Beiträge von Humblebee

    Für bestimmte Konferenzen gibt es Ladungsfristen an allgemeinbildenden Schulen. Zeugniskonferenzen etc..

    Hast du denn dazu irgendeine Quelle? Das ist ja genau das, wonach meine Freundin und ich erfolglos gesucht haben. Im nds. Schulgesetz haben wir dazu nichts gefunden.

    Hier ist der Fall aber auch so, dass ja der Termin rechtzeitig bekannt gegeben worden ist und nur die Tagesordnung fehlt. Dazu geht es um ein Arbeitstreffen und kein formales Schulorgan.

    Das ist mir schon klar. Und es geht ja auch nicht um NDS sondern um NRW ;-) .

    Da würde ich entweder ohne Maske sitzen, oder verlangen digital teilzunehmen.

    Da sage ich nochmal: Ja. Und? Da es derzeit keine Maskenpflicht gibt, wird dich niemand daran hindern, dich ohne Maske in eine Konferenz/Dienstbesprechung/Teamsitzung zu setzen. Die allermeisten meiner KuK tragen aber weiterhin Maske (sehr viele auch noch im Unterricht; so war es zumindest vor den Ferien) und da wird sie genauso wenig irgendwer dran hindern.

    Not your cup of tea, right?

    Wenn ich ehemalige Mitstudenten anderer Fächer treffe, die eine mehr oder minder entspannte 40 Stunden Woche mit Homeoffice und aufgeschriebenen Überstunden haben und jetzt mit 40 in den sechsstelligen Bereich kommen, bereue ich meine damalige Berufswahl, sowohl wenn ich mir die Spannweite der interessanten, wechselnden Tätigkeiten anschaue als auch aufs Gehalt, bei dem bei uns Lehrern bekanntermaßen eher minimales Steigerungspotenzial vorhanden ist.

    Schade für dich, dass du deine Berufswahl bereust. Ich nicht.

    Solche Fachkonferenzen gibt es hier in NRW auch. Bei uns je Fach 1-2x pro Jahr. Dazu wird ganz normal per Tagesordnung eingeladen, Eltern- und Schülervertreter sind dabei, Beschlüsse werden gefasst, Lehrpläne beschlossen.

    Aber den ganzen Kleinkram machen wir auch alle zwischendurch im Lehrerzimmer oder per Mail/Moodle.

    Was für einen "Kleinkram" meinst du denn?

    Unsere Klausuren in Sozialkunde wurden in der Oberstufe immer in Verbindung mit Geschichte geschrieben. Dabei hatten wir höchstens 4 Seiten für Sozialkunde schreiben müssen. I

    OT, aber mal wieder interessant! Das sind doch zwei unterschiedliche Fächer, oder ist das in Bayern anders? Bei uns gibt es zum einen das Fach "Geschichte", zum anderen das Fach "Politik" (hieß früher - wenn ich mich richtig erinnere - hier auch mal "Sozialkunde") und da werden natürlich keine gemeinsamen Klausuren geschrieben.

    Dazu muss man sich doch nicht extra nach dem Unterricht, ggfs. mit Wartezeit treffen. Wir sind bei uns alle per Mail und telefonisch vernetzt.

    So etwas sprechen wir kurz in den Pausen oder Mail an und wenn's länger dauert, telefonieren wir.

    Sorry, aber es ist doch wohl nicht für jedes Thema möglich, dieses am Telefon oder per Mail oder in einer kurzen Pause (wo dann ja auch teilweise wieder alle "Betroffenen" anwesend sein müssten) zu klären!? Wir machen bspw. nächsten Mittwoch (letzter Ferientag hier in NDS) eine Fremdsprachen-Teamsitzung, weil wir u. a. einen Teambeschluss zur Anzahl der Englisch- und Spanischklausuren - die wir abändern möchten - im BG und in der FOS brauchen und einem Bildungsgang ein neues Buch einführen wollen. Solche Beschlüsse sind telefonisch oder per Mail nicht möglich.

    Gibt es solche Teamsitzungen bei euch nicht? Wir haben die zwei- oder max. dreimal pro Halbjahr (jeweils Bildungsgangteams und Fachteams).

    Wir machen Konferenzen inzwischen häufig online oder hybrid, ich dachte, das wäre seit Corona überall Standard?

