Beiträge von Kiggie

    Noch mal ne Frage zu Quizlet (und ähnlichen Apps): Für welche Fächer benutzt ihr das? Schreibt ihr die Karten selber und stellt sie den SuS zur Verfügung oder machen die SuS das selbst? Wie kommt dann das konkret zum Einsatz? Ist das mehr so ein freiwilliges "damit könnt ihr lernen" oder gebt ihr dafür im Unterricht konkret einen Arbeitsauftrag und entsprechend Zeit zur Verfügung?

    Ich hatte Quizlet im Einsatz, hatte selber Sets erstellt, es wurde aber so wenig genutzt, dass mir dafür der Aufwand zu hoch war.

    Kahoot nutze ich sehr gerne und viel.


    Ansonsten

    answergarden

    onkoo

    classroomscreen

    Moodle-Quiz und Lektion (am häufigsten)


    Arbeite ansonsten mehr mit Software im E-Technik Unterricht. (Multisim, Logo Soft, simulator.io, GRAFCET Studio, S-Plan, RI-CAD)

    Ich werde mir jedenfalls erstmal nicht solch ein teures Ding (und auch keine "Kitchen Aid" für 1000 Euro) kaufen.

    Ich habe einen gebrauchten gekauft, den TM5, als der neue raus kam, beste Zeit dafür. Somit nur die Hälfte vom Preis.



    Das ist bei meinem Kochtopf bei diesen Gerichten auch so...

    Gerade bei Risotto muss man dabei aber noch selber umrühren, hier ist der Thermomix im Vorteil, alles rein und 30 Minuten später ist Essen fertig.


    Ich habe ihn seit dem letzten Jahr, ich habe viel Gemüse und finde Rohkost damit super einfach. Ebenso backe ich gerne Brot oder mache Gerichte mit gemahlenen Hülsenfrüchten, das macht er super.

    Auch Schokolade und Nüsse klein machen. Ich kaufe gerne unverpackt ein und habe so mein Zeug für die Weihnachtsbäckerei und Brot und Bratlinge aller Art.


    Teig macht er auch super, einzig auskratzen ist schwieriger.

    Ich finde super, dass er in die Spülmaschine kann und er ist auch ohne leicht zu reinigen.

    Bei uns ist er fast täglich im Einsatz, sind aber auch nur zu zweit.

    Da wo es hilfreich wäre, für Großfamilien, da finde ich ihn auch zu klein für.


    Meinen Reiskocher habe ich übrigens verkauft.

    Meinen ESGE Zauberstab habe ich noch immer. Meinen Schnellkochtopf liebe ich genauso sehr.

    Vieles wurde schon genannt, kurz aus meiner noch recht frischen Perspektive:

    Seminare haben in der Regel Vorlagen für die Entwürfe, die sind auch von Smeinar zu Seminar verschieden.

    Bildungspläne NRW lesen / durcharbeiten, auch Schulgesetzt etc.


    Literatur Empfehlung von meiner Seite (nur aus eigener Erfahrung)

    - Hilbert Meyer (insbesondere Leitfaden Unterrichtsvorbereitung)

    - Mattes - Methoden für den Unterricht

    - Praxis der Unterrichtsvorbereitung (Bildungsverlag EINS)

    - Hoffmann - Der Unterrichtsentwurf

    - Kerncurriculum

    - Cornelsen - Leitfaden Schulpraxis


    Lies dich ein, arbeite an dir!


    Hast du noch junge KollegInnen bei dir an der Schule? Hol dir da Rat und alte Entwürfe.

    Beim Entwurf sollte jeder helfen können, unabhängig der Fächer erst einmal.


    Viel Erfolg!

    Ja wenn ich hier arbeiten würde wo ich wohne, ginge es ohne Auto. Einkäufe, Besuche etc machen wir zu Fuß/mit dem Fahrrad oder mit den Öffis. Ohne eine Arbeit in der Nähe meines Wohnortes (derzeit fahr ich 70km eine Tour und auch im Umkreis von 25km wird es mit dem ÖPNV aufgrund vom Streckenschliessungem schwer), bin ich auf die Karre (kleines Auto) aber angewiesen.

    Absolut nachvollziehbar, aber gerade das fett markierte ist ja immens wichtig.


    Ansonsten kann ich aber auch immer nur das multimodale Pendeln in den Raum werfen.


    ich nutze Fahrrad+Bahn

    Aber auch Auto+Bahn oder Auto+Faltrad ist denkbar.


