Beiträge von Humblebee

    Aufmerksamen Lesenden wird nicht entgangen sein, dass meine künstliche Echauffage auf einer Diskussion aus dem Jahr 2019 basiert, in der ich ähnlich angegangen wurde.

    2019?! Ah ja... Sorry, dass mir das entgangen ist. Damals war ich hier im Forum wohl noch nicht angemeldet. Und falls doch, sehe man mir bitte nach, dass ich sechs Jahre alte Beiträge einzelner User*innen nicht mehr so genau im Kopf habe ^^.

    Wie gesagt: In NDS - wo, wenn ich es aus seinen/ihren älteren Beiträgen richtig herauslese, auch der/die TE tätig ist - wird die Bezeichnung (mündliche) "Nachprüfung" auch von offizieller Seite verwendet. Kein Grund also für eine - wie auch immer geartete - Echauffage, gell?! ;)

    Dann müsste man ja auch wieder erwähnen, dass es Nachprüfungen im Abitur überhaupt nicht gibt. :aufgepasst:

    Geht es denn um Bestehensprüfungen oder freiwillige Verbesserungsprüfungen?

    Für die "Bestehensprüfungen" im Abi benutzt in NDS sogar das MK die Bezeichnung "mündliche Nachprüfung" ;) - siehe u. a. hier unter dem Punkt "Termine Zentralabitur 2026": Zentralabitur Niedersachsen: Termine & Materialien 2026: Bildungsportal Niedersachsen
    Also bedient sich hier offensichtlich auch das MK einer "nicht exakten Sprache" SwinginPhone ...

    An dem staatlichen Gymnasium, an dem ich tätig bin, gib es eine Rekordzahl an Nachprüfungen. Gestern erzählte jemand im Lehrerzimmer, dass an anderen Gymnasien der Umgebung die Entwicklung ähnlich sei.

    Könnt ihr den Trend bestätigen?

    Für unsere vier Abiturklassen im Beruflichen Gymnasium kann ich diesen Trend nicht bestätigen. Wir hatten dieses Jahr so wenige Nachprüfungen wie noch nie (insgesamt 6 von 5 SuS). Allerdings sind in diesem Schuljahr auch so viele SuS wie noch nie entweder gar nicht erst fürs Abi zugelassen worden oder haben ein Durchfallen akzeptiert, sprich: sich gar nicht zu einer mündlichen Nachprüfung gemeldet.

    Bei uns gibt es für die Freud- und Leidkasse sozusagen Geringverdiener-Bonus, von Pädagogischen Mitarbeiter:innen (die früher nur 3-5 Std in der Woche hatten) und Referendar:innen wird nicht erwartet, dass sie sich zu gleichen Teilen beteiligen.

    Wenn das Geschenk für Ehemalige ist, und sei es 1-2 Jahre her, sodass sie sich nicht kannten, dann muss niemand bezahlen.

    Zum Geburtstag gibt es für alle die gleiche kleine Aufmerksamkeit.

    Wir haben eine Freud- und Leid-Kasse innerhalb unserer Abteilung (30-35 KuK). Da gibt jede Lehrkraft 20 Euro pro Schuljahr und es werden lediglich runde Geburtstage, Hochzeiten und Geburten und auch - zum Glück sehr selten! - leidvolle Ereignisse daraus finanziert. Unsere LiV beteiligen sich i. d. R. nicht an dieser Kasse und Geschenke für Ehemalige gibt es auch nicht. Bei "normalen" Geburtstagen gibt meist das "Geburtstagskind" etwas Kleines aus (Kuchen, Süßigkeiten), aber Geschenke vom Kollegium gibt's nicht.

    Ja, das ist wirklich blöd. Aber nach Meinung vieler in unserem Kollegium war abzusehen, dass es schwierig werden würde, eine/n neue Pächter/in für die Mensa zu finden. Wir hatten schon "nach Corona" - wo ja die Cafeteria längere Zeit geschlossen werden musste und deshalb unsere "alte" Pächterin gekündigt hatte - Schwierigkeiten, jemand als neue Betreiberin zu finden. Diejenige hat dann leider auch direkt wieder gekündigt, als der Umbau zur Mensa anstand.

