Beiträge von O. Meier

    Was dann im Unterricht damit passiert, weiß ich nicht. Ich bin nicht in einer solchen Klasse.

    Ich muss mich korrigieren. Im Gespräch mit den Schülerinnen fand ich heraus, dass ich tatsächlich doch in einer Tablet-Klasse unterrichte. Das war die erste Mitteilung über diesen Umstand, seitens der Kolleginnen, Abteilungsleitung o. ä. besteht offensichtlich kein Bedarf, darauf hinzuweisen.

    Die Quote der Tablet-Schreibenden ist zwar in dieser Klasse hoch, aber sonst ist mein Unterricht nicht betroffen. Alles wie sonst. Die Schülerinnen konnten mir auch nichts nennen, was dennn nun im Unterricht anders wäre. Vielleicht ist das ganz gut so, wenn man die Geräte einfach einsetzt, anstatt sich den ganzen Tag über Konzepte den Kopf weich zu kochen.

    Was mich etwas verwunderte, war die Äußerung einer Schülerin, sie seien eine iPad-Klasse, deshalb müssten sie solche Geräte haben und sie müssten sie benutzen. Ich hätte „wir haben solche Geräte und wir benutzen sie“ erwartet und besser gefunden.

    Neben der Rechtslektüre empfehle ich dringend, sich Gedanken zu machen, wie man sich denn im Fall der Fälle zu verhalten gedenkt.

    In der Tat eine gute Idee. Ich möchte aber davon abraten, jetzt schon zu wissen, dass die Medikamentengabe in jedem Fall die bessere Wahl ist. Ob diese mehr Schaden verhindert als anrichtet, weiß man nicht mit der Sicherheit, mit der uns das lieb ist. Wenn es klar wäre, dass man immer einfach ein Medikament geben kann, bräuchte man weder rechtlich noch medizinisch ein Gewese darum zu machen. Dann stünde „zu verabreichen nach Belieben“ auf der Packung. Bei Notfallmedikamenten muss man sicher entscheiden können, ob der Notfall eingetreten ist. Könnt ihr das?

    Ich möchte noch zwei Beispiele anführen:

    Im Erste Hilfe-Kurs wurde uns erklärt, dass die Fremdgabe von Asthma-Sprays völlig nutzlos ist, da die Betroffene das Spray passend zur Atem einnehmen muss. Insofern muss sie im richtigen Moment selbst drücken. Einfach reinsprühen bringt nichts.

    Bei Epileptikerinnen gibt es Notfallmedikamente als Zäpfchen. Diese bei einer krampfenden Person einzuführen, ist nicht nur nicht ganz einfach. Es gibt da auch ein nicht unbeachtliches Verletzungsrisiko.

    Leider, leider. Es bleibt schwierig. Es gibt nicht die richtige Antwort auf alle Fälle.

    Ich wurde entsprechend informiert, ich habe die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten und das ist auch alles sauber in der Akte dokumentiert.

    Auf jeden Fall nur so. Das Eingangsposting klang aber so, als wenn hier die Eltern meinten, es reiche, Bescheid zu sagen, dass es ein Medikament gibt.

    PS: Eine Schülerin hatte mal eine Asthma-Anfall, sie hatte aber ihr Spray nicht mit. Sie hätte es probemlos ohne Hilfe nehmen können. Wir mussten daher einen Rettungswagen rufen. Dieser nahm die Schülerin mit, stellte sie einen Arzt vor. Von diesem bekam sie dann ein Medikament. vor Ort konnten nie Rettunssanitäterinnen nichts machen. Also, immer schön dabei haben.

    Hier gibt es doch so viele schlaue Rechenköpfe.

    Und? Was dürfen die dir vorrechnen? Aufgrund welcher Daten?

    Mal abgesehen davon, dass 1000 Euro für ein Fahrrad nicht wirklich viel sind. Man kann also bei der „Finanzierung“ nicht wirklich viel verkehrt machen.

    Ich, daselbst, fahre meine Räder länger als ein, zwei Jahre und richte sie mir entsprechend ein. Insofern finde ich es angemessen, daran Eigentum zu erwerben.

    Anstatt über Leasing und Kram mache ich mir doch lieber Gedanken darüber, was für 'ne Schaltung und was für Bremsen ich brauche. Sattel und Griffe wollen probegefahren sein. Also gehe ich zum FdgM und lass' mich beraten. Dann kaufe ich, was mir gefällt. Leasing? Land? Interessiert mich nicht.

    @moderna:

    Verwende doch einfach deren Namen, wenn du jemanden ansprechen möchtest.

