Beiträge von Kiggie

    Oder werden definitiv alle drei Bereiche abzudecken sein? Oder sagt man BWL und Rechnungswesen oder BWL und VWL?

    Das kommt ja auf die Ausrichtung der Schule an.

    Die Fächer VWL/BWL gibt es so nicht an der Schule.
    Leute, die Wiwi als Fach haben unterrichten im Zweifel alles.

    Es gibt das Fach Wirtschaftslehre im Vollzeit-Bereich, aber zum Beispiel dann auch Betriebs- und Personalwirtschaft und die ganzen Lernfelder in den Ausbildungsberufen, die Ausrichtung hängt vom Beruf ab. Da gibt es ja zB auch Logistik.

    Obwohl ich mir das so nicht vorstellen kann, denn das wäre ja für Referendare eigentlich keine Struktur mehr.


    Wie flexibel oder festgelegt ist das in der Praxis?

    Was hat das mit den Referendaren zu tun? Im Ref hast du vielleicht noch die Chance für mehr Wünsche, aber meist wird ja gerade der Quereinsteiger für einen Bedarf eingestellt.
    Später als fertige Lehrkraft kann dich alles treffen.


    Ich habe Elektrotechnik als Fach, das gibt es mit Vertiefungen Automatisierung, Informationstechnik, Energietechnik, Nachrichtentechnik ....
    Ich habe nur Elektrotechnik und alles davon schon unterrichtet. Das gehört dazu.

    Als Aufbaustudium für Magister-, Master-, Diplomabsolventen?! 😧

    In NRW gibt es den dualen Master vor allem für FH-Absolventen. Und wird auch gut angenommen.

    Manche studieren so auch ein zweites notwendiges Fach nach.

    Gibt auch Leute, die nach 10 Jahren Industrie Soziale Arbeit studieren und was komplett neues machen. Wo ist das Problem?

    Lass uns doch lieber über diese Aussagen diskutieren.

    Was sind diese vermeintl. "Vorteile" direkt für den Lehreralltag? Ich frage auch deshalb, weil "die Grundlagen der Didaktik" i.d.R. (a) auch nicht sooo komplex sind

    Ich habe schon viele OBASler betreut, die Vorteile bestehen darin, dass die Refs sich während ihres Studiums schon mit dem System Schule auseinandersetzen, OBASler meistens weniger. Manche gehen sehr blauäugig ran und müssen dann zum Deputat, aneigenen von dem gezielten Fachwissen auch noch da Dinge aneignen. Ich schrieb nicht, dass es komplex ist, aber es ist halt Arbeit und somit Zeit.


    Bei denen sie dann insb. demonstrieren, wie gut sie die Erwartungen der Fachleiter resp. Prüfungskommission erfüllen können, was erstmal keinerlei Aussagen über deren Qualität als Lehrer aussagt.

    Das sagt es generell nicht, egal ob studiert oder nicht. Es zeigt aber, dass sie grundlegend in der Lage sind Unterricht zu planen und dies im Unterricht zu zeigen.

    statista.com, tagesspiegel.de, onvista.de, stuttgarterzeitung.de, faz.net, zeit.de etc. etc. etc.

    Das ist nun wirklich keine Quelle.

    Ich frage deswegen, weil Seiteneinstieg in NRW eben gerade das Ref und UPP meint und am Ende ist die Qulifizierung gleichgestellt zu einem Lehramts-Absolventen.

    Aus persönlicher Erfahrung merkt man im Seminar die Vorteile der grundständigen Lehrämtler, weil die Grundlagen der Didaktik da sind, aber das Handwerkszeug lernen beide gleichermaßen und durchlaufen die gleiche Anzahl an Unterrichtsbesuchen und haben die gleiche UPP (Prüfung) am Ende.

    Meinst du, dass das Studium nicht für das Unterrichten an Berufskollegs (in NRW) vorbereitet?

    Ich hatte meine Kurse mit GymGes, das war vielfach auf Sek I ausgelegt, also ja, genau das meine ich.


