Beiträge von Kiggie

    Ja, stimmt. Generell gibts im Bergischen ein paar schöne Ecken 😊

    Ich bin damals von Gruiten erstmal ins (süd)östliche Düsseldorf gezogen 😄

    Nicht nur ein paar!!!

    Vor allem viel Wald/Grün. Das ist im Vergleich zum betonlastigen Ballungsraum Düsseldorf sehr angenehm, gerade in den letzten Wochen fast 5 Grad Unterschied und mehr frische Luft!

    Unabhängig davon empfinde ich es als seltsam, dass man diese Stunden bei Klassen, die in Abständen kommen schon vorab geben soll.

    Das ist aber logistisch nicht immer machbar. Bei uns mit Blocksystem gang und gebe. Du kannst in den Wochen wo Klasse X da ist ja nicht deswegen den Unterricht bei Klasse Y ausfallen lassen. In der Regel sind die Blöcke ja nur 2-4 Wochen lang und es gleicht sich entsprechend zeitnah aus.


    Ich arbeite 75 Prozent und habe mit beiden Plänen gerechnet das volle Stundendeputat erhalten.

    Ich habe natürlich sofort beide Planer angeschrieben und man wollte mir weiß machen, dass das rechtmäßig wäre.

    Das glaube ich dir nicht, ehrlich! Ich bin auch in der Planung. Wir schauen immer genau, dass die Stunden passen, gerade bei Teilzeit, weil späteres Ausplanen viel mehr Stress bedeutet. Und ich gehe davon aus, dass auch deine Schulen nicht am Steckbrett planen? Dann gehören die Stunden zum eingepflegten Deputat und das Programm gibt direkt an ob zu viel verplant wurde. Da schauen wir gerade in der Planungsphase dauernd drauf.

    Und selbst wenn, sind es auch nicht die Planer schuld, sondern eher noch die SL/Abteilungsleitungen, die verteilen ja die Stunden, wenn du nun 18 Stunden geben sollst und die Bereiche dich mit 22 Stunden einplanen, muss es da ja schon auffallen.

    Außer natürlich der Teilzeitantrag war noch nicht da, hier in NRW muss der ja immer neu gestellt werden und dafür gibt es Fristen.

    Am Ende bleibt es schon auffällig, dass in dieser Prüfungskommission zumindest 3 x 0 Punkte, mindestens 1x 1 Punkt, und als Bestnote 5 Punkte vergeben wurden. In keiner anderen Prüfungskommission trat dies auf Auch hier stellt sich wieder die Frage: Woran hat es gelegen?

    Vielleicht sind hier eben die schlechtesten Schülerinnen in einer Gruppe zusammengekommen.

    Kann dir auch aus einer Klasse (auch AHR!) 4-6 Leute rauspicken, die 0 Punkte machen würden.

    Wenn hier die Noten wirklich gemittelt werden, dann kann ich mir höchstens vorstellen, dass Fremdprüfer und Protokollantin beide für 0 Punkte plädiert und sich durchgesetzt haben. Das beißt sich aber mit Kris seiner Aussage, dass der Notenvorschlag primär vom Fachlehrer selbst kommen würde.

    Der Fachlehrer macht einen Vorschlag, aber dann muss dem zugestimmt werden und der Fachlehrer muss seinen Vorschlag ja auch begründen. Deswegen besteht eine Kommission ja auch aus 3 Personen. Und (zumindest in NRW) entscheidet der Vorsitz, wenn sich nicht geeinigt werden kann.

    Ich habe vorher die Klassenmappe und Notenbox lange genutzt und die fand ich beide gut. Aber es gab immer ein paar Sachen die mich gestört haben.

    Was denn konkret? Du schreibst keine konkreten Benefits auf. Was kann ich mir so besonders einstellen?


    Ich nutze Teacher Studio und Excel.

    zu den Funktionen:

    Ähm das was du beschreibst, sollte jede Lehrkraft für sich notieren. Sei es im digitalen Klassenbuch oder eben in den eigenen Planungen und Notizen. Ob nun analog im Lehrerkalender mit Notenlisten oder digital. Das ist nun nichts besonderes.

    Ich bin Lehrer und arbeite seit über 10 Jahren mit verschiedenen Programmen zur Verwaltung meiner Noten und Dokumentationen.

