Beiträge von O. Meier

    Geht halt alles Richtung Israel, UK, USA und Vereinigte Arabische Emirate.

    Das weißt du in etwa woher? Aus einem Forum? Von RTL?

    Israel hat knapp 9 Millionen Einwohner und ist fast durchgeimpft. Was da noch hingeht, sind Rundungsfehler. Warum erwähnst du das überhaupt? Im UK und den USA werden Impfstoffe im großen Stil produziert. Die kommen daher, die gehen nicht dahin.

    Wirst du noch mal fertig mit Trollen?

    Du kannst ja auch von zu Hause arbeiten. Es ging nur darum, dass es der Dienstherr durchaus erwarten kann, dass du die bestimmte Zeiten frei hältst.

    Dann muss sie diese Zeiten benennen. Wir kreisen uns im Dreh. Die TE hat sich Termine gelegt. Die Zeiten werden wohl nicht geblockt gewesen sein.

    Stellt euch vor, dass ich auf die weiteren „Ja, aber“s da Gleiche antworte. Dann muss ich das nicht noch mal schreiben.

    ur zu meinem Verständnis ... O. Meier stört eher weniger die zunächst unbedachte Äußerung Lindberghs als die Reaktion von ihm/ihr, nachdem er/sie auf die Konnotation des Ausdrucks hingewiesen wurde?

    Ja, das schrieb ich hier mehrfach.

    Der AG sagt also, dass du einen bestimmten Teil der Arbeitszeit verbindlich im Büro arbeiten sollst und den Rest frei einteilen.

    Büro, süß. Genau das gibt es an Schulen in der Regel nicht. Unser Arbeitsplatz hat keinen Arbeitsplatz. Um das zu kascheiren, sagen die Dienstherrinnen, wir möchten doch unser Kram erledigen, wann und wo wir wollen und ihnen bitte nicht auf den Keks gehen. Aber das nur am Rande.

    Nach meinem Verständnis hat es keine solche „Blockung“ bei der TE gegeben. Sonst hätte sie sich ja keinen Termin dorthin gelegt. Also plopp.

    Im Büro arbeitest du täglich vielleicht von 8:00 - 17:00 Uhr.

    Genau. Und dann habe ich das auch fix. Und wenn jemand das auf 07:00 bis 16:00 h umstellen möchte, kann sie damit nicht ein oder zwei Tage vorher kommen, sondern kündigt das rechtzeitig an. Da braucht man auch keine juristische Expertise, sondern macht das aus renem Pragmatismus, weil man möchte, dass das neue Zeitschema funktioniert, ohne den Mitarbeiterinnen vor den Koffer zu scheißen. Wenn ich einen Stundenplan habe, ist der auch fix. Eventuelle Bereitschaften auch. Und auch da ist eine kurze Vorwarnzeit bei Änderungen nicht angemessen.

    You are missing the point: Was ist wenn man lediglich glaubt zu wissen was gemeint ist?

    Es ging hier um die hochspeziellen Spezialbgriffe Stil- und Einzelarbeit. Als welche Absurdität soll man das denn interpretieren?

    Aber: wenn man unter den begriffen etwas Falsches versteht, so müsste dann doch da in der Erörterung auftauchen. Hier scheint es mir doch so gewesen zu sein, dass die Begriffe einfach völlig ignoriert wurden. Das ist weder bei Fehl- noch bei völligem Unverständnis für die Begriffe eine Option. Die jungen Menschen haben schlicht einen Teil der Aufgabenstellung, der ihnen nicht in den Kram passte, umschifft.

    Dann wird wohl ein nicht unerheblicher Teil dieses Forums damit leben müssen, dass Du ihn ekelhaft findest,

    Da diese Leute noch ganze andere Sachen mit einem Handstreich wegwischen und nicht so schlimm finden, wird sie das auch nicht stören.

    Nein, wegen solcher dünnen Argumente werde ich schon lange nicht zurückrudern. ich finde diese Kleingerede, Nicht-so-schlimm-Gefinde, das einige hier vertreten im Übrigen genau so ekelhaft, wie den Lindberghs Dreck.

    Also: Nein. Ist es nicht. In der Nutzung dieser Phrase in seiner Bedeutung "Jeder so, wie er möchte" in Lindberghs Beitrag steckt (trotz aller grundsätzlich angebrachten Kritik an der Phrase) keine Antisemitismus und auch kein Sekundärer Antisemitismus. (Womit wir wieder bei dem Punkt sind, wie du das pauschal beurteilen möchtest.)

    Das haben wir dir jetzt aber auch ein paar Mal erklärt. Deshalb denke ich, dass es nichts bringt, dir das weiter zu erklären.

    Das habt ihr jetzt ein paar Mal falsch dargestellt. Es geht nicht darum, dass Lindbergh eine Phrase benutzt hätte. Es dreht sich immer noch darum, dass sie, nach Klarstellung des historischen Kontextes, die Buchenwalder Torinschrift als Synonym für „Jeder Jeck ist anders“ abgewiegelt hatte. Mag sein, dass du nicht erkennst, dass das eine Verhöhnung der Opfer ist, die durch dieses Tor gegangen und dahinter gestorben sind. Und sehr wohl ist das auch eine Relativierung der Shoa.

    Da kann ich dir nicht helfen. Vielleicht kommst du mit dem Kopieren von Definitionen ja weiter.