    Unsere neue "Mensa" (die durch einen kleinen Anbau nur wenig größer ist als die vorherige Cafeteria und eine etwas größere Küche hat) ist nun bald fertig. Sie wurde seit ca. einem Jahr umgebaut und saniert. Problem 1: Der Landkreis als Schulträger sucht schon letztem Jahr nach einem Pächter/einer Pächterin, aber bislang hat sich niemand gefunden - also werden wir nach den Sommerferien wohl eine schöne neue, aber leider nicht nutzbare Mensa haben... Problem 2: Ich kann mir - ehrlich gesagt - nicht vorstellen, dass viel mehr SuS und KuK in der Mensa essen gehen werden, als es vorher in der Cafeteria der Fall war. Mehrere Umfragen unter den "Schulbeteiligten" haben in den letzten Jahren ergeben, dass kaum Interesse an einem Mittagessen in der Schule besteht. Tja... Ich hoffe, dass dieser Mensa-Neubau nicht nur 'ne Menge 'rausgeschmissenes Geld war, das man m. E. anderweitig hätte besser nutzen können.

    Vom Betrieb bekommt man in der Regel nichts, ich wüsste auch nicht wieso man was bekommen sollte.

    Von Bekannten und Verwandten, die in kleineren Betrieben arbeiten (Handwerk, kleine Einzelhandelsbetriebe,...), habe ich es tatsächlich schon mitbekommen, dass es bei "besonderen Ereignissen" eine Kleinigkeit von der Betriebsleitung als Geschenk gab. Zuletzt erhielt bspw. ein junger Mann in der Verwandtschaft, der Vater geworden ist, einen Gutschein für Babyausstattung, und ein Bekannter einen kleinen Präsentkorb zum 60. Geburtstag von ihren Chef*innen bzw. der Geschäftsleitung.

    Nein das ist Blödsinn. Das gibt es fast überall.

    Was genau gibt es überall? Dass Geschenke für Mitarbeiter*innen vom Betrieb bezahlt werden oder eben von den Kolleg*innen "privat"? Ich kenne es so, dass es vom Betrieb höchstens mal einen Blumenstrauß o. ä. gibt, wenn jemand einen runden Geburtstag oder geheiratet hat, Vater/Mutter geworden ist oder ein Betriebsjubiläum hat. Ansonsten sammeln die KuK für Geschenke.

    Vielleicht erlaubt der Träger jedoch dass Befestigen von bemalten Holzfaser- oder Gipskartonplatten an den Wänden.

    Nein, leider nicht. An den Wänden darf in dem einen Neubau bzw. seit den Sanierungen, die in allen unseren Gebäuden und Gebäudeteilen in den letzten Jahren erfolgt sind, gar nichts mehr "verändert" werden. Nur die paar wenige Glaskästen, die schon früher an einigen Wänden hingen, und einige Bilderrahmen im Verwaltungstrakt durften unsere Hausmeister wieder anbringen.

    Oder als Grafik:

    (Ich musste die Grafik leider stark verkleinern, da im Upload nur 1MB erlaubt sind)

    Ich finde mich gar nicht so schlecht getroffen! Nur die Haarfarbe stimmt nicht. Und ich trage keine Bienchen-Kostüme - besser gesagt: Ich trage überhaupt keine Kostüme... ;) . (BTW ist "humblebee" das alte Wort für "Hummel", nicht für "Biene".)

    Ich bin für lebendige, farbige, lebenswerte Schulen und Klassenzimmer, in denen Kinder und Jugendliche auch im Vorübergehen Wissen "aufsaugen". Mit überzogenen Regelungen werden Schulen kahl - und kalt. Und dann werden die Räumlichkeiten RICHTIG gefährlich. Wer sich wie im Gefängnis eingesperrt fühlt, bricht aus. Oder gebärdet sich verbrecherisch.
    Schulen müssen Heimat und Wohlfühlorte sein, die Kinder gerne besuchen. Daher: Schnappt euch die Farbtöpfe!

    Das sagst du so leichthin! In meiner und anderen Schulen am Schulort bspw. dürfen die Wände - egal ob in Klassenräumen oder in Fluren und Treppenhäusern - nicht "bemalt" werden; erlaubt der Landkreis als Schulträger nicht.

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