Beiträge von O. Meier

    Humblebee Soweit ich gehört habe, ja.

    Wenn die, die das nicht wollen, es nicht machen müssen, ist doch alles OK. Es gibt Situationen, in denen man sichvum dich selbst kümmern muss. Wenn junge Kolleginnen das früh erkennen, bin ich sehr erfreut,



    Ich sehe aber nicht, dass das ein Generationenproblem ist. Ich glaube vielmehr, dass die Fragestellung im Ausgangspost nicht zu gewinnbringenden Erkenntnissen führt sondern nur zu unangemessenen Pauschalierungen.

    Was den Druck anbetrifft, den impliziten und den expliziten, so muss jede für sich sehen, ob es besser ist, diesem nachzugeben oder ihm entgegenzuwirken.


    Ich finde schon die Frage nach Aufgaben nicht legitim. Bei uns wurde auch immer gefragt, bis der Lehrerinnenrat da mal interveniert hat. Seit dem wird nicht mehr gefragt. Damit ist das schon mal erledigt.


    Vertretung ohne Aufgaben geht am BK ganz gut. Ich frage die Schülerinnen, wo sie gerade dran sind. Sie erzählen, ich frage nach. Gibt ’ne schöne Wiederholungsstunde.

    Jein. Bei SL und KuK gilt oft, je mehr Argumente, desto besser. Und auch denen, die krank sind, könnten diese Fragen evtl. den Rücken soweit ein wenig stärken, dass sie sich nicht mehr so unter Druck setzen lassen.

    Ähm, nö. Mit so einer „Argumentation“ kann man sich auch ins Knie schießen. Man vermittelt den Eindruck, Krankheit reiche nicht, um krank zu sein,


    Gerade in den Schulen, in denen krank arbeiten üblich ist und erwartet wird, muss ja jemand mal anfangen, sich zu ändern. Bedeutet für mich, dass ich auf die Frage nach Vertretungsmaterial schon gar nicht antwortete.


    Auch auf spätere Nachfragen der Kolleginnen, erklärte ich nur, krank gewesen zu sein.


    Auf keinen Fall vermittelte ich den Eindruck, weitere Argumente zu brauchen.

    Wenn nun einer daherkommt und mir YouTube und Office verbietet, muss ich leider sagen, dass ich meine SuS dann nicht mehr zeitgemäß auf die Berufswelt vorbereiten kann. Das ist für mich also mehr als nur eine technische Spielerei.

    Ja, dann ist das wohl so. Schule versagt an vielen Stellen, dann eben auch da. Wie gesagt, das ist ein bildungspolitisches Problem, das muss auch politisch gelöst werden.


    Ich werde deshalb nicht anfangen, Gesetze zu brechen. In so Situationen haben den Nutzen immer andere, den Ärger hat man ganz allein. Nö, nix für mich.


    Wer sagt eigentlich, dass Office-Programme verboten seien?

    Datenschutz ist weltfremd?


    Ja, sicher. Datenschutz passt nicht in die digitale Schulwelt. Wir hängen technisch um Jahrzehnte hinterher. Administrativ und konzeptionell um Jahrhunderte.


    In der Umgebung, die die Bildungspolitik uns anbietet, wird Digitalisierung nicht funktionieren. Wir können uns das wünschen, aber wir werden weiterhin an der Konzeptlosigkeit scheitern.


    Insofern ist es auch nicht verwunderlich, dass es uns an datenschutzkonformer Ausstattung fehlt. Das ist aber kein Problem des Datenschutzes. Das ist ein bildungspolitisches Problem.


    Und das können wir nicht lösen. Den Datenschutz zu umgehen, um die Probleme zu kaschieren, wird uns auch nicht weiter bringen. Wenn wir bestimmte Dinge nicht machen können, dann machen wir sie nicht. Wenn die LDI sagt, kein Padlet, dann kein Padlet. Wenn die SL sagt, wir möchten bitte Taskcards nehmen, dann kann man das ja machen. Wenn ihr morgen auffällt, dass Taskcards auch böse ist, lassen wir’s.


