Beiträge von Humblebee

    Was für ein Modell habt Ihr? Bei den nicht-Blockklassen ging das bei uns problemlos. Ich hatte dann eben eine Klasse, die am selben Tag in der Schule war wie ich.

    Was meinst du mit "Modell"? Blockunterricht haben an meiner Schule nur zwei Ausbildungsberufe. Alle anderen Bildungsgänge sind Vollzeitklassen (dazu zählen auch Klasse wie die FOS Klassen 11, die nur an zwei Tagen in der Schule und an den anderen drei Tagen im Betriebspraktikum sind) oder Berufsschulklassen in Teilzeit, die ein oder zwei Tage - je nach Lehrjahr - Berufsschulunterricht haben.


    Ich finde, dass mit einer Klassenlehrerschaft - egal ob es sich um eine Vollzeit- oder eine Teilzeitklasse handelt - sehr viel "Verwaltungsaufwand" verbunden ist. Da die Refis eh viel zu tun haben mit der Vorbereitung von Unterrichtsbesuchen u. ä., würde ich ihnen daher nicht auch noch eine Klassenlehrerschaft "auf's Auge drücken wollen". Und bei uns ist eh nicht jede Lehrkraft Klassenlehrer*in; da "benötigen" wir die Refis gar nicht für diese Tätigkeit.

    Ich muss zudem gestehen, dass ich gar nicht weiß, ob die Übernahme einer Klassenlehrerschaft für Refis überhaupt in NDS an den BBS zulässig ist. Zumindest habe ich davon noch nie gehört.

    "Doppelte Buchführung" mache ich nur insofern, dass ich neben den Klassen- und Kursbüchern für jede/n Klasse/Kurs noch einen "Verlaufsplan" (Datum plus Inhalt der Doppelstunde) in meiner jeweiligen Mappe, die ich für jeden Unterricht/Kurs anlege, habe. Diese bewahre ich meist einige Jahre auf.

    Einen Lehrerkalender habe ich auch, aber dort trage ich wirklich nur Termine u. ä. ein. Die entsorge ich aber spätestens nach zwei Jahren.

    Und ich hoffe, dass überhaupt nichts Schulisches bis zu meiner Pensionierung aufbewahren werde! Das Zeug vermüllt ja nur das Arbeitszimmer und den Dachboden! Da bin ich mittlerweile recht konsequent: Was ich einige Jahre nicht mehr gebraucht habe, kommt in den Müll.


    Wie groß ist dein Arbeitszimmer?

    inkl. Klassenleitung

    Eine Klassenlehrerschaft brauchen unsere "normalen" Refis - die ja auch nur eine Unterrichtsverpflichtung von 12 Stunden haben - defintiv nicht zu übernehmen (das fände ich auch etwas viel verlangt, muss ich sagen). Die Seiteneinsteiger*innen mit höherem Stundendeputat können evtl. aber tatsächlich auch eine bekommen.

    Dass Refis Aufsichten übernehmen, gab es bei uns an der Schule auch schon öfter (nicht in jedem "Jahrgang", aber ab und zu schon; ich selber hatte damals im Ref keine) und die Teilnahme an Tages- und Klassenfahrten, Betriebsbesichtigungen u. ä. ist zumindest bei uns im BBS-Bereich ausdrücklich gewünscht. AGs haben wir selten bis gar nicht, daher kann ich dazu nichts sagen.

    Ist das so, dass das SL-Gutachten in vielen BL unbenotet bleibt oder nicht besonders stark gewichtet wird? In welchen BL ist das denn wie genau? Ehrliche Frage, da ich das aus meiner BW- Perspektive ganz anders kenne.

    Ehrliche Antwort: Das weiß ich gerade nicht :rotwerd:. Mein eigenes Ref ist schon sooo lange her und mit den Refis an unserer Schule habe ich mich noch nie über das SL-Gutachten unterhalten.

    Werde ich aber am Montag mal in Erfahrung bringen, weil mich das auch interessiert!