    Die technische Ausstattung muss ja nicht so bleiben, wie bisher. Warum sollten die Drucker nicht etwas dezentraler aufgestellt werden, wenn das dann dazu führt, dass man insgesamtweniger drucken muss? Und ansonsten. Warum soll ich nicht zum Kopierer kantapern, währen die Schülerinnen schon mal elektrsich zu lesen beginnen? Dann ahbe ich doch direkt wieder etwas Bewegung. Motion is lotion.

    Man braucht vielleicht ein paar Erfahrungswerte, wieviel Papierversionen mancht braucht. Oder man druckt on demand. Wie man's umsetzt, weiß ich auch noch nciht genau. Aber Schülerinnen, die den Text dann nicht verstehen, elektrisch lesen zu lassen, ist ja auch keine Lösung.

    Eugenia: Was spricht gegen hybrid? Huete im Computerraum z. B. stellte ich den jungen Menschen Material sowohl als Datei zum Lesen am Computer als auch in Papierform zur Verfügung. Bei längeren Texten (also mehr als zwei Sätze) lesen sie gerne vom Papier.

    Ich stelle eigentlich auch alle Arbeitsblätter, die ich in Papierform austeile, elektrisch als Datei zur Verfügung. Warum sollte es nicht umgekehrt möglich sein, beim elektrischen Arbeiten eine papierene Kaltreserve zu unterhalten?

    wenn sie in der Grundschule iPads (oder generell Tablets) als Buchersatz einführen würden und dann auch alle KuK verpflichtet werden digitale Lehrwerke einzusetzen.

    Ich denke, mit Verpflichtung ist die Motivation am höchsten. Ich habe bisher noch keine elektrischen Bücher eingesetzt. Wenn das irgendwann mal kommt, schaue ich mir das mal an. Dann werde ich es handhaben, wie bei jedem Buch. Ich setze es an den Stellen ein, wo das geht. Die meisten Mathematik-Bücher sind einfach schlecht. Ob die durch Digitalisierung gewinnen?

    Bei den Papierbüchern habe ich eines zu Hause liegen und eines in der Schule. Das hält den Transportaufwand niedrig. Zwei Tablets werde ich wohl kaum bekommen, insofern könnte das daran scheitern.

    Wie stellst du dir eine reine Aufsicht vor? Die SuS sitzen am Platz und drehen Däumchen? Tun sie nicht.

    Für die Lehrkraft ist es viel entspannter, wenn die SuS sich selbstständig mit etwas beschäftigen, was man sowieso im Klassenzimmer hat.

    Können sie ja machen. Aber wenn eine Lehrerin sie darin anleitet, wie man sich mit dem Material beschäftigt, ist das Unterricht.

    Bei uns gibt es Klassen, in denen jedes Kind ein Freiarbeitsmaterial herausholt und schonmal mit dem Arbeiten beginnt. Das geht natürlich nur, wenn die Kinder konsequent daran gewöhnt werden.

    Wenn das in dieser Viertelstunde passiert, wäre das aber Unterricht, keine reine Aufsicht mehr.

    Ansonsten gilt, dass sie Zeit für die Aufsicht irgendwo herkommen muss. Im vorliegenden Fall gab es eine solche Aufsicht wohl vorher nicht. Also wurde die Zeit bisher anders genutzt, daher fällt etwas weg. Wie gesagt, wenn man der Unterrichtsvorbereitung spart, fragt niemand.

    Danke für deine Antwort. Wo könnte man die 50 Minuten abknappsen? Ich suche gerade wirklich nach Ideen, die ich der Schulleitung unterbreiten könnte. Mich macht das Ganze so sauer. Alternativ müsste sich doch die Vergütung der Mehrarbeit fordern lassen, oder?

    Am einfachsten lässt sich immer bei der Unterrichtsvorbereitung sparen.

    Das man auf dem Split-Screen nicht mehr viel sieht, merkte ich an, als wir in einem Bildungsgang über die Einführung einer Tablet-Klasse diskutierten. Aber nein, das ginge.

    Das Buch aus dem Eigenanteil sollte dann als Strom-Buch angeschafft werden. Das wollten aber viele nicht. Etwa die Hälfte hat sich ein Papierbuch bestellt.

    Wir haben mittlerweile mehrere Tablet-Klassen. Wer kein eigenes Tablet anschaffen möchte, bekommt von der Schule dann ein iPad mit Hülle und Tastatur ohne Stift. Die haben wir wohl noch aus den Covid-Panikkäufen.

    Was dann im Unterricht damit passiert, weiß ich nicht. Ich bin nicht in einer solchen Klasse.

    In den übrigen Klassen sitzen mittlerweile überall Schülerinnen, die auf dem iPad statt im Heft schreiben.

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