Beiträge von Humblebee
-
-
Ach, jetzt habe ich es gepeilt! Es geht also gar nicht um die Schule, an der du in NDS arbeitest, sondern um die deiner Lebensgefährtin in NRW.
-
Es gibt im Schulgebäude nicht nur Lehrer. Handwerker, verirrte Schüler, Putzkräfte....
Während des Unterrichts ist mitunter niemand im Lehrerzimmer, so dass wer auch immer dort schnell und sicherlich auch reichlich Beute machen kann.
Kommt man denn bei euch in die Klassen- und Lehrkräfteräume "einfach so" 'rein? Bei uns nur mit Schlüssel (Klassenräume werden nach dem Unterricht abgeschlossen) und die haben nur Lehrkräfte, schulische Mitarbeiter*innen und die Putzfeen. Handwerker haben dort eher selten zu tun und Schüler*innen kommen auch nicht außerhalb des Unterrichts in die Klassen- und Fachräume (zu den Lehrkräftezimmern haben sie nur in Begleitung von KuK Zutritt).
-
Na, wenn ich Freigang habe, kriege ich mit, was an anderen Schulformen passiert bzw. nicht passiert.
"Freigang"? Was genau meinst du damit? Ich bekomme von dem, was an anderen Schulformen passiert, eher wenig mit. Vielleicht mal durch Gespräche mit Bekannten, die an allgemeinbildenden Schulen unterrichten, oder auf Fortbildungen (wo ich aber zu 90% auch nur auf BBS-Lehrkräfte treffe) und evtl. durch Zeitungs- oder TV-Berichte. Ansonsten sehe ich ggf. noch - wie Sissymaus bereits schrieb - die Halbjahres- und Abschlusszeugnisse von SuS, die sich bei uns an der BBS für einen unserer Bildungsgänge bewerben (das aber auch nur, wenn ich Mitglied in einem Aufnahmeausschuss und/oder Klassenlehrerin bin - was beides seit Jahren nicht mehr der Fall ist). That's it.
-
Die inoffizielle OGS-Leitung hat einen Platz im Lehrerzimmmer bekommen und sieht sich in der Verantwortung für den Alltagshelfer.
Wir wohnen an der Grenze zu NRW.Meine Verlobte arbeitet noch dort.
Stehe ich auf dem Schlauch? Was sollen wir nun mit diesen Infos anfangen?
-
Na ja, ich habe mehrere Bekannte und Verwandte, die im Lebensmitteleinzelhandel arbeiten, und die berichten jedes Jahr, dass im August/September - zumindest so lange, bis es nicht merklich kühler ist und die Tagestemperaturen noch bei 15-20 Grad liegen - eher wenig dieser Waren verkauft werden.
-
mich würde mal interessieren, ob ihr euren Schüler zum Geburtstag eine kleine Aufmerksamkeit schenkt. Falls ja: Was macht oder verschenkt ihr so? Ich dachte zum Beispiel an eine kleine Karte, einen Hausaufgabengutschein und vielleicht einen Kugelschreiber.
Und wie handhabt ihr das zu Weihnachten? Gibt es bei euch eine kleine Aufmerksamkeit für die Klasse oder macht ihr eher nichts?
Zum Geburtstag: Nein - das ist hier in der Gegend an weiterführenden Schulen für ältere SuS m. E. nicht üblich (und bei uns an den BBS gleich gar nicht). Als ich noch Klassenlehrerin war, gab's zu Nikolaus oder vor den Weihnachtsferien kleine Schoki-Figuren für meine Klasse. Ansonsten gebe ich Klassen ab und zu mal im Sommer ein Eis aus, wenn's gerade passt (EDIT: Eis am Stiel bzw. Waffeleis aus dem Supermarkt; aus der Eisdiele ist es mir zu teuer!).
Einige (wenige) Klassenlehrkräfte an meiner Schule schenken ihren Klassen vor den Abschluss- oder Abiprüfungen kleine Glücksbringer.
-
Ich gestehe: Spekulatius, Baumkuchen und auch Lebkuchen mag ich das ganze Jahr über essen und freue mich deshalb, dass es sie jetzt wieder zu kaufen gibt! Wir hatten letzte Woche auch schon Spekulatius im Lehrkräftezimmer, die gingen genauso gut weg wie jede andere Form von Süßem
. -
Für mich waren sowohl das Studium wie auch das Ref und das erste Jahr mit Vollzeit-Planstelle stressig.
