klare Kommunikation: das muss ja jede*r für sich entscheiden, aber ich persönlich wäre viel weniger genervt, wenn ich wüsste, warum ein Kollege/eine Kollegin sich Jahr für Jahr um Fahrten drückt.
Ja, es muss jeder selbst überlassen werden, wem sie was mitteilt. Insofern musst du auch damit leben, dass du nichts weiß, was mit der Kollegin ist. Ich war eine zeitlang auch recht offensiv mit meinen gesundheitlochen Einschränkungen. Ich habe aber festgestellt, dass der Nutzen, den ich davon habe, deutlich geringer ist, als der Schaden, den die Arschlöcher daraus ableiten können.
Was die Kommunikation mit der Schulleitung anbetrifft, gibt es auch keine sichere Regel. Ich sehe aber nicht, dass ich so etwas im Bewerbungsgespräch aufführte. Klassenfahrten hatte ich da gar nicht im Kopp.
Natürlich ist das für die Schule ein Nachteil, aber keinn großer. Immerhin, dass die anderen fahren, weil sie zum Zeitpunkt der Einstellung vermeintlich gesund waren, ist ja auch nicht gesagt. Meine gesundheitlichen Probleme kamen auch erst während meiner Dienstzeit. Jetzt fahre ich nicht mehr. Was hätte die Schulleiterin davon, wenn sie mich damals nach Reisekrankheit gefragt hätte?
Ich halte Klassenfahrten eh für überbewertet. Insofern.
Ich habe befürchtet, dass ich dadurch erst gar nicht eingestellt werde, weil der Schulleiter mich dann nicht so flexibel wie andere einplanen kann.
Möchtest du denn an einer Schule arbeiten, an der das ein Kriterium wäre?