Beiträge von Kiggie

    Naja, da muss man wohl eher die Bahn nehmen, die 65-70 Minuten vor Beginn ankommt, damit man eine gute Chance hat wirklich pünktlich zu starten.

    (Ich denke gerade an deine aktuelle Pendelstrecke. Wenn ich das richtig im Kopf habe: Mein Beileid und viel Durchhaltevermögen!)

    Bei Strecken, wo eine S-Bahn im 20 oder gar 10 Minuten Takt kommt ist das nicht nötig. WIe gesagt, ich pendel ja so.

    Und ja aktuell ist es erschwerte Bedingungen, danke ;) Und trotzdem war ich bisher immer pünktlich, man kann sich ja drauf einstellen.

    Und bei den Azubis, die vom anderen Ende Sauerland zu uns kommen müssen, da habe ich für Verspätungen das größte Verständnis. Aber die sind es meist nicht.

    Letztlich geht es doch um Schulleitungsverhalten, die Frage der Notwendigkeit sowie die Wahrnehmung desselben.

    Die KollegInnenfraktion, die schlunzig ist, wird sich durch den Hinweis auf mehr Pünktlichkeit etc. gegängelt fühlen und möglicherweise renitentes Verhalten zeigen. Die Fraktion, die pünktlich ist, wird ein solches Schulleitungsverhalten wahrscheinlich begrüßen.

    Die Frage ist ja auch, ob die Art und Weise, wie es hier dargestellt wurde der Realität entspricht. Wenn ich die Seite darstelle, die sich gegängelt fühlt, stelle ich die SL vielleicht auch gerne schlechter da als sie eigentlich ist?


    Pünktlichkeit ist aus den genannten Gründen erstrebenswert und notwendig - und Lehrkräfte sollten mit gutem Beispiel vorangehen. Überspitzt formuliert wird dies aber nicht über Wohl und Wehe des Abendlandes entscheiden.

    Bei uns fliegen viele Azubis aus ihren Betrieben wegen mangelnder Pünktlichkeit.
    Das Auto fährt zur Baustelle ab, die Maschine kann nicht stillstehen, die Anlage nicht unbewacht bleiben.
    Daher ist es umso wichtiger, es vorzuleben.

    Ich pendel seit 9 Jahren mit der Bahn und bin nur eine Handvoll mal wirklich zu spät gekommen. Weil ich mit Puffer fahre und rechtzeitig schaue.
    Ein paarmal davon war wegen Notarzteinsatz im Gleis - das ist nicht vorhersehbar und entschuldbar. Wenn ich aber die Bahn nehme, die laut Fahrplan um 5-10 Minuten vor Beginn erst da ist, dann plane ich falsch.

    Wie ich bereits oben angemerkt habe, hat mir die Konsultation und Expertise der Fachleute auf ihrem Gebiet schwere Fehlbehandlungen und Komplikationen erspart. Vielleicht bist du ver-blendet. Sei's drum. Egal.

    Du weißt aber nicht, ob nicht auch ein Nicht-Chefarzt der Uniklinik an anderer Stelle auch was anderes vorgeschlagen hätte. Zweitmeinung schadet nie! Und Glück und Pech kann man immer etwas haben.

    Mir erschließt sich der Mehrwert nicht.

    Ich habe für die meisten Stunden ne Seite in OneNote und dort ne Unterrichtsplanung mit Tabelle mit den häufigsten Phasen. Da schreibe ich grobe Zeiten rein, die kann ich aber auch variieren, das kommt zum Glück mit der Erfahrung.

    Dafür brauche ich nicht noch ein weiteres Tool.

    Nun kommen einige Kollegen schon mal wenige Minuten nach dem Gong, nicht absichtlich, aber wenn viel Verkehr ist, der Müllwagen im Weg steht, ein Auto liegengeblieben ist etc., wie es nun mal so ist.

    Früher losfahren! Sage ich meinen Schüler/innen ja auch. Wenn man mal zu spät ist - okay, aber häufiger - dann muss ich was ändern.


    Von dieser neuen Schulleitung werden Kollegen angefahren, dass es nun schon innerhalb von xx das zweite Mal sei, dass Kollege XY um 3 Minuten zu spät sei. Wenn das nochmal vorkomme, werde ein dienstliches Gespräch angeordnet.