    Ich habe die Idee gehabt selbst eine App zu erstellen. Als kleines Familienprojekt haben wir jetzt eine App erstellt und möchten diese auch veröffentlichen.

    Was bietet denn diese App, was die auf dem Markt verfügbaren nicht bieten?

    Mit welchen Programmen hast du gearbeitet und warst nicht zufrieden?

    Egal welche Art von Studium und Abschluss, die Erfahrung sammelt man danach, oder?

    Jein, wenn du einen Techniker im Bereich Maschinen machst, danach Design studierst und nur noch in dem Bereich unterwegs bist, hast du nicht die erforderliche Berufstätigkeit im Bereich Maschinen.

    Es geht immer um einschlägige Berufserfahrung.

    Oh das mit Jahrgang 1966 habe ich nicht richtig wahrgenommen, bei 1-2 Jahre Ausbildung, keine Chance mehr auf Aufstieg und kaum Aussicht auf Hochstufung - lohnt sich da der Stress wirklich?

    Lehrer für die Mittelstufe am Berufskolleg war Ziel, geht angeblich nicht weil Sek II.

    Was ist denn Lehrer für Mittelstufe?
    Aber ja Lehrer am BK geht nicht, für dich gibt es nur den Werkstattlehrer.


    Wenn dabei nicht mehr als E10 herauskommt, so groß ist meine soziale Ader dann nicht, erst recht nicht wenn ich sehe wer E12 oder höher bekommt weil ein Master aber kaum Erfahrungen...

    Hm, das klingt stark überheblich, manche haben auch nicht dein Alter, aber eben trotzdem die entsprechende Ausbildung nach dem passenden Studium, haben also auch was geleistet, was du nicht hast.


    Als Werkstattlehrer für E9/E10 hast du aber auch ganz andere Aufgaben, die deutlich anders gesiedelt sind als die von Lehrern. Vielleicht auch mal damit befassen, anstatt nur E Gruppen zu vergleichen.

    Mein ursprüngliches Ziel war das Berufskolleg (Mittelstufe, Gestaltung und Technik). Das ist aber Sek II und das darf ich ja leider nicht, inhaltlich würde ich da keine Probleme haben.

    Das stimmt so aber nicht, da muss noch mehr dahinter stehen. Hast du im Bereich deines Technikers noch die erforderliche Berufserfahrung nach Abschluss des Technikers? Dann erfüllst du die Regularien für eine Werkstattlehrkraft.

    Ansonsten sind in meinen Links ja die Infos zu diesem Weg. Ich kenne einige Techniker/Meister, die als Werkstattlehrer am BK arbeiten.

    Wir haben Lehrermangel.

    Es ist und bleibt aber der öffentliche Dienst, der seine Gesetze und Regularien macht, die eben dann so sind wie sie sind. Mittlerweile darf man schon mit nem FH-Weg an die Schule, da wurde in den letzten Jahren, auch mit dem Seiteneinstieg, viel geöffnet um dem Lehrermangel entgegen zu wirken.

    Ganz im Ernst, warum sollte ich mich damit zufrieden geben als E10 in einer Werkstatt zu arbeiten wenn meine Vita soviel mehr bietet ?

    Warum willst du denn überhaupt Lehrer werden?

    Für den Seiteneinstieg nach OBAs fehlt dir der Abschluss, den könntest du nachholen oder müsstest dich mit E9/E10 zufrieden geben, wenn es der Lehrberuf sein soll.

    das was an Schulen gelehrt wird könnte ich sicher bedienen,

    Woran machst du das fest?

    Ich habe mein Abitur abgelegt und spreche jeden Tag in deutscher Sprache, ich könnte trotzdem kein Deutsch unterrichten.

    Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe darf ich über den Zugang via PE im Bereich Sek I unterrichten. Die Zuordnung des Fachs bzw der Fächer ist so eine Sache und mir noch nicht ganz klar.

    Ist dein Ziel die Sek I?

    Ansonsten bietet dir der Techniker und Berufserfahrung eine Möglichkeit als Werkstattlehrer am Berufskolleg zu arbeiten.
    Ältere Schüler und Fachrichtung Maschinentechnik klingt auch erst einmal als sinnvoll und ggf. gesucht.

