Beiträge von O. Meier

    Du beschwerst dich über das Ipad Gewicht von einem kg, sagst weiter unten aber, dass private Laptops, die deutlich schwer sind, dominieren? Das Gewicht scheint für die anderen bei dir kein Problem darzustellen.

    Die stehen meist im Lehrerinnenzimmer 'rum und werden nur selten mit in den Klassenraum genommen. Dass jemand ständig ihren Laptop überall mit hin nehme, sieht man so selten wie bei den iPads. Mir ist es als Ständig-dabei-Gerät zu schwer un zu unhandlich.

    Lehrer, die Ihr Arbeitsblattarchiv noch den nächsten Schülergenerationen zur Verfügung stellen wollen, gibt es bei uns nicht mehr.

    Ja, ich muss das auch nicht.

    Auf einem Ipad gibt es Hilfsfunktionen, die Texte vergrößert darstellen könnne.

    Davon wird das Display auch nicht größer. Es passt dann noch weniger drauf.


    Welche Software fehlt dir denn?

    Gar keine, alles, was das iPad braucht, um im Regal zu liegen, hat es. Ok, Ernst bei Seite. Mathematische Texte verfasse ich mit LaTeX.

    Könnt ihr in der LK nicht über zu installierende Programme und die Nutzung einer Cloud sprechen?

    Sprechen kann man über vieles. Aber davon ändert ja die Schulträgerin ihre Vorgaben nicht.

    Ich jedenfalls bin es leid, mir von jemandem, die einen ganz anderen Job macht, erklären zu lassen, welche Software ich für meinen Job auf keinen Fall bräuchte. Und am Ende ist es dann sowieso zu teuer. Es wird halt immer gerne Hardware angeschafft. Für Software, Wartung und Betrieb ist aber selten Geld da.

    Ja, wir haben die Ipads immer dabei,

    Immer? Ihr werdet die nicht mir aufs Klo nehmen. Wo sind die dann? Ich nehme meines nicht mit in die Schule, dort darf ich es laut „Vereinbarung“ nicht aunbaufsichtigt lassen, auch nicht im Lehrerinnenzimmer. Ich habe keine Idee, was ich dann damit machen soll. Unsere Schrankfächer lassen sich nicht abschließen. Zum immer mitschleppen ist es zu schwer.

    Die Vorgaben sagte eigentlich Mobilgerät, bekommen haben wir einen Trum von über einem Kilogramm.

    bei uns werden meines Wissens nach auch wenige Arbeitsblätter getippt.

    Nunja. Ich habe da ein recht umfangreiches Archiv. Da können die nächsten Schülerinnen-Generationen dran teilhaben oder wir beschränken uns auf das was in den Büchern steht. Ich fänd's schade, das alles wegzuschmeißen, aber irgendwann wird es wohl darauf hinauslaufen. Spätestens, wenn man mir erklärt, dass Papier das Lernen hemmt und man Material nur noch elektrisch verteilen darf.

    auf welchem System du deine Arbeitsblätter tippst.

    Ich habe zumindest mal zwei mittelgroße Monitore angeschlossen. Mit zehnkommairgendwas Zoll eines iPads komme ich jedenfalls nicht hin. Da wäre der Quelltext schon nicht gut drauf zu lesen. Mal abgesehen davon, dass keine passende Software drauf ist.

    Also ich gehöre zu denen, die noch keine sinnvolle Anwendung für das Gerät gefunden haben. Nicht, dass ich mir damit besonders viel Mühe gegeben hätte.

    Ich stelle auch fest, dass immer weniger iPads im Lehrerinnenzimmer herumstehen. Viele hatten die anfangs regelmäßig mit. Das wird weniger. Es dominieren wieder die privaten Laptops.

    Bisher lese ich hier nur, dass man mit Word Texte tippe. Oder hat jemand etwas anderes? Das ist ja nun keine typische Tablet-Anwendung, sondern eher etwas für Laptop oder noch besser einen Desktop.

    Die Verwaltung der Abwesenheiten und Entschuldigungen läuft über unsere Dienst-Ipads und Webuntis.

    Ihr habt also die iPads immer im Unterricht dabei? Habt ihr eine Möglichkeit, die Geräte zwischendrin irgendwo einzuschließen? Nachts?

    Dank Goodnotes können Schuäer/Lehrer Arbeitsergebnisse gut teilen nachdem sie die Aufgaben dort bearbeitet haben.

    Die Schülerinnen haben auch alle iPads? Eigene? Von der Schule? Habt ihr auch Stifte?

    So schlecht wie manche hier die neuen digitalen Geräte machen, sind sie nicht.

    Schlecht sind sie nicht. Das habe ich auch nicht gelesen. Womöglich ist der Einsatzbereich recht klein, so dass man nicht das Gefühl hat, ein umfängliches Dienstgerät zu besitzen. Vom Einsatz bei der Unterrichtsvorbereitung habe ich noch wenig gehört. „Ich tippe damit meine Arbeitsblätter.“ habe ich noch nicht gelesen. Das aber fände ich wirklich wichtig. Wie man die Anwesenheitskontrolle macht, halte ich nicht für den wesentlichen Aspekt bei der Digitalisierung der Schulen.

    Nachtrag, doch, doch. Eine schrieb:

    Man kann Arbeitsblätter erstellen.

    Für welche Fächer und mit welcher Software stand da nicht. Magste das ergänzen?

    31 km pro Stunde.

    Ah. Und diese Geschwindigkeit fährt diejenige 15 Stunde am Tag, drei Wochen lang? Extremsportlehrerinnen in derartigen Leistungsklassen könnten das wirtschaftlich attraktiv medial verwerten. Diese aber trägt das auf einer Web-Seite ein, um einen Fahrrad-Pannen-Kurs für die Firma zu gewinnen?

