Beiträge von O. Meier

    Hast du dazu dann auch ein System, mit welchem du deine Dateien bezeichnest, ordnest und verschlagwortest - um sie bei Bedarf schnell wieder zu finden?

    Das ist deine Frage? Du glaubst, Menschen die zu doof sind, ihre Dateien in Ordner zu packen, kriegen Papierstapel in Kartons gut sortiert?

    Am Rechner kann ich Dateien leicht umbennen und verschieben. Dank (symbolischer) Links kann ich sie unter verschiedenen Namen an verschiedenen Orten vorhalten. So kann das gleiche Arbeitsblatt bei einer Klasse als auch in einem thematischen Archiv auftauchen. Mag individuell sein, aber ich finde am Rechner alles schneller als früher auf Papier.

    So schnell hast du deinen Rechner noch gar nicht hochgefahren - oder läuft der bei dir 24/7 ?.

    Für Unterrichtsvorbereitung nutze ich oft den privaten Rechner. Ja, den schalte ich nicht aus.

    Der Vorteil der Digitalisierung wird imho - und nach eigenen Erfahrungen - überschätzt.

    Glaube ich auch. Die Arbeitsblätter, die ich am Rechner erstellt habe, auch am Rechner zu speichern und schnell aktualisieren zu können, finde ich schon praktisch. Ich finde die Sachen meist schnell. In Ordnern suchen fand ich unbefriedigend.

    beim Überspielen auf die nächste Rechnergeneration.

    Migrationsassistent regelt. Als größeres Problem empfinde ich es, auf der nächsten Rechnergeneration auc noch die nächste Softwaregeneration zu haben, so dass man die alten Dateien noch öffnen kann.

    Ich habe selbst schon zwei Festplattencrashs erlebt und das Restaurieren und Zusammensuchen der Daten war ärgerlich.

    TimeMachine regelt.

    Aber danke für die Erinnerung, dass noch viel Papier weg kann.

    Ich entscheide, wozu ich meine privaten Geräte nutze.

    Das ist der Punkt. Und. Dass ich mein Privatgerät an der einen oder anderen Stelle dienstlich nutze, ist keine Grundöage dafür, es auch in anderen Bereichen dienstlich nutzen zu müssen. Insofern sind die Fragen, die SteffenW stellt, belanglos. Es muss kein Schema und kein System geben, nach dem ich private Geräte dienstlich nutze. Ich entscheide das in jeder Situation neu.

    Wenn ihr im Sportverein seid und dort ein Ehrenamt übernehmt (z.B. Vorstand, Trainer, ...),

    Ja.

    verlangt ihr dann auch für alles Dienstgeräte vom Verein?

    Nein. Die meiste Kommunikation im Verein erfolgt persönlich. Die hauptamtlichen Beschäftigten im Verein (Betriebsleiterin der vereinseigenen Sportstätte, Bürokraft in der Geschäftsstelle) arbeiten selbstverständlich an dienstlichen Computern und telefonieren über Dienst-Handys. Nur, falls du einen Vergleich ziehen möchtest, der nicht hinkt.

    Verlangt ihr auch Wasserflaschen vom Arbeitgeber, damit ihr an heißen Tagen genügend trinken könnt?

    Tassen und Gläser stehen in der Teeküche.

    Oder nehmt ihr auch mal eine private Flasche für dienstliche Zwecke mit in die Schule?

    Ich glaube nicht, dass „trinken“ eine dienstliche Tätigkeit ist.

    Geht ihr für jeden Radiergummi ins Sekretariat und holt ihn euch dort ab?

    Ja.

    Verlangt ihr von eurem Arbeitgeber eine Internetleitung zu Hause, damit ihr auch zu Hause Mails abrufen könnt?

    Nein.

    Oder erlaubt ihr es, dass auch mal eine private Mail durch euch private Internetleitung übertragen wird?

    Meinst du „dienstliche Mail durch private Leitung"? Dann: Nein.

    HomeOffice

    Das brauchen wir, weil die Dienstherrin uns keine entsprechenden Arbeitsplätze einrichtet.

    Wir müssen keine Arbeitszeit erfassen,

    Haha. Die Länder wehren sich seit Jahren gegen die Arbeitszeiterfassung, weil sie wissen, was dabei 'rauskommt.

    müssen nicht in den Ferien Stunden nacharbeiten, weil hier und da mal eine Stunde Entfall hatten.

    Andersherum: wir haben nur in den Ferien die Möglichkeit Überstunden abzubauen.

