Nein. Aber sie kann die Begründung dafür sein, den Abstand zum Bestehen deutlicher zutage treten zu lassen und statt der 7 eben nur 6 oder 5 Punkte zu vergeben.
Nein, so ein dahergeplapperter, oberflächlicher Quatsch, ist in keine Richtung eine Begründung für eine Note. No way. Vielleicht sollte man auch in der vorletzten Prüfung lieber drei statt vier Punkte geben, dann wird's noch deutlicher.
Dann hätte man der Schülerin richtig einen 'reingewürgt, weil man Angst hat, dass sie einen sonst nicht in guter Erinnerung behält.
Am Ende läuft es doch immer auf die pädagogische Gesamtwürdigung hinaus,
Ja, auf eine Gesamtwürdigung der Prüfungsleistung. Da hat der Aspekt, nicht als Arsch dastehen zu wollen, keinen Platz.
Wenn ihr schon die vermutete Zukunft zum Gegenstand der Berwrtung macht, dann bitte konsequent. Dann muss man auch beachten, ob das knappe Ergebnis Motviation bei der Wiederholung bedeuten kann.
Und was ist mit der Schülerin, die mit den sieben Punkten in der letzten Prüfung durchaus zufrieden gewesen wäre, weil sie eingesehen hätte, dass da nicht mehr zu holen war? Aber mit den vier Punkten in der vorletzten Prüfung kommt sie nicht klar, irgendwie klang das mehr nach fünf. Da hätte sie vielleicht noch einen Widerspruch wegen eingelegt. Aber mit den fünf Punkten in der letzten Prüfung lohnt das auch nicht mehr.
Aber so war das ja gedacht. Hauptsache keinen Widerspruch vor der Ferien. Der macht ja Arbeit. Naja, ist sie halt durchgefallen und wir sind pünktlich am Flieger nach Malle. Aber die, die die knappe Punktzahl gibt, ist die Ärschin oder die Inquisitorin oder die strenge und pingelige Prüferin, während die netten keine Steine in den Weg legen möchten. Wozu auch, es gibt ja Felsen. Das habt ihr euch schön zurecht gelegt.