    Ungeachtet dessen, dass ich widersprechen würde, dass "kein Studium" der "Vielfalt an Bildungsgängen und die Menge an gültigen Ausbildungs- und Prüfungsordnungen" irgendwie gerecht werden könne,

    An welcher Schulform unterrichtest du? Kennst du die Vielzahl an Bildungsgängen am BK?


    ist das m.E. das denkbar ungünstigste Beispiel, weil ja insb. auch dort (als Bsp. im Schuljahr 2021/22) bundesweit ca. 20,8 % der Lehrkräfte an beruflichen Schulen als Seiteneinsteiger (also expl. Personen ohne Referendariat, aber z.B. mit pädagogischer Einführung, nicht zu vergessen natürlich auch Fachpraxis-/Werkstattlehrer) unterrichteten.

    Also in NRW (und ich rede vom BK), gibt es den OBASler als expl. Personen, die sich 2 Jahre in Ausbildung befinden und die UPP machen.
    Und auch die Leute mit PE (unsere Werktstattlehrer) haben Seminare und lernen dort die Grundlagen des Unterrichtens.


    Woher nimmst du die Zahl und was genau sagt die aus?

    Muss man denn in der App fotografieren? Kann man nicht auf gemachte Fotos zugreifen? Würde mich echt wundern, wenn das nicht gehen würde. Aber ich kenne die Apps nicht.

    Mittlerweile zum Glück nicht mehr, das war sehr nervig, wenn man kein gutes Handy hatte (wie ich), da hat die Beihilfestelle oft die schlechte Qualität angemerkt oder Sachen nicht direkt anerkannt.

    Man muss die Belegsammlung zweimal "fotografieren", da man sie nicht einfach von einer zur anderen App schicken kann. Geht das - nur mit diesen Apps - vielleicht auch anders?

    Mittlerweile habe ich nen Scanner und alles ist entspannt:

    Ich scanne meine Rechnungen einmal ein, mittlerweile kann man sowohl bei der Beihilfe NRW, als auch bei meiner PKV Dokumente hochladen.
    Also einmal über beide Apps alle PDFs hochladen und abschicken, fertig.

    kontrollierst du den Eingang der Zahlungen irgendwie systematisch? Also wenn etwas nicht übernommen wird, sieht man das ja gleich. Aber ich hab manchmal Sorge, dass ich nicht mitbekomme, wenn die Beihilfe einen Fehler machen sollte.

    Ich habe ebenso eine Exfel-Tabelle und ziehe immer einen Strich, wenn ich einreiche, sehe auf einen Blick (Summe...), wie viel ich von jedem bekommen müsste und gleiche es ab, wenn was zurückkommt.

    Verschlampt hat die Beihilfe noch nie etwas. Hier und da zahlt sie nicht alles (Nicht verschreibungspflichtige Medikamente, gerade bei Erkältungen), reiche es trotzdem immer alles ein.


    Hatte mich dafür zuletzt gefreut, dass die Beihilfe komplett meine sportmedizinische Gesundheitsuntersuchung inklusive Laktattest übernommen hat. :victory:

    Nutz die App

    Das!


    Musst du einmal beantragen zur Freischaltung.


    Ich scanne meine Rechnungen einmal ein, mittlerwiele kann man sowohl bei der Beihilfe NRW, als auch bei meiner PKV Dokumente hochladen.
    Also einmal über beide Apps alle PDFs hochladen und abschicken, fertig.

    Bearbeitungszeit der Beihilfe sind aktuell eher 8 Wochen.

    Ich scanne die Originale, den Scan reiche ich digital bei meiner PKV ein und lege ihn außerdem digital auf meinem Rechner ab. Eine Rechnung geht an die Beihilfe, solange ich da nur extrem kleine Scans hochladen könnte, finde ich das praktischer.

    Ich hatte bisher noch nie Probleme mit der Größe von meinen eingescannten Rechnungen.


    Hier würde ich aufpassen. Die hessische Beihilfestelle verlangt, dass ich Originalrechnungen mindestens 3 Jahre aufbewahre.

    Weiß nicht, ob es Regeln für NRW gibt, aber 3-5 Jahre habe ich auch immer im Ordner, ab und an sortiere ich dort aus, was älter ist. Die meisten Ärzte schicken noch Duplikate mit, das nervt mich eher (schont die Umwelt), freue mich auch über jede Abrechnungsstelle, die direkt auf Online Rechnung geht (einfach-einreichen).

    Für den Lehrer sind es ca 10-12 Stunden Arbeit.