    Alles auf Vertrauensbasis.

    Und das Vertrauen missbraucht die Dienstherrin gründlich.

    Alle anderen Informationen (die etwas mehr Zeit haben würden weiterhin über die Kanäle Mail und WU-Messenger laufen.

    Also habt ihr dann einen Kommunikationskanal mehr als jetzt.

    Threema wäre ausschließlich für kurzfristige / eilige / dringende Informationen:

    Wer entscheidet denn, was sooo wichtig und sooo dringend ist? Wer verschickt die Informationen? Es kann halt passieren, dass der Messenger nicht „clean“ bleibt und jemand unwichtiges Zeug postet, das sie für wichtig hält, z. B.:

    "Telefonanlage im Schulhaus ausgefallen; Sekretariat/SL telefonisch nicht erreichbar"

    Und dann? Ich merke doch, dass ich da nicht anrufen kann, wenn ich es versuche. Und überhaupt, wenn die Telefonanlage ausgefallen ist, könnt ihr keinen Notruf absetzen. Das wäre ein Problem. Aber nicht, dass die SL nicht erreichbar ist.

    „Repräsentativ“ war das falsche Stichwort, „mehrheitsfähig“ wäre besser gewesen.

    Ein Teil macht‘s so, ein Teil macht‘s so. Letztendlich wollen alle nur ihre Arbeit erledigen. Lange darüber nachdenken, wie man denn nun die Noten eingibt, möchte eigentlich niemand.

    Und ich bin interessiert daran, für meine KuK das Leben in der Verwaltung etwas einfacher zu machen.

    Gute Idee. Mir fallen auch jede Menge Stellschrauben ein, wie man das machen könnte. Vorschläge mache ich aber keine mehr, dann muss man sich nur anhören, dass das alkes nicht geht und man bitte die „bewährte“ Fuddellösung weiter betreiben möge.

    Unsere IT wird schlecht gewartet, da laufen viele Sachen gar nicht, nicht gut oder nicht zuverlässig.

    Was ich nicht genau verstehe, ist, wie ihr keine schulischen Geräte (z. B. Notebooks) für KuK habt.

    Nun, es wurden damals Covid-iPads angeschafft. Laptops gibt es ab A15 aufwärts. Der Rest darf sich an den Desktop-Rechnern bedienen (oder den privaten Laptop in die Schule schleppen). Die Rechner sind etwas in die Jahre gekommen, was man insbesondere seit dem Umstieg auf Windows 11 merkt. Sie laufen etwas zäh.

    Und wie gesagt, schlecht gewartet.

    Von den vielen Milliarden des Digitalpakts und des Digitalpakts 2 müsste auch bei euch etwas landen.

    Mein Eindruck ist nicht, dass seit Digitalpakt mehr Geld in die IT fließt. In mehreren Schüben wurden elektrische Whiteboards angeschafft, AFAIK aus Digitalpaktmitteln. Blöderweise wurden dafür die regulären Beamer abgebaut.

    Die Verantwortung für die Einhaltung der Datenschutzrichtlinien liegt bei Online-Anwendungen beim Anbieter.

    Ich glaube nicht, dass die Anbieterin für die Daten, die ich auf meinem privaten Rechner (zwischen)-speichere, verantwortlich sein möchte. Ich möchte jedenfalls keine Diskussionen dazu führen müssen und bin lieber auf der sicheren Seite.

    Oder denkst du, dass das Land deine privaten Daten ausspioniert?

    Wohl kaum. Dafür dürfte die Landes-IT nicht das nötige Know How haben.

    Ist deine Meinung in eurem Kollegium repräsentativ?

    Dazu liegen keine Daten vor. Inwiefern ist das relevant? ich kann nur soviel sagen, dass schon reichlich Kolleginnen die Verwaltungsrechner nutzen, da bin ich nicht die einzige. Ab welchem Anteil wäre es repräsentativ?

    Verschiebt ihr tatsächlich Notenkonferenzen?

    Nein. Es ist nur weniger Zeit, diese vorzubereiten.

    Wenn nicht, darf man es in der Notenkonferenz vor der versammelten Mannschaft erledigen.

    Das klingt auch praktisch.

    Und datenschutzrechtlich bedenklich ist es ebenfalls nicht.

    Es? Was?

