Beiträge von Kiggie

    Respekt auf jeden Fall dafür CatelynStark ! Und schön zu wissen, dass ich nicht alleine bin.


    Bei uns gab es einen Mathe Vorkurs, der im Prinzip die Themen der gymnasialen Oberstufe noch einmal wiederholte, der war für mich auch ganz hilfreich, trotz Mathe LK.

    Heute könnte ich gar nichts mehr davon. Höchstens ne Kurvendiskussion vielleicht noch, zumindest einfache Ableitungen.

    Wenn wir uns dann - im Anschluss an Kiggies Einschätzung - darauf einigen können, dass es in beiden Fällen schlecht ist, bin ich voll bei dir. ;)



    Ich ging davon aus, mit nem Chemie-Bachelor könne man zumindest als Chemie-Laborant tätig sein. Und in der Branche bzw. diesem Bereich wird doch eigentlich häufig gesucht, soweit ich das auf dem Schirm habe.


    Ich denke Schmidt meinte genau das, dass es so schlecht ist.


    Ein Chemie-Bachelor von der Uni hat nur marginale Erfahrungen im Labor, verglichen mit einem Laboranten. Ich habe diese Ausbildung gemacht, bei einem großen Unternehmen aus Deutschland, die bilden genug aus, meist eher zu viel.

    Also groß gesucht wird nicht, momentan werden zum Teil nicht alle Ausbildungsstellen besetzt, weil die Qualität der Schulabsolventen nicht ausreicht.


    Die Menschen, die mit mir den Bachelor in Chemie gemacht haben waren lachhaft mit ihren Laborfähigkeiten, das kommt nicht an den Laboranten dran.

    Interessant, das es sowas gibt, wusste ich nicht. Du hattest tatsächlich keinerlei fachwissenschaftlichen Vorlesungen auf Masterniveau? Dann müsste dir der Master ja auch deutlich leichter gefallen sein als der Bachelor. Ich fand den Bachelor damals vor allem wegen der Stoffmenge stressig und der Menge an Prüfungen, die zu absolvieren waren. Das hat mit Wissenschaftlichkeit rein gar nichts mehr zu tun, das war reines Dauerlernen. Im Master gab es dann viele Hausarbeiten und Seminare und die Masterarbeit. Das entsprach viel eher meiner Vorstellung eines Studiums. Bachelor war mehr eine Fortsetzung von Schule.

    Das habe ich nicht geschrieben?

    "Zudem habe ich im Master freiwillig noch Fachwissenschaften belegt" Das schrieb ich sogar noch.


    Aber der didaktische Anteil war im Master deutlich höher, alleine schon durch die Bildungswissenschaften.

    Ich hatte zwei Vertiefungen in Elektrotechnik (Wahlpflicht) und 3 Vertiefungen in Chemie.


    Ich habe den Master gehasst wegen der Hausarbeiten und Seminare, eben alles Bildungswissenschaft/Didaktik. Da waren die Fachwissenschaften ein Traum gegen, trotz Lernerei. Das ist wohl eher eine Typfrage. Und hängt vor allem von den Fächern ab.

    Ich frage mich, wieso führt man nicht einfach einen grundständigen, rein fachbezogenen Bachelor ein, der dann später, im Master, durch Pädagogik + Didaktik + evtl.

    ein Zweitfach ergänzt wird. So hätten viele einen vollwertigen Abschluss, mit dem man tatsächlich auch etwas anfangen kann (je nach Fach, natürlich!).


    Ich kann dein Ansinnen voll und ganz verstehen.

    Aber, wie soll man bei zwei Fächern einen vollwertigen fachbezogenen Bachelor haben?

    Ich habe Chemie und Elektrotechnik im Kombi Bachelor studiert. Beide Fächer also im Prinzip nur die Grundlagen. Natürlich sind mir da die reinen Chemie, bzw. ET Studenten im Vorteil. Das funktioniert nicht, solange man zwei Fächer hat.


    Allerdings hat man es auch selbst in der Hand. Der Kombi Bachelor zwingt einen zB (NRW) nicht zum Lehramtsmaster.

    Der Optionalbereich kann auch mit anderen Dingen gefüllt werden. Ich habe fast gar keine Didaktik im Bachelor gehabt und erst im Master alles gemacht. Zudem habe ich im Master freiwillig noch Fachwissenschaften belegt/mehr Punkte geholt um breiter aufgestellt zu sein und habe auch meine Abschlussarbeiten fachwissenschaftlich geschrieben.


