Beiträge von Kiggie

    Ich verstehe es schon mit der Unterscheidung (Beamte*r / nicht), aber irgendwie ergibt es für mich keinen Sinn, dass etwas, was für den einen gesundheitsfördernd sein kann, für den anderen verboten ist.

    Gesundheitsfördernd ist zum Beispiel laufen für für beide, aber muss ich deswegen an einem Marathon teilnehmen, der im Fernsehen übertragen wird? Oder reicht es wenn ich daheim in den Wald gehe?

    Ähnlich ist es bei den anderen Fällen, daher vielleicht die Unterscheidung.
    Die liegt aber eben vor allem auch im Beamtensystem und der Art der zu Grunde liegenden Alimentierung.

    Bei der Kappe/ Mütze geht es mir um folgendes: air pods werden versteckt, der Schirm (auch die Mütze) gerne über die Augen gezogen und mit offenen Augen geschlafen, das Spicken fällt leichter etc.

    Da hatten wir bei Kopftüchern hier und da Fälle. Bei begründetem Verdacht schaue ich halt genauer hin.

    Wenn jemand schlafen will und dafür nicht stört - kann ich mir die passende Note hinschreiben oder vielleicht ein Gespräch führen und pädagogisch einwirken oder Hilfe anbieten.

    Ich habe demnächst eine kleine OP am Kopf und bin froh, wenn ich dann eine Kappe aufziehen kann, jenachdem wie das dann aussieht und ich Fragen vermeiden will.

    Ich wette eine Pausenaufsicht, dass keiner von euch jemals im Schulort übernachten würde, um morgens als erster da zu sein.

    Ich habe mir schon ein Hotel am Schulort genommen. Nachmittags Sturm und ich war unsicher noch heim zu kommen mit Bahn+Rad und gleiches wäre am nächsten Tag früh hin gewesen.

    Nehme mir auch ein Hotel (oder suche eine Schlafmöglichkeit), wenn ich am nächsten Tag sehr früh da sein musste, zweimal wegen Klassenfahrt, einmal wegen UPP. Da will ich mich nicht auf die Bahn verlassen müssen.

    Dir ist klar, dass du gerade 5 Jahre Studium abwertest und dir die Ersten gleich auf die Pelle rücken bzw. im Kreis tanzen? :fluester:

    Im Studium lernt man sich Wissen anzueignen.

    Man lernt keine Notengebung, man lernt keine Klassenbuchführung, man lernt nicht einmal große DIdaktik (also ich nicht).

    Das meiste was man dort lernt, entstammt Büchern, die man sich auch als Quereinsteiger zu Gemüte führen kann.

    von daher stimme ich hier Schmidt zu.

    Selbst beim zitieren wird gemeckert. Ich zitiere immer nach IEEE, weil mir der Stil am besten gefällt. Da wurde ich für angefahren, so könne man das auf keinen Fall zitieren. Ich muss dann heraussuchen, dass das auch eine legitime zitierweise ist.... Kannste dir nicht ausdenken.

    Oh ja fühle ich! In meinen Abschlussarbeiten an der Uni habe ich so zitirt (Fachbereich Chemie) und es beibehalten in allen Kontexten.

    Gendern im Studienseminar: War nötig, dank LaTeX und makro aber auch sehr einfach :pfeifen:

    Mein Augenmerkt fiel viel mehr auf den Aspekt, dass es gar keine gesetzlichen Vorgaben gibt wie zu gendern ist. Entsprechend kann auch kein Studienseminar so etwas verlangen.

    Abgesehen davon, dass auch jeder Lehrstuhl und sogar ich in der Schule ohne gesetzliche Vorgaben einfach Anforderungen an Dokumente stelle, die an mich abgegeben werden.

    Ich bin froh, dass Studienseminare da drauf hinweisen und es einfordern. Gerade aber auch bei SuS und LuL oder KuK kann man auch sehr gut neutral formulieren, wenn es einen so stört und irgendwann hat man es im Sprachgebrauch.

    Das Kollegium, die Lehrkräfte, Schülerschaft, die Klasse fallen mir da spontan ein.

    Darf ich mal fragen, wie ihr die Streikbereitschaft bei euch im Kollegium einschätzt? Bei uns ist das eher mau

    Hauptschule NRW

    Bei uns hat man nichts davon mitbekommen, ich tatsächlich auch erst von den Medien.
    GEW ist bei uns kein Thema (berufliche Schule, daher vlbs).
    Von dort, also vlbs, habe ich noch keinen Aufruf mitbekommen.

    Keine Sorge, ich habe es in den vergangenen 25 Jahren immer sehr gut hingekriegt, mich rechtzeitig und ordnungsgemäß krank zu melden. Sehe ich auch gar kein Problem drin.