    Aber ich schmunzel immer eher über die Probleme mit Stau, Parkplatzsuche etc. Ich habe mit der Bahn weniger Verspätung, als andere im Stau stehen und der für mich wichtigste Punkt:


    Für ca 25 km aus dem ländlichen Raum nach Wien in die Stadt brauche ich insgesamt täglich ca 30 min länger. Ich habe gelernt, diese Zeit zu nutzen: Unterricht vorbereiten, Korrigieren habe ich aufgegeben (so mancher versehentlich gezogene rote Strich durch eine Aufgabe führte dazu), schlafen, lesen, Feierabendparty mit Leuten aus meinem Ort oder einfach Abstand gewinnen, vom Schulalltag.

    Ich kann schlafen, Musik hören, lesen, Nacharbeiten / Notizen machen und es ist keine verschwendete Zeit, wie im Auto.


    Ja, ich bin in der luxuriösen Situation, dass ich gut mit der Bahn pendeln kann, aber die Situation habe ich mir so gemacht. Als es klar war, wo es hin geht, habe ich mir eine Wohnung gesucht, die meinen Pendler-Bedürfnissen (inklusive Platz für viele viele Fahrräder) gerecht wird.

    Mit dem Auto müsste ich mindestens 30 Minuten eher aus dem Haus um pünktlich zu sein.

    Eine andere Kollegin muss regelmäßig zwischen 2 Schulstandorten pendeln. Wenn die SL nicht darauf achtet und die KuK nur die große Pause zum pendeln haben, ist es schon mit dem PKW schwierig pünktlich zu sein, mit dem ÖPNV ein Ding der Unmöglichkeit. Aber hey: Zur Not macht man halt ne VK, sind wir ja schon geübt (Schulschließung).

    Ich schrieb nirgendwo, dass alle kein Auto mehr besitzen sollen, aber dass es ein Luxusgegenstand ist und auch entsprechend was kostet, sollte schon klar sein. Abgesehen davon, was man mittlerweile für Autos fahren sieht größtenteils, das ist mehr als Luxus.


    Zu oben: Im Arbeitsvertrag steht aber ja nicht, dass man einen Führerschein haben muss oder gar ein Auto.

    Das hier der private PKW eingesetzt wird ist Glück für die SL, ich könnte das nicht (habe ich auch nie, musste auch pendeln).

    Eine warme Wohnung im Winter fällt dann zukünftig unter Luxus, an Geringverdiener können wir ja Wolldecken verteilen.

    Wohl kaum. Aber ein Auto ist durchaus Luxus, auch wenn viele das mittlerweile anders sehen mögen.


    Ebenso Smartphones, die all die Spiele können müssen, die man spielen will. Allgemein die Elektronik-Sparte.


    Ein Rad was ich letztes Jahr für 1800 € gekauft habe, ist jetzt erst für 2000 € zu haben, auch so ein Rad ist Luxus! Es ginge auch günstiger.


    Ebenfalls ist es aber Luxus, eine große Wohnung zu haben. Und damit bin ich da schon bei Fallen Angel

    Das Ende des Kapitalismus sehe ich persönlich nicht, aber wir müssen unsere Lebensweise hinterfragen. Was benötigen wir wirklich? Was ist Luxus? Die Maßstäbe haben sich da (meiner Meinung nach) verschoben und immer mehr Luxus wird als normal angesehen. Auf vieles kann man dann doch verzichten, auch wenn es erstmal eine Umstellung bedeutet.


    Eine kleine Wohnung ist gleichzeitig auch günstiger mit den Heizkosten. ;)

    Ist es möglich die Anerkennung des gleichwertigen Masters zu bekommen, bevor das letzte Modul abgeschlossen ist, also noch kein Zeugnis da ist? Oder bleibt der Septembertermin damit für mich ausgeschlossen?

    Also man kann sich beim Prüfungsamt bescheinigen lassen, welche Leistungen bereits absolviert wurden.

    Du hast dann aber noch nicht alles fertig? Dann kann man ja schlecht was anerkennen.


    Ansonsten würde ich mal in Bayern an den passenden Stellen nachfragen.

    In NRW bewirbt man sich ja und reicht die Unterlagen nach. Steht auch in der Bewerbung so drin.

