Beiträge von Kiggie

    Für den Lehrer sind es ca 10-12 Stunden Arbeit.

    Ich hatte zwei Widersprüche, beide Male kau Arbeit.
    Der wird ja zunächst in einer Klassenkonferenz behandelt, die dem stattgibt oder begründet nicht.
    Dann ginge es vielleicht auf die nächste Ebene, aber das ist mir noch nie passiert. Vorher würde ich mir die Arbeit im Detail gar nicht machen. Ich bin mir sicher in meiner Notengebung, daher lasse ich mich durch so etwas auch nicht verunsichern.


    Erster Widerspruch war im Ref, Schüler hatte auf dem HJ Zeugnis ne 2 und dann am Ende ne 4. Konnte das gut begründen und es bleib bei der 4.

    Ja. Dadurch dass Versicherungen etc. immer inkludiert sind und verschiedene Unternehmen mit verdienen möchten, zahlt man in der Summe aus Raten und "günstigem" Kauf zum Restwert (wo man sogar noch einen geldwerten Vorteil versteuern muss) gar nicht mal so selten mehr als beim direkten Kauf. Trotz Steuerersparnis.

    Je nach Fahrrad hat eine Person nicht zwingend 4-8k oder so übrig oder will sie auf einmal ausgeben, da ist es ein Vorteil.

    Dann kommt es noch auf die Rahmenbedingungen an. Versicherung inkludiert? Wartung und Verschleißteile inkludiert?
    Mein Pendlerrad läuft ~5000 km/Jahr, da lohnt es sich sofort, wenn Verschleißteile mit drin sind. (Und hat auch über 4 k gekostet, ganz ohne E).

    Aber ja, genau das muss man sich konkret anschauen!

    Wenn es die Hürde senkt den Zugang zum Radfahren zu bekommen und das Auto stehenzulassen, dann hat man viel gewonnen finde ich.


    Für mich wäre der Begriff Dienstrad korrekt, wenn der Dienstherr das Ganze zahlt und ich nur den geldwerten Vorteil versteuere, wie das bei Dienstwagen geschieht.

    Ja, das wäre ein Träumchen.
    Manche Arbeitgeber geben aber zumindest den Vorteil durch das Premium Plus Paket mit Versicherung/Verschleiß, dann ist es zumindest für Vielfahrer ein echter Vorteil.


    Früher habe ich selbst geschraubt an meinen Rädern, ich kann auch (fast) alles am Bio-Bike. Mittlerweile ist mir aber meine Zeit zu schade und ich bezahle gerne andere dafür. ;)

    Ich frage auch deshalb, weil ich es von anderen Schulen, besonders Berufsbildenden Schulen und Weiterbildungskollegs kenne, dass dort eben keine oder wenig Aufsichten vorhanden sind und bei Abwesenheit der Schüler die Stunden einfach ausfallen, Vertretung eher selten. Bei Berufsschulen kommt hinzu, dass bei weniger als 6h am Tag die Klasse gerne abbestellt wird (weil z.B. ein Fachkollege mit 3 und mehr Stunden an dem Tag nicht da ist), was bedeutet, dass die anderen Kollegen an dem Tag in der Klasse dann auch frei haben.

    Das bei uns komplette Klassen abbestellt werden ist sehr selten!

    Die Aussage zu Berufsschulen ist so auch nicht ganz korrekt, bzw. sicherlich auch Bundeslandabhängig.
    NRW - Blockunterricht - da kommt es auf das Wochenmittel an.
    Wenn es nur Tage sind, dann sollten 5 Unterrichtsstunden nicht unterschritten werden.

    Bei uns wird dann eher noch vertreten/beaufsichtigt, als in die Betriebe zu schicken.

    Auch bei uns am Berufskolleg gibt es Aufsichten sowie Vertretungsbereitschaften. Klar Randstunden (1./2. für adhoc Vertretung) bzw. ab der 7. Stunde fallen eher aus, das kommt aber auf die Verfügbarkeit und Planbarkeit an.

    Wenn es mehr als ein Tag vorher ist wird schon geschaut, dass verlegt und/oder vertreten wird. Allerdings können bei uns auch gut Aufgaben gestellt werden und die Schülerschaft arbeitet eigenständig.

    Wir haben sowas zum Glück nie bekommen.

    Mein Dienstgerät ist ein 15" Surface book von 2021 (glaube ich). Ist etwas in die Jahre gekommen, aber tut immer noch seine Dienste.

