Beiträge von O. Meier

    Es ist doch viel profaner: OBAS und andere Quer-Sachen sind aus der Not geboren. Und in der Not lernt die Teufelin bekanntlich fliegen. Um die Lücken zu füllen muss msn sich etwas einfallen lassen.

    Nachhaltiger wäre es sicherlich, keine Quereinsteigerinnen zu brauchen, weil man dafür sorgt, dass es keine Mangelfächer gibt, weil ein Lehramtsstudium auch in allen Fächern attraktiv ist. Aber das sind halt politische Entscheidungen.

    Dass man aber wegen der Unterschiede zu OBAS die gesamte Lehramtsausbildung nebst Besoldung umkrempelt, scheint mr etwas verdreht.

    Ein Studierender ist aber etwas anderes als ein Student.

    Der Sprachwandel hat an der Stelle schon längst stattgefunden. Schon in den Achtzigern wussten wir, dass damit eine Person unabhängig von der momentan ausgeführten Tätigkeit benannt wird.

    Auch das riecht schwer nach absichtlichem Missverständnis. Habt ihr sonst nix?

    Als gespieltes Missverständnis könnte man dann auch deuten, wenn man meint, das generische Maskulinum schließe einen nicht ein.

    „Einen“ (männlich) schließt das Maskulinum mit hoher Wahrscheinlichkeit ein. Ob „eine“ auch eingeschlossen ist, ist zumindest umstritten.

    Das generische Maskulinum reproduziert die gesellschaftliche Geschlechterasymmetrie. Insofern ist es zumindest ehrlich.

    Speichern darf ich auf dem Dienstgerät auch nicht dauerhaft, benötige also wahlweise einen privaten Stick oder privaten Webspace in der Cloud, um Dateien abspielen zu können, die ich dann auf einem Privatgerät gespeichert habe, etc.

    Alternativ: wenn man nichts speichern und demzufolge nichts abspielen kann, zeigt man halt keine Filme etc. im Unterricht.

    Bei anderen Wörtern ist es noch nicht mal möglich, eine sinnhafte Form zu bilden, wenn man noch eine Trennung einfügt (wie z.B. Kolleg:inn:en). Das ist z.B. bei Auswander:innen der Fall.

    Diese Form hast du ganz offensichtlich gebildet. Was ist jetzt das Problem? Weißt du nicht, was dieses Wort bedeutet?

    „Auswandernde“ wäre vielleicht praktischer. Aber was soll’s.

    Als Beamter ist das deine Pflicht.

    Je nachdem, was „voll und ganz“ da bedeutet. Falls es um die Erfüllung der Dienstpflichten geht, klaro, darum geht es bei dem Deal mit der Dienstherrin.

    Für manche kann es aber auch bedeuten, ständig mehr zu tun, als man muss, sein Leben vorrangig nach dem Beruf auszurichten und das Privatleben hinten anzustellen. Wollte ich nicht, und ich pfeife auch auf eine „Anerkennung“ hierfür,

    Ich verstehe laleona s Ärger

    Ich nicht. Sie macht Unterstellungen und ärgert sich dann über das Unterstellte. Das kann man sich sparen.

    Darüber, dass manche hier die besseren Ärztinnen sind und einfach so spüren, dass ohnehin Atteste nur gefälschtvsein können, haben wir schon öfter gesprochen. Darüber, dass die Dienstherrin für personelle Redundanzen sorgen muss, auch. Und nicht zuletzt darüber, dass Menschen nicht besser gesund bleiben oder werden, wenn man ihnen vor den Koffer scheißt, auch.

    Die Idee hier, nehme ich an, ist, dass alles seinen festen Platz und seine feste Regel hat?

    Wessen Idee ist das?

    Die Idee, dass wenn jemand einen Fehler macht z.B. vergessen in einer Platform nachzuschauen, er selbst schuld sei, entspricht auch meines Wissens nach nicht der modernen Fehlerforschung.

    Schuld ist womöglich auch nicht der richtige Begriff. Es geht um Übernahme von Verantwortung. Die kann man pädagogisch einbetten. Geschenkt. Wenn die Schülerinnen einen Kommunikationsweg ignorieren, einen anderen anzubieten, erscheint mir nicht als zielführendes Konzept.

    Mit den Geräten, mit denen sie z. B. WhatsApp-Nachrichten empfangen können, können sie auch in der Lernplattform lesen. Entweder über eine App oder einfach im Browser. In solchem können sie auch von jedem Rechner in der Schule auf die Lernplattform zugreifen. So können wir die Erreichbarkeit jeder Schülerin sicher stellen, bei WhatsApp und Co. nicht. Und von Datenschutz fange ich gar nicht an.

    Wenn die Dienstherrin möchte, dass ich per WhatsApp mit den Schülerinnen kommuniziere, muss sie für eine entsprechende Infrastruktur einrichten.

    Ich denke aber, dass auch von der Seite die Entscheidung für die Lernplattform ausginge.

    Wir haben elektrische, dienstliche Kommunikationswege. Es gibt überhaupt keinen Anlass, über die Zweckentfremdung privater Geräte auch nur nachzudenken.

    Wenn man als Schule, also lehrerinnenseits, konsequent die dienstlichen Kommunikationswege benutzt und nicht ständig an Alternativen rumexperimentiert, machen wir es den jungen Menschen einfacher diese Kommunikationswege auch im Blick zu haben.

    Wie diese feste Grenze, von der du sprichst, gezogen wird, wird denke ich sehr willkürlich sein und löst das Problem nicht. Die Herausgabe der Handynr. ist für manche noch in dieser Grenze, für andere nicht.

    Wenn mir eine Schülerin vorschreiben möchte, meine Freizeit zu beenden, um telefonisch ihre Wünsche zu erfüllen, ist meine Grenze jedenfalls überschritten.

    Wer ohne Grenzen leben kann, soll das tun. Ich brauche welche, um meinen Job machen zu können.

    Kannst du, außer, dass dir kein Vorteil einfallen würde, zeigen, dass du davon nur Nachteile hast, d.h. dass es unmöglich ist, dass du davon Vorteile haben könntest?

    Nein, das muss ich auch nicht. Ein Vorteil, den ich nicht als solchen wahrnehme, wird wohl keiner sein.

    Welchen Vorteil könnte ich denn übersehen haben? Ich nehme gerne eine Abwägung realer, konkreter Nachteile gegen virtuelle und hypothetische Vorteile vor.

    Das erscheint wohl kleinlich von mir,

    Ach, was. Lassen wir uns doch einfach auf die Wortklauberei ein. Ich korrigiere mich: Ich sehe keine Vorteile in der Herausgabe meiner Telefonnummer an Leute, die diese nichts angeht. Ich sehe nur Nachteile.

    Du stellst Sachen so dar als wären es unhinterfragbare Fakten

    Ich hoffe doch hinreichend klar gemacht zu haben, dass meine Sichtweise meine Sichtweise ist. Und Hinterfragen scheint ganz gut zu klappen.

    1. Masken-Pflicht geht aufgrund den aktuellen Vorgaben des Bundes nicht. Ich hoffe, dass sich die Lage bald ändert und der Bund dieses ermöglicht

    Bei einer FDP-geführten Regierung eher nicht. Es muss sich also jede um sich kümmern. Das habe ich auch vorher schon getan. Maske, lüften, Abstand, impfen.

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