    Ich hatte zwei Widersprüche, beide Male kau Arbeit.
    Der wird ja zunächst in einer Klassenkonferenz behandelt, die dem stattgibt oder begründet nicht.
    Dann ginge es vielleicht auf die nächste Ebene, aber das ist mir noch nie passiert. Vorher würde ich mir die Arbeit im Detail gar nicht machen. Ich bin mir sicher in meiner Notengebung, daher lasse ich mich durch so etwas auch nicht verunsichern.


    Erster Widerspruch war im Ref, Schüler hatte auf dem HJ Zeugnis ne 2 und dann am Ende ne 4. Konnte das gut begründen und es bleib bei der 4.

    Ja. Dadurch dass Versicherungen etc. immer inkludiert sind und verschiedene Unternehmen mit verdienen möchten, zahlt man in der Summe aus Raten und "günstigem" Kauf zum Restwert (wo man sogar noch einen geldwerten Vorteil versteuern muss) gar nicht mal so selten mehr als beim direkten Kauf. Trotz Steuerersparnis.

    Je nach Fahrrad hat eine Person nicht zwingend 4-8k oder so übrig oder will sie auf einmal ausgeben, da ist es ein Vorteil.

    Dann kommt es noch auf die Rahmenbedingungen an. Versicherung inkludiert? Wartung und Verschleißteile inkludiert?
    Mein Pendlerrad läuft ~5000 km/Jahr, da lohnt es sich sofort, wenn Verschleißteile mit drin sind. (Und hat auch über 4 k gekostet, ganz ohne E).

    Aber ja, genau das muss man sich konkret anschauen!

    Wenn es die Hürde senkt den Zugang zum Radfahren zu bekommen und das Auto stehenzulassen, dann hat man viel gewonnen finde ich.


    Für mich wäre der Begriff Dienstrad korrekt, wenn der Dienstherr das Ganze zahlt und ich nur den geldwerten Vorteil versteuere, wie das bei Dienstwagen geschieht.

    Ja, das wäre ein Träumchen.
    Manche Arbeitgeber geben aber zumindest den Vorteil durch das Premium Plus Paket mit Versicherung/Verschleiß, dann ist es zumindest für Vielfahrer ein echter Vorteil.


    Früher habe ich selbst geschraubt an meinen Rädern, ich kann auch (fast) alles am Bio-Bike. Mittlerweile ist mir aber meine Zeit zu schade und ich bezahle gerne andere dafür. ;)

    Ich frage auch deshalb, weil ich es von anderen Schulen, besonders Berufsbildenden Schulen und Weiterbildungskollegs kenne, dass dort eben keine oder wenig Aufsichten vorhanden sind und bei Abwesenheit der Schüler die Stunden einfach ausfallen, Vertretung eher selten. Bei Berufsschulen kommt hinzu, dass bei weniger als 6h am Tag die Klasse gerne abbestellt wird (weil z.B. ein Fachkollege mit 3 und mehr Stunden an dem Tag nicht da ist), was bedeutet, dass die anderen Kollegen an dem Tag in der Klasse dann auch frei haben.

    Das bei uns komplette Klassen abbestellt werden ist sehr selten!

    Die Aussage zu Berufsschulen ist so auch nicht ganz korrekt, bzw. sicherlich auch Bundeslandabhängig.
    NRW - Blockunterricht - da kommt es auf das Wochenmittel an.
    Wenn es nur Tage sind, dann sollten 5 Unterrichtsstunden nicht unterschritten werden.

    Bei uns wird dann eher noch vertreten/beaufsichtigt, als in die Betriebe zu schicken.

    Auch bei uns am Berufskolleg gibt es Aufsichten sowie Vertretungsbereitschaften. Klar Randstunden (1./2. für adhoc Vertretung) bzw. ab der 7. Stunde fallen eher aus, das kommt aber auf die Verfügbarkeit und Planbarkeit an.

    Wenn es mehr als ein Tag vorher ist wird schon geschaut, dass verlegt und/oder vertreten wird. Allerdings können bei uns auch gut Aufgaben gestellt werden und die Schülerschaft arbeitet eigenständig.

    Wir haben sowas zum Glück nie bekommen.

    Mein Dienstgerät ist ein 15" Surface book von 2021 (glaube ich). Ist etwas in die Jahre gekommen, aber tut immer noch seine Dienste.

    Ich beneide dich drum.
    Wir sollen wohl demnächst neu ausgestattet werden, mal sehen was es wird.

