Das klingt fast ein kleines Bisschen absurd. Man könnte ja meinen, dein dienstliches Gerät sei gar nicht für die Aufgabe geeignet, für die es angeschafft wurde.
Beiträge von O. Meier
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31 km pro Stunde.
Ah. Und diese Geschwindigkeit fährt diejenige 15 Stunde am Tag, drei Wochen lang? Extremsportlehrerinnen in derartigen Leistungsklassen könnten das wirtschaftlich attraktiv medial verwerten. Diese aber trägt das auf einer Web-Seite ein, um einen Fahrrad-Pannen-Kurs für die Firma zu gewinnen?
Ist aber auch egal. Sie habe sich dafür Urlaub genommen. Zur Frage, ob Alltagsradelei eine umweltfreundliche Alternative zum Auto sein könne, tragen diese Extremzahlen wenig bei.
Und die sonst nie Rad fahren, tun es vermutlich auch in dieser Zeit wenig bis gar nicht.
Das vermute ich auch. Dass damit Menschen nachhaltig zum Alltagsradeln verführt werden könnten, sehe ich jedenfalls nicht.
Ich halte es tatsächlich für besser, nicht soviel Brimborium zu machen. Man sollte gar nicht die Vorstellung wecken, dass Radeln furchtbar kompliziert ist, dass man dafür Verabredungen, Termine und Aktionen braucht, womöglich noch besondere Wege und getrennte Wegweiser. Alltagsradelei funktioniert nur, wenn man ihr ein gewisses Maß an Selbstverständlichkeit zugesteht.
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Darf man jetzt hier nur Sätze schreiben, die Möglichkeiten zur Reduktion des Co2-Ausstoßes aufzeigen?
Man soll hier Sätze schreiben, die der Motivation [zum Radeln] dienen.
sondern sind zudem gerne auf einem hohen Ross unterwegs.
Könnte eine Nebenwirkung der (Selbst)-Beweihräucherung sein.
Was genau habt ihr davon, wenn ihr immer wieder das Negative herausstellt?
Ja, verstehe ich auch nicht. Wie will man den jemanden motivieren, wenn man immer nur das Negative am Radeln herausstellt? Zu langsam, zu anstrengend, zu hündisch, zu wenig Auto, geringe Reichweite.
Wenn ihr konkrete Lösungsvorschläge habt,
Wir sind hier im Motivationsthread. Da ist der Vorschlag schon gemacht — weniger Auto fahren, Fahrrad als Alternative. Spart CO2, schont Ressourcen, Fahrbahnen und Umwelt, hält fit und gesund, entspannt und macht Spaß. Passt, finde ich, ganz gut.
Mein Vorschlag zur Motivation ist, sich den hier gemachten Negativ-Äußerungen nicht ablenken zu lassen und einfach mal das Fahrrad zu nehmen statt der Knatterkiste. Vielleicht morgen früh zur Bäckerin?
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1960 - 4,5 Millionen
Das ist doch Quatsch. Wie sollen denn die Leute ohne Auto zur Arbeit gekommen sein?
Mit den Möglichkeiten wachsen halt auch die Ansprüche. Da man überall hinfahren kann, möchte man das auch tun. Und es wird auch erwartet, dass man immer überall hinfährt. Und schon haben wir einen Mobilitätsbedarf, den wir nicht mehr befriedigen können.
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Oder hast du so viel Spaß an dem Versuch, Menschen zu provozieren?
Die Frage kannst du gerne dir selbst stellen. Du nämlich bist nicht bei der Sache geblieben.
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Wie ist es wenn man eine anstrengende körperliche Arbeit verrichtet? Soll man dann auch davor und danach eine Stunde radeln?
Das kommt ein wenig auf die Art der Tätigkeit an. Das Radeln kann da durchaus auch einen Ausgleich darstellen und für Entspannung sorgen. Da kann ich pauschal nichts zu sagen.
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Aber für unsportliche Personen mit familiären Folgeterminen etc.
Auch dieses „Argument“ kam schon. Ich bitte aber die Kausalität zu beachten: man ist nicht fit/sportlich/trainiert, weil man nicht fährt.
Beim Radeln tritt relativ schnell ein Trainingseffekt ein. Durch die runde, geführte Bewegung sind dabei die untrainierten Teile Bewegungsapparats recht gut vor Verletzungen geschütz.
Radfahren im gemäßigten Bereich ist aber gar nicht so anstrengend, wie man meint. Man benötigt auf die gleiche Strecke nur ein Zehntel der Energie eines Fußgängers.
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Erzähl mal, wie weit ist eigentlich dein Arbeitsweg.
Macht das Sinn? Was erhoffst du dir davon, wenn du weißt, dass ich je Richtung ’ne Dreiviertelstunde unterwegs bin?