Im Studium wie auch im Ref hatte ich allerdings nur phasenweise Stress: Im Studium war es die Zeit vor den Klausuren und die, in der ich Hausarbeiten schreiben musste (wobei das z. T. auch in den Semesterferien der Fall war, wodurch sich der Stress dann wieder in Grenzen zielt) und insbesondere hatte ich Stress zur Zeit des 1. Staatsexamens und dem damit verbundenen Schreiben der Examensarbeit und den Prüfungen in der Uni. Das Ref fand ich persönlich ja ganz ok; stressig war es für mich vor einigen Unterrichtsbesuchen, in der Zeit, wo ich die 2. Staatsexamensarbeit schreiben musste (was ich allerdings weniger stressig fand als die 1.) und zu den Prüfungsunterrichten und der mündlichen Prüfung hin. Wir hatten allerdings damals das Glück, dass die beiden Prüfungsunterrichte an verschiedenen Tagen innerhalb eines Zeitraums von drei oder vier Wochen stattfanden. So konnte ich mich nach dem Englisch-PU noch in aller Ruhe auf den zwei Wochen später stattfindenden Wirtschafts-PU und die mündliche Prüfung vorbereiten. Heutzutage finden beide PUs und die Mündliche an einem Tag statt :-(.
Mein erstes Jahr als "fertige" Lehrerin fand ich allein durch die doppelte Anzahl der zu unterrichtenden und vor- und nachzubereitenden Stunden sowie die Übernahme einer Klassenlehrerschaft stressig. Aber auch da hatte ich Glück: Ich habe viel an Material und Unterstützung von "altgedienten" KuK bekommen, hatte mehrere Unterrichte parallel und habe außerdem viel mit "Parallelkolleg*innen" (sowohl denjenigen, die in anderen Klassen desselben Bildungsgangs dieselben Unterrichtsstunden hatten wie auch, als auch denjenigen, die im selben Bildungsgang Klassenlehrkräfte waren) zusammenarbeiten. Das hat mir den Einstieg damals extrem erleichtert!
-
Nun - das kommt wohl auch auf die Schulart und Entfernung zum Schulort an. Die Kosten für den Ausdruck der Arbeitsblätter Zuhause für die ersten UE am Tag habe ich gerne in Kauf genommen, damit ich mich nach der Ankunft in der Schule nicht in die "Warteschlange" am Kopierer einreihen musste, sondern in Ruhe den zweiten Kaffee schlürfen und ein kleines Schwätzchen mit den KuK halten konnte. So ein ruhiger Start in den Tag erleichtert manches, was danach kommt.
Es kommt m. E. insbesondere auch auf die Anzahl der den KuK zur Verfügung stehenden Kopierer an! An meiner Schule haben wir in jeder Abteilung zwei bis drei Kopierer (schulweit sind es über 20), so dass sich nirgends morgens eine "Warteschlange" bildet. Wir müssen zudem auch gar nicht so viel kopieren, da wir vielfach mit Lehrbüchern, z. T. mit Arbeitsheften oder halt am PC oder Tablet arbeiten. Ich bin grundsätzlich mind. 20 Min. vor Unterrichtsbeginn in der Schule und hatte bislang immer einen ruhigen Start in den Schultag
. -
Also, ich habe festgestellt (nein besser: mein Mann und ich haben festgestellt), dass wir zuhause - zumindest momentan - keinen Drucker mehr brauchen. Seitdem im Frühjahr 2025 zuerst unser Drucker, dann unser Fest-PC defekt und uns Reparaturen oder Neuanschaffungen zu teuer waren, kommen wir gut ohne diese beiden Geräte zurecht. Mein Mann nutzt privat nur noch ein Tablet, ich habe einen privaten und einen Dienst-Laptop (schulisches Leihgerät) und drucke mittlerweile ausschließlich in der Schule meine Arbeitsblätter, Klausuren etc. aus.
Briefe an Behörden u. ä., die wir hätten ausdrucken und per Post verschicken müssen, sind bei uns schon seit Jahren nicht mehr angefallen, da wir sämtliche Kommunikation mit Ämtern usw. per Mail oder telefonisch erledigen konnten. Das mag aber natürlich Zufall sein.
