Beiträge von O. Meier

    VZ hat seitdem 3 Bereitschaftsstunden pro Woche

    D. h. ihr macht drei Überstunden pro Woche statt der drei pro Monat, die die Dienstherrin verlangt. Klingt total attraktiv.

    Ich bezweifle aber, dass das eine Lehrerinnenkonferenz rechtsverbindlich beschließen kann.

    6 Vertretungsstunden in einer Woche, während

    Netter Trick. Man bietet eine schlechte Regelung an, weil sonst noch größeres Übel droht. Die Schulleitung hat den Lehrerinnen gegenüber eine Fürsorgepflicht. Wie die mit absurden Überstunden-Mengen übereinkommen soll, ist mir nicht ersichtlich.

    Gegen derartige Überforderung setzte ich mich zur Wehr, ohne dem (vermeintlich) geringeren Übel zuzustimmen.

    Vollzeit = 3 Bereitschaften,

    Was soll das bedeuten, dass Vollzeit das Gleiche sei wie drei Bereitschaften? Besteht eine Vollzeitstelle dann aus drei Bereitschaftsstunden? Das wäre ein leichter Job.

    Oder meinst du, dass Vollzeitkräfte zusätzlich zu ihrem Lehrdeputat drei Stunden(?) Bereitschaft leisten müssten? In welchem Zeitraum. Am Tag? In der Woche?

    Um mehr Vertretungsstunden zur Verfügung zu haben,

    … braucht ihr mehr Personal. Wende dich an die Schulaufsicht.

    Wenn also eine Kollegin oder ein Kollege zur 2. Std. beginnt, darf ich ihn/sie nicht zur 1. einsetzen ("Bereitschaft").

    Dann lass’ ihn zur ersten beginnen, indem du die Bereitschaft auf den Stundenplan schreibst und aufs Lehrdeput anrechnest. Bereitschaft ist Arbeit.

    Ja, ich wünsche mir ein ganz normales Leben für meine Kinder. Ohne Masken.

    Das kann man sich wünschen. Man kann sich vieles wünschen. Was nützt das?

    Richtig ist, dass zu einem normalen Leben keine Masken gehören. Der Umkehrschluss, dass das Weglassen der Masken zur Normalität führe, leuchtet mir nicht ein.

    Eher eine Feststellung, dass hier viele für Masken sind.

    „Für Masken“. Soso. Ich zum Beispiel bin für das Tragen von Masken in Innräumen mit relevanter Personendichte. Also trage ich welche. Deswegen möchte ich mir aber keine Unterstellungen machen lassen, ich übte Druck auf Schülerinnen aus.

    Sollten Sie sich tatsächlich ein 2. Mal infizieren dann wäre es eben so.

    Sehr fürsorglich und sehr rücksichtsvoll.

    Piksieben

    Ja, die jungen Menschen erkennen oft nicht, wie viel Arbeit in einem sorgfältigem Ausdruck steckt. Die sind mit lieblosem Buchstabenwirrwarr auch zufrieden. Insofern könnten wir da noch Arbeit sparen.

    Die Digitalisierten fotographieren die Arbeitsblätter gern ab. Meinen Hinweis, dass sie sich auch eine PDF-Datei von der Lernplattform laden könnten, wird meist ignoriert. Ist dann wohl doch zu aufwändig. Die niedrigere Qualität scheint nicht zu stören.

    Ich bin übrigens auch noch der Meinung, dass man in der Technik skizzieren (per Hand!) können muss. Jedoch sind die Lehrpläne so voll, dass dafür kaum Zeit bleibt. Das müsste man nämlich üben, da es eine Fingerfertigkeit ist. Kann ich aber nicht, dann schaffe ich die prüfungsrelevanten Teile nicht mehr.

    Eben. Mit der Elektrik kommen neue Kompetenzen hinzu, die man beherrschen muss. Will man alles „Alte“ weiterhin unterrichten, braucht man mehr Zeit. Das scheint mir bei der Digitalisierung der Lehrpläne aber nicht durchdacht worden zu sein.