Entweder wird mir entgegengehalten, dass das ja nur ein kleines Stück sei, oder mir wird ob der Länge besondere Härte vorgeworfen.
Was rätst du diesen Leuten? Zwei Stunden täglich aufs Rad?
Diese Leute kenne ich nicht, den rate ich mal gar nichts. Nähmen die meinen Rat überhaupt an.
Dem Vernehmen nach handelt es sich um Erwachsene. Die können doch ihre eigenen Entscheidungen treffen. Jede Entscheidung für eine Autofahrt ist eben auch eine Entscheidung für einen gewissen CO2-Ausstoß, einen gewissen Flächenverbrauch und ein gewisses Risiko, andere in einen Unfall zu verwickeln. Die Verantwortung wollen diese erwachsenen Menschen doch wohl selbst tragen, oder?
Wie fährst du mit dem Rad in Urlaub? Wahrscheinlich gar nicht,
Darauf kommst du in etwa wie?
Lass’ uns doch vorerst, beim Alltag bleiben. Selbst wenn der Urlaub zu kurz wäre für einen Fahrradurlaub, wie soll einen das davon abhalten, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren?
Zeit übrigens auch einen Wert.
Eben. Ich möchte meine weder im Auto noch im Stau verbringen.
Ich möchte sie auch nicht auf dem Fahrrad im von Autos verursachten Stau verbringen.
Und nein, nicht jeder kann es sich leisten im Umkreis von 5 bis 10 km zur Arbeit zu leben.
Ich fasse mal zusammen: „Nee, Fahrrad, nee, geht nicht. Muss Auto.“
An dem Ende der Diskussion waren wir schon.
Wenn es tatsächlich so völlig unmöglich wäre, mit dem Rad etwas zu erledigen, was sollen dann Aktionen wie Stadtradeln bringen? Wenn’s nicht geht, geht’s nicht.
Ich finde das, was du schreibst, ziemlich abtörnend für einen Motivationsthread.
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Deswegen wird man ja faktisch gezwungen, immer noch ein privates Gerät vorzuhalten.
Nö. Ich muss ja nicht dienstlich surfen. Ich kann auch offline recherchieren.
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Das eine ist, das solche Daten erhoben werden. Das andere, dass diese ausgelesen werden. Da gibt es Regeln, wann und wie das passieren darf.
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Bei dir muss immer alles sofort und radikal passieren.
Nö.
Wenn ich sage ich fahre 90% Fahrrad, 10% motorisiertes Zweirad findest du das trollig.
Nö, die Bemerkung bezog sich auf einen anderen Aspekt.
Wie wäre es, sich darüber zu freuen, wenn im Rahmen der Aktion mehr Leute Rad fahren und vielleicht der ein oder andere dann auch häufiger dabei bleibt?
Persönlich interessiert mich nicht, wie und womit die Leute fahren. Gesamtgesellschaftlich bräuchten wir einen anderen Modalsplit. Dazu müsste sich grundlegend einiges ändern. Mit den Tropfen auf dem heißen Stein, kommen wir da nicht weit.
Anstatt sich Gedanken zu machen, wie man und vielleicht, oder auch nicht, und welche Voraussetzungen und dies und das und Ananas, kann man doch einfach mal losfahren. Man kommt schon irgendwo an. Und wenn nicht, kann man immer noch ein Taxi rufen.
Falls das nicht klar sein sollte, das ist mein Beitrag zur Motivation: ich zeige, dass es geht. Man kann ohne Auto leben. Man kommt mit einem kleinen roten Fahrrad von A nach B. Man muss sich gar nicht so viele Gedanken machen.
Die Überhöhung solcher Selbstverständlichkeiten als „Härte“ bringt doch auch nichts. Wenn ich sage, man solle machen, und dann ausgeführt wird, dass ich aufgrund meiner besonderen hündischen Härte nicht als Vorbild gelten kann, dient das dann zur Motivation?
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Ich möchte noch einen Aspekt ergänzen: womöglich fällt nicht leicht, dich nach gehörigen Praxiserfahrungen noch mal in die Ausbildungssituation zu begeben.
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Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass du die Bedeutung aus dem Kontext schließen konntest.
Möchtest du darauf hinaus, dass Straßen oder zumindest deren Fahrbahnen halt nunmal für Autos da sind? Diese Idee führt dann leider auch zu der, dass Radlerinnen sich von jenen zu verpissen haben. Und schon sind wir bei den Drängelei.
Apropos Kontext. Es scheint dann ja doch schwierig zu sein, bei der Sache zu bleiben, was schade ist:
damit du heute Nacht schlafen kannst.
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bist du mal wieder ziemlich genau.
Nunja. Jemand berichtet von Unfällen im Mischverkehr und dann muss man später lesen, dass sie sich auf Straßen befunden habe, auf denen sie nicht hätte radeln dürfen. Da muss man ja nicht besonders pingelig sein.
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