    Ich beneide dich drum.
    Wir sollen wohl demnächst neu ausgestattet werden, mal sehen was es wird.

    Ich nutze seit 6 Jahren ein Thinkpad Yoga, das ist ein Convertible, also Laptop und Touch, ich nutze es zum Vorbereiten in der Schule und in der Bahn/unterwegs. Kann mit nem HDMI Transmitter präsentieren und auch darauf schreiben (meine Tafelbilder mache ich in OneNote).

    Ich habe auch ein Dienst-iPad, aber das nutze ich höchstens mal für Konferenzen um Notizen zu machen oder Mails zu lesen, ansonsten zu Hause um mein Sportprogramm auf youtube abzuspielen oder Rezepte in der Küche aufzurufen. Es ist für mich null praktisch damit zu arbeiten. Wie du selbst sagst, Office damit ist ein Graus.

    Und es kommt noch hinzu, dass berufliche Fächer eben ihre eigenen Charakteristika haben und dort berufliche Erfahrung im Unterricht hilfreich ist.

    Gerade an berufsbildenden Schulen erachte ich das Ref mehr als wertvoll.
    Der Austausch im Seminar und die Vielfalt an Bildungsgängen die dort erst greifbar wird.


    Meine Fresse, ist das hier ausgeartet! Muss ich bei Gelegenheit mal nachlesen...

    Habe es leider auch verpasst und nicht alles nachgelesen, trotzdem noch ein paar Gedanken, weil mir die Sichtweise von Papo zu einseitig ist.

    Anders: Was kann(!) der Lehrer nach dem Referendariat, was er (a) vor dem Referendariat nicht konnte UND (b) ausschl. dort lernt?

    Die Unis sind größtenteils nicht auf das Studium an berufsbildenden Schulen (oder zumindest in NRW für das Berufskolleg) ausgelegt.
    Die Vielfalt an Bildungsgängen und die Menge an gültigen Ausbildungs- und Prüfungsordnungen kann kein Studium gerecht werden.

    Ich persönlich hatte auch kaum Pädagogik/Fachdidaktik, dafür gab es keine Leute. Die meisten waren abgeordenete Schulleiter mit einzelnen Seminaren.
    Unterrichtsplanung, Reihenplanung habe ich im Studium nicht gelernt. Dafür brauchte ich das Ref.

    Du lernst unwahrscheinlich viel Praxis. Und vor allem hast Du die Zeit die Praxis zu lernen. Du kannst hospitieren. Du kannst dich mit erfahrenen Lehrkräften austauschen. Letztlich hängt natürlich viel davon ab, wie gut deine Seminarleitung und deine betreuende Lehrkräfte sind. Aber am Ende würde man bei einem direkten Einstieg nie die Zeit dafür bekommen sich so intensiv mit Unterricht zu beschäftigen.

    Ich habe die OBASler vielleicht um ihr Geld beneidet, aber nicht um die Stundenzahl. Ich konnte entspannt hospitieren und viel mitnehmen. Auch wenn nicht alles geil war, im Ref habe ich erst gelernt, wie Unterrichten geht und auch wie man Leistungsnachweise schreiben lässt, bewertet usw.

    Das gleiche wie in den Osterferien - Fahrrad fahren :D ganz viel draußen sein und das Leben genießen.


    Zählst du schon die Tage/Wochen bis zu den Sommerferien, also lebst du von Ferien zu Ferien?

    Wird man in NRW am Gymnasium eigentlich in der Regel immer verbeamtet oder arbeiten viele Lehrer als Angestellte? Hat das große Nachteile, wenn man nciht verbeamtet wird?

    Zu Österreich und den Fächern kann ich nichts sagen. Ungewöhnliche Kombis, aber warum nicht.


    Hier aber zu NRW: Aktuell wird in NRW eigentlich immer verbeamtet, wenn man die Kriterien (Alter, Gesundheit, Ausbildung) erfüllt.

    Entsprechend arbeiten eher wenige als Angestellte, die erhalten weniger Gehalt, das ist sicherlich ein Nachteil.

    Aber wenn ich mal das Armband meiner Garmin Venu 2 repariert bekomme, wäre das ja dann auch eine Möglichkeit.

    Hat die nicht auch ein Wechselarmband?

    Ansonsten verkaufe ich dir meine Venu 3 S und kann mir ne neue Forerunner zulegen ;)


    Ich habe an jedem meiner "Haupträder" eine Halterung für den Garmin und es ist immer dabei. Ansonsten bei Kurzstrecken eben meine Uhr.