    Sehe das Problem nicht. Wenn man in kurzer Zeit wiederholt zu spät kommt, kann darüber natürlich ein Gespräch geführt werden.

    Wie gehst du mit Schülerinnen und Schülern um, die wiederholt zu spät kommen?


    Da wurde die entsprechende Lehrkraft auch zum Gespräch gebeten, dass es die Dienstpflicht sei, am Vortag sicherzustellen, dass die Technik funktioniere, genügend Wörterbücher da seien etc.

    Auch da stimme ich der Schulleitung zu. Ich kopiere immer am Tag vorher und kontrolliere die Bücher. Sollen die Schüler/innen ihre wertvolle Zeit in der Prüfung verstreichen lassen bis sie vernünftig arbeiten können?


    Jedenfalls fühlt man sich zunehmend gegängelt,

    Hoffentlich nicht durch die genannten Beispiele!


    Sollte da mal der Lehrerrat oder Personalrat ein Gespräch mit der Schulleitung führen?

    Weil die Schulleitung die Dienstpflichten überwacht? Sehe den Anhaltspunkt nicht.

    Diese steht bei Unterrichtsbeginn am Eingang und protokolliert das Zuspätkommen, von Schülern wie von Lehrern.

    Mich wundert lediglich, dass sie die Zeit dafür hat, aber vielleicht ist es ja notwendig.

    Es ist sehr schwer am BK ohne praktische Erfahrung. Ich war bis gerade auch der Überzeugung, dass es überhaupt nicht möglich ist. Bisher dachte ich, eine Berufsausbildung oder wenigstens 12 Monate Praktikum in dem jeweiligen Berufsfeld, zusätzlich zum Studium, sind Einstellungsvoraussetzung.

    12 Monate Berufspraktische Erfahrung ist nicht zwingend im Berufsfeld.
    Abgesehen davon ich habe Chemie und Elektrotechnik studiert auf BK, sollte ich dann 2x 12 Monate machen?
    Ich habe eine dreijährige abgeschlossene Ausbildung, aber eben im Berufsfeld Chemie.

    Also ja, es ist Voraussetzung, aber die fachpraktische Tätigkeit kann auch in verschiedenen/anderen Bereichen sein.


    Ansonsten erkennt jeder Azubi spätestens Ende August, dass du vom echten Job keine Ahnung hast. Dann bleibst du der Theoriefutzi, der nicht weiß wie es richtig geht.

    Das würde ich aus Erfahrung so nicht stehen lassen.
    Es ist die Frage, wie man damit umgeht. Ich verkaufe es noch heute so - ihr habt Ahnung von der Praxis, ich von der Theorie, lasst uns gemeinsam voneinander lernen. Ich weiß, wie die Prüfung aufgebaut ist und will euch da durch bringen.

    Wichtig ist, sich nicht vorne als allwissend hinzustellen!

    Und die Schüler freuen sich, wenn sie der Lehrkraft was erklären können. Ich praktiziere das durchweg so und bin damit noch nie schlecht gefahren.

    Weiß gerade einfach nicht, wie ich das Referendariat bzw. auch das weitere Lehrerdasein in diesem Fach schaffen soll, wenn mir die Praxiserfahrung fehlt. Vielleicht gibt es ja ein paar unter euch, die mir von ihren Erfahrungen berichten können.

    Hallo, ich fühle stark mit dir. Kam auch nur mit meinem Wissen aus der Uni (was für die Praxis nichts brachte und theoretisch nur Ingenieurwissen war) und habe auch sehr gekämpft.

    Meine Tipps:

    Such dir gute Fachlehrer/innen. Bau selbst eine Anlage auf. Wir haben Werkstattlehrer und ich habe da viel gelernt.

    Schau, dass du eher passende Lernfelder bekommst, sprich die Problematik an. Am Ende habe ich viel Steuerungstechnik gemacht oder absolute Grundlagen. Gerade Steuerungstechnik ist fürs Ref auch sehr dankbar. Auch hier hatte ich nette Kollegen, die mir dazu angeraten haben.

    Installationen habe ich nicht machen müssen. Würde aber dann durchaus ggf. auch nen Praktikum in einem Betrieb empfehlen.
    Ich habe das über Schule und privaten Raum abdecken können. War aber auch schon dabei mir nen Handwerksbetrieb zu suchen.


    Viel Erfolg weiterhin!