    Dass man in anderen Bundesländern schlechte Karten hat, wundert mich nicht, ist ja auch durch verschiedene Ref-Start-Zeiten noch einmal erschwert.

    Die werden dir sagen, ob sofort oder in einigen Jahren etwas frei wird.

    Die können aber auch in keine Glaskugel schauen und wissen, was von den Unis kommt.

    Ich stelle fest, dass es immer mehr grunfständig studierte mit Elektrotechnik gibt. Noch nicht bedarfsdeckend, aber es nimmt eben zu. Und die gehen eben vor OBAS.

    Daher ist diese Aussage eher murks.


    Hospitation ist aber immer gut.



    Die alle von Anfang an sofort perfekt zu können als Seiteneinsteiger, wenn man schon ein paar Jahre die ein oder andere Sache nicht mehr gebraucht hat, wird wohl schwierig.

    Das gilt für grundständig studierte aber genauso. Ich habe Elektrotechnik studiert. Das Fach ist so weit gefasst und das Studium mit den Ingenieuren hat mit dem Handwerk so wenig gemeinsam, dass ich mir im Prinzip alles neu aneignen musste, bzw. noch immer muss.

    Das Studium befähigt dich letztlich nur dazu, dir Inhalte selbst anzueignen und sicherlich die Grundkonzepte deines Faches verstanden zu haben.


    Ich unterrichte Automatisierungstechnik und Netzwerktechnik, beides Dinge, die ich nie im Studium hatte.




    Falls du promovierst, solltest du dir im klaren sein, dass ggf. der Lehrberuf nicht oder nur eingeschränkt zugänglich ist, heißt du solltest einen Plan B haben. Falls Lehrer definitiv das ist, was du machen willst, dann würde ich nicht warten.

    Wenn bei 4 Stunden Reduzierung nur 4 Freistunden rauskommen, sind die Arbeitszeiten in der Schule weiterhin gleich.

    Das ist am Ende ne Stundenplaner Sache und kann ich mir so kaum vorstellen, aber nur weil Anwesenheitszeit die gleiche ist, ist die Arbeit ja nicht die gleiche. Diese 4 Stunden müssen ja nicht vor- und nachbereitet werden + Leistungsnachweise.
    Wenn es Freistunden wären, kann ich die vielleicht nutzen um anderen Unterricht vorzubereiten und habe zu Hause mehr Freizeit.

    Hat denn hier jemand in so einer Position gearbeitet und ist, trotz fürstlichen Gehaltes, in den Lehrerberuf quereingestiegen, um eine ruhige Kugel zu schieben?

    Kenne zumindest jemanden, Chemie-Branche, Geld ohne Ende, aber mehr auf Dienstreise als zu Hause bei der Familie.


    Bei meinem Vater war es ähnlich, Vertrieb (Elektro-Branche), Abteilungsleitung, war der Arsch von der Chef-Etage, wenn etwas nicht lief und er seine Abteilung schützen wollte. Viel unterwegs, Dienstwagen, sehr sehr gutes Gehalt.

    Hat dann auch den Quereinstieg gemacht (sogar ohne Verbeamtung) und ist verdammt glücklich geworden.

    Hat hier jemand Erfahrung ob einem ein späterer Dr. Bei einem Quereinstieg im weg stehen könnte? Stichwort überqualifiziert was ja in der Wirtschaft schon Mal gerne gesagt wird.

    Ein Dr. interessiert in der Schule niemanden. Gerade im naturwissenschaftlichen Bereich haben wir einige Doktoren. Manche bestehen auf ihren Titel, manche werden dafür belächelt. ;)



    jedoch kann es sein, dass es in 6 Jahren kein Bedarf mehr an Seiteneinsteiger mehr gibt.

    Das ist ein wichtiger Punkt!


    Aktuell wurde ja sogar OBAS für FH-Absolventen geöffnet. Aber das kann sich jederzeit wieder ändern, wenn der Bedarf normal gedeckt werden kann.

    Sind "Geographie" und "Erdkunde" in NRW zwei verschiedene Fächer? Hier in NDS gibt es nur "Erdkunde".

    Oder meintest du "Geschichte" und "Erdkunde"?

    Nein, auch in NRW studiert man Geographie und unterrichtet Erdkunde.

    Nehme an, hier wurde sich vertan.


    Hätte gerne Geographie als Drittfach genommen, gibt es leider nicht fürs BK.


    Würde auch zu Mathe, Physik + Geo/Geschichte raten.

