Wenn man die Notensysteme einfach (egal ob 1-6 oder 15-0 Punkte) abschaffen würde und durch Leistungsprozente ersetzen würden, wäre das alles viel "genauer" und fairer.
Am Ende muss es doch noch eine Grenze zwischen „ausreichend“ und „Leider nein, leider gar nicht!“ geben. Um eine Entscheidung kommt man nicht herum.
An den Stellen, an denen ich mich bei der Entscheidungsfindung von der Arithmetik beraten lasse, rechne ich mit Punkten und Prozenten, nicht mit Noten oder Farben. Es kommt mir ich auch genauer vor.
Mir stellt sich dann bei 49,39% nicht die Frage, wie man runden soll, sondern ob die Leistungen insgesamt noch ausreichen. Da hilft z. B. ein Blick in die letzte Klausur. Wurde trotz der Fehler und Mängel ordentlich gearbeitet? Oder ist das liebloses Geschmiere, bei dem auch mal etwas richtiges dabei ist?