    Strava als Handyapp schon seit über 5 Jahren nicht mehr. Zieht auch zu viel Akku.

    Wobei ich ergänzen möchte, dass es als Tacho nicht so beeindruckend ist. Mein "workaround": Garmin Uhr mit entsprechenden Datenfelder am Lenker (gibt dafür so Halterungen für wenige Euro) und abschließend automatische Synchronisation mit Strava, wo ich dann manuell das Rad auswähle.

    Genau so arbeite ich auch.

    Ich habe meinen Garmin Edge 530 vorne dran zur Navigation und Aufzeichnung und mein Garmin Konto mit Strava gesynct. (und squadrats!!! ;) )

    Und dann habe ich im Garmin bestimmte Profile, die dann auch direkt das jeweilige Rad in Strava vorauswählen. Tour/Rennrad/Gravel bei mir. Aber man kann jede Aktivität in STrava dann mit der Ausrüstung verknüpfen. Und auch in Strava noch Komponenten, d. h. Verschleißteile hinterlegen.

    Ich finde es sinnvoll, da ich so im Blick habe, wie viel jedes Rad gelaufen ist und somit Rückschlüsse auf Verschleiß ziehen kann. (und um manchmal zu sehen, wie weit man doch so kommt :D)

    In meinem Fall heißt "Ich könnte das nicht." genau das, was ich geschrieben habe: Ich würde a) mich mit so vielen jungen SuS um mich herum, teilweise nervigen Eltern usw. schnell überfordert fühlen und b) komme ich mit Kindern einfach nicht gut klar (um ehrlich zu sein, kann ich - so leid es mir tut - mit ihnen auch nicht wirklich viel anfangen :rotwerd:).:rotwerd:

    genau das!

    Habe mich ja sogar bewusst gegen Sek I entschieden, weil ich mit so kindlichem Verhalten wenig anfangen kann. Ich habe aus Gründen auch keine eigenen Kinder ;)

    Wenn ich jetzt ins Ref starte, werde ich ein Jahr älter sein und wäre dann 24, wenn ich nächstes Jahr mit dem Studium fertig bin. Gehört man damit schon eher zu den Älteren im Referendariat?

    Für Sek I ggf ja, aber du bist weit entfernt von alt.
    Es gibt genug Leute, die nicht direkt auf Lehramt studieren, sei es durch Ausbildung oder andere Studiengänge, AUslandsjahre oder was auch immer.

    Mit 24 ist man alles aber nicht alt.

    (Ich selbst war fast 29 beim Start und mit 30 dann fertig)

    Ich habe ne Excel-Tabelle, wo ich dann entsprechend den passenden Notenschlüssel hinterlegt habe. Da wir verschiedene haben, habe ich die nicht immer passend im Kopf. Ich trage die Teilpunkte ein und Summe/Prozent/Note wird mir ausgespuckt. Das spart schon Arbeit.

    Ich habe aber auch abgebrochen. Hier wurde in der ersten größeren Runde trainiert, dass männliche Begriffe und Naturwissenschaften verbunden werden. In der zweiten Runde wurden dann weibliche Begriffe und Naturwissenschaften verbunden, aber mit dem vorhergehenden Training der ersten Runde. So kann man auch Ergebnisse erzielen, die man erzielen will, nämlich dass Stereotype vorliegen... zumindest wirkt es so auf mich. Dass aber schon im Vorfeld diese Stereotype durch den ersten Teil des Tests programmiert wurden, stört mich dann doch sehr.

    Ich habe ebenfalls abgebrochen. Habe mich zu Beginn genau über diese Stereotype aufgeregt innerlich. Das hat der Rest nicht besser gemacht.

    Auch manche Aussagen fand ich schwierig zu bewerten, bei mir existiert keine Annahme bezogen auf Fächer/MINT wegen w/m, ich bin selbst w und unterrichte Naturwissenschaften (+Mathe) und arbeite an einem technischen BK.

    Das war mir dann auch zu sehr darauf fixiert, dass es ja diese (Annahme der) Stereotypen gibt.

    Bei Lehrern gibt es (noch) viele die weder Master noch Diplom haben sondern 1. und 2. Staatsexamen. Das ist dann laut s3g4 nicht abgebildet.

    s3g4 hat auf deine Frage nach Diplom und 2. Staatsexamen geantwortet.

    Deswegen meine Ergänzung - Master oder gleichwertig wäre sinnvoll gewesen, denn da ein Master als 1. Staatsexamen anerkannt wird, ist es andersherum als gleichwertig anzusehen.

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