    Hier sind ein paar Infos dazu, Vergütung ist E9, ob es eine Angleichung geben soll weiß ich nicht.

    https://www.schulministerium.nrw/mewis-werkstattlehrkraft

    Hier noch andere Infos zum Thema Seiteneinstieg in NRW:

    https://www.schulministerium.nrw/seiteneinstieg


    Die Zuordnung des Fachs bzw der Fächer ist so eine Sache und mir noch nicht ganz klar.

    Das hängt ja auch von der Schulform ab, wo du dich bewirbst. Die Anerkennung erfolgt durch die Bezirksregierung und manchmal wirkt die etwas gewürfelt.

    So gut wie keine Auswirkung haben unsere Maßnahmen den CO2 Ausstoß einzudämmen.

    Man könnte aber ebenso vorantreiben, die Städte auf diesen Klimawandel vorzubereiten.
    Aber was passiert? Es wird mehr versiegelt, dem Auto wird zu viel Raum gegeben, nachhaltigere und klimafreundlichere Fortbewegung wird ignoriert und kaputt gespart.
    Ich stand letzte Woche an der Ampel zwischen diversen Autos - die strahlen eine ganz schöne Wärme aus.

    Die Bahn fährt bei mir in Woche 7 nicht, Ersatzverkehr kaum vorhanden, die Leute werden zum Auto getrieben.

    Nebenbei hätte das Fördern von klimafreundlichen Alternativen den positiven Mehrwert, dass der CO2 Ausstoß da nicht weiter steigt. Vor allem würde es aber helfen, die Wärmebelastung in den Städten zu senken.
    Dazu mehr Grün und Aufenthaltsfläche für Menschen bitte.

    Grundsätzlich wird da keine Ausbildung / ein Lebensweg zerschmettert, man kann den Beruf ja trotzdem ausführen. Dann eben als angestellte Lehrkraft. Wenn man die Ausbildung nur wegen der Verbeamtung gemacht hat und dann keinen Plan B hat, ist das immer kritisch, denn KRankheiten lassen sich leider nicht beeinflussen und können einen auch plötzlich ereilen.

    Ich habe in den ersten Jahren gemerkt, dass mich der Lehrerjob finanziell melkt.

    Das geht bei den Geschenken für die Kollegen los und hört beim Kopiergeld und den ständigen Extrausgaben wie Eis und Materialien auf. Ich würde behaupten bei kaum einer anderen Arbeit (außer bei Unternehmensgründung) gibt man so viel aus eigener Tasche aus.

    Das hat mich schon im Referendariat genervt. Was ich da an Material verbraucht und ausgegeben habe, möchte ich nicht hochrechnen. Dann neue Schule, alle nacheinander hatten runde Geburtstage

    Gut, will man sich nicht ausschließen. Ist ja ein neues Kollegium. Dann gingen die ersten Kollegen in Pension. Es wurde gesammelt.

    Dann eigene Klasse, Geburtstage. Anschlussfrühstück zum Halbjahr oder Schuljahresende, Weihnachtsfeier.

    Bei einer so kleinen Schule, wie du es sagtest, können es ja am Ende nicht so viele runde Geburtstage sein und dann sind die ja nun auch durch. Ebenso Pensionäre, das heißt, es gibt noch mehr junge/neue Kollegen, wie gehen die damit um, da kannst du dich ja austauschen.

    Für Frühstück in der Klasse würde ich nicht mehr ausgeben, als eh mein Anteil ist (Jeder bringt was mit), Eis essen in der Berufsschule - das holt einer im Supermarkt. In der Eisdiele wenn dann nur jeder selbst bezahlen.

    Ich gebe auch nur für Kollegen etwas, zu denen ich eine Verbindung habe. Man hat vieles selbst in der Hand.

    Aber bei uns würde auch keiner gezwungen werden, nur gefragt wird.

    Nochmal: Die Schule ist sehr klein und alle Lehrkräfte werden über Webprogramme gelistet. Es gibt niemand Neues. Ich schaue dort immer wieder rein. Meine Kollegin hat meinen Unterricht abgedeckt und sie ist seit 30 Jahren an der Schule.

    Dann habt ihr scheinbar eine Überversorgung an der Schule. Selten, aber soll vorkommen.

    Bei uns sind wir froh um jede Vertretungslehrkraft die wir bekommen um Bedarfe zu decken.

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