    Diese Zusatzbelastungen sind normal und das einzige was man da machen kann ist, den Aufwand so gering wie möglich zu halten. Mehrarbeit wird nicht entlohnt

    "Normal" ist relativ. Es hängt vieles von der Schule ab. Deswegen verwies ich ja auf Kollegen.


    Aber ja, Stress in den ersten Jahren ist durchaus normal, da einem die Erfahrung / der Fundus fehlt. Wenn du nächstes Jahr das Projekt wieder machst, wird es leichter.


    Dein Unterrichtsdeputat sind ja x Stunden (BK zB 25,5), aber das entspricht ja noch nicht der 40 h Woche. Bzw. mit abgleichen der Ferien sind es glaube ich 41,6 h oder so. Wenn du durch andere Projekte keine Zeit für Unterrichtsvorbereitung hast musst du da eben ansetzen.


    Zum Schutz in diesen Wochen kann man sich, so gut es geht, in den Ferien vorbereiten.

    Ich habe im Sommer mein Referendariat beendet


    dass ich inzwischen jeden Tag bis tief in die Nacht arbeiten muss

    Auch wenn das sehr heftig ist, die ersten 3-5 Jahre sind nach dem Ref noch einmal die anstrengendsten, gerade weil man noch kein Materialfundus hat und weil man eben die normalen Aufgaben einer Lehrkraft nun mit dazu bekommt, wo man im Ref noch verschont geblieben ist.

    So viel Arbeit muss aber nicht sein. Da würde ich hierzu greifen:

    Buch S. 121-123 bearbeiten. Fertig.


    Man muss sich davon frei machen, nach dem Ref weiter so Material und Stunden zu erstellen wie im Ref.

    Frontaler Einstieg - Arbeitsphase - Sicherung. Im besten Fall mit Buch arbeiten und man kann sich einiges freischaufeln.

    Ich verbessere Jahr für Jahr nun mein Material, da wo ich Zeit finde.



    Ist es zulässig, dass ich in der EF unterrichten muss?

    gehört die EF denn zur Sek II? Wenn mich nicht alles täuscht, ist es die 10. Klasse und wäre damit für mich Sek I.

    Falls es Sek II ist, dann dürftest du da mit einem Sek I Vertrag eigentlich nicht unterrichten. An der Stelle würde ich aber an eine Gewerkschaft verweisen und dort die Infos einholen.


    Habe ich direkt eine Klassenleitung aufgedrückt bekommen. Die Entlastung dafür ist ein Witz (0,5)... Ich komme hier locker auf 5 Stunden zusätzlich pro Woche.

    Klassenleitung ist nun wirklich nicht ungewöhnlich.

    Ich bekomme gar keine Entlastung dafür.
    Wie kommst du da auf 5 Stunden zusätzlich pro Woche? Welche Aufgaben fallen da an? Das kommt mir stark zu viel vor.


    Müssen alle Lehrer Zusatzaufgaben übernehmen. (Sogenannte Leuchttürme)

    Ich weiß nicht was Leuchttürme sind. Aber ja einige Zusatzaufgaben gehören zu den Dienstpflichten. Aber auch hier könnte sonst bei konkreten Fällen eine Gewerkschaft helfen.


    Ich muss aber Materialien für die anderen Klassen zur Verfügung stellen und habe natürlich dadurch auch eine enorme Mehrarbeit.

    Warum ist das Mehrarbeit, wenn du die im Unterricht hättest, müsste das Material auch vorhanden sein. Würde da aber auch wo es geht aufs Buch verweisen oder Übungs/Wiederholungsstunden.




    Schaff dir Freiraum da wo es geht. Es muss keine super Methode oder Material sein. Mach einfachen Unterricht. Und dann setz dich mit Kollegen zusammen, die deine Fächer haben, vielleicht unterstützen die dich. Ebenso bei der Klassenleitung.

    Das erinnert mich immer an Frauen in toxischen Beziehungen, irgendwann ist es normal wie Dreck behandelt zu werden. Und die Opfer fangen sogar an ihren Partner vor anderen zu verteidigen. So läuft es doch psychologisch mit der Schule auch. Wie viele Leute verteidigen die schlimmen Bedingungen (das muss doch so sein, Aufsichtspflicht blaaaa) anstatt sich zu wehren.

    Und was machst du dich um dich zu wehren, bzw. wann steigst du aus?

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