    Ich habe lediglich auf die Aussage reagiert, dass dann eben der Ehemann anrufen kann.

    Eben kann. Das war als mögliche Option als Alternative gedacht.
    Dass das nicht bei jedem geht, ist doch klar. Soll auch Singles geben auf dieser Welt.

    Kann - nicht muss. War nur ein Denkanstoß.

    Ansonsten bei Familie, kann man auch die Partnerin / den Partner anrufen lassen.

    Ganz ehrlich: So wie ich die Entscheidungsebenen einschätze, kann ich mir schwer vorstellen, dass dort große Begeisterung herrscht, wenn eine Lehrkraft freiwillig aus dem Beamtenverhältnis ausscheidet und dann nach z.B. zwei Jahren sagt: „Ich würde jetzt gern wieder zurück in den Beamtenstatus.“
    Außer in Fällen wie einer Schulschließung (für die die Lehrkraft ja nichts kann) sehe ich wenig Argumente, die aus Sicht der Dienstherrn wirklich für eine erneute Verbeamtung sprechen würden.

    Mein Bauchgefühl sagt mir daher: Das dürfte eher schwierig sein – oder wie schätzt ihr das ein?

    Ich kenne einen Fall, da war es problemlos. Mangelfächer und Sek I. Da wurde jemand zweimal verbeamtet.
    Er hat sich aber wieder entlassen lassen, weil Teilzeit nicht möglich und er hat gesagt Teilzeit oder gar nicht - tja trotz Mangelfächern wurde auf die Lehrkraft verzichtet.


    Also ja - scheint möglich.
    Da du Mathematik hast - also ein Mangelfach (zumindest bei uns gerade am BK extremst), kann ich mir durchaus vorstellen, dass es Wege gibt.

    Wie soll das denn gehen? Du Holst doch nicht die ausgefallenen Stunden nach oder machst du das? Die sind weg und kommen nicht wieder.

    Es ging um die Aufgaben abseits des Unterrichts. Der entfällt natürlich.

    Aber die Korrekturen liegen da, genauso wie ggf. Prüfungserstellung oder irgendwelche Konzepte.

    Je nach Querschnittsaufgabe auch da noch Sachen, die dann eben dort noch anfallen.

    Hm... Einstieg in eine Großkanzlei bedeutet, dass er (mindestens) ca. 8 bis 10 Mal das Ref-Gehalt verdient. Da wäre es OK 60/40 zu machen, wenn sie in München wohnen.
    Oder wenn er mit seinem Gehalt eben etwas Gehobeneres will (weil Beruflich gestartet, etc), was man sich als reff nicht leisten kann.

    Mein Partner und ich teilen auch unsere Haushaltskosten anteilig auf nach Gehalt.


    Ausgehend von MEINER Persönlichkeit war mir klar: das Ref und eine Fernbeziehung sind nichts für mich, weil ich mich nie an "Wochenende frei für den Freund" halten könnte.

    Ja gerade im Ref braucht man auch mal ein Wochenende für Vorbereitung. Da wäre das schwierig.
    Ich würde da auch eher von abraten. Habe aber eh auch schlechte Erfahrung mit Fernbeziehungen gemacht :stumm:

    Aber da hilft es ggf auch mal in die Unizeit zu blicken, wie war das in stressigen Phasen, Stütze und Halt oder eher "lästig" im Sinne von Ruhe haben wollen? Das sind Gedanken, die man sich machen sollte.

    Ich musste auf die harte Tour lernen, dass "Effizienz" der eigenen Arbeit nicht darunter "leidet", sondern dass es auch dazu gehört.

    Ich sitze regelmäßig mit einer kleinen Gruppe Kollegen am Freitag noch nach 15 Uhr zusammen.
    Wir haben ein sehr gutes Verhältnis und leben so das Gemeinschaftsgefühl und dabei reden wir natürlich auch über Schule. Manchmal Frustabbau, manchmal entstehen Ideen.

    Und wie toll wäre wirklich: Krank heißt krank (und nicht nur Unterrichtsentfall, alle anderen Dinge müssen dennoch nachgearbeitet werden)

    Aber wie soll das funktionieren? Das ist ja generell ein Thema und nicht lehrer-spezifisch.
    Ich finde es nicht unnormal dass Dinge nachgearbeitet werden müssen. Dabei achte ich aber drauf, dass ich trotzdem kürze, wo es geht. (oder auch je nach Krankheit, manche Dinge trotz Unterrichtsentfall erledige)

    mir fehlt die Fantasie, in welchen Berufen es anders ist (außer sowas wie ärztliches Personal, wo man auch vertreten wird, aber auch nur diesen einen Teil..)