    Nein, warum? Es findet doch schon seit längerer Zeit quasi "alles" wieder in Präsenz statt. Online-Konferenzen haben wir schon seit Sommer 2021 nur noch selten (und ich finde es gut so; ich mag die KuK lieber in Präsenz treffen), wobei allerdings bei hohen Corona-Zahlen einige Konferenzen und Besprechungen ausgefallen sind.

    An meiner nds. BBS ist es folgendermaßen organisiert:

    Bei uns sind in meiner Abteilung "Wirtschaft und Verwaltung" die Verwaltungsfachangestellten die einzigen Azubis mit Blockunterricht. Ich selbst habe in diesem Bildungsgang allerdings noch nie unterricht, kann daher nur "aus zweiter Hand" berichten. Neben dem Berufsschulunterricht haben die Azubis auch noch Unterricht im "Studieninstitut" (je nach Arbeitgeber entweder dem "nds. Studieninstitut für kommunale Verwaltung" oder dem Studieninsitut des Landes NDS in Bad Münder); ich weiß allerdings nicht, wie oft sie dort hin müssen.


    In den Lernfeldern und Fächer bei der dualen Ausbildung gibt es auch Noten ja. Diese sind aber für den Abschluss unerheblich. Es gibt ein Zeugnis von der Berufsschule und ein separates Zeugnis von der IHK oder Handwerkkammer mit den Prüfungsnoten. Das Zeugnis der Berufsschule ist für das Bestehen oder nicht Bestehen der Ausbildung völlig irrelevant.

    So ist es. Und es werden auch in allen Fächern und Lernfeldern Klassenarbeiten/Klausuren geschrieben, genauso wie in den Vollzeitbildungsgängen. Die Gesamtnoten "wandern" zum einen in die Jahres-Berufsschulzeugnisse, zum anderen in die Abschlusszeugnisse.

    Heißt das, in der ersten Hälfte des Blocks wird (seeehr überspitzt) etwas beigebracht, in der zweiten Hälfte überprüft und die SuS bekommen 6 Monate später die dazugehörige Note?
    Oder schreiben die in der ersten Blockwoche Prüfungen/ Klausuren zum letzten Block (die ggf. eh nicht für das Abschlusszeugnis zählen)

    Nein, die Klassenarbeiten/Klausuren werden immer innerhalb des Blocks geschrieben und benotet, in dem die Azubis in der Berufsschule sind. Bei uns sind aber auch die Blöcke länger: sie dauern zwölf statt sechs Wochen (siehe unten).

    Gibt es eine allgemeine Regelung, wann die Azubis Fächer wie Deutsch, Englisch, Sport haben und wann es nur die "Fachfächer" sind.

    Was meinst du mit "wann"? Alle Ausbildungsberufe haben - wie auch die Berufsfachschulen etc. - Stundentafeln, in denen die einzelnen Fächer aufgelistet sind. In NDS haben z. B. die Azubis, die eine dreijährige Ausbildung absolvieren, 36 Gesamtwochenstunden Berufsschulunterricht (davon 22 im berufsbezogenen Lernbereich und 14 im berufsübergreifenden Lernbereich in den Unterrichtsfächern Deutsch, Fremdsprache - i. d. R. Englisch, Poltik, Sport und Religion; wobei nicht teilweise in den BBS nicht alle diese Unterrichtsfächer unterrichtet werden). Unsere Azubis haben - abgesehen von denen mit Blockunterricht - im 1. Ausbildungsjahr an zwei und in den folgenden an einem Tag Berufsschulunterricht. Teilweise werden die Unterrichtsfächer dadurch nur in einzelnen Lehrjahren unterrichtet (Bsp.: Englisch nur zweistündig im ersten Ausbildungsjahr und einstündig (d. h. bei uns: ein Halbjahr lang eine Doppelstunde) im zweiten Ausbildungsjahr, im dritten haben die Azubis gar keinen Englischunterricht mehr); die Lernfelder im "berufsbezogenen Lernbereich" beschränken sich meist auch auf ein Schuljahr oder sogar ein Halbjahr.

    Die Berufsschüler*innen haben - ebenso wie die Vollzeitschüler*innen - also mind. ein Halbjahr lang einen festen Stundenplan.

    Und sind dann (Perspektivwechsel) die Lehrkräfte entweder in Klassen mit Blockunterricht und wechseln alle 6 Wochen Stundeplan und Klassen oder jeden Tag einen anderen Bildungsgang, so dass es sich nicht wirklich bemerkbar macht (oder gar alles gemischt?)