    Humblebee in NRW, zumindest in Gym/Ges, nimmt man EINE*N der zwei Fachleiter*innen mit. Man kann keine zwei nehmen, auch nicht keinen nicht, eine*r muss mit. Die Schulleitung ist auch kein Teil der Prüfungskommission (war glaube ich in NDS bei mir der Fall), sondern ein fremder dritter Mensch (oft Schulleiter*in, oder "anerkannter Mensch" aus welchem Grund auch immer (ein A15-Kollege von mir hat das mehrmals gemacht und war nicht SL). Hat Vor- und Nachteile.
    Die Fachleiter*innen zu Beginn des Refs kann man sich natürlich nicht aussuchen.

    Hm, dann ist es ja anscheinend in NRW völlig anders organisiert als in NDS.

    Hier (also zumindest an den BBS-Studienseminaren) ist es so, dass man das ganze Ref lang drei Fachleiter*innen hat: jeweils eine/n für die berufliche Fachrichtung, das Unterrichtsfach und das pädagogische Seminar. Diese drei sind dann auch am Ende die Prüfer*innen.

    Darüber, dass in NRW - im Gegensatz zu NDS - die SL nicht Teil der Prüfungskommission ist, hatten wir schon mal vor einiger Zeit gesprochen, fällt mir gerade ein. Hatte ich leider wieder vergessen.

    Ich schätze, ich habe einfach den falschen FL gewählt.

    Ihr durftet die Fachleiter*innen selbst wählen? Interessant; das kenne ich so gar nicht. Bei uns in den BBS-Studienseminaren werden die Refis den Seminaren und den Fachleiter*innen zugeteilt. Oftmals gibt es für die Unterrichtsfächer auch nur jeweils ein Seminar, also auch nur ein/e Fachleiter*in.

    An Schulen befreundeter Kollegen kommt das auch oft vor. Also in meiner Welt ist das Gang und Gäbe.

    "In deiner Welt" mag das üblich sein. Aber glaub' mir: Gang und Gäbe ist das an den meisten Schulen sicherlich nicht! Das hast du den Beiträgen auf den vier Seiten, die dieser Thread nun schon lang ist, sicherlich entnommen.

    Wie ich bereits schrieb: Von einer Freundin weiß ich, dass es an ihrer Schule auch unproblematisch ist, wenn die KuK mal (!) Stunden tauschen, aber der Regelfall ist sowas ganz sicher nicht. Auch an meiner Schule werden ab und zu mal Stunden von den Vertretungsplaner*innen getauscht oder ausfallen lassen, aber höchstwahrscheinlich nicht wegen eines angekündigten Bahnstreiks.

    In Niedersachsen sind Elternabende explizit von der Testpflicht ausgenommen, es gelten nur die Hygiene- und Abstandsregeln.

    Ist das tatsächlich so? Hast du dazu eine Quelle? Ich finde nur im RHP 7.0 einen Absatz, dass bei Versammlungen aller Art Abstände (und natürlich die Hygieneregeln) einzuhalten seien; von einer Befreiung von der Testpflicht steht dort aber nichts.

    Bei uns sind es 3 Tage bei Vollzeit-Klassen.

    Bei uns sollen Entschuldigungen bzw. ärztliche Bescheinigungen am vierten Tag nach dem Fehltag vorliegen. Bis zu drei Tagen dürfen die SuS mit handschriftlicher Entschuldigung fehlen, ab dem vierten Fehltag muss eine AU vorgelegt werden. So steht es in unserer Fehlzeitenordnung. Rechtliche Grundlage ist das nds. Schulgesetz: http://www.schure.de/22410/26-83100.htm

    Ich schreibe aber bewusst "sollen", weil unser ehemaliger Schulleiter sagte, rein rechtlich dürften wir die SuS darauf nicht "festnageln", d. h. wir müssten auch später eingereichte Entschuldigungen noch akzeptieren. Auf welche rechtliche Grundlage er sich dabei bezog, weiß ich allerdings leider nicht.

    Die Frage war wie wir auf so eine Aussage reagieren würden. Zum anderen Fehlverhalten war keine Beratung verlangt.

    Ah ja...:rolleyes: Sorry, ich bin der Meinung, dass diese Aussagen (das steht deutlich in der Mehrzahl im Ausgangsbeitrag!) mit dem weiteren Fehlverhalten doch stark zusammenhängen! Auf die alleinige Aussage "Bei XY war alles besser" würde ich überhaupt nicht reagieren.

