Ich finde die Mail auch gar nicht auf der Webseite, die gerade mal wieder geht. Kannst du sie hier rein stellen?
Was willst du denn? Die Presse ist doch informiert.
Ich finde die Mail auch gar nicht auf der Webseite, die gerade mal wieder geht. Kannst du sie hier rein stellen?
Was willst du denn? Die Presse ist doch informiert.
Details:
https://www1.wdr.de/nachrichten/la…aschet-106.html
Ab Klasse 8 Distanzunterricht. Unsere SL versucht noch irgendwie die noch nicht verteilten iPads an die Frau zu kriegen.
Bei uns kam einen Mail 'rum, die sich auf eine Pressