Beiträge von Kiggie

    aber zuletzt wurde der Plan so umgestellt, dass ich am Freitag 4 Stunden länger unterrichte als vorher & dazwischen ist eine Springstunde - und ich war tatsächlich kurz davor, einen Kurztrip nach der Schule zu buchen.

    Also im Rahmen von der Kernunterrichtszeit, die bei uns am Freitag bis zur 8. Stunde geht, wo noch fast alle Klassen und entsprechend viele Kollegen da sind, sollte man immer mit Unterricht rechnen. Außer bei nem Konzert oder so, aber dann kann man vielleicht auch mal was regeln.


    Ich weiß jetzt natürlich nicht, wieso die Änderungen stattgefunden haben. Aber wenn es auf Wunsch eines anderen Kollegen stattgefunden hat, fände ich das absolut nicht in Ordnung. Schließlich muss das doch vorher mit mir besprochen werden? Ich äußere ja auch nicht Extrawünsche auf Kosten anderer.

    Wir haben 100 Kollegen, da wird nicht jede Änderung mit jedem besprochen. Der Plan wird bei uns ne Woche vorher veröffentlicht. Gespräche sollten vor allem die Bereichsleitungen dann führen.


    Ich habe auch den Eindruck, dass nicht so gut dabei geschaut wird, die Belastung verhältnismäßig aufzuteilen und die für die Kollegen angenehmeren Pläne zu finden

    Mal aus Schülersicht auf die Pläne geschaut? Die haben bei uns die Prio.


    Also vielleicht einmal auf das gesamte System schauen. Wo warst du vorher? Auch am BK? War es kleiner?
    Vielleicht andere Anlagen oder Blockunterricht, wodurch es mehr Änderungen gibt?

    Was muss man sich unter einem Stundenplan vorstellen, der sich ständig ändert?
    A-B-C-D Wochen, oder ändert sich der Stundenplan wirklich aus welchen Gründen auch immer so häufig?

    Bei uns gab es nun am Anfang einige größere Änderungen, weil Einstellungen nicht so erfolgten wie gedacht und mehr bzw. weniger Klassen aufgemacht wurden als geplant. Am BK ist es meist ne höhere Anzahl an Änderungen durch verschiedene Umstände.

    Als nächstes am 01.11., wir haben einige OBASler, die dann ins Seminar gehen, aktuell aber bereits mit vollem Deputat bei uns sind.

    Bei uns wird nichts erwartet, aber es ist häufig so, dass neue Lehrkräfte unserer Schule nach kurzer Zeit einfach was ins Lehrerzimmer stellen und nen Gruß dazu. Erst heute habe ich mich über Haribo und Haferplätzchen freuen dürfen ;)

    Ich hab damals nach dem bestandenen Ref an der Schule was größeres zur Weihnachtsfeier beigetragen.

    Ich habe gefragt ob ich diese Stunde in eine meiner (ohnehin zahlreichen) Hohlstunden legen darf

    Wie viele Hohlstunden hast du denn?

    Gibt es bei euch ein Konzept dazu? Zum Beispiel Vertretungskonzept? Da steht drin, wie viele Hohlstunden ggf. vorliegen sollten, damit in diesen Stunden Lehrkräfte zur Verfüfung stehen für adhoc Vertretungen.

    aber wurde abgelehnt wegen einer fadenscheinigen Begründung.

    Wie lautete diese denn? So ganz ist mir deine Erklärung nicht klar und ohne das Gesamtkonzept des Stundenplans und der Konzepte der Schule zu sehen, kann man auch nur schwer urteilen.

    Stört mich aber alles nicht. Ich freue mich ja, wenn meine Materialien verwendet werden.

    Respekt für diese Einstellung.

    Ich gebe auch viel weiter. Aber wenn mir dann Jahre später mein eigenes Material gönnerhaft von einem Kollegen gegeben wird, dann werde ich sprachlos.

    Ich schreibe auch deswegen alles in LaTeX, und wenn ich die Dateien weitergebe, dann gezielt mit dem Hinweis mein Kürzel mit in der Fußnote zu lassen und nur das eigene zu ergänzen.