    Selbst bei ärztlichem Perosnal in Hausarztpraxen oder so, werden die nicht dringlichen Termine verschoben und fallen trotzdem an. Müssen also nachgearbeitet werden.

    Ich schwanke derzeit zwischen zwei Wegen:

    Mir fehlt bei deinen Betrachtungen definitiv der Blick auf die Schülergruppen, wie hier ja schon angemerkt wurde.

    Hilfreich könnte zur Orientierung auch eine Hospitation an beiden Schulformen sein.

    Das würde ich auch dringend empfehlen aus dem obigen Grund.


    Ich würde niemals an ein Gymnasium gehen, selbst wenn ich könnte. Das würde ich dir, da du auch entsprechende Berufserfahrung hast, auch raten. Mit dem Menschenschlag wirst du nicht glücklich werden.

    Geht mir genauso ;)


    Angst ist nie ein guter Ratgeber, aber wie (un)wahrscheinlich ist die Chance mit meinem Profil am Ende ohne Planstelle übrig zu bleiben? Mir ist bewusst, dass niemand eine Glaskugel hat und bei meiner Recherche im Internet finde ich für jede negative Meldung auch eine positive. Es ist schwer sich ein gutes Bild darüber zu machen.

    Ohne Glaskugel - Informatik und Metalltechnik und Mathe dürften alle nicht überlaufen sein.
    In NRW hat man an Beruflichen Schulen höhere Chancen, Gymnasien sind eher überlaufen (auch bei Mathe in beliebten Gegenden). Auch das wäre eher pro Berufliche Schule.

    Wenn du gerne Mathe unterrichtest, wirst du auch da Möglichkeiten zum Einsatz bekommen ggf. Vor allem hast du im beruflichen Kontext auch einiges am Technischen Rechnen. Das ist dann praxisnäher, ebenso Informatik, als man es am Gymnasium jemals erleben dürfte.

    Aus Erfahrung kann ich sagen, dass diese Gespräche nie länger als 20 Sekunden dauern. "Guten morgen, hier ist .... Ich muss mich leider krankmelden." "Nur für heute?" "Ja, erstmal nur für heute". "Prima, wenn es doch länger dauert dann meld dich nochmal. Gute Besserung."

    Ist bei uns genauso. Wenn ich aber am Vorabend oder nachts merke da ist was los, dann schreibe ich sowieso direkt der Vertretungsplanung. Für die ist es ja morgens am Wichtigsten.

    Fürs Sekretariat aber ebenso wichtig, da im Alarmfall ja nachgehalten werden muss, wer da ist (sein könnte).

    Ich hatte aber tatsächlich einmal den Fall, dass ich absolut stimmlos war. Da habe ich natürlich eine Mail geschrieben, wurde mir nicht angekreidet. Ansonsten bei Familie, kann man auch die Partnerin / den Partner anrufen lassen.

    Es ist wirklich überraschend für mich, wie viele (auch sehr gebildete) Menschen immernoch denken, die Kirchen und die Kirchensteuern würden Sozialdienste, Pflegeheime, Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen und dergleichen finanzieren.

    Ich hab auch meine Vorbehalte gegenüber kirchlichem Kerngeschäft, aber deswegen ist nicht alles, was an Geldern in die Kirchen und den Betrieb ihrer Einrichtungen fließt, schlecht und fehlinvestiert.


    Daher ist es manches Mal einfacher, auszutreten und das Geld dann eben direkt an gute Institutionen zu spenden, damit eben nicht das Geld in Prunkbauten endet.


    (Ich war zum Glück nie in der Kirche, spende trotzdem auch an kirchliche Einrichtungen, wenn sie mir gefallen)

    Aktuell profitiert man ja davon 22 statt 25,5 Stunden zu unterrichten. So hoch wäre der Zuschlag nicht, zumal er ja erst ab 20 Uhr gelten würde. Natürlich würde ich ihn nehmen :D

    Wann beginnt bei euch der Unterricht und wie viele Stunden sind es pro Tag?
    Habt ihr eigentlich auch den Freitag oder nur 4 Tage?


    Nehmen würde ich den Zuschlag auch. Aber auch ohne würde ich weiter abends unterrichten.

    Früher gab es an meiner Schule einen Mehrwert in Form von 0,5 Entlastungsstunden. Das ist mittlerweile weg.
    Der Unterricht endet aber auch um 20:15 Uhr, das empfinde ich noch als human.
    Die Kollegen, die Samstags ran müssen bei uns haben dafür den Montag gesetzt frei.

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