Beiträge von O. Meier

    Außerdem habe ich vom lokalen Krankenhaus gelesen, dass 2 "Impfdurchbrüche" in Wirklichkeit gar nicht geimpft waren (sie hatten einen gefälschten Impfpass). Der eine gab es erst zu, als der Arzt ihn auf "Immunerkrankungen" untersuchen wollte. Wie viele nicht entdeckt werden, ist natürlich Spekulation.

    Da es wohl nicht schwer ist zu fälschen, ist damit zu rechnen. Ich bin mir auch nicht sicher, wie viele Ungeimpfte sich über Fäschung oder laxe Kontrollen in angeblich 2G-Veranstaltungen mogeln, auf denen dann die angeblichen Impfdurchbrüche dutzendweise auftreten.

    Dafür, dass du dir in der Regel solche Mutmaßungen verbittest, mutmaßt du hier aber ganz ordentlich.

    Zumindest mache ich sprachlich deutlich, dass ich den Anschein wiedergebe.

    Insofern muss ich da wohl umformulieren, ich bitte um Entschuldigung. Mutmaßen darf man. Als problematisch empfinde ich es, wenn man die Mutmaßungen wie Fakten formuliert.

    Wie ich bereits erwähnt habe, gibt es massig Leute mit Examen, die keine Anstellung finden bzw. auch nicht verbeamtet werden.

    Die haben dann wohl kein Mangelfach. Du scheinst eines zu haben.

    Aktuell herrscht in den für mich relevanten Fächern akuter Mangel. Wieso sollten wir dann keine Chance bekommen, wenn keine ausgebildeten Lehrer da sind?

    Dann nutze die Chance, so lange du den Marktwert hast. Lass' dich nicht schlechter bezahlt abspeisen. Versuche zumindest, als angestellte Erfüllerin die Tarifbezahlung zu bekommen. Verbeamtung ist in vielen Fällen attraktiv. Ich kenne die Regeln in Bayern nicht. Aber in NRW ist es im Wesentlichen das Alter, das ein Problem werden könnte. Schaue, wie da die Regelungen sind. Wie alt du bist, weißt du.

    Die, die leer ausgehen, haben auch nichts davon, wenn du schlecht bezahlt wirst.

    Ich finde diese Abneigung gegenüber dieser Gruppe, zu der ich auch zähle, sehr schade.

    Welche Abneigung? Es ist eher Bedauern oder Solidarität mit denen, die für die gleiche Arbeit weniger Geld bekommen. Verbeamtung hin oder her — die tarifbeschäftigte Erfüllerin bekommt laut TV-L mehr als die Nicht-Erfüllerin. Was du bekommen wirst, weiß du noch nicht mal. Man habe dir ein Angebot gemacht. OK. Aber dieses Angebot erstreckte sich offensichtlich nicht auf eine Vergütung, die man dir zahlen will. Sollte das nicht zu denken geben? Wenn diese Schule nach TV-L zahlt, kann sie das doch auch sagen.

    Andere Schule, andere Bundesländer. Es gibt Möglichkeiten ohne Lehramtsstudium an ein zweites Staatsexamen zu kommen und dann dauerhaft mehr Geld für die gleiche Arbeit zu bekommen. Aber du möchest ja da erste Angebot annehmen, ohne es zu kennen.

    Aber mach', was du willst. Mir wurscht. Ich hoffe dennoch, dass du in paar Jahren nicht feststellen musst, dass du gar kein gut bezahltes Hobby hast, sondern einen schlecht bezahlten Job.

    PS: Schau mal, dass du deine Antworten nicht in die Zitate schreibst. Das ist zwar in dieser Forenoberfläche nicht ganz trivial, aber es geht. Einfach mal schauen, wo die Einfügemarke blinkt und gegebenenfalls versetzen. So, wie du das machst, kann man nicht unterscheiden, was wer geschrieben hat.

    SunnyMeiki :

    Die Bezeichnung ist egal. Schrieb ich bereits. Trotz der gleichen Pflichten bekommt die Nicht-Erfüllerin weniger Geld. Die Beamte stellt sich (in der Regel) wirtschaftlich besser als die Angestellte. Setzte dich damit jetzt auseinander oder ärgere dich später,

    Sich an Begriffen abzuarbeiten, nützt nichts.