    An meiner BBS ist es so organisiert, dass die Lehrkräfte nicht nur die Azubis, die im Blockunterricht da sind, unterrichten, sondern auch in anderen Bildungsgängen eingesetzt sind (meist sowohl im Vollzeit- als auch im Teilzeitbereich). Die Azubis, die Blockunterricht haben, haben aber - wie ich oben schon schrieb - bei uns nicht nur sechs sondern zwölf Wochen hintereinander Berufsschule, und die einzelnen Jahrgänge kommen nacheinander in die Berufsschule (zum Schuljahresbeginn zunächst das dritte Ausbildungsjahr, dann das erste, abschließend das zweite), so dass die KuK dann eben alle drei Monate andere SuS und z. T. auch leicht unterschiedliche Stundenpläne haben.

    Dadurch, dass die Verwaltungsfachangestellten drei Monate lang bei uns im Blockunterricht sind, kommen sie ja sogar nur einmal pro Schuljahr in die Schule und nicht wie deine ehemalige Schülerin zweimal pro Jahr.


    Puh, das ist ein langer Text geworden! Ich hoffe, alle deine Fragen beantwortet zu haben und nicht für noch mehr Verwirrung gesorgt zu haben!?

    Kommt auf die Tageszeit an: morgens definitiv kalt, mittags lieber kalt und abends lieber warm (es sei denn, wir haben solch hohe Temperaturen wie derzeit; da brauche ich den ganzen Tag über nicht auch noch warmes Essen ;-) .


    Das bringt mich zu der Frage: Abends lieber etwas Warmes oder etwas Kaltes essen?

    Danke für die Erläuterung Bolzbold . Ich habe an meiner Schule nämlich noch nie jemanden von "Quartal" reden hören und dazu steht auch nichts in unserem "schulmanager-online", den wir zur Terminplanung nutzen. Wir denken in Halbjahren ;-) .

    Soweit ich informiert bin, sind das doch zwei unterschiedliche Paar Schuhe, weil Quereinsteiger ein Referendariat absolvieren und ein 2. Stex ablegen, während dies bei Seiteneinsteigern nicht der Fall ist. Vielleicht ist das aber auch wieder abhängig vom Bundesland.

    Ja, so ist es, das sind wieder mal unterschiedliche Bezeichnungen.

    Hier in NDS gibt es offiziell den Begriff "Seiteneinstieg" gar nicht, denn hier fälllt beides unter "Quereinstieg": Es gibt den "direkten Quereinstieg" in den Schuldienst - ohne Ref - und den "Quereinstieg in den Vorbereitungsdienst", eben über das Referendariat (hier nachzulesen: https://www.mk.niedersachsen.d…n-schuldienst-166228.html).

    Den gibt es, aber das sind soweit ich es noch im Kopf habe auch nur recht wenige Stunden in einzelnen Jahrgängen. Der Großteil findet definitiv in der Sek2 statt.

    Mag sein. Dazu kenne ich mich in den allgemeinbildenden Gymnasien und auch mit dem Fach "Politik" zu wenig aus.

    Ich weiß nur, dass die SuS, die sich für "meinen" Bereich (Berufsfachschule Handel) bewerben - dabei handelt es sich vorrangig um SuS von der Haupt-, Real-, Oberschule oder IGS - alle eine Note in "Politik" in ihren Zeugnissen stehen haben. Häufig wird dieses Fach aber wohl nur ein Halbjahr lang unterrichtet; das ist bei uns in der BBS z. B. in den BFS- und BES-Klassen genauso.

    Ich weiß nicht, ob es in Bayern anders ist, aber Politik wird ja auch vorrangig in der Sek2 unterrichtet, mit den entsprechenden Klausuren. Ob die Arbeitsbelastung da so viel niedriger ist?

    Ich habe eben auch gedacht, dass die Politik-Klausuren in der Sek II ebenfalls sehr lang sind.

    Aber Politikunterricht gibt es an den niedersächsischen Schulen auch in der Sek I (z. T. heißt das Fach "Politik-Wirtschaft"). Ist das in NRW nicht der Fall?

    Hier ist es zudem ja so, dass in allen Fächern der Sek I Klassenarbeiten geschrieben werden müssen.

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