Beiträge von Humblebee

    Bolzbold: War ja auch nur ein Beispiel ;-) ! An meiner Schule gibt es keinen Abendunterricht (m. E. gibt es in NDS überhaupt nur wenige BBSn mit Abendunterricht) und ich weiß nicht so genau, bis wann der i. d. R. an den BKs in NRW dauert.

    An meiner Ausbildungsschule gibt es eine Fachschule Betriebswirtschaft in Teilzeitform, wo die SuS dreimal die Woche Abendunterricht bis 21:30 Uhr haben. Da haben die dort eingesetzten Lehrkräfte aber am nächsten Tag erst später Unterricht oder ganz frei. Und darauf würde ich - ehrlich gesagt - auch bestehen, da gebe ich dir vollkommen recht!

    Und dennoch traue ich mir (und den Kolleginnen und Kollegen) in Englisch und Geschichte zu, eine sinnvolle Stunde sogar ohne Buch zu halten. Dann geht es halt (je nach Jahrgangsstufe) um Strategien zum (Vokabel)Lernen, zu den verschiedenen Zeiten im Englischen oder ein wenig Landeskunde usw.

    Zutrauen würde ich mir und den KuK das durchaus auch. Wie sinnvoll dann allerdings so eine doch sehr improvisierte Doppelstunde Englisch in einer Berufsschulklasse, in der es ansonsten um fachbezogenes Englisch geht, oder im BG, die vielleicht gerade eine Filmanalyse durchführen, ist, sei mal dahingestellt. Wobei... Grammatik geht immer ;-) !


    Geschichtsunterricht gibt es bei uns übrigens nur am BG und dafür haben wir genau zwei Lehrkräfte 8).

    Das ist arbeitsrechtlich auch eigentlich so nicht zulässig.

    Bist du dir da sicher? Ich dachte, die vorgeschriebenen 11 Stunden Ruhezeit müssen zwischen dem Unterrichtsende an dem einen und dem Unterrichtsbeginn am Folgetag liegen. D. h. wenn jemand bspw. 1,5 Stunden Fahrtzeit vom/an den Schulort hat, ist das ihr/sein "persönliches Pech". Mal als Beispiel: Unterrichtsende an der Abendschule ist um 20:30, durch 1,5 Stunden Heimfahrt ist der Kollege aber erst um 22 Uhr zuhause; morgens muss er um 6:30 Uhr wieder aus dem Haus um pünktlich zu Unterrichtsbeginn um 8:15 Uhr wieder in der Schule zu sein. Die 11 Stunden Ruhezeit (zwischen 20:30 und 8:15 Uhr) wären damit aber trotzdem eingehalten, oder?

    Aber bei uns werden - wenn irgend möglich - LehrerInnen zur Vertretung in die Klassen geschickt, die entweder die Klasse (in anderen Fächern) haben und dann ihre Fächer unterrichten können oder Lehrkräfte, die das Fach unterrichten, das ausfällt.

    Das ist bei uns ebenfalls so. Wir können aber ja auch - aufgrund der älteren und (zumindest teilweise ;-) ) vernünftigen SuS-Klientel - auch mal Klassen mit Arbeitsaufträgen allein lassen. D. h. manchmal - wenn sich Lehrkräfte morgens krank melden - gibt auch einfach eine Lehrkraft, die in der betroffenen Klasse unterrichtet einen Arbeitsauftrag für diese Klasse, geht dann aber in den eigenen Unterricht.

    (Fast) Jeder von uns ("Neulinge" evtl. ausgeschlossen) sollte in der Lage sein, auch aus dem Stand heraus mit dem Buch eine vernünftige Mathe-/Englisch-/Deutschstunde etc. halten zu können.

    Wenn es denn ein Lehrbuch gibt! Das ist in vielen unserer Berufsschulklassen z. B. in Deutsch, Englisch oder Politik nicht der Fall, weil wir den SuS nicht zumuten möchten, sich extra für ein Schuljahr, in dem dieses Fach unterrichtet wird, ein teueres Schulbuch zu kaufen.

    Ach so, es geht um eine Quereinstiegsstelle, das war mir aus deinem Eingangsbeitrag nicht klar. Wenn es aber um eine Stelle geht, die eigentlich schon nach den Sommerferien hätte "anlaufen" sollen, würde ich auf jeden Fall mal in der betreffenden BBS anrufen. Und hast du mal bei eis-online geschaut, ob dort diese Planstelle noch immer ausgeschrieben ist?

    Keine Ahnung, ob die "neue Generation" irgendwie anders "tickt". An meiner Schule wurde für alle Lehrkräfte schon immer versucht einen einigermaßen guten Stundenplan zu erstellen (das war damals, als ich anfing (2003) schon so und ist auch heute noch der Fall). Und es muss sich jede Lehrkraft drauf einstellen, mal in "guten" wie auch mal in schwächeren Klassen eingesetzt zu werden. Das hat aber nichts damit zu tun, ob es sich um neu einsteigende oder "altgediente" KuK handelt.

    Ich habe allerdings auch noch nicht erlebt, dass neu an meine Schule gekommene Lehrkräfte großartige Ansprüche gestellt haben. Wenn ich mir den Stundenplan unseres neuesten und jüngsten Kollegen in meiner Abteilung, der nach den Sommerferien zu uns kam (hat sein Ref in NRW gemacht und danach bereits zwei Jahre in HB und NDS an beruflichen Schulen gearbeitet) so anschaue, ist bei ihm vom Nievau her alles dabei: von der Berufseinstiegsklasse über zweijährige Berufsfachschule, Fachoberschule (dort ist er auch Klassenlehrer), Berufsschule bis zum Beruflichen Gymnasium. Er wurde teilweise eben da eingesetzt, wo Lehrkräfte aufgrund von u. a. Elternzeit fehlen. Einen ganz besonders tollen Stundenplan hat der junge Kollege ebenfalls nicht.

