Mit dem Rad zur Schule: Motivier- und Selbstbeweihräucherungs (bzw. Selbstkasteiungs-) Thread

  • 10 000 km in drei Wochen auf dem Fahrrad schaffen in Europa vielleicht 20 Personen, eher weniger.

    Ist immerhin ein Schnitt von knapp 20 km/h. Über 21 Tage.

    War auch kurz davor, nachzurechnen. Für jemanden, der sonst nicht radelt, halte ich die tausend Kilometer pro Woche schon für engagiert.


    Aber mit den zehntausend Kilometern stimmt etwas nicht. Gehe ich recht in der Annahme, dass man einfach etwas einträgt und nicht kontrolliert wird.

    Ich habe es so verstanden, dass die 10.000 km das Ergebnis der ganzen Gruppe sind, nicht das von einzelnen Teilnehmer*innen.

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • Tausend Kilometer pro Woche bedeutet mit einem normalem Fahrrad ca. 5h pro Tag im Sattel. Und dann ist man bereits so schnell, dass ein legales eBike mehr stört als hilft.

  • Derjenige nahm sich Urlaub bzw. hatte sowieso und fährt schneller. Es gab damals auch Diskussionen und etwas aufgerundet hatte ich auch (genau weiß ich es nämlich nicht mehr, es waren aber pro Woche über 3000 km), aber es war jenseits von "gut und böse". Und es war jemand, der auch sonst wirklich extrem radelt.


    Die meisten radeln in den 3 Wochen irgendwo zwischen 100 und 1000. Mein Rekord liegt bei 450 km in 4 Tagen und ist auch schon etwas her.

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  • Ich habe es so verstanden, dass die 10.000 km das Ergebnis der ganzen Gruppe sind, nicht das von einzelnen Teilnehmer*innen.

    Nein, da haben sogar wir mehr (es ist aber nur die eine Firma und auch dort nur einzelne sehr viel, die meisten schaffen vielleicht gerade 500 oder 1000 km in 3 Wochen).

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  • Wahrscheinlich ein Profi-Radler oder Triathlet im Trainingslager.

    Profis fahren im Jahr etwa 40-45000 km, manche vielleicht auch mal mehr. Ein typisches Trainingslager für einen Profitriathlet ist auch deutlich weniger.


    10000 km in drei Wochen sind am Rande des menschlich möglichen. Das ist vielleicht für einzelne Extremsportler schaffbar, aber das wird dann als offizieller Rekord gefahren und nicht im „Stadtradeln“.


    Nur mal zum Vergleich, der meines Erachtens beste Langstreckenradfahrer aller Zeiten durchquert die USA in 8 Tagen mit Supportteam und am Rande des Deliriums. Das sind dann knapp 5000 km. Und der ist im andauernden Schlafentzug.

    Nochmal 8 Tage schafft er das nicht, also in drei Wochen vielleicht die 10k. In Laborbedingungen.

  • Jetzt habe ich mal gegoogelt, extrem radeln, ein amerikanischer Softwareunternehmer schaffte in einem Jahr 120 000 km.


    Bei ca. 10 000 bin ich bei ca. 475 km (bei gut 9 000 entsprechend weniger). Bei 15 Stunden pro Tag wären es knapp über 31 km. Natürlich ist dies extrem und sicher kein normales Stadtradeln, es gab hier früher einiges an Radwettbewerben.

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  • Haben wir denn Sattel-Empfehlungen für Fliegengewichte? :pirat: Ich meine mich zu erinnern, dass jemand hier sagte, dass eher das Gewicht und weniger das Geschlecht entscheidend sei.

  • Stadtradeln schaffe ich meist so 1000-1500 km, für mich ne gute Motivation. Jahreskm so 8-10000 :)

    Haben wir denn Sattel-Empfehlungen für Fliegengewichte? :pirat: Ich meine mich zu erinnern, dass jemand hier sagte, dass eher das Gewicht und weniger das Geschlecht entscheiden sei.

    Geschlecht ist schon auch sehr wichtig! Kann nur empfehlen ins Geschäft zu gehen und Sitzknochen auszumessen.

  • Da gibt’s nicht zu „beweisen“. Die Wortbildung sollte klar sein — Lagerist, Maschinist, Autist.

    Also "bildest" Du Dir die Fakten selbst, ohne andere offizielle Quellen (wie hier z.B. den Duden) zu beachten?


    Danke für die Ehrlichkeit.

  • Bei 15 Stunden pro Tag wären es knapp über 31 km.

    Bei 31 km am Tag wird man in drei Wochen keine zehntausend schaffen.


    Aber sonst, schon erstaunlich. Da gibt es zahlreiche Leute, die aus allen möglichen Gründen nicht mit dem Rad fahren. Und gibt es welche, die bis an die physischen Grenzen, wenn eine Verwaltungsorganisation einen willkürlichen Zeitraum auslobt.


    Schade, dass es dazwischen so wenig gibt.

    „Fakten haben keine Lobby.“


    (Sarah Bosetti)

    Einmal editiert, zuletzt von O. Meier ()

  • Also "bildest" Du Dir die Fakten selbst, ohne andere offizielle Quellen (wie hier z.B. den Duden) zu beachten?

    Ja, genau, ich verwende die Sprache. Neologismus ist eine Möglichkeit, Sprache zu verwenden, aber keine Straftat.

    Danke für die Ehrlichkeit.

    Immer gerne.

    „Fakten haben keine Lobby.“


    (Sarah Bosetti)

  • Ja, genau, ich verwende die Sprache. Neologismus ist eine Möglichkeit, Sprache zu verwenden, aber keine Straftat.

    Niemand hat in diesem Zusammenhang von Straftaten gesprochen. Schöner Strohmann.


    Aber wenn jemand - als Einziger - ein bereits existierendes Wort in einem völlig anderen Zusammenhang gebraucht und dies mit "Ich verwende die Sprache" begründet, muss dieser bestenfalls damit rechnen, nicht verstanden (und schlimmstenfalls damit, nicht ernstgenommen) zu werden. Besonders absurd wird es, wenn diese Person anderswo - durchaus zurecht - sprachliche Genauigkeit einfordert.

  • Das Stadtradeln schlecht zu reden, weil man da ja nur einen von zwölf Monaten mehr fährt, ist genau das was ich mit "harte Hündin" meinte. Bei dir muss immer alles sofort und radikal passieren.


    Wenn ich sage ich fahre 90% Fahrrad, 10% motorisiertes Zweirad findest du das trollig. Wie wäre es, sich darüber zu freuen, wenn im Rahmen der Aktion mehr Leute Rad fahren und vielleicht der ein oder andere dann auch häufiger dabei bleibt?

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