    Und wofür braucht man das? Also jetzt mal ehrlich. Ich würde auch ohne Drucker auskommen.


    Ich nicht, kommt aber vielleicht auch auf die Hobbys an, die man so hat.

    Ich arbeite noch an diversen Stellen ehrenamtlich im Verein und benötige es.

    Wenn ich Klassenarbeiten bzw. insbesondere Prüfungen konzipiere, dann drucke ich sie mir lieber aus und bearbeite sie mit Stift und Papier ggf auch an einem anderen Tisch.

    Manchmal drucke ich auch Protokoll-Vorlagen oder Arbeitsblätter oder so aus, wenn ich dafür nen Zug später nehmen kann. :D

    Wird berücksichtigt, dass Deutsch nicht die Muttersprache ist? Hat jemand von euch selbst diese Erfahrung gemacht oder kennt jemanden, der die OBAS als Nicht-Muttersprachler gemacht hat?

    Welche Fächer wirst du denn unterrichten?

    Grundsätzlich gilt, dass Deutsch in allen Fächern berücksichtigt werden muss. Das ist nun einmal die Unterrichtssprache.

    In den weiterführenden Schulen muss auch in allen anderen Fächern die deutsche Sprache bei Bedarf korrigiert bzw. auch mit bewertet werden.
    Demnach musst du auch der korrekten (Fach)Sprache mächtig sein.
    In der Grundschule sicherlich noch mehr.

    Ich kenne Lehrkräfte in OBAS, wo Deutsch nicht Muttersprache war und es wurde natürlich berücksichtigt und floß auch gelegentlich in die Benotung der UBs mit ein, wenn es grob fehlerhaft/problematisch war.

    Als Dipl-Ing. habe ich einen Diplom-Abschluss, allerdings an der FH. Dadurch konnte ich damals keinen OBAS machen, sondern nur die PE.

    Je nach Alter und Fächern wäre für dich aber nun der Weg offen für den berufsbegleitenden Master of Education (dualer Master), was Sissymaus dir vorgeschlagen hat. Danach wärst du E13/A13. Falls dir dein bisheriger Weg Spaß macht und du Lust auf mehr Unterricht und Orga hast, dann würde ich den Weg mal prüfen.

    Aber es gibt doch die Möglichkeit, den Master of education berufsbegleitend zu machen und danach in OBAS zu gehen.

    Der hat bei unserer Reise nach Borkum aber hervorragend geklappt.

    Aber ohne ist es natürlich schöner.

    Wann bist du auf Borkum gewesen?
    Ich war Ende Juli, vielleicht sind wir uns begegnet ;)


    Ich freue mich, dass es mit einer geplanten ETW im Bau nun weitergeht nach langer Unsicherheit (Gefahr der Insolvenz vom Bauträger).

    Habt ihr dann bei Samstagseinsatz einen anderen Tag in der Woche frei?

    Bei uns findet euch einzelner Unterricht Samstags statt.
    Die betroffenen Lehrkräfte haben den Montag unterrichtsfrei um ebenfalls dann 2 Tage "Wochenende" zu haben.

    In dem von dir zitierten Merkblatt steht auch:

    Zitat

    Für andere Tarifbeschäftigte an Schulen, die nicht in der Tätigkeit einer lehramtsausgebildeten Lehrkraft beschäftigt sind (z.B. HSU-Lehrkräfte, Fachlehrkräfte, Sozialpädagogische Fachkräfte in der Schuleingangsphase, MPT Fachkräfte, Fachkräfte für Schulsozialarbeit), ergeben sich keine tariflichen Folgewirkungen aus dem Gesetz und damit keine Änderungen in der Eingruppierung bzw. beim Entgelt.

    https://www.schulministerium.nrw/system/files/m…igte_221214.pdf


    Von daher würde ich sagen - die Aussage der BR stimmt.

    Ich dachte mal an einen Motivationschat. Was hast du schon aufgeräumt und weggeschmissen?

    Ansporn auf jeden Fall gut.

    Da ich in der Arbeit meist papierlos arbeite nervt vor allem der Papierkram von Versicherungen/Arztrechnungen etc. Da hat sich einiges angehäuft. Manches muss gescannt werden, manches kann weg, manches weggeheftet.