    Ich nutze seit 6 Jahren ein Thinkpad Yoga, das ist ein Convertible, also Laptop und Touch, ich nutze es zum Vorbereiten in der Schule und in der Bahn/unterwegs. Kann mit nem HDMI Transmitter präsentieren und auch darauf schreiben (meine Tafelbilder mache ich in OneNote).

    Ich habe auch ein Dienst-iPad, aber das nutze ich höchstens mal für Konferenzen um Notizen zu machen oder Mails zu lesen, ansonsten zu Hause um mein Sportprogramm auf youtube abzuspielen oder Rezepte in der Küche aufzurufen. Es ist für mich null praktisch damit zu arbeiten. Wie du selbst sagst, Office damit ist ein Graus.

    Und es kommt noch hinzu, dass berufliche Fächer eben ihre eigenen Charakteristika haben und dort berufliche Erfahrung im Unterricht hilfreich ist.

    Gerade an berufsbildenden Schulen erachte ich das Ref mehr als wertvoll.
    Der Austausch im Seminar und die Vielfalt an Bildungsgängen die dort erst greifbar wird.


    Meine Fresse, ist das hier ausgeartet! Muss ich bei Gelegenheit mal nachlesen...

    Habe es leider auch verpasst und nicht alles nachgelesen, trotzdem noch ein paar Gedanken, weil mir die Sichtweise von Papo zu einseitig ist.

    Anders: Was kann(!) der Lehrer nach dem Referendariat, was er (a) vor dem Referendariat nicht konnte UND (b) ausschl. dort lernt?

    Die Unis sind größtenteils nicht auf das Studium an berufsbildenden Schulen (oder zumindest in NRW für das Berufskolleg) ausgelegt.
    Die Vielfalt an Bildungsgängen und die Menge an gültigen Ausbildungs- und Prüfungsordnungen kann kein Studium gerecht werden.

    Ich persönlich hatte auch kaum Pädagogik/Fachdidaktik, dafür gab es keine Leute. Die meisten waren abgeordenete Schulleiter mit einzelnen Seminaren.
    Unterrichtsplanung, Reihenplanung habe ich im Studium nicht gelernt. Dafür brauchte ich das Ref.

    Du lernst unwahrscheinlich viel Praxis. Und vor allem hast Du die Zeit die Praxis zu lernen. Du kannst hospitieren. Du kannst dich mit erfahrenen Lehrkräften austauschen. Letztlich hängt natürlich viel davon ab, wie gut deine Seminarleitung und deine betreuende Lehrkräfte sind. Aber am Ende würde man bei einem direkten Einstieg nie die Zeit dafür bekommen sich so intensiv mit Unterricht zu beschäftigen.

    Ich habe die OBASler vielleicht um ihr Geld beneidet, aber nicht um die Stundenzahl. Ich konnte entspannt hospitieren und viel mitnehmen. Auch wenn nicht alles geil war, im Ref habe ich erst gelernt, wie Unterrichten geht und auch wie man Leistungsnachweise schreiben lässt, bewertet usw.

    Das gleiche wie in den Osterferien - Fahrrad fahren :D ganz viel draußen sein und das Leben genießen.


    Zählst du schon die Tage/Wochen bis zu den Sommerferien, also lebst du von Ferien zu Ferien?

    Wird man in NRW am Gymnasium eigentlich in der Regel immer verbeamtet oder arbeiten viele Lehrer als Angestellte? Hat das große Nachteile, wenn man nciht verbeamtet wird?

    Zu Österreich und den Fächern kann ich nichts sagen. Ungewöhnliche Kombis, aber warum nicht.


    Hier aber zu NRW: Aktuell wird in NRW eigentlich immer verbeamtet, wenn man die Kriterien (Alter, Gesundheit, Ausbildung) erfüllt.

    Entsprechend arbeiten eher wenige als Angestellte, die erhalten weniger Gehalt, das ist sicherlich ein Nachteil.

    Aber wenn ich mal das Armband meiner Garmin Venu 2 repariert bekomme, wäre das ja dann auch eine Möglichkeit.

    Hat die nicht auch ein Wechselarmband?

    Ansonsten verkaufe ich dir meine Venu 3 S und kann mir ne neue Forerunner zulegen ;)


    Ich habe an jedem meiner "Haupträder" eine Halterung für den Garmin und es ist immer dabei. Ansonsten bei Kurzstrecken eben meine Uhr.

    Strava als Handyapp schon seit über 5 Jahren nicht mehr. Zieht auch zu viel Akku.

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