    Zur Verwendung privater Rechner finde ich dort keine Information. Wir haben kein Online-Interface zur Eingabe von Noten, sondern müssen Notenmodule ausfüllen und durch die Gegend schicken. Ist etwas Achtziger. Was auch immer da erlaubt ist, stehen meine privaten Geräte für nicht zur Verfügung.

    Die Noten können zwischen 9 und 13 Uhr in einem bestimmten Raum im Konkurrenzkampf mit 100 KuK eingetragen werden oder rund um die Uhr online

    Hm, ja. man kann natürlich „Vorteile“ künstlich erzeugen, wenn man das nicht lächerlich findet. Ich trage Noten ausschließlich auf den Verwaltungsrechnern in der Schule ein. Das iPad ist zu klein (genauer, es hat kein Display sondern nur einen Display-Emulator).

    Ich bin nicht dafür verantwortlich, dass Geräte zum Eintragen zur Verfügung stehen. Wenn der Platz oder die Zeit nicht reicht, wird es eben später. Bei uns sind schon mehrfach Fristen nicht eingehalten worden, weil nicht genug Rechner frei waren, diese nicht liefen etc. Neulich hat eine Kollegin all ihre Noten eingetragen und erhielt dann eine Fehlermeldung. Alle Noten waren „weg“. Fing sie wieder von vorne an, war sie dann „zu spät“.

    Es sind immer wieder Kolleginnen wegen technischer Mängel außerhalb der Fristen. Das sehen diese aber nicht als Anlass, irgendwelchen datenschutzrechtlich bedenklichen Quatsch auf Privatrechnern zu machen. Gibt dann aber etwas mehr Stress für das Zeugnisteam, dass die Konferenzen vorbereiten muss. Von denen beschwert sich aber niemand. Insofern.

    Andere machen sowie immer alles auf privaten Geräten. Ja, mei, soll'n s'e halt. Unser First-Level-Support unterstützt sie dabei gerne. Da können sie wenigstens etwas ausrichten. Bei den Dienstrechnern können sie nur Tickets schreiben, die nicht bearbeitet werden.

    Seit wir Option 2 haben, nutzt kaum jemand Option 1

    Also ist dem Raum wohl Platz und Ruhe, fein.

    Man ist doch erreichbar. Nur nicht ständig und insbesondere nicht für jeden.

    Erreichbar ist man auch ohne Threema oder einen andere Messenger-Dienst. E-Mail reicht (Zettel im Fach reicht auch, aber analog ist ja uncool, neenee). In der Anfrage der TE ging es explizit um eine Erhöhung der Erreichbarkeit, „dringend[e]“ „Informationen„ sollen „direkt“ zu den Menschen kommen. Dazu bedarf es nicht nur einen bestimmten Technik in Form einen App, sondern eben auch eines bestimmten Umgangs mit dieser. Man sollte das betreffende Gerät ständig bei sich führen und entsprechend eingestellt haben, dass es auch auf sich aufmerksam macht (also so, dass es stört). Hohe Erreichbarkeit erfordert nunmal hohe Erreichbarkeit.

    Wenn man die App aber so einstellt, dass man genau so reduziert erreichbar ist, wie bei E-Mails, ist man ja nicht weiter. Man hat nur den Nachteil, mehrere Kanäle überwachen. man muss also nicht nur einmal täglich die E-Mails checken, sondern auch noch die jeweilige Messenger-App. Da bleibt man doch besser gleich bei E-Mails.

    Ich höre gelegentlich, dass E-Mails unpraktisch seien und etwas anderes praktischer,. mag sein, kann man aber etwas dran machen. Da finge mit einem übersichtlichen Mail-Client an. Auf unseren Schulrechnern z. B. gibt es keinen und wir sind auf das Logineo-Web-Interface angewiesen. Örgs. LDAP für's Addressbuch wäre praktisch. Und zur Kommunikation in Gruppen wären Mailing-Listen hilfreich. Ein Bundesland das in ein solches Mail-System investiert, hinterließe bei mir einen besseren Eindruck, als eines, dass mal eben für alle Threema kauft, welches, wie ich finde, man eben nicht braucht.

    Es ging um private Geräte und Kommunikation in der Schule.

    Der Threadtitel ist deutlich enger gefasst: „Threema zur schnellen Kommunikation im Kollegium? Erfahrungen?“.

    Wenn ein privates Gerät „notwendig“ erscheint, bedeutet das doch nur, dass vergessen wurde ein entsprechendes Dienstgerät anzuschaffen.

    Soll aber auch nicht mein Problem sein, was für Geräte Schulleiterinnen verwenden.

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