Beiträge von O. Meier

    klare Kommunikation: das muss ja jede*r für sich entscheiden, aber ich persönlich wäre viel weniger genervt, wenn ich wüsste, warum ein Kollege/eine Kollegin sich Jahr für Jahr um Fahrten drückt.

    Ja, es muss jeder selbst überlassen werden, wem sie was mitteilt. Insofern musst du auch damit leben, dass du nichts weiß, was mit der Kollegin ist. Ich war eine zeitlang auch recht offensiv mit meinen gesundheitlochen Einschränkungen. Ich habe aber festgestellt, dass der Nutzen, den ich davon habe, deutlich geringer ist, als der Schaden, den die Arschlöcher daraus ableiten können.

    Was die Kommunikation mit der Schulleitung anbetrifft, gibt es auch keine sichere Regel. Ich sehe aber nicht, dass ich so etwas im Bewerbungsgespräch aufführte. Klassenfahrten hatte ich da gar nicht im Kopp.

    Natürlich ist das für die Schule ein Nachteil, aber keinn großer. Immerhin, dass die anderen fahren, weil sie zum Zeitpunkt der Einstellung vermeintlich gesund waren, ist ja auch nicht gesagt. Meine gesundheitlichen Probleme kamen auch erst während meiner Dienstzeit. Jetzt fahre ich nicht mehr. Was hätte die Schulleiterin davon, wenn sie mich damals nach Reisekrankheit gefragt hätte?

    Ich halte Klassenfahrten eh für überbewertet. Insofern.

    Ich habe befürchtet, dass ich dadurch erst gar nicht eingestellt werde, weil der Schulleiter mich dann nicht so flexibel wie andere einplanen kann.

    Möchtest du denn an einer Schule arbeiten, an der das ein Kriterium wäre?

    Das, meine ich, kann man klären, wenn es soweit ist. Wenn jemand fragt, ob man fahre, sagt man, dass das nicht ginge wegen ungesund.

    Dass der Amtsarzt die Verbeamtung deswegen verweigert halte ich für unwahrschenlich, aber was weiß ich schon. Das wäre eine Hürde, die Klassenfahrten nicht.

    Ansonsten, vielleicht hilft Ingwer statt Chemie als Akut-Maßnahme.

    Volkshochschulen

    Das ist keine Alternative. Das geht als Hobby, aber nciht als Beruf.

    Das Ding ist vom 10. März. Wieso bekommen wir das erst jetzt?

    Womöglich wegen der von Bolzbold erwähnten juristischen Selbstüberlistung. Eigentlich wollte man der Gerät vorher noch vom Ausschuss abnicken lassen. Das hat nicht mehr geklappt und jetzt wird das kurz über knapp 'rausgefuddelt.

    Die arbeiten halt mit System.

    Sofern eine Wiederholung im späteren Verlauf notwendig sein sollte, kann es sein, dass dann wieder die Bezirksregierung über die Verlängerung entscheidet.

    Wenn jetzt Schülerinnen von der Prüfung zurücktreten, weil wir ihnen sagen, dass die Wiederholung nicht angerechnet wird, dann gilt das auch nächstes Jahr noch. Dann kann die BR ihnen nichts anderes sagen.

    Interessant wird sein, wie das konkret gehen soll. Die APOs sehen die Möglichkeit der Nichtanrechnung nicht vor. Die Änderungsverordnung wird hoffentlich am Mittwoch im ASB abgesegnet.

    Ist mir wurscht. Sollen die Juristinnen noch ein wenig diskutieren, wie viele Engel auf eine Büroklammerspitze passen. Wir werden unseren Betroffenen mitteilen, dass sie (nochmal) wiederholen dürfen. Und schon sind wir durch.

    Gibt es das online?

    Bei uns kam es als gescannte PDF-Datei an. Spricht nicht eher nicht dafür. Wurde höchstwahrscheinlich an die BRen gefaxt, dort liegen gelassen, bis die Tinte trocken war und dann gescannt.

    Es steht zum Beispiel drin, dass die Wiederholung der 13 bei nicht-zugelassenen oder zurückgetretenen Kandidatinnen des beruflichen Gymnasiums nicht auf die Höchstverweildauer angerechnet wird. Die Information kommt zu früh. Die PA-Sitzung ist erst am Mittwoch.

    Mehr weiß ich noch nicht.

    Hier kam gerade eine E-Mail mit dem Thema „Runderlass 'Bildungsgänge gemäß APO-BK Sicherung der Schullaufbahnen der Schülerinnen und Schüler in den obigen Bildungsgängen im Schuljahr 2020/21'“ 'rum. der Erlass selbst sind 6 Seiten. Habe noch nicht gelesen. Gefühlt scheint es darum zu gehen, wie dieses Jahr die Versetzungen und Abschlüsse, äh, bewerkstelligt werden.