    Das Ergebnis erinnert mich sehr an die doppelseitige Halbsprachigkeit von Migrantinnenkindern. Sie können weder analog noch digital. Mittlerweile „unterrichte“ ich, wie man Dateien verschiebt und (Trommelwirbel) kopiert.

    So weit sind die digital natives noch nicht. Da möchte ich mit dem elektrischen Verteilen von Material gar nicht anfangen.

    Jetzt kommen wir etwas von der Work-Life-Balance. Wenn dieTechnik eine Hilfe sein soll oder gar Zeitersparnis liefern, dann muss sie funktionieren. Wir waren lange mit unseren derzeitigen Dienstleisterin zufrieden. Das lag aber gar nicht an der Firma und deren Konzept, sondern an der zuständigen Mitarbeiterin. Seit die gewechselt hat, kriegen wir nur noch Stümperei abgeliefert. Da wird dann sogar das Drucken einer PDF-Datei zum Abenteuer.

    Ich kopier immer irgendwann zwischendrin. Wenn der Kopierer kaputt oder besetzt ist, kopiere ich halt nicht. Dann lege ich das Arbeitsblatt unter die Dokumentenkamera, mache etwas aus dem Buch oder sonst etwas anderes.

    Nicht stressen lassen, war das Motto? Da bin ich dabei.

    Müsste man, wenn man dem "Hardliner-Ansatz" folgt, dann nicht jedem User und jeder Userin hier in diesem Forum in den Allerwertesten treten, wenn er/sie nicht dazu in der Lage ist, die für sein/ihr Bundesland geltende Rechtslage als studierte/r AkademikerIn selbstständig zu recherchieren?

    Weil wir hier im Forum auch einen Erziehungsauftrag haben? Ja, kommt mir manchmal so vor. Die "Selber, selber"-Logik hat aber immer etwas Infantiles.

    Was den Erziehungsauftrag gegenüber den jungen Menschen anbetrifft, so muss halt das eine zum anderen passen. Man kann ihnen nicht das Recht einräumen, Klausuren zu wählen, wenn sie mit der daraus entstehenden Verantwortung nicht umgehen können. Die POen sagen, sie seien reif dafür.

    Im von chilipaprika beschriebenen Fall, wollte die Schülerin die Lehrerinnen hinten über heben. Da sollte man sie schon die Konsequenz tragen lassen. Den Lehrerinnen einen Vorwurf daraus machen zu wollen, dass man sie angelogen hat, halte ich aber für schwieirig.

    Die Zeit die wir mit dem wiederholten kontrollieren irgendwelcher Listen mit offensichtlich kurzen Verfallszeiten verbringen, fehlt dann wieder den redlichen Schülerinnen, die einfach nur etwas lernen möchten.

    Ich möchte abschließend nicht unerwähnt lassen, dass ich diese Idee mit der Klausurwahl für ausgemachten Käse halte. Aufwändig und nicht zielführend. Im Sinne des angestrebten hohen allgemeinbildenden Abschlusses sollte es kein Rosinenpickerei geben, sondern alle Fächer einer schriftlichen Leistungsüberprüfung unterzogen werden. Zumindest bis einschließlich zur Unterprima.

    Bei einer Klausur erschien ein Schüler nicht, meinte aber zu mir, (im Vorfeld) er hätte eben gewechselt. Das heißt, sein Nicht-Erscheinen war nicht der Rede wert.

    Bei einer Klausur erschien ein Schüler nicht, meinte aber zu mir, (im Vorfeld) er hätte eben gewechselt. Das heißt, sein Nicht-Erscheinen war nicht der Rede wert.

    Das Parallelfach hat sich den zweiten Termin ausgesucht. und der Schüler hat in seinem Kopf zwischen den zwei Terminen "zurückgewechsel" (Ach nee, Erdkunde ist mir doch zu doof, ich bleibe mündlich), ohne zu merken, dass er keinen Puffer in seiner Schriftlichkeit hat.

    Belegpflicht nicht erfüllt, auf Wiedersehen. Ach, nee, Puderzucker vergessen. Bitte bücken.

    Es liegt doch überhaupt kein Fehlverhalten oder ein "Entziehen der geforderten Schriftlichkeit" vor. Das

    Dieser beidseitige Fehler lässt sich zum Glück einfach heilen,

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