    Aber nochmal anders: Wenn freiwillig getragene Schulkleidung tatsächlich nachweisliche positive Auswirkung auf das schulische Sozialklima hätte, wäre es eben doch angemessen, an offizieller Stelle darüber nachzudenken, ob sich dafür eine öffentliche Investition lohnt. Aber genau dieser Gedanke scheint hier einigen unangenehm zu sein.

    Es gibt auch keine Unterschiede in den Rechten und Pflichten

    ..:, aber bei der Bezahlung. Die, für die das relevant werden könnte, möchten doch bitte darüber nachdenken, wie sie ihren Quereinstieg so gestalten, dass er zur Erfüllung führt. Die Bezeichnung ist dabei egal. „Hilfslehrerin“ we dabei offensichtlich auch ein klein wenig Provokation.

    Schade (für dich) dass du es nicht nachvollziehen kannst.

    Wer immer hier in der zweiten Person angesprochen sein soll, ich wäre da

    mit den Mutmaßungen etwas vorsichtiger.

    Aber egal. Lassen wir einfach mal stehen, dass es zig plus eine Kleinigkeit gibt, die das Leben irgendwie angenehmer, netter, fiddeldiediddeliger macht. Aber seid ihr euch sicher, dass ihr immer noch bei der Frage, ob der käufliche Erwerb von Schulkleidung eine für die Einzelne eine lohnende Investition ist?

    Setzt es doch mal zusammen: Ich freue mich, wenn sich jemand freut, deshalb kaufe ich einen Schulpulli. Und ja, an der Stelle habe ich dann Schwierigkeiten mit der Nachvollziehbarkeit.

    Ich habe jedenfalls ein erfülltes Leben ohne Hoodie mit kackhässlichem Logo.

    Aber nochmal anders: Wenn freiwillig getragene Schulkleidung tatsächlich nachweisliche positive Auswirkung auf das schulische Sozialklima hätte, wäre es eben doch angemessen, an offizieller Stelle darüber nachzudenken, ob sich dafür eine öffentliche Investition lohnt. Aber genau dieser Gedanke scheint hier einigen unangenehm zu sein.

    Verflixt, manchmal freuen die Hasen sich bei mir auch mitten im Unterricht, weil sie etwas verstanden oder richtig gemacht haben, weil eine Übung nicht nur einfach lehrreich ist, sondern ihnen Freude bereitet (meine kleinen 5er juchzen zu Wochenbeginn schon, wenn sie mir auf der Treppe begegnen beim Gedanken an den gemeinsamen Unterricht in der Woche :verliebt: ) etc.

    Das ist doch schön. Und wenn es so viele Freumomente gibt, muss man sich keine weiteren erkaufen.

    Die Oberteile mit Schullogo zu tragen ist schließlich keine Dienstpflicht, sondern eine persönliche Entscheidung.

    Bei uns gibt es so etwas nicht. Sollte es eingeführt werden, hätte ich mich schnell entschieden. So lange ich dafür bezahlen müsste, bräuchte ich über nichts weiter nachzudenken,

    nur weil zufällig ein Schullogo darauf abgebildet ist

    Nein. Das ist kein Zufall.

    weil SuS sich freuen

    Ich verstehe meinen Beruf anders. Animateurin wollte ich nicht werden.

    Falls die österreichischen Verhältnisse hier kein Thema sein sollen, weil das Forum zu deutsch ist, sollte man diese hier auch nicht anführen.

    Wenn man öffentlich etwas schreibt, muss man auch damit rechnen, dass es öffentlich kommentiert wird.

    CDL

    Yepp, u r right. Wie flach ist denn diese Unterstellung, dass man sich seinen Schülerinnen gegenüber genau so verhalte wie in privaten Situationen? Als ob man nicht unterscheiden.

    Mehr Gedanken mache ich mir über Leute, die sich öffentlich als wenig gebildet präsentieren. Woher nehmen die das Bildungsniveau, das sie zum Unterrichten brauchen?

    Das mit der Unfruchtbarkeit ist die "Begründung" Nr 1 überhaupt.

    Eine Schülerin, die ihren (potenziellen) Kinderwunsch als Begründung für ihre Ungeimpfheit anführte, fragte ich, woher sie denn wisse, dass eine Covid-19-Infektion ihre Reproduktionsfähigkeit nicht beeinflusse. Das wusste sie natürlich nicht. Trotzdem ist sie immer noch ungeimpft.

    Was sagt uns das, dass der Wegfall des vermeintlich besten Arguments auch keinen Unterschied macht?

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