    Tut doch nicht so, als könnten wir wegen des Datenschutzes unsere Arbeit nicht machen. Es gehen halt manche technische Spielereien nicht. Lasst uns doch auf das wesentliche konzentrieren. Wie wär’s mal mit anständigem Unterricht? Da haben wir doch alle gute Ideen. Setzen wir die doch um, anstatt uns darüber Gedanken zu machen, dass wir ohne Padlet alle einen grausamen Tod sterben müssen.

    Wenn die Priester alles in der Bibel wortwörtlich nehmen würden, dann wäre die Gesellschaft nicht so dolle, u.a.

    Levitikus 25:44

    Exodus 35:2

    Levitikus 19:27

    Das sind Ideen aus der Bronzezeit. Ob die ein guter Maßstab für rechtsstaatliche Gesetzgebung sind?


    Wir brauchen dennoch pragmatische Lösungen.

    Wofür? Welche Probleme, welche Aufgaben möchtest du lösen?


    Mir fällt da nichts ein, dass mir so wichtig sein könnte, dass ich dafür einen Rechtsbruch beginge.


    PS: Wenn katholische Priester sich an die eigenen Regeln hielten, vergewaltigten sie keine Kinder.

    Ist die Frage, ob die Datenschutzbeauftragten überhaupt die Befugnis haben, entsprechende Nutzung tatsächlich zu verbieten.

    Das müssen sie gar nicht. Wenn etwas nicht datenschutzkonform ist, darf man es nicht verwenden. Die Datenschützerinnen weisen lediglich darauf hin.


    Was fehlt ist eine Empfehlung, was geht. Da kümmert sich niemand drum.

    Private Handys, privates Material. Immer schön ’reinbuttern. Euch gehört doch echt mit ’nem harten Teil auf den Kopp geschlagen.


    Mag ja sein, dass in bestimmten Schulformen oder an bestimmten Schulen ein gewisser Aufwand nötig ist, damit der Laden läuft. Aber ihr könnt es euch doch nicht gefallen lassen, dass man euch damit allein lässt.

    Ich empfand das gar nicht als übergriffig, sondern habe das geschrieben, um der Mutter aufzuzeigen, dass auch ich ein Anrecht auf ein Privatleben habe.

    Das sollte selbstverständlich sein. So etwas erläutere ich nicht extra. Insbesondere muss ich es nicht durch Vorlage meines Speiseplanes begründen.


    Allein der Versuch, in mein Privatleben einzugreifen, indem man mir solche Terminvorschläge macht, finde ich übergriffig.


    Meine Reaktion war ja, sie am nächsten Tag einfach um 12:30 uhr anzurufen.

    Das hätte ich auch schon nicht getan. Nach dem 22-Uhr-Vorschlag wäre das Thema für mich erledigt.

    Ich habe darauf geantwortet, dass ich in der Zeit mit meiner Familie esse und Zeit verbringe und die Zeit daher nicht in Frage kommt.

    Solche Antworten geben zu müssen, empfinde ich als übergriffig. Es geht niemandem etwas an, wie ich meine Freizeit verbringe, wann ich esse und mit wem. „Außerhalb der Dienstzeit“ reicht.


    : "Sie können mich bis 22 Uhr erreichen".


    „Nein, kann ich nicht. Das liegt außerhalb der Dienstzeit.“

    Ich kann das Problem auch nicht nachvollziehen. In jeder Behörde und in vielen Unternehmen sind die Mitarbeiter lediglich zu bestimmten Kernzeiten telefonisch erreichbar. Und irgendwie bekommen die Leute es da auch hin, Termine wahrzunehmen. Warum sollte das denn in Schule anders laufen müssen?

    Weil wir uns dann nicht genügend aufopferten. Wir wollen uns doch opfern, oder? Alle. Immer.

    laleona


    Immer das Gleiche: Schulträgerin und Dienstherrin kümmern sich nicht und jemand meint, das Problem mit privaten Ressourcen beheben zu müssen. Muss ich aber nicht. Ich muss auch nicht ständig erreichbar sein, weil Eltern erst spät Zeit haben. Auch die müssen flexibel sein und können nicht immer nur wollen.


    Ein privates Handy mit siebzehn Nummern bleibt ein privates Handy. Diensthandys brauchen wir nicht.

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