Also, ein Endgerät, das man nur betreiben kann, wenn man ein Mobiltelephon hat, hatte ich noch nie. Find' ich auch das Gegenteil von praktisch. Auf meinem iPod touch, damals, da es so etwas nicht.
Insofern interessiert mich natürrlich vorrangig, wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung in diesem Fall ausgestaltet ist. Insbesondere ist mir nicht ganz klar, zu welchen Gelegenheiten man eine Kurznachricht bekommt. Da konnte auch die allwissende Müllhalde mich nciht erhellen. ich fand aber einen Artikel vom Apple-Support, der darauf hinwies, dass Zwei-Faktor nicht (mehr) über den SMS liefe.
Wenn das übrigens eine Sicherheitsmaßnahme sein soll, damit man z. B. auch sensible Daten auf den Geräten speichern kann, so möchte ich doch zu bedenken geben, dass die Sicherheit dann natürlich auch von der Sicherheit des verwendeten Telefons ab. Da wüsste ich dann nicht, ob ich mich als Verantwortliche darauf verließe, dass das bei allen passt, wenn ich nicht die geringste Kontrolle oder Einfluss auf die Geräte habe.
Ich gehe aber davon aus, dass du das gar nicht wissen willst, sondern nur betonen möchtest, dass unsere Arbeitgeber eben das zur Verwendung nötige Zeugs bereitstellen und warten etc
Also, die Selbstverständlichkeit, mit der die Schulträgerin ein privates Mobiltelefon voraussetzt und in Anspruch nimmt, stört mich schon. Trotzdem möchte ich die Sache soweit verstehen, dass ich sie auch beurteilen kann.
Wie ich heraushöre gibt es durchaus Alternativen zur Telefonauthetifizierung. Womöglich macht es sich die Verwaltung hier nur wieder besonders einfach. Dann ist es keine technische Frage mehr.
Zu den Kolleginnen, die keine Lust auf Veränderungen haben. Ja, kann ich sogar verstehen. Nicht alles, was neu ist, ist auch besser. Sich an neue Bedienkonzepte zu gewöhnen, weil Programmierinnen die Finger nicht still halten können, hat ja keinen sittlichen Nährwert.
Beim letzten Update hat die ARD ihre App für Fernseher und den FireTV-Stick komplett zerstört. Der einzige Streaming-Dienst, den man nicht kündigen kann.
Aber wir können dem nicht entkommen. Die Entwicklerinnen entwickeln ständig 'was. Da ist neben Brauchbarem auch viel Schrott dabei. Aber wegen der Sicherheit kann man sich Updates nicht immer verweigern.
Insofern, wenn Digitalisierung an der Schule stattfinden soll, müssen wir da auch mitspielen. Wir müssen mit dem Driss, den wir vorgesetzt bekommen, umgehen. Und in dem Geiste müssen wir auch unsere Schülerinnen unterrichten. Den Luxus, etwas nicht zu benutzen, nur weil's nicht funktioniert, kann ma sich womöglich als Lehrerin leisten, nicht aber als Lageristin.
Aber, das haben wir schon besprochen, die Ausbildung der Lehreinnen wurde komplett verschlafen. Ein Aspekt wäre, das der Umgang mit dem Computer so solide und grundlegend gelernt worden ist, dass ein ein anderes Icon nicht völlig aus der Bahn wirft.
Indessen hoffe ich auf bessere Zeiten, in denen uns dann irgendwann mal die Computer mehr arbeiten abnehmen, als sie uns machen.