Beiträge von O. Meier
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War mir gar nicht bewusst, dass die SL solch' eine Entscheidung treffen darf, muss ich sagen!
Vielleicht darf sie es auch nicht und macht es trotzdem.
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Gemeinschaft heißt nicht, ich komme, wenn alles nach meiner Nase geht.
Von welcher „Gemeinschaft“ sprichst du hier? Doch nicht etwa von der Menge von Menschen, die sich den Dienstort teilen?
Also wenn man nur dann zu einem Betriebsausflug kommt, wenn die Dinge genau SO gemacht werden, wie man es gerne hätte, und ansonsten nicht kommt, dann würde ich den Teufel tun und hier irgendetwas organisieren.
Du fährst also überall hin mit, wenn „Betriebsausflug“ dran steht? Zahlst für ein Hotel, das dir nicht gefällt, lässt dir drei Mahlzeiten vorsetzen, die du nicht verzehren möchtest, um mit Leuten, die du maximal zur Hälfte magst einen zu saufen?
Da treffe ich mich lieber mit Freundinnen, leg was auf den Grill, bleib nüchtern und rolle irgendwo meinen Schlafsack aus.
Nee, ich entscheide, wie ich meine Zeit verbringe. Und wenn ein Angebot völlig unattraktiv ist, bleibe ich weg. Einer Gemeinschaft, in der man bei allem mitmachen muss, möchte ich nicht angehören. Ich möchte auch nicht mit plattyplus nach Mallorca fliegen, nur weil die das als Betriebsausflug oder sonstige Gemeinschaftsaktion deklariert.
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Sportliche Aktivitäten fallen weg, da es auch ältere und gehbehinderte Personen gibt.
Auch für diese gibt es Möglichkeiten sportlich aktiv zu sein. Gerade wenn man einander unterstützt, kann man fürs Teambuilding einiges gewinnen. Aber nur, falls das gewünscht wird. Manchmal sind ja nur die Promille wichtig.
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Unser harte Kern will schon seit Jahren nach Malle fliegen. Einfach
Und warum macht er es dann nicht?
Wenn man immer nur auf Minderheiten Rücksicht nimmt und zurücksteckt, verliert man irgendwann die Mehrheit.
Mehrheit, Minderheit. Was spielt das für eine Rolle? Plane etwas, auf das du selbst Lust hast.
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Wenn dann jemand mit dem Wohnmobil kommen will und der Campingplatz 15km weit weg ist, ist es sein Problem, wie er abends angetrunken mit dem Taxi zum Wohnmobil kommt.
Oder die Camperinnen saufen gleich auf dem Campingplatz, Stellplatz oder wo sie flexiblerweise gerade stehen. Das ist ja das Schöne an so’n Womo. Irgendwo findste ’nen Plätzchen.
Wie gesagt, alle kriegste nicht unter einen Hut. Mit dem Kollegium im Hotel abhängen? Klingt für mich auch nicht attraktiv. Muss aber auch nicht.
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die auch einen großen Parkplatz haben und die es zulassen, daß sie mit ihren Wohnmobilen dort campen.
Kann ich verstehen. Ich bin Camperin und steige ungern in Hotels ab. Die Lösung mit dem Womo vorm Haus zu stehen, ist doch ein guter Kompromiss, um Hotelgängerinnen und Camperinnen unter einen Hut zu bekommen.
ich würde einen wilden Campingplatz auf meinem Parkplatz nicht haben wollen.
Wild wäre es ja nicht, wenn es eine Absprache gäbe.
Es gibt Hotelbetreiberinnen, die die Zeichen der Zeit erkannt und bieten Womo-Stellplätze an. Machen auch Pensionen und Bäuerinnenhöfe.
Andere geht es auch nach den Lockdowns gut genug, dass sie darauf verzichten können.
Andere Kollegen fahren nur mit, wenn es eine vegane und makrobiotische Küche gibt.
Kann ich verstehen. Ich möchte mir auch aussuchen, was ich esse. Um Speisenlokale, die über SchiPo nicht hinauskommen, mache ich einen Bogen.
