Was ich bezüglich der Impfung nicht verstehe, ist die Unklarheit darüber, ob man mit ausreichendem Schutz (nach der zweiten Impfung) noch ansteckend für andere ist. Gibt es dazu schon neuere Erkenntnisse?
Laut einem öffentlich-rechtlichen Boulevard-Magazin gibt es da wohl eine erste Studie zu. Die ist wohl aber noch nicht begutachtet. Sie bezieht sich AFAIR auf den BioNTech-Impfstoff.
Weshalb ist das bei Corona eventuell nicht so? Kann da jemand von euch Licht ins Dunkle bringen?
Das hat weniegr etwas mit Corona zu tun, sondern ist, soweit ich das verstanden habe, impfstoffspezifisch. Im Prinzip muss man das für jeden Impfstff untersuchen, auch für die gegen Masern.
Es hängt vom Wirkprinzip ab. Bei BioNTech wäre es nicht überraschend, wenn die Studienergbenisse bestätigt würden. Die Wirkweise basiert darauf, das Spike-Protein mit Antikörpern zu blockieren. Dann kann das Virus nicht mehr in die Zelle und dort für die Produktion neuer Viren sorgen. Somit sinkt die Ansteckungswahrscheinlichkeit erheblich.
Ein weiterer Aspekt kann sein, dass man weniger Viren ausscheidet, wenn man nicht erkrankt, weil man z. B. nicht hust oder niestet.
Andere Impfstoffe, andere Wirkprinzipien, eigene Untersuchung.
Für die Zulassung ist die Ansteckungswahrscheinlichkeit noch nicht untersucht worden. Macht man also erst jetzt. BioNTech hatte ja z. B. mit Israel den Deal, dass sie Daten von den Geimpften bekommen. Die kommen jetzt auch uns zu Gute, z. B. über solche Studien oder Möglichkeiten, den Impfstoff anzupassen.
Obacht, alles Klappentextbildung. So habe ich es verstanden. Aus naturwissenschaftlicher Sicht ist das gewiss komplizierterer.