    Ich habe in gut hundert Universitäten in den Vereinigten Staaten und Europa zu Studenten über das Problem von Freiheit und Diktatur gesprochen. Viele junge Menschen von heute möchten gerne gegen die Gestapo, gegen die SS, gegen Hitler kämpfen, sie möchten die Juden vor der Ermordung bewahren und den Weltkrieg vermeiden. Das sind heroische Ziele. Aber es gibt dort, wo sie leben, keinen Hitler, keine Gestapo und keine SS. Sie müssen begreifen, daß es das alles auch in den Dreißigerjahren nicht gegeben hat, daß es gewachsen ist, erst langsam und unbemerkbar, dann immer schneller. Bis es zu spät war.

    Deshalb muß man von Beginn an kämpfen. „Ihr müßt“, habe ich versucht, ihnen zu sagen, „gegen die kleinen Ungerechtigkeiten zu Felde ziehen – das erfordert manchmal genauso viel Zivilcourage und Mut wie der Kampf gegen das große Unrecht. Wenn einer wegschaut, wie sein Arbeitskollege grundlos verleumdet wird, und sich freut, daß er vielleicht dessen Position erklimmen kann, dann handelt er nicht anders als einer, der damals weggeschaut hat, als man die Juden die Gehsteige aufwischen ließ, und der sich gefreut hat, in ihre leergewordene Wohnung einzuziehen. Ich glaube, daß die Menschen, die damals den großen Widerstand geleistet haben, heute den kleinen Widerstand übten.“

    Wenn einer heute nur den großen Widerstand gegen Hitler leisten will, dann habe ich den Verdacht, daß er dem kleinen Widerstand gegen das heutige Unrecht ausweichen möchte.

    Ich. Ich würde auch vorschlagen, wir verwenden überhaupt keine Worte mehr im Zusammenhang mit Schülerinnen. Die verstehen das doch eh nur falsch.

    Brrr. Es geht doch darum, dass man einen Begriff nicht einfach ignorieren darf. Entweder weiß mam, was mit dem Wort gemeint ist. Dann verwendet man es entsprechend dem eigenen Verständnis. Oder man weiß es nicht, dann fragt man.

    Ich könnte dir wahrscheinlich zig Fachbegriffe aus der Informatik unterjubeln ohne dass du je überhaupt auf den Gedanken kämst, dass da eine fachliche Semantik existiert,

    Vielleicht lerne ich ja trotzdem noch etwas dazu.

    die zB. das Wort "Typ"

    Ja. Und. Was ist das?

    Ich werfe noch mal einen anderen Gedanken ein. Womöglich ist die TE gar keine Lehrerin, sondern ein Elternteil, der sich beschweren möchte, dass der Hinweis auf die ganzen Sätze nur unter der Aufgabenstellung stand und nicht darüber. Ist mir aber auch erst beim wiederholten Lesen in den Kopp gekommen. Ist vielleicht aber auch Quatsch. Dann schon mal „Sorry“.

    Schön, dass du meinst, dass du das so pauschal beurteilen kannst.

    Verwiren wollte dich nicht. Womöglich geht es dir um die Spitzfindigkeit, dass ich gar nicht wissne kann, ob Schokozwerg ihre vielen, vielen gut gebildeten Bekannten nicht doch eingehend auf ihre Gesinnung untersucht hat? Nein, das weiß ich nicht. Ich halte es aber für nicht wahrscheinlich. Vielmehr ist es wohl so, das man zunächst die Annahme macht, dass Menschen keine Antisemitinne sind. Ein gewisser Vorschuss, quasi, den ich auch gerne gebe. Aber die Hand ins Feuer legen würde ich für Gesamtheit meiner Beannkten nicht.

    Und gerade wegen des Vorschusses und der Annahme nähme ich eine solche — womöglich unbedachte — Äußerung zum Anlass, da mal nachzuhorchen, wie die eine oder andere so tickt. Den Reflex „Wird schon passen. Und wenn nicht, ist auch gut.“ habe ich mir noch nicht angewöhnt.

    Danke. Ich kennen sehr, sehr viele durchaus gebildete Menschen, die diesen Satz völlig unreflektiert in genau dem Sinne von "Jeder so, wie er gern will/wies ihm passt" verwendet.

    Ja, und? Das ist dann okay so für dich? Oder ist das ein Umstand, der stört, den man ändern sollte?

    antisemitisch sind die nicht.

    Schön, dass man das so pauschal beurteilen. Man muss übrigens keine gefestigte Antisemitin sein, um (sekundär) antisemitische Floskeln und Äußerungen vom Stapel zu lassen. Und. Man erkennt Anti-Semitinnen nicht daran, dass das auf deren Stirn steht.

    Migrationshintergrund habe ich auch.

    Das hilft in dieser Diskussion weshalb weiter?

    Eine derartige Reaktion ruft zumeist mehr Augenrollen als Verständnis für die eigenen Fehler hervor.

    Ja, ist so. Und weil einem das Augenrollen schon zuviel ist, belässt man es dabei. Ja, so kann man es sich einfach machen. Herzlichen Glückwunsch. Ja, damit erweist man „der Sache“ sicher einen Riesendienst und nicht so einen Bärendienst wie ich, der solcherlei Dreck nicht unkommentiert stehen lässt. Verstehe.

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