    Ist aber auch egal. Sie habe sich dafür Urlaub genommen. Zur Frage, ob Alltagsradelei eine umweltfreundliche Alternative zum Auto sein könne, tragen diese Extremzahlen wenig bei.

    Und die sonst nie Rad fahren, tun es vermutlich auch in dieser Zeit wenig bis gar nicht.

    Das vermute ich auch. Dass damit Menschen nachhaltig zum Alltagsradeln verführt werden könnten, sehe ich jedenfalls nicht.

    Ich halte es tatsächlich für besser, nicht soviel Brimborium zu machen. Man sollte gar nicht die Vorstellung wecken, dass Radeln furchtbar kompliziert ist, dass man dafür Verabredungen, Termine und Aktionen braucht, womöglich noch besondere Wege und getrennte Wegweiser. Alltagsradelei funktioniert nur, wenn man ihr ein gewisses Maß an Selbstverständlichkeit zugesteht.

    Darf man jetzt hier nur Sätze schreiben, die Möglichkeiten zur Reduktion des Co2-Ausstoßes aufzeigen?

    Man soll hier Sätze schreiben, die der Motivation [zum Radeln] dienen.

    sondern sind zudem gerne auf einem hohen Ross unterwegs.

    Könnte eine Nebenwirkung der (Selbst)-Beweihräucherung sein.

    Was genau habt ihr davon, wenn ihr immer wieder das Negative herausstellt?

    Ja, verstehe ich auch nicht. Wie will man den jemanden motivieren, wenn man immer nur das Negative am Radeln herausstellt? Zu langsam, zu anstrengend, zu hündisch, zu wenig Auto, geringe Reichweite.

    Wenn ihr konkrete Lösungsvorschläge habt,

    Wir sind hier im Motivationsthread. Da ist der Vorschlag schon gemacht — weniger Auto fahren, Fahrrad als Alternative. Spart CO2, schont Ressourcen, Fahrbahnen und Umwelt, hält fit und gesund, entspannt und macht Spaß. Passt, finde ich, ganz gut.

    Mein Vorschlag zur Motivation ist, sich den hier gemachten Negativ-Äußerungen nicht ablenken zu lassen und einfach mal das Fahrrad zu nehmen statt der Knatterkiste. Vielleicht morgen früh zur Bäckerin?

    1960 - 4,5 Millionen

    Das ist doch Quatsch. Wie sollen denn die Leute ohne Auto zur Arbeit gekommen sein?

    Mit den Möglichkeiten wachsen halt auch die Ansprüche. Da man überall hinfahren kann, möchte man das auch tun. Und es wird auch erwartet, dass man immer überall hinfährt. Und schon haben wir einen Mobilitätsbedarf, den wir nicht mehr befriedigen können.

    Aber für unsportliche Personen mit familiären Folgeterminen etc.

    Auch dieses „Argument“ kam schon. Ich bitte aber die Kausalität zu beachten: man ist nicht fit/sportlich/trainiert, weil man nicht fährt.

    Beim Radeln tritt relativ schnell ein Trainingseffekt ein. Durch die runde, geführte Bewegung sind dabei die untrainierten Teile Bewegungsapparats recht gut vor Verletzungen geschütz.

    Radfahren im gemäßigten Bereich ist aber gar nicht so anstrengend, wie man meint. Man benötigt auf die gleiche Strecke nur ein Zehntel der Energie eines Fußgängers.

    Erzähl mal, wie weit ist eigentlich dein Arbeitsweg.

    Macht das Sinn? Was erhoffst du dir davon, wenn du weißt, dass ich je Richtung ’ne Dreiviertelstunde unterwegs bin?

    Entweder wird mir entgegengehalten, dass das ja nur ein kleines Stück sei, oder mir wird ob der Länge besondere Härte vorgeworfen.

    Was rätst du diesen Leuten? Zwei Stunden täglich aufs Rad?

    Diese Leute kenne ich nicht, den rate ich mal gar nichts. Nähmen die meinen Rat überhaupt an.

    Dem Vernehmen nach handelt es sich um Erwachsene. Die können doch ihre eigenen Entscheidungen treffen. Jede Entscheidung für eine Autofahrt ist eben auch eine Entscheidung für einen gewissen CO2-Ausstoß, einen gewissen Flächenverbrauch und ein gewisses Risiko, andere in einen Unfall zu verwickeln. Die Verantwortung wollen diese erwachsenen Menschen doch wohl selbst tragen, oder?

    Wie fährst du mit dem Rad in Urlaub? Wahrscheinlich gar nicht,

    Darauf kommst du in etwa wie?

    Lass’ uns doch vorerst, beim Alltag bleiben. Selbst wenn der Urlaub zu kurz wäre für einen Fahrradurlaub, wie soll einen das davon abhalten, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren?

    Zeit übrigens auch einen Wert.

    Eben. Ich möchte meine weder im Auto noch im Stau verbringen.

    Ich möchte sie auch nicht auf dem Fahrrad im von Autos verursachten Stau verbringen.

    Und nein, nicht jeder kann es sich leisten im Umkreis von 5 bis 10 km zur Arbeit zu leben.

    Ich fasse mal zusammen: „Nee, Fahrrad, nee, geht nicht. Muss Auto.“

    An dem Ende der Diskussion waren wir schon.

    Wenn es tatsächlich so völlig unmöglich wäre, mit dem Rad etwas zu erledigen, was sollen dann Aktionen wie Stadtradeln bringen? Wenn’s nicht geht, geht’s nicht.

    Ich finde das, was du schreibst, ziemlich abtörnend für einen Motivationsthread.

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