Beiträge von O. Meier

    Dann schilder mal konkret (!) und nicht allgemein, was genau du dir wünscht.

    Es geht doch nicht darum, was man sich wünscht, sondern was man zum Arbeten braucht. Da gibt es Anforderungen, die golbal im ganzen Land gelten dürften. Und andere, die von der Schulform, der Region, dem Fach abhängen dürften. Als allererstes hilte ich es für wichtig, die zukünftigen Nutzerinnen zumindest soweit auszubilden, dass sie wissen, was es gibt. Dann können Sie nämlich besser beurteilen, was sie brauchen und zusammen mit der Abteilung, die den technischen Sachverstand besitzt, einen Rahmen dessen, was benötigt wird, abstecken können.

    Was mich individuell anbetrifft, könnte ich eine Zusage brauchen, dass ich, falls mein etwas ältlicher privater Rechner mal die Grätsche macht, etwas statt dessen bekomme, auf das ich mit wenig Aufwand mein Backup einspielen und weiter arbeiten kann. Ein mobiles Spielzeug, dass man in den Unterricht schleppen soll, hingegen brauche ich so dringend wie ein drittes Nasenloch.

    Generell möchte ich in Abrede stellen, dass die Versteifung auf Mobilgeräte sinnvoll ist.

    Generell kommt man nicht weit, wenn irgend jemand einem ein System bereitstellt, dass nicht an die individuellen Bedürfnisse angepasst ist.

    Ja, genau.

    Sorry, aber was erwartest du denn? Entweder wird hier rumgejammert, dass zentral verwaltet wird, da wird genölt, dass nicht alle eigenen Programme aufgespielt werden können ODER es wird gejammert, dass nicht zentral verwaltet wird und alles selbst gemacht werden muss.

    Nein, gejammert und genölt wird immer noch nicht. Es ist schon bezeichennd, dass jegliche Kritik an den Unzulänglichkeiten der Arbeitsmittel immer so abgetan wird.

    Zu einer "Infratsruktur" (nennen wir es von mir aus so), gehört eben am Anfang mal Geräte und Software, mit denen man die Arbeiten auch erledigen kann. dazu gehört auch der Betribe und die Wartung des "Systems". Und ja, da muss ich auch einen Schulträgerin mal nach den inhaltlichen Anforderungen des Schulbetriebs richten. Und wenn sie das nicht will, dann läuft halt nix.

    Diese ganze "Geht nicht, haben wir nicht, wieso, Sie haben doch Office." ist einfach nicht adäquat.

    Habe ich schon mal das Beispiel mit dem Ofen gebracht? So einer gehört nunmal in einen Backstube. Also wird einer gekauft. Und zwar ein Bäckerofen und keine Mikrowelle mit Grill. Und er wird angeschlossen und mit elektrischer Energie versorgt und die zahlt die Schulträgerin. Und wenn etwas kaputt ist, kommt eine Technikerin und streichelt den, dann geht's ihm besser.

    Niemand käme auf die Idee statt dessen ein Bügeleisen, eine Gewürzmühle, einen Radlader oder einen Bausatz für einen Ofen zu bestellen. Und er wird in die Backstube geliefert und nicht in eine öffentliche Toilette an einem außer Betrieb genommenen Schienenhaltepunkt im Nachbarkreis.

    Bei bei Computern ist es immer okay zu sagen "Weiß ich jetzt auch nicht, müsst ihr mal kucken. Sonst wär' nämlich schlecht."

    Wir haben ein bestehendes System und eine funktionierende Umgebung, so dass wir die Geräte mit minimalem Aufwand einbinden und administrieren können und zwar so, wie wie wir es brauchen, und nicht, wie unser Schulträger das möchte.

    Da liegt der Hase im Pfeffer. Die Schulträgerin gräbt hier die Erdbeeren um, dann muss sie nie wieder Gartenarbeit machen. Die richtige Logik wäre doch, dass die Schulträgerin etwas bereitstellt, mit dem man arbeiten kann -- und zwar in allen Aspekten.