    In der Gemeinschaftspraxis meines Hausarztes stehen über 1000 Personen auf der Warteliste und sie haben letzte Woche 20 Impfdosen bekommen. Das hat er mir am Freitag erzählt als ich da war -nicht zum Impfen

    Na, klaro. Wo soll denn auch auf einmal so viel Impfstoff herkommen? Ich halte es für sinnvoll, dass die Impfzentren weiterhin die Massenabwicklung machen, während die Hausärztinnen die Lücken schließen. Da. h. ertsmal Gruppe 1 abtelefonieren, Impfstatus abfragen und dokumentieren und im Zweifesfall 'rausfahren zur immobilen Oma Ilse, die interessanterweise online noch keinen Termin buchen konnte.

    Dann haben die Praxen auch die Daten beisammen, wenn es im Herbst um die dritte Dosis/Auffrischung/Mutantenanpassung geht. Dann brauchen wir die nämlich, um schnell durchzuimpfen.

    Ob wir langfristig noch Impfzentren brauchen, sehen wir dann.

    In erster Linie sind es doch wohl die Eltern, die mit ihrem Verhalten als Vorbilder fungieren.

    Ups. Einen Fall „Die Eltern sind Schuld“ ./. “Die Schule ist schuld“ wollte ich gar nicht aufmachen. Das wäre mir dann doch zu flach.

    Natürlich tragen wir in der Schule zur Sozialisierung der jungen Menschen bei. Es ist müßig, dass aus dem Handgelenk quantifizieren zu wollen. Wenn jemand etwas Belastbares hat, gerne.

    Ansonsten erscheint es mir aber naheligend, dass die Schülerinnen in der Schule erlerntes Verhalten auch in der Schule anwenden. Oder anders: wenn sie in der Schule mit einer Strategie durchkommen, werden sie ind er Schule wieder die gleiche Strategie versuchen, Ob wir da nun Modell oder Verstärkerin waren, können wir lange diskutieren. Auf jeden Fall tragen wir bei.

    Dabei ist die Schule als System angesprochen. Hier wird doch keine Einzelne Abgründe offenbaren, indem sie ohne Not in eine Verteidingungshaltung geht?

    Ich nehme auch für mich in Anspruch, konsequent zu sein, die Einhaltung von Regeln einzufordern, aber auch die Sinnhaftigkeit von Regeln erklären zu können. Trotzdem weiß ich, dass das nicht immer so funktioniert, wie ich das möchte. Vielleicht, weil ich es nicht immer so gut hinkriege. Ziemlich sicher aber, weil die politische Großwetterlage in eine andere Richtung pfeift. Und jede Menge Kolleginnen auch.

    Wir wären jetzt in einer Situation, in der Konsequenz besonders wichtig ist. Insofern wäre das eine Situation, in der wir Konsequenz besonders gut einüben könnten. Einige schienen da schon aufgegeben zu haben. Schade, selbst wenn es verständlich ist.

    Jenseits gekränkter Eitelkeiten könnte man mal darüber nachdenken, wie man dne Infektionsschutz durchsetzt, ohne sich unnötigem Stress auszusetzen. Nein, da habe ich keine Musterlösung parat. Aber es schadet nichts, sich den Ursachen der Problematik zu stellen.

    Bei uns kam auch relativ bald 'rum, dass wir noch in Distanz sind. Ich hatte eh schon so geplant. Manchmal liegt man ja richtig.

    Bei den Abschlussklassen sieht es bei uns gnaz unterschiedlich aus. Während die Abiturientinnen sich offensichtlich auch in Distanz auf die Prüfungen vorbereiten können, werden die Fachoberschülerinnen mit über 20 Menschen in einen Raum gepackt. Die Abteilungsleiterinnen sehen wolh das eine oder andere unterschiedlich.

    ist auch Teil der Erziehung, die die Eltern leisten müssen.

    Einen Erziehungsauftrag hat die Schule aber auch. Ich befürchte, die Undiszipliniertheit in Infektionsschutzfragen ist auch eine Folge der Inkonsequenz in den Schulen in anderen Punkten. Die Schülerinnen erleben viel zu oft, dass Fehlverhalten keine Konsequenzen hat, dass man sich 'rausreden kann (oft als Diskussion missverstanden) und dergleichen.

    These: mit mehr Konsequenz wäre das Durchsetzen der Regeln weniger Aufwand als das ganze Rumgezottel.

    Viel interessanter finde ich aber, dass das Bildungsniveau junger Erwachsener nicht ausreicht, die Gefährlichkeit des Virus und die Schutzmaßnahmen einschätzen zu können. Da haben wir als Schule gründlich versagt.

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