Beiträge von O. Meier

    Stimmt es, dass die Impfpriorisierung aufgehoben wird bevor Gruppe 3 dran ist?

    Die Meldungen der Aufhebung der Impfreihenfolge sind doch nur Marketing-Gewäsch. Es soll damit gezeigt werden, wie weit wir so sind. man hofft auf die Verwechselung, dass die Leute glauben, dass wir im Juni durch sind. Das ist doch nciht mehr so lang, da ist der Sommerurlaub aber gerettet.

    Käse. Bundesweit sind wir bei knapp 7% Durchgeimpften. Damit sind wir nicht weit weg von nichts. Aber noch sehr weit weg von Herdenimmunität. Ja, es geht jetzt schnelelr, weil mehr Impfstoff verfügbar is. Trotzdem muss es organisiert und gemacht werden.

    Seriös wäre es, nachdem alle (willigen) aus Gruppe 3 einen Termin haben, bekannt zu geben, dass man sich ab dann auch ohne Gruppe in die Reihe steklen darf (also einen Termin beantragen). Aber Herr Spahn spekuliert lieber, um nachher festzustellen, dass er seine Zusagen nicht einhalten kann. Der ist bei Laschet im Team, gelle?

    Man ist doch froh, rechtzeitig die andere oder die eine Foristin auf die Sperrliste gestellt zu haben, wenn man die „Äußerungen“ in den Zitaten so liest.

    Der 40-Tote-Strohmann wurde schon analysiert. Er hält einer sachlichen Erwägung nicht stand. Das Einzelschicksal ist immer bedauerlich. Niemand möchte sterben (genauer: die meisten möchten das nicht) und man möchte aus keinen der Lieben verlieren. Es gibt tausend und eine Möglichkeit zu sterben. Man kann in der Dusche ausrutschen und sich den Kopf verletzen. Im Straßenverkehr kann einiges passieren. In der Schule kann einen die nächste Amokläuferin erwischen. Hautkrebs, Sick sinus syndrom, Gelbfieber. Und? Eine rationale Abwägung betrachtet das individuelle Risiko zu sterben. Und? Was sagen die Zahlen da? Für wen ist's gefährlicher? Für die Geimpfte oder die Ungeimpfte?

    Es geht nicht um Pietätlosigkeit gegenüber den Impfgeschädigten und ihren Angehörigen. Es geht darum bei aller Betroffenheit die Angelegentheit richtig einzuordnen.

    Und. Noch etwas. Wenn wir „durchgeimpft“ sind, geht das Leben weiter. Dann bekommen wir (teilweise) unsere Grundrechte zurück, die die maskenverweigernden, coronaleugnenden, Esoterik-Nicht-Impf-Nazis auf ihren Aufmärschen heuchlerisch einfordern.

    Die Impfgegener profitieren übrigens dann auch von der Herdenimmunität. Allerdings, ohne das Risiko des Impfens zu tragen. Niemand behauptet nämlich, dass Impfen völlig risikolos sei. Aber der Nutzen ist höher als der Schaden. In dem Licht kann man mal die 40 Toten betrachten, die letztendlich für das Leben und die Gsundheit der anderen gestorben sind. Sie sind damit kein Märtyrer, sondern arme Säue, die Pech hatten. Trotzdem finde ich es respektlos, die Zahl der 40 Toten in den Raum zu blasen, ohne sie einzuordnen.

    Etwas flach läuft es auf folgende Alternative 'raus: wir müssen da durch und das Impfrisiko (individuell) tragen oder ewiger Lock-Down. So, liebe Besorgte, jetzt musst du dich entscheiden. Wer soll dein Herzblatt sein?

    Aber es kommt noch schlimmer. Jedes Jahr ein neuer Impfstoff für die aktuelle Mutante mit neuen Risiken und Nebenwirkungen. Das kann man finden, wie man will, so sieht die Welt jetzt aus.

    er auch sonst sehr kritisch sei, welche Medikamente er nehme, weil man sonst auch sein Immunsystem empfundlich stören könne, was eben eine schwere Coronainfektion begünstige, ergo kein niegelnagelneuer Impfstoff für ihn- viel zu riskant uns so weiter

    Das ist doch der Scheiß in Tüten. Der Körper adaptiert sich. Ein Immunsystem braucht auch etwas zu tun, damit es gut läuft. Die Impfung ist neben der Einstellung auf bestimmte Erreger eben auch Trainig fürs Immunsystem. Allergiker haben häufig mal stärkere Immunreaktionen, weil deren Immunsystem die ganze Zeit rödelt. Billich gesprochen setzt das aus dem Dauerlauf zu Sprint an und muss nicht erst von der Couch kriechen.