    Viele nehmen ihre Möglichkeiten gar nicht wahr.

    Ich hätte mir für Chemie ja alles anrechnen lassen können und dann nur Teile nachholen können für den reinen Chemie-Bachelor.

    Kommt vermutlich auf den Bereich an. Wenn der TS im Bereich Physik promoviert hat, wird er vermutlich nicht Grafikdesigner unterrichten :-). Wenn man im Studiengang Physik oder Ingenieur Mathe oder Physik doof findet, hat man glaub ich auch als Student ein grundlegendes Problem. (wobei ich zugeben muss, dass ich als E-Techniker 'Theoretische Elektrotechnik' gehasst habe)

    Ich habe sehr vieles gehasst am ET Studium, zum Glück unterrichte ich das meiste davon ja nicht. Signale und Systeme zum Beispiel, seitenlange Fourier und Laplace-Rechnungen - nein Danke!


    (Wenn ich ehrlich bin, frage ich mich manchmal, wie ich das ET-Studium überhaupt geschafft habe :stumm:)

    Ich bleibe mal bei meinem Thema.


    Meine Schulleitung sagt richtig, dass sie ja nicht mein Arbeitgeber ist (sie setzt sich trotzdem mit mir zusammen).

    Was wohl wäre, wenn ich bei der BR oder beim LBV nachfragen würde. Die wissen ja am Wenigsten, wie viele Tage ich wohl in der Schule bin oder wie meine Ausstattung ist.


    Ich glaube ich werde mal eine schriftliche Erklärung darüber einreichen beim FA, mal sehen, wie es dann weitergeht. Ich finde das höchst albern, als Lehrer einen Nachweis zu bringen, dass man ja zum Teil im Home Office arbeitet.

    Wäre definitiv sinnvoller als das 10 mal Kirchengeschichte, worauf kein Jugendlicher wirklich Lust hat

    Ich hatte auch keinen Lust auf Gedichte und keine Lust auf meinen Englischunterricht.

    Ob ich Lust gehabt hätte auf das Thema Suizid? Also von Lust kann man da sicherlich nicht sprechen ...

    Kiggie Da meine Mutter selbstständig ist und mein Vater in nem großen Unternehmen Personalverantwortung gat, kann ich zumindest aus deren Erfahrungen sagen, dass in sehr viele Branchen Work & Travel als negativ angesehen wird. Da werden Bewerber eher bevorzugt, die einen Plan im Leben verfolgt haben, statt sich erstmal n Jahr ne Auszeit zu nehmen um sich durch den australischen Busch zu schlagen. Klar, in der Schule ist es latte, aber sprich mal mit Personalern. Mittlerweile machen das so viele, dass man sich damit nicht mehr abheben kann.

    Meinen Beitrag und damit meine Gründe, warum ich das gemacht habe, hast du aber schon gelesen oder?


    Aber gut, bei solchen Eltern ... da kann ich ja nur Schmarn erzählen.


    (Zum Glück brauchte ich mich nie abheben, richtige Fächer - freie Wahl der Schule :engel:)

    Und als ob es schlecht wäre, schnell in den Job zu starten. Besser als tausend mal Work & Travel weil man sich ja noch „selbst finden“ muss. Sollte man eigentlich mit 18/19 schon

    Du willst nicht, dass andere dir sagen, was besser ist, machst es aber genauso. Mit 19 sollte man sein Leben genießen und Dinge tun, die später vielleicht durch Job und Familie nicht mehr so leicht sind.

    Ich habe auch work&travel gemacht (allerdings nach Lehre und Bachelor), nicht um mich zu finden, sondern weil ich einfach mal raus wollte, arbeiten, freie Natur. Das geht in dem Alter einfach noch am Einfachsten. Abgesehen davon, konnte ich zumindest danach wenigstens mal halbwegs Englisch sprechen.

    Hallo,


    mal wieder zeigt es sich, dass die berufsbildenden Schulen hinten über fallen.


    Anzugeben ist nur die Berufsschule, die ist ein Teil von berufsbildenden Schulen/Berufskollegs.

    Bei der Frage nach den Klassenstufen war ich dann raus. Wüsste nicht, was ich da angeben sollte, bzw. man fragt sich, worauf die Frage abzielt.

    11-13 könnte man missverstehen als gymnasiale Oberstufe. Weder das duale System, noch die Techniker oder die Bildungsgänge der Berufsvorbereitung lassen sich da richtig einsortieren.

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