Wie läuft sowas bei Euch ab?
Man kriegt eh nicht alle unter einen Hut. Erzähle ich dem Festausschuss seit Jahren. Und so wird jedes Jahr ein Sommerfest geplant, das für alle etwas bietet, zu dem aber nur die Hälfte kommt.
Also: biete etwas an, es kommen die mit, die mitkommen.
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wenn die Diskussionen immer wieder von wahlweise CDL oder O. Meier (So ist es richtig geschrieben, oder?) direkt aus dem Nichts kommen?
Welche Diskussion habe ich „aus dem Nichts“ eingebracht?
Ich entsinne mich, dass du mich in einer Diskussion über deinen Grammatik-Stil erwähnt hast. An der war ich bis dahin gänzlich unbeteiligt. In vorliegenden Thread habe ich auf eine Frage deinerseits reagiert. So herum, nicht anders.
So, was habe ich übersehen? Wo kam eine Diskussion „aus dem Nichts“ von mir?
Nach dem einen Thread, in dem es wirklich seitenlang um diesen einen Begriff ging, würde ich einfach hierauf verweisen und es an dieser Stelle gut sein lassen.
Würdest du? Dann mach' es doch.
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Ich fand die Reaktion deswegen unangemessen, weil es sich lediglich um ein Leerzeichen handelte,
Ab welcher Fehlschreibung ist denn die Bitte um Korrektschreibung angemessen?
weil es sich lediglich um ein Leerzeichen handelte, was vergleichsweise unerheblich ist.
Inwiefern kannst du beurteilen, welche Fehlschreibung meines Namens erheblich ist? Es gibt für jeden Namen eine korrekte Schreibung. Die verwendet man und gut wär's. Es gibt da nichts zu diskutieren und es gibt auch kein Maß, nach dem man sich selbst Fehler erlaubt.
Nur der Vollständigkeit halber. Das fehlende Leerzeichen ist ein grober Fehler. Man sieht ihn sofort, weil die beiden Namenbestandteile nicht mehr getrennt sind. Es sieht einfach schon falsch aus, bevor man es gelesen hat. „O. Müller“ sieht im Gegensatz dazu noch richtig aus.
Selbst in diesen Fällen hätte ich nicht gleich mit 4 Fragezeichen in einem kurzen Beitrag reagiert,
Die Anzahl der Fragezeichen ist also das Maß? Dann muss ich wohl aufpassen, nicht zu viele zu verwenden, oder? Oder ging es nur darum zu exponieren, was du tätest? Bist du jetzt der Maßstab? Sollen wir so schreiben und diskutieren wie du?
Wird dein Name im Alltag regelmäßig falsch geschrieben oder ausgesprochen?
Welche Relevanz hat das?
Daher wählte ich bewusst in diesem konkreten Fall eine etwas weniger emotional klingende Form, die einfach nur ausdrücken sollte: "Jo, habe ich zur Kenntnis genommen.".
Das passt weder zu deiner Erklärung, Besserung zu geloben noch, zu deiner Nachfrage, ob du die korrekte Form gewählt hättest. Die Erklärung wirkt soch sehr nachgeschoben, um zu vermeiden, einen Fehler zugeben zu müssen. Der Gedanke kam mir schon an anderen Stellen in deinen Beiträgen.
Findest du es eine respektvolle Reaktion auf die Bitte, den Namen korrekt zu schreiben?
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CDL interpretiert doch "weibliche Lehrer" als Misogynie. Da würde mich einfach interessieren wie sie "männliche Lehrer" deutet.
Ich möcht' meinen, dass solche Ausdrücke die Misogynie noch unterstreichen. Sie werden ja durch das Vermeiden von Formen wie „Lehrerin“ erst notwendig. Schwerer aber wiegt noch, dass mit diesen eine Symmetrie angedeutet werden soll, die es weder sprachlich noch in der Realität gibt.
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dass es keine einheitliche Sprache in Europa gibt, um dieser Diversität Tribut zollen zu können.
Geht es darum, die Unterschiede zu betonen?