    Bei solch einem Verhalten - andere beleidigen und sogar schlagen und auf den Boden "rotzen" - mache ich definitv nicht einfach "weiter im Programm". Neben einem Klassenbucheintrag würde ich solch einen Schüler vor die Tür setzen (gut, in der 7. Klasse könnte es dahingehend evtl. Probleme mit der Aufsichtspflicht geben) und ihn zur Schulleitung schicken!

    Doch, so läuft das leider... Die fleißigen Bienchen, die einen guten Job machen, bekommen immer mehr aufgehalst und die faulen Drückberger sind fein raus... Wenn du keine Zusatzarbeit machen willst, musst du schauen, dass du möglichst schlecht arbeitest. So schlecht wie du es halt vertreten kannst.


    Alternativ nutzt du dein Wissen um diesen Umstand für deine Zwecke um in die Klassen, Schularten, Projekte, etc. rein zu kommen in die du möchtest. So kommst du dann auch schnell in eine Position in der du dann die stupiden Sachen bei denen aber nichts schief gehen kann, die Kollegen machen lassen kannst, die sonst nix leisten (wollen).

    Nein, so läuft es an meiner Schule zum Glück nicht!

    Ich ziehe daraus den Schluss, die meisten Lehrerinnen und Lehrer übervorsichtig drauf sind. Sieht man auch an den Beitragen, dass viele selbst im Sommer 2020 kaum jemanden getroffen und nichts unternommen haben.

    Tja, dann bin ich eben "übervorsichtig" (denn auch letzteres war bei mir der Fall - EDIT: zumindest teilweise; ich habe nur wenige andere getroffen - bin aber allgemein nicht unbedingt soooo "gesellig" -, unternommen habe ich schon was, aber fast nur draußen). So what?!


    Das war jetzt aber auch erstmal mein letztes Statement in dieser m. E. etwas befremdlichen "Diskussion" (die man meiner Meinung nach kaum so nennen kann; es ist ja eher eine Darstellung unterschiedlicher Empfindungen, über die sich wohl kaum diskutieren lässt). Muss jetzt an meinem unterrichtsfreien Tag mal was für die Schule tun ;-) .

    Hallo. Ich bin zurzeit mit Gehhilfen und Vacoped-Stiefel am linken Bein unterwegs. Bald beginne ich so wieder zu unterrichten und wollte fragen, ob ihr Tipps habt. Mit der Schulleitung und meinem Arzt ist alles abgeklärt und ich möchte auch unterrichten, aber wie werden meine Schülerinnen und Schüler darauf reagieren, ihre Lehrerin an Gehhilfen zu sehen? Habt ihr Tipps?

    Warum sollten denn die SuS darauf negativ oder überhaupt großartig reagieren? Kommt es bei euch im Kollegium so selten vor, dass KuK mit Gehhilfen o. ä. in der Schule erscheinen? Wenn ich so drüber nachdenke, passiert das bei uns leider regelmäßig fast jedes Schuljahr.

    Das finde ich erschreckend. Natürlich mache ich Dir keinen Vorwurf dafür, dass Du das so empfindest, aber ich finde es wirklich schlimm, dass Menschen plötzlich Angst (= ich fühle mich ungeschützt) vor anderen Menschen haben wenn diese keine Maske tragen. Erinnere Dich mal 2 Jahre zurück, da hätte Dir auch jederzeit jemand Viren ins Gesicht blasen können und Du hast nicht drüber nachgedacht. Unterdessen bist Du doch gegen Covid geimpft. Für mich ist das nicht nachvollziehbar.

    Für mich ein Stück weit schon, da es mir selbst des Öfteren auch so geht. Das war aber auch schon bei den starken Grippewellen in den letzten Jahren der Fall (sprich: Ich habe tatsächlich auch in der Vergangenheit schon darüber nachgedacht, dass mir jemand seine/ihre "Viren ins Gesicht blasen" könnte; dieses Gefühl ist also bei mir nicht erst plötzlich durch Corona entstanden). Und ich mag es allgemein nicht, wenn mir Menschen sehr stark "auf die Pelle rücken"; abgesehen von Familienmitgliedern und Freund*innen. Zudem mochte ich große Menschenmengen, z. B. bei Konzerten oder Stadtfesten, wo die Leute dichtgedrängt stehen, noch nie.


    Ich finde die Aussage von Lehrerin2007 daher nicht erschreckend.

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