    Soweit meine Klappentextbildung.

    Erinnert mich an eine Person, die mal erzählte, sie würde wenig trinken. Die Nieren seien auf eine Gesamtkapazität ausgelegt, die aufs ganze Leben zu rechnen sei. Danach würde die Nieren den Dienst einstellen. Patsch.

    Nee, sich zu Tode zu schonen taugt in keiner Hinsicht etwas. Use it or loose it.

    Bitte nicht falsch verstehen, ich finde das jeder sich frei entscheiden soll.

    Immer wenn wir den Einzelnen die Entscheidung überlassen, kommt da Mist bei 'rum. Deshalb haben wir Gesetze.

    Ich wäre hier tatsächlich für eine klare Regel. Jede bekommt ein Impfangebot. Das kann sie annehmen oder ablehnen. Jede Diskussion Termin, Impfstoff, Farbe der Spritze hält auf.

    Ich persönlich würde mich auch nicht drum reißen, aber das wird an dieser Schule ganz offen kommuniziert. Wer das nicht möchte, muss sich ja nicht bewerben?

    Tät' ich auch nicht. Allerdings meine, auch wenn eine öffentliche Schule ein gewisses Profil haben darf, dieses nicht Überhand gewinnen sollte. Aber das ist ein anderes Thema.

    Das Kriterium, auf das ich rekurierte, war übrigns nicht Bereitschaft zu Auslandsreisen sondern vielmehr die gesundheitloiche Eignung.

    klare Kommunikation: das muss ja jede*r für sich entscheiden, aber ich persönlich wäre viel weniger genervt, wenn ich wüsste, warum ein Kollege/eine Kollegin sich Jahr für Jahr um Fahrten drückt.

    Ja, es muss jeder selbst überlassen werden, wem sie was mitteilt. Insofern musst du auch damit leben, dass du nichts weiß, was mit der Kollegin ist. Ich war eine zeitlang auch recht offensiv mit meinen gesundheitlochen Einschränkungen. Ich habe aber festgestellt, dass der Nutzen, den ich davon habe, deutlich geringer ist, als der Schaden, den die Arschlöcher daraus ableiten können.

    Was die Kommunikation mit der Schulleitung anbetrifft, gibt es auch keine sichere Regel. Ich sehe aber nicht, dass ich so etwas im Bewerbungsgespräch aufführte. Klassenfahrten hatte ich da gar nicht im Kopp.

    Natürlich ist das für die Schule ein Nachteil, aber keinn großer. Immerhin, dass die anderen fahren, weil sie zum Zeitpunkt der Einstellung vermeintlich gesund waren, ist ja auch nicht gesagt. Meine gesundheitlichen Probleme kamen auch erst während meiner Dienstzeit. Jetzt fahre ich nicht mehr. Was hätte die Schulleiterin davon, wenn sie mich damals nach Reisekrankheit gefragt hätte?

    Ich halte Klassenfahrten eh für überbewertet. Insofern.

    Ich habe befürchtet, dass ich dadurch erst gar nicht eingestellt werde, weil der Schulleiter mich dann nicht so flexibel wie andere einplanen kann.

    Möchtest du denn an einer Schule arbeiten, an der das ein Kriterium wäre?

    Das, meine ich, kann man klären, wenn es soweit ist. Wenn jemand fragt, ob man fahre, sagt man, dass das nicht ginge wegen ungesund.

    Dass der Amtsarzt die Verbeamtung deswegen verweigert halte ich für unwahrschenlich, aber was weiß ich schon. Das wäre eine Hürde, die Klassenfahrten nicht.

    Ansonsten, vielleicht hilft Ingwer statt Chemie als Akut-Maßnahme.

    Volkshochschulen

    Das ist keine Alternative. Das geht als Hobby, aber nciht als Beruf.

Werbung