau vor. Aber ansonsten.

    Antisemitismus war im frühen 20. Jhd. wirklich weit verbreitet,

    Ich finde Antisemitismus nicht erträglicher, wenn er in Massen auftritt — eher im Gegenteil.

    Wenn wir hier ne Liste darüber machen wollten, welche berühmten Personen (Schriftsteller, Philosphen etc.) zur damaligen Zeit antisemitische Tendenzen hatten, würde das wohl ein extrem langer Abend werden.

    Aber dann wären die Antisemiten eben als Antisemiten benannt und nicht als „seltsam“ verharmlost.

    sollte man auch den Glauben anderer Menschen respektieren. Dazu gehört sicherlich auch Religionen grundsätzlich als Märchen abzutun.

    Ich ginge nicht soweit, dass das Erkennen von Religionen als Märchen unbedingt notwendig für den Respekt ist. Ich meine aber sehr wohl, dass man einen Menschen in seiner Haltung auch dann repektieren kann, wenn man weiß, dass diese Haltung völlig absurder Unsinn ist.

    Glaubensfreiheit ist ein hohes kulturelles Gut. Sie bedeutet, dass jede erstmal glauben kann, was sie will. Soweit. Wer allerdings in einem aufgeklärten Staat junge Menschen erziehen und ausbilden möchte, muss schon mit etwas mehr um die Ecke kommen, als dass man das nicht wiederlegen könne.

    Es hat bisher auch noch niemand wiederlegt, dass eine Teekanne auf einer Umlaufbahn um den Mars kreist. Daraus leite ich aber nicht das Recht ab, gegenüber mir anvertrauten jungen Menschen zu behaupten, diese Teekanne verlange nunmal, dass man nur grüne Socken tragen dürfe und jedem dritten KInd nach der Geburt die Augen zu entfernen seien. „Möge jede Dritte in Dunkelheit wandeln“ sagt die Teekanne.

    Die Behauptungen der Religionen sind unter anderem deshalb nicht widerlegbar, weil sie völlig unspezifisch und unscharf sind. Wenn überhaupt nicht klar ist, was eine Göttin sein soll, muss man sich über Existenz gar keine Gedanken machen.

    Auf der anderen Seite gibt es aber genügend soziologische, kulturhistorische, biologische und psychologische Erklärungen für die Exsitenz von Religionen, die alle mit weniger zusätzlichen (und absurden) Annahmen auskommen, als die Vermutung, an den Behauptungen der Religionen könnte etwas dran sein.

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