-
Ich konnte bisher noch nicht herausfinden, was dort genau bei der Anwendung der Ausgleichsregelung falsch gemacht wurde, würde mich aber brennend interessieren. Ich vermute, dass es etwas mit der speziellen Konstruktion von möglichen Ausgleichsfächern bei E- und G-Kursen zu tun hat, kurioserweise scheint mir aber ein aktuelles Handout des MK hierzu selbst fehlerhaft zu sein. Jedenfalls wird dort eine Ausgleichsmöglichkeit ausgeschlossen, die es laut AVO-Sek 1 aber geben müsste.
Oha, das klingt ja übel! Mit den Sek I-Abschlüssen an allgemeinbildenden Schulen kenne ich mich nicht aus, muss ich gestehen.
Ich habe den Eindruck, dass die Vergabe von Abschlüssen bei uns an den BBS bzw. in der BBS-VO einfacher geregelt ist (siehe hier: § 23 BbS-VO, Abschlüsse | Niedersächsisches Vorschrifteninformationssystem (NI-VORIS)). Da kann man m. E. nicht so viel falsch machen
. (Anderes gilt natürlich für die AHR, die wir am BG vergeben.) -
In Niedersachsen haben sowohl allgemeinbildende Schulen als auch Berufsschulen an Samstagen in der Regel frei.
Man muss aber dazu sagen, dass es bis vor 10-15 Jahren auch hier in NDS noch so einige BBSn mit Samstagsunterricht gab. An meiner Ausbildungsschule war bspw. bis ca. 2015 samstags Unterricht in der dreijährigen berufsbegleitenden Fachschule Betriebswirtschaft. Eine BBS hier in der Region hat noch immer alle zwei Wochen samstags Unterricht; sogar acht Stunden (sie bieten eine dreijährige Fachschule Sozialpädagogik in Teilzeit berufsbegleitend an).
(mal wieder) EDIT: Ich kenne es allerdings nur so, dass diejenigen, die am Samstag unterrichtet haben, dafür einen anderen Tag in der Woche unterrichtsfrei hatten. Dass Lehrkräfte sechs Tage die Woche zur Schule müssen, gibt es m. E. hier schon lange nicht mehr.
-
An einer Schule in Vechta wurden jahrelang falsche (=schlechtere) Schulabschlüsse vergeben:
Falsche Zeugnisse: Über 100 Schüler erhielten schlechtere Abschlüsse | ndr.de
-
Ich kann ja nun nur auf Grundlage der sehr begrenzten Erfahrungen sprechen, die ich in einem einzigen Schuljahr gemacht habe, aber ja: mir erschienen die Fehlquoten der "frischen" Zuwanderer in diesen Bildungsgängen und in der IFK irre hoch.
Das kann ich für unsere Schule nicht bestätigen. Aber dass zwischen deinem BK und den BBSn hier im Umkreis augenscheinlich teilweise große Unterschiede bestehen, haben wir ja schon häufiger festgestellt. Wir haben im Übrigen in den BFS-Klassen keine SuS, die erst vor Kurzem nach Deutschland gekommen sind. Sie werden bei uns in der "BES Sprache und Integration" eingeschult.
EDIT: So hohe Fehlzeiten, wie du es für deine Klassen schilderst, haben wir meinen Erfahrungen nach aber auch nicht. In den beiden BES-SI-Klassen, die ich im letzten Schuljahr unterrichtet habe, hatten wir sogar SuS mit 0 Fehltagen (zwei Schüler und eine Schülerin in der einen und eine Schülerin in der anderen Klasse).
-
Bei ausländischen Jugendlichen bekommen wir als Klassenlehrer regelmäßig Formulare auf denen wir die Fehlzeiten vermerken sollen.
Hm, ich war 20 Jahre lang Klassenlehrerin in der BFS und musste nie solche Formulare für ausländische Jugendliche ausfüllen. Die gibt's offenbar in NDS nicht bzw. es wird anders gehandhabt. Einzig der für das Schüler-BAföG zuständigen Behörde müssen wir als Klassenlehrkräfte Fehlzeiten eben jener SuS melden, die BAföG beziehen, weil es bei unentschuldigtem Fehlen ggf. Abzüge gibt.
-
Die Vögel waren hier heute auch still
Fiel das wirklich so sehr auf? Um diese Jahreszeit (also nach Ende der Brutzeit) und bei dem warmen Wetter höre ich hier eh kaum Vögel.