    Da muss man selbst aktiv werden. Diese Anspruchshaltung finde ich verwirrend, ja.

    Für den einen ist es Anspruchshaltung, für die anderen hat es etwas mit einem Konzept zu tun. Die "Digitalisierung" ist eine politische Vorgabe. Wenn man das haben will, recht es immer noch nicht, Geräte vor der Schule abzukippen. Konzept wäre es, rechtzeitig flächendeckende und umfassende Fortbildungen zu organisieren. Die Fortbildungen, die da angeboten werden, scheinen mir beides nicht zu erfüllen.

    Was das Land macht, ist uns eine Kiste hinzuschmeißen, und uns zu sagen, dass wie zusehen sollen, wie wir damit klar kommen.

    Verarschen kann ich mich alleine.

    Ich auch. Ich lasse mir aber trotzdem gerne von meiner Dienstherrin dabei helfen. Auf die ist immer Verlass.

    Sorry, wollt' ich dir gar nicht vors Gepäck defäkieren. Eine Idee, wie man Arbeiten ohne die notwendigen Geräte erledigen kann, habe ich aber nicht. Ich wandte mich zunächst an die Schulleiterin und erklärte ihr, dass es so nicht geht. Dann abwarten.

    Wichtige Sachen macht immer die Chefin selbst. Deshalb kümmert sie sich auch um die dringenden Fragen. Am bestem sprichts du dich vorher noch mit den mitbetroffenen Kolleginne ab.

    Hast du überhaupt eine Möglichkeit, von iPad aus zu drucken?

    Was muss ich unter "Abitur-Gutachten" verstehen? Sind das die Bewertungen der Abitur-Klausuren?

    PS: Ich bin mir sicher, dass "keine personenbezogenen Daten auf Privatgeräten" nicht so heiß gekocht wird, wie's gegessen wird. Nö, das ist 'ne Idee aus der Mikrowelle. Das wird wieder fallen gelassen. Wenn sie es überhaupt in der Konsequenz beschließen.

    Wie Du Deinen Unterricht planst und durchführst und welches Gerät Du verwendest, interessiert diesbezüglich niemanden. Da kannst Du ein privates oder ein dienstliches nehmen.

    ich denke, ich werde verstärkt dazu übergehen, Unterricht anlog vorzubereiten. Ich mein, das ging früher doch auch. Distanzunterricht könnte ich so nicht halten. Aber wenn wir wieder normal sind, sehen wir mal weiter.

    Was ist denn z.B. mit Gutachten, die ich schreiben muss??? Die kann ich ja unmöglich am Tablet ohne Tastatur schreiben.

    Von Hand. An der Schreibmaschine. Auf einem Rechner in der Schule. Oder du diktierst sie auf Band und eine Schreibkraft tippt die.

    Sie ist weg, sobald die Änderung durchgewunken wurde. Ja.

    Ich denke, dann werden wir auf dem üblichen Weg darüber informiert. Mal sehen, wie groß die Freude dann über die iPads ist.

    Dafür muss man Hülle und Stift selbst kaufen.

    Oder bleiben lassen. Es ist doch völlig widersinnig, in einen solchen Flopp noch zu investieren.

    Bei uns ist wohl eine Logitech-Tastaturhülle dabei. Fehlende Stifte wurden moniert, sollen noch kommen. Ich weiß aber, dass sich Kolleginnen schon vorab Stifte gekauft haben. Jau!

    Wenn man aus Datenschutzgründen keine privaten Geräte (mehr) einsetzen darf, dann auch keine privaten Stifte. Wisst ihr, was das Ding speichert? Das ist ja mehr als ein mechanisches Gerät.

    Ohne Stift könne man damit nicht arbeiten. Verstehe ich. Dass daraus die Folgerung sein soll, dass ich der Dienstherrin einen Stift schenke, will mir aber nicht zwischen die Synapsen.

    Ich bin noch nicht ganz sicher, ob es sich lohnt, das Ding so entgegen zu nehmen oder lieber komplett zu verzichten.