    Aber es ist deutlich komplizierter und zu manchen Zeiten gar nicht möglich.

    Dem widerspreche ich ja nicht.

    Aber bei mir ist gerade Bahnsperrung wegen Generalsanierung und ich schaffe es trotzdem zur Arbeit zu kommen. Auch ohne Auto.
    Wollte nur von der Pauschalität weg.

    Es ist für die meisten nicht vorstellbar ist ungleich es ist nicht möglich ohne Führerschein auf dem Land.

    Ich kann aus medizinischen Gründen keinen Führerschein machen und "Landleben" hieße für mich, dass ich andauernd darauf angewiesen wäre, von anderen Menschen gefahren zu werden.

    Das finde ich etwas kurz gedacht. Ohne die medizinischen Gründe zu kennen, aber gerade auf dem Land sieht man sehr viele mit Fahrrädern (E-Bike, auch dreirädrig). Oder eben Busse oder eine gute Gemeinschaft und Mitfahrbänke. Also pauschal - Land - ohne Auto geht nicht, finde ich nicht richtig. Gibt ja auch Land und Land.


    Ich habe auch den Eindruck, dass vor der Einstellung nicht ausreichend gewarnt wurde, dass man an einer entsprechenden Schule lebenslänglich bleiben muss.

    Das ist schon etwas naiv. Ich wusste das vor meiner Verbeamtung, denn ich habe mich damit auseinander gesetzt. Man ließt sich ja auch einen Arbeitsvertrag vorher durch. Hier gelten eben die Regeln des Beamtentums, auch diese sind einsehbar und transparent.
    Ich kenne durchaus Menschen, die deswegen zunächst als Angestellte arbeiten wollten.


    Was muss man also überlegen?

    Ich würde noch ergänzen - je nach Alter und Lage an den Schulen, kann man sich natürlich auch aus dem Beamtentum entlassen lassen und dann eine Stelle neu annehmen. Bedingungen hängen vom Bundesland ab, aber das kann man natürlich auch prüfen.

    Wenn es sowieso keine Beförderung gibt bzw nur für Tätigkeiten, die einen erheblichen zusätzlichen zeitlichen Aufwand erfordern (Erasmus Koordination, Leitung der Lehrbuchsammlung etc.): warum sollte man dann als 13er einen Handschlag mehr tun als nötig und insofern seine Freizeit gratis opfern?

    Also in NRW gibt es auch noch Entlastungsstunden. Und die rechnen sich manchmal auch mehr als Beförderungen.

    Ist problemlos möglich,

    Theoretisch vielleicht, praktisch ist die Frage, ob es da so viele Stellen gibt.

    Wegen gymnasialer Oberstufe ist eher Gesellschaftslehre mit Geschichte interessant. Wirtschaftslehre/WiPo haben wir viele mit Zweitfach.

    ich studiere aktuell im Bachelor Lehramt für Gymnasium/Gesamtschule mit den Fächern Deutsch und Sozialwissenschaften (in NRW) und befinde mich am Ende meines Studiums.

    Da wäre jetzt der passende Zeitpunkt über ein Drittfach nachzudenken.

    Oder eben ein anderes zweites Fach nachzustudieren. Damit steigen deine Chancen dann sicherlich.


    Ist das grundsätzlich möglich – eventuell mit Auflagen oder Zusatzqualifikationen?

    Nach abgeschlossenem Ref kannst du dich grundsätzlich frei bewerben, wir haben viele Gym/Ges Absolventen und die meisten sind glücklich am BK. Auflagen gibt es keine.
    Zusatzqualifikationen kann es geben, gerade wenn dein Fachprofil nicht so passt. Manche Stellen sind auch so ausgeschrieben, dass man dann eine bestimmte Qualifikationserweiterung machen soll im Rahmen der Stelle.

    Ergibt es mehr Sinn, im Winter in den Vorbereitungsdienst zu gehen (ich wäre dann frisch 22), mich nach dessen Abschluss um eine Stelle zu bewerben und falls das nicht gelingt ein drittes Fach anzuhängen, oder sollte ich direkt ein Drittfach studieren und dann erst 2029 (dann bin ich frisch 24) in das Referendariat starten?