Ich muss ehrlich sagen, mich hat die Sonnenfinsternis nicht wirklich interessiert, aber einige aus meinem "Dunstkreis" haben sich Brillen z. B. beim Optiker geholt und/oder sich mit anderen zusammengefunden, um die Sonnenfinsternis mitzuerleben.
-
gibt es bei uns auch nicht, genauso wie es die kleinen beruflichen Fachrichtungen aus NRW bei uns nicht gibt. Man kann aber trotzdem eingestellt werden, habe ich schon erlebt. Die Lehrkräfte haben dann eben nur ihre beruflichen Fachrichtung ohne Unterrichtsfach.
Habe ich durchaus auch schon erlebt (und hatte darüber hier im Forum schon mal berichtet). Einer meiner Kollegen hat genau dieselbe Fächerkombi wie du plattyplus : Er hat in Dortmund WiWi und Wirtschaftsinformatik studiert. Da er zurück in den Norden wollte, hat er sich zunächst in Bremen beworben - wo es im Gegensatz zu NDS Wirtschaftsinformatik als Unterrichtsfach gibt - und dort einige Jahre gearbeitet. Dann kam er zu uns, wo er sich auf eine Stelle "Wirtschaft - beliebig" beworben hatte und unterrichtet nun hauptsächlich Wirtschaft in verschiedenen Bildungsgängen sowie "Informatik-Grundlagen" in Bildungsgängen wie der "BFS Dual".
Apropos "BFS Dual": Es gibt hier in NDS mittlerweile sogar eine "BFS Dual - Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik" (Berufsfachschule dual - Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik | Berufsbildende Schulen der Stadt Osnabrück am Schölerberg), stelle ich gerade fest.
-
Ist es nicht traurig, dass wir (als Gesellschaft, nicht wir als Lehrkräfte) Toiletten vor ihren Nutzern (m/w/d) schützen müssen, weil wir (als Gesellschaft) es nicht hinbekommen, Kindern zu vermitteln, wie sie sich ordentlich im öffentlichen Raum zu verhalten haben? Ich sehe solche Maßnahmen nicht als Fortschritt, sondern als Zeichen der Kapitulation.
Tja, verschmutzte und dadurch kaum nutzbare Toiletten im In- und Ausland gibt es ja schon seit Jahrzehnten. Erwachsene benehmen sich dahingehend genauso schlimm - wenn nicht schlimmer - wie Kinder. Warum man sich gerade im öffentlichen Raum so verhält, werde ich nie verstehen...
-
Diese Listen gibt es jedes Jahr zum Abitur.
Nicht nur im Abi, sondern bei allen Abschlussprüfungen führen wir "Pipi-Listen". Die sind laut unserer RLSB datenschutzrechtlich nicht problematisch, da sie mitsamt dem Sitzplan und anderer Unterlagen der jeweiligen Prüfung in der Schule verbleiben.
Spannend wäre beispielsweise ein System mit Keycard oder Token. Jeder Schüler öffnet die Tür mit seinem persönlichen Token. Das System speichert die Zugänge. Wenn Verschmutzungen auftreten, hätte man den Täterkreis massiv reduziert und könnte ggf. auch ansagen, dass Schüler sich direkt melden sollen, wenn sie die Toiletten verschmutzt vorfinden. Spätestens wenn es zu weiteren Vorfällen kommt, findet man den Täter. Solche Token werden bei uns auch in der Mensa eingesetzt, damit jeder sein bestelltes Mittagessen bekommt.
In der Vergangenheit wurde sowas von der LDI untersagt:
https://wiki.piratenpartei.de/wiki/images/f/…lprotokolle.pdf
/edit (TL;DR):
Die LDI bemängelt die fehlende Rechtsgrundlage für eine solche Überwachung und bemängelt die Freiwilligkeit der ersatzweise genutzten Einwilligung (aus guten Gründen).
Mittlerweile wird dieses System aber in einer ganzen Reihe von Schulen in ganz Deutschland genutzt. Hier in paar Beispiele aus verschiedenen Bundesländern: Schule in Vellmar sichert neue Toiletten: Zutritt nur mit Chipkarte | hessenschau.de , Schließsystem Toiletten - Geestlandschule Fredenbeck , Elektronisches Türsystem sorgt für saubere Schultoiletten - Radio Euskirchen , Schule in Oldenburg greift durch: Nur noch mit Transponder aufs Klo | ndr.de und 2024-11_Transponder__Toilettenregelung_ab_11.11.24.pdf .
Werbung