Wir bekommen Schüler, die entweder als Erstförderung bei uns in die IFK kommen und von dort in die BFS wechseln, oder Schüler, die 2 Jahre in der internationalen Klasse an einem der kommunalen Gymnasien waren und dort nicht in die Regelklassen umgeschult werden können.
Ja, wirklich spannend, wie unterschiedlich es so abläuft! Bei uns an der BBS kommen "frisch eingereiste" ausländische SuS auch zuerst in die "Sprach- und Integrationsklassen" und haben - wenn sie am Ende des Schuljahres einigermaßen gut Deutsch können und uns motiviert genug erscheinen - die Möglichkeit, im folgenden Schuljahr die "Berufseinstiegsklasse 2" zu besuchen, um dort den Hauptschulabschluss zu erwerben. Direkt in die BFS können sie nicht gehen, weil dort der HSA Eingangsvoraussetzung ist.
Sprachlern- bzw. Sprachförderklassen wurden hier in der Gegend nach der großen Flüchtlingswelle 2015 eingerichtet, aber mittlerweile werden neu angekommene SuS - wie ich oben schon schrieb - in den Regelklassen beschult.
Die Sinti legen aber sehr viel Wert darauf, nicht in einen gemeinsamen Topf geschmissen zu werden.
Auch das finde ich spannend. Hier in der Stadt, in der ich wohne, gibt es schon seit Jahrzehnten einen "Freundeskreis der Sinti und Roma", einen Verein, der von einer alteingesessenen Roma-Familie gegründet wurde. Dort sind dem Namen entsprechend sowohl Sinti als auch Roma, die in unserer Region leben, Mitglied. Wäre mal interessant zu erfahren, ob es hier auch Sinti gibt, denen es wichtig ist, nicht mit Roma "in einen Topf geschmissen zu werden", wie du es schriebst.