    Ich habe bisher keines und ich empfinde keinerlei didaktsiche Amputation. Wenn mir jemand sagt, ich müsse eines nehmen, lege ich es in den Schrank. Wenn's der Wahrheitsfindung dient.

    Die Diskussion, ob und wen man wie lange allein zu Hause lassen kann, hatten wir schon mal. Es scheint tatsächlich von mehr als dem Aler abzuhängen, wenn ich die Diskussion soweit richtig verfolgt habe.

    Mir erscheint aber der Aspekt wichtig, dass man hätte rechtzeitig anfangen müssen, dass "Alleinsein", einzuüben. So von null auf hundert umstellen, wird vielleicht nichts. Man hätte vieles vorbereiten, (dosiert) ausprobieren können. Nicht nur die Selbsständigkeit der jungen Menschen.

    Jetzt dazustehen und zu meinen, dass müsste aber gehen, ist wenig praktisch hilfreich.

    Das gerade ausgegebene Dienstgerät enthält - neben einem überdimensionierten Logo des MSB NRW- quasi nichts. Nada. Niente!

    Aber der Aufkleber ist doch das Feigenblatt, für das dieses Programm zusammengestümpert wurde. Mal ehrlich, hat irgendjemand erwartet, dass die Landesregierung uns etwas gibt, mit dem man arbeiten kann? Doch echt nicht.

    Wie ich heraushöre, nutzen wohl Leute tatsächlich Privatgeräte zur z. B. Zeugniserstellung. Ich hörte sogar mal von solchen, die die Zeugnisse zu Hause drucken. Findet ihr nicht, dass das zu weit geht?

    Also laut Statista haben 95% der deutschen Haushalte einen Internetzugang.

    Was gilt denn da alles alt Internetzugang? Ein internetfähiges Mobiltelefon haben die Schülerinnen ja überwiegend. Hier wurde aber schon agemerkt, dass das Datenvolumen knapp sein könnte.

    Mich stört einfach nur, dass das "nicht alle haben Internet"-Argument einfach nur benutzt wird, damit man sich über den Einsatz digitaler Lernformen keine Gedanken machen muss.

    Ui, digitale Lernformen. Ja, die einen machen sich Gedanken, die anderen halten einfach Online-Unterricht. Zu dem kommen aber nicht alle Schülerinnen, wegen "mobile daten reichen nicht". So sieht's aus.

    Der Link ist kaputt. Bei mir werden die Stufen 3 bis 5 nicht angezeigt.

    Wenn das ein Plan ist, dann möchte ich nicht erleben, was in NRW ohne Plan passiert. : -)

    Insgesamt erinnert mich das an Schülerinnenabgaben, für die man ein halbes Jahr Zeit hatte, die dann aber in fünf Minute am Vorabend zusammengehuddelt werden. Wo andere dann 20 Seiten Inhalt produzieren, steht da eine Schlumpfine mit vier Zeilen Nonsense und Rechtschreibefehlern.

    So viele Schüler haben ein IPhone - wer sich DAS leisten kann, kann sich auch die 10 GB im Monat leisten.

    Und einige haben deutliche schlichtere Geräte. Und ja nachdem, was man sich dann für einen Vertrag aufschwatzen lässt, bekommt man wenig für's Geld. Und. Etwas zu haben, heißt noch lange nicht, es sich leisten zu können. Waren wir schon bei den (falschen?) Prioritäten?

    Alles eine Frage der Priorität.

    Eben. Online-Unterricht dürfte bei jungen Menschen einen geringe Priorität haben. Und wenn dann die Eltern nicht hinterher sind, ist's Essig. Da gebe Laschet und Gebauer recht. Aus der Sichtweise der Bildungsgerechtigkeit ist der Online-Unterricht fatal, weil genau bei denen, die es besodners nötig hätten, der dünne finanzielle Puffer und die niedrige Priorisierung von Bildung zusammenkommen.

    So, da haben wir doch nach viel hin un dher schon mal das Problem benannt. Hut ab, Bildungselite.

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