    Werde auch mal meine Bücher durchgehen! Danke für den Reminder.

    In der Schule räume ich gerade schon fleißig auf.

    Hast du dazu dann auch ein System, mit welchem du deine Dateien bezeichnest, ordnest und verschlagwortest - um sie bei Bedarf schnell wieder zu finden? Auch das benötigt (Lebens-)Zeit. Ich nehm' den Stapel Papier aus meinem Karton, lege ihn auf die Tischkante, hebe eine Seite mit dem Daumen an und lass das als "Daumenkino" durchsausen. So schnell hast du deinen Rechner noch gar nicht hochgefahren - oder läuft der bei dir 24/7 ?.
    Der Vorteil der Digitalisierung wird imho - und nach eigenen Erfahrungen - überschätzt.

    Sind deine Unterlagen handschriftlich? Oder wie wurden die erstellt?

    Ich habe ja mein Material eh am PC erstellt, dann aktualisiere ich sie bei Bedarf, bzw. schaue sie immer an, bevor ich sie wieder nutze. Stelle neu zusammen, ändere Teile usw.

    Kopien immer nur so viele wie nötig.

    Einzig meine Bücher liebe ich, das Regal ist voll. Vieles was ich gerade nicht brauche, aber vielleicht unterrichte ich es bald wieder? Noch will ich da nichts wegwerfen.


    Digitale Struktur:

    Jahrgang - Fach - Klasse und dann steht im Dateinamen immer das Schuljahr mit drin.

    Wenn du ernsthafte Tests haben möchtest, müsstest du nach den Sommerferien noch einmal fragen. Da schätze ich die Bereitschaft deutlich höher ein. Andere gaben das ja auch schon angedeutet.

    So! Zum neuen Schuljahr - ja gerne. Jetzt gerade kein Bedarf, bin froh, dass alle Noten gemacht sind.

    Was ist das inhaltliche Ziel der Ausbildungsvorbereitung - der Erwerb des ersten Schulabschlusses/Hauptschulabschlusses? Habt ihr hier auch Unterstützung durch Kollegen (m/w/d) mit Lehramtsschwerpunkt Sekundarstufe I?

    Im Prinzip genau das, was er aussagt, die Schüler auf eine potentielle Ausbildung vorbereiten. Dazu gehören vor allem auch Sozialkompetenzen.

    Wir haben keine AV mehr, nur noch die Berufsfachschule, Nachholen von HS nach Kl. 9/10 und FOR.
    Auch da wäre ich "überfordert", weil wir in der Regel eben nur Sek II ausgebildet wurden.

    Das kommt auf die Schulgröße an. An Grund- und Förderschulen sind 2 Personen, Schulleitung und Stellvertretung für alles zuständig.

    Korrekt, aber hier geht es um eine berufsbildende, also größere Schule und die Aussage, dass das Planer-Team bewusst/mit Absicht etwas gemacht hätte.

    Das mit den Wünschen habe ich nur allgemein gesagt. Je mehr Wünsche kommen, desto schwieriger wird es und dann werden alle vielleicht nur halb umgesetzt. Kam hier ja auch schon der Tipp, besser zwei konkrete dafür härtere Wünsche formulieren. (Jeden Tag zur 2. versus, 3x die Woche erst zur dritten)

    Umgekehrt: die Stundenplaner sagen immer direkt, dass es unmöglich sei, extra blöde Stundenpläne zu basteln. Gib der Alleinerziehenden die Frühaufsichten, RosaLaune lauter AV-Klassen, was auch immer das bedeutet.

    Die Stundenplaner machen nicht die Teilzeitkonzepte/Vertretungskonzepte, Stundenplaner machen nicht die Unterrichtsverteilung. Das macht die Schulleitung oder die Bereichsleitungen, bzw. die Konzepte Gremien und in Abstimmung die Lehrerkonferenz.

    Das Stundenplan-Team setzt am Ende nur die Vorgaben um und versucht allen gerecht zu werden.

    Bei jedem Wunsch an dieses Team sollte man auch das bedenken, dass es bei zu vielen Wünschen irgendwann unmöglich wird, allen gerecht zu werden.

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