    Selbst mit 24 bist du noch echt jung und du hast viele Arbeitsjahr vor dir. Würde dir daher definitiv auch eher dazu raten nun noch ein Drittfach zu studieren und ggf. auch hier und da noch Erfahrung zu sammeln. Vielleicht auch noch ein Praktikum oder ein Job an anderen Stellen oder Reisen.
    Wenn du einmal im Lehrberuf drin bist, geht es nicht mehr so leicht raus.

    Ich verstehe es schon mit der Unterscheidung (Beamte*r / nicht), aber irgendwie ergibt es für mich keinen Sinn, dass etwas, was für den einen gesundheitsfördernd sein kann, für den anderen verboten ist.

    Gesundheitsfördernd ist zum Beispiel laufen für für beide, aber muss ich deswegen an einem Marathon teilnehmen, der im Fernsehen übertragen wird? Oder reicht es wenn ich daheim in den Wald gehe?

    Ähnlich ist es bei den anderen Fällen, daher vielleicht die Unterscheidung.
    Die liegt aber eben vor allem auch im Beamtensystem und der Art der zu Grunde liegenden Alimentierung.

    Bei der Kappe/ Mütze geht es mir um folgendes: air pods werden versteckt, der Schirm (auch die Mütze) gerne über die Augen gezogen und mit offenen Augen geschlafen, das Spicken fällt leichter etc.

    Da hatten wir bei Kopftüchern hier und da Fälle. Bei begründetem Verdacht schaue ich halt genauer hin.

    Wenn jemand schlafen will und dafür nicht stört - kann ich mir die passende Note hinschreiben oder vielleicht ein Gespräch führen und pädagogisch einwirken oder Hilfe anbieten.

    Ich habe demnächst eine kleine OP am Kopf und bin froh, wenn ich dann eine Kappe aufziehen kann, jenachdem wie das dann aussieht und ich Fragen vermeiden will.

    Ich wette eine Pausenaufsicht, dass keiner von euch jemals im Schulort übernachten würde, um morgens als erster da zu sein.

    Ich habe mir schon ein Hotel am Schulort genommen. Nachmittags Sturm und ich war unsicher noch heim zu kommen mit Bahn+Rad und gleiches wäre am nächsten Tag früh hin gewesen.

    Nehme mir auch ein Hotel (oder suche eine Schlafmöglichkeit), wenn ich am nächsten Tag sehr früh da sein musste, zweimal wegen Klassenfahrt, einmal wegen UPP. Da will ich mich nicht auf die Bahn verlassen müssen.

    Dir ist klar, dass du gerade 5 Jahre Studium abwertest und dir die Ersten gleich auf die Pelle rücken bzw. im Kreis tanzen? :fluester:

    Im Studium lernt man sich Wissen anzueignen.

    Man lernt keine Notengebung, man lernt keine Klassenbuchführung, man lernt nicht einmal große DIdaktik (also ich nicht).

    Das meiste was man dort lernt, entstammt Büchern, die man sich auch als Quereinsteiger zu Gemüte führen kann.

    von daher stimme ich hier Schmidt zu.

    Selbst beim zitieren wird gemeckert. Ich zitiere immer nach IEEE, weil mir der Stil am besten gefällt. Da wurde ich für angefahren, so könne man das auf keinen Fall zitieren. Ich muss dann heraussuchen, dass das auch eine legitime zitierweise ist.... Kannste dir nicht ausdenken.

    Oh ja fühle ich! In meinen Abschlussarbeiten an der Uni habe ich so zitirt (Fachbereich Chemie) und es beibehalten in allen Kontexten.

    Gendern im Studienseminar: War nötig, dank LaTeX und makro aber auch sehr einfach :pfeifen:

    Mein Augenmerkt fiel viel mehr auf den Aspekt, dass es gar keine gesetzlichen Vorgaben gibt wie zu gendern ist. Entsprechend kann auch kein Studienseminar so etwas verlangen.

    Abgesehen davon, dass auch jeder Lehrstuhl und sogar ich in der Schule ohne gesetzliche Vorgaben einfach Anforderungen an Dokumente stelle, die an mich abgegeben werden.

    Ich bin froh, dass Studienseminare da drauf hinweisen und es einfordern. Gerade aber auch bei SuS und LuL oder KuK kann man auch sehr gut neutral formulieren, wenn es einen so stört und irgendwann hat man es im Sprachgebrauch.

    Das Kollegium, die Lehrkräfte, Schülerschaft, die Klasse fallen mir da spontan ein.

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