    Wie gesagt: Mein Stundenplan und mein Unterrichtseinsatz waren damals ähnlich; abgesehen davon, dass wir in meinem Einstiegsjahr noch kein BG an der Schule hatten.

    Update: es gibt keins.


    Trotz Nachfrage per Mail, wie die nächsten Schritte aussehen und der Bitte um ein Telefonat, kommt gar keine Reaktion von der Schule.

    So langsam frage ich mich, ob es überhaupt noch was wird. Ob meine Stelle noch da ist... Oder, oder, oder. Ein kurzes Feedback wäre schon schön um das Kopfkino ein wenig abzumildern.

    Ich würde dann an deiner Stelle nochmal bei der Schule anrufen. Bei uns ist es bspw. derzeit etwas "wuselig", weil unser Schulleiter längerfristig erkrankt ist und daher die stellvertretende Schulleiterin alle Arbeit allein bewältigen muss (inkl. der ersten Ordnungsmaßnahmenkonferenzen, die bereits diese Woche anstehen). Da kann ich mir gut vorstellen, dass mal etwas übersehen/überlesen wird.


    Was ich noch nicht ganz verstanden habe: Geht es bei dir jetzt erstmal um einen Referendariatsplatz?

    Es gibt Bundesländer, in denen man sich im Fach Sachunterricht auf eins der Fächer spezialisiert, also doch: Biologie / biologische Sachthemen gibt es in der Grundschule, wenn eher innerhalb von Sachunterricht. (Andere Fächer: Geschichte, Erdkunde, Physik...)

    Ah, ok. Aber nützt einem da eine Anerkennung von "biologischen" Inhalten aus dem Medizinstudium wirklich etwas? Müsste man nicht trotzdem noch einen großen Teil der Unterrichtsinhalte für den Sachunterricht nachstudieren?

    Oder ist es dann wirklich so, dass man quasi "Sachunterricht - Schwerpunkt Biologie" als Fach hat?

    Die standardmäßige Frage beim Anruf in der Schule wegen der Krankmeldung wie "schickst Du noch Material?" reicht im Grunde schon...

    Da haben wir den Vorteil, dass wir uns per E-Mail an eine eigens dafür eingerichtete dienstliche Mailadresse (krankmeldung@...) abmelden. Nachfragen gibt es da nicht.

    Wenn ich mich dazu gesundheitlich in der Lage sehe, schicke ich ggf. bereits vorbereitetes Material gleich als Anhang mit dieser Mail oder teile mit, was die SuS in der betreffenden Doppelstunde erledigen sollen, oder ich lade Arbeitsaufträge bei "Moodle" hoch. Wenn ich nichts habe, was die SuS allein bearbeiten können, mich zu "elend" fühle oder längere Zeit krank und nicht in der Lage bin etwas vorzubereiten, gibt es eben nichts. Fertig. Das erwartet aber auch niemand, der/die mich vertritt (ich natürlich ebenso wenig, wenn ich eine/n KoK vertrete!), und auch unsere SL nicht.

    Finde es nicht nett, einen neuen Teilnehmer, der das noch nicht kennt, hier gleich so zu überfallen.

    Mal abgesehen davon, dass die/der TE nicht wirklich neu im Forum, sondern schon seit über einem Jahr hier angemeldet ist (erster Post im Juli 2021), wurde hier im Thread m. E. nur auf ihre/seine Fragen geantwortet. Von "überfallen" kann da meiner Meinung nach nicht die Rede sein.


    Ansonsten kann ich dem, was viele User*innen hier schrieben, nur voll und ganz zustimmen, insbesondere dem Post von MarieJ :

    Wenn ich krankgeschrieben bin, entscheide alleine ich selbst, ob ich eventuell Material schicke. Schließlich müssten die ja auch klarkommen, wenn ich beispielsweise mal kurzfristig ins Krankenhaus müsste oder so.

    Ich kann es gar nicht nachvollziehen, dass da irgendwas von SL und/ oder Kolleg:innen erwartet wird. Für manche Klassen ist es gut möglich, rechtzeitig Ordner mit Übungsmaterial anzulegen, das funktioniert aber auch nur eine begrenzte Zeit lang.

    Ref ist in einigen Bundesländern auch mittlerweile auf ein Jahr gesetzt

    Tatsächlich? Das wusste ich gar nicht. In welchen denn? Ich habe zwar mal gelesen, dass MV das erste Bundesland sei, wo das Ref. für das GS-Lehramt auf ein Jahr verkürzt werden solle, aber mir war nicht bewusst, dass das schon umgesetzt wurde.

    GrundschulTendo : Wurden deine Fragen nicht alle schon in deinem Thread aus dem August beantwortet? RE: Wird besonderes Engagement als Grundschullehrer erkenntlich gemacht?


    Ansonsten lassen sich deine Fragen durch Eingabe in eine Suchmaschine schnell beantworten, bzgl. der Besoldung genügt z. B. ein Blick hier hinein: https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayBesG-ANL_1


    Beende doch erstmal dein Studium, bevor du dich mit Fragen wie Aufstiegschancen beschäftigst!

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