Also. In NRW passt mal wieder der Arsch nicht zum Eimer. Auf der einen Seite räumt man den Schülerinnen mit der Klausurwahl (eh schon eine komische Idee) zusätzliche Möglichkeiten ein. Auf der anderen Seite verlangt man aber nicht, dass sie der damit verbundenen Verantwortung gerecht werden. Sie dürfen wählen, müssen sich aber nicht merken, was sie gewählt haben. Die Lehrerin muss sie erinnern.
Im von chilipaprika beschriebenen Fall hätte man das wohl mehrmals täglich machen müssen. Und überhaupt, da versucht eine Schülerin, sich durch „Wechseln“ um eine Klausur zu drücken. Das führt nicht etwa zu einer Ordnungsmaßnahme, sondern zu einem Extra-Tofu.
Mag ja sein, dass das der politische Wille ist und das auch so in Gesetze und Vorschriften gegossen ist. Erschreckt bin ich von der Selbstverständlichkeit, als die sich diese Absurdität in den Köpfen einiger manifestiert. Die Rechtslage zwingt uns dazu, uns verarschen zu lassen.