Das bringt aber im Alltag den Nachteil mit sich, Fremdsprachen verwenden zu müssen, um sich über diese Unterschiede hinweg verständigen zu können.
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Was ist mit "männlichen Lehrern"?
Was soll mit denen sein?
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Knigge und Duden waren bestimmt entfernte Verwandte
Kaum. Fun fact: Das Werk „Vom Umgang mit Menschen“ war vom Freiherrn von Knigge als Satire auf die Gesellschaft gedacht, in der zwar geregelt ist, mit welcher Hand man donnerstags die Tür aufhält, der Respekt den Menschen aber zu kurz kommt.
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Wäre ja schade, wenn man überall in Europa nur Latein spräche.
Eine einheitliche Sprache für ganz Europa wäre superpraktisch. Englisch hätte das Zeug dazu gehabt, wenn man die Rechtschreibung etwas systematisierte.
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Wo ich herkomme, gibt es diese Form beispielsweise gar nicht.
„Diese Form“ wurde früher mal Konjunktiv genannt. Kommt auch aus der Mode. Manchmal glaube ich, das liegt daran, dass der Unterschied zwischen Realität und möglichen Alternativen nicht mehr wahrgenommen wird.
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Habe ich das geschrieben?
Nein. Es klingt die Hoffnung durch, dass @Lindbergh nicht das meint, was sie formuliert hat.
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Um es mal abzukürzen, ist "etwas entschuldigen" im Vergleich mit "sich für etwas entschuldigen" "nur" etwas ungewöhnlich oder schlichtweg falsch?
Das kommt daruf an, was du ausdrücken möchtest. Wenn es dir nur darum geht, dass du deinen eigenen Fehler nicht schlimm findest, und dich nicht interessiert, was andere dazu denken, kannst du ihn auch entschuldigen. Dann bist du mit dir im Reinen und alle wissen das.
Wenn du aber mit deinem Gegenüber über die Entschuldigung sprechen möchtest, solltest du ihr sprachlich eine Möglichkeit lassen, vorzukommen. Bei der Bitte um Entschuldigung ist die andere automatisch angesprochen und aufgefordert zu reagieren.
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Mag ja sein, dass „sich entschuldigen“ mittlerweile ein Synonym für die Bitte um Entschuldigung ist. Fände ich schade, aber sei's drum.
Trotzdem ist „ich entschuldige meinen eigenen Fehler“ immer noch etwas anderes. Wenn dieser Unterschied sprachlich auch noch verschwände, könnte man eigentlich gar nicht mehr unterscheiden, wer da welche Rolle hat. Das fände ich noch schaderer.
Warum kann man nicht einfach mal „Tut mir leid.“ oder schlicht „Sorry.“ sagen? Kurz und verständlich.
Auf eine Bitte kann man übrigens auch reagiern, indem man ihr nachkommt. Da muss man gar nichts weiter zu sagen.
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Ich denke, dass deine Reaktion unangemessen ist.
Ich denke, es ist unangemessen, die zweite Person Singular ohne Bezug zu verwenden. Wenn klar wäre, wer da angesprochen sein soll könnte man sich Gedanken über den Inhalt machen.
Falls ich gemeint sein soll, dann ließe das tief blicken. Die Bitte darum, dass der Name richtig geschrieben werden soll, wäre dann schon unangemessen. Um etwas zu bitten, ist also unangemessen?
Dann brauchen wir über Entschuldigungen nicht mehr zu sprechen.
Es wäre mir zu anstrengend, mich jedes Mal darüber aufzuregen. Ich bin bereits froh, wenn mich die Person nach Korrektur meinerseits richtig anspricht - leider auch dann nicht selbstverständlich.
Eben. Ich habe mich übrigens auch nicht aufgeregt, sondern nur darum gebeten, den Namen richtig zu schreiben, was in etwa der Korrektur entsprechen dürfte. Und ich wäre auch froh, wenn mein Name zukünftig richtig geschrieben würde.
Was genau war jetzt an meiner Reaktion unangemessen?
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Wir leben im 21. Jahrhundert.
Und da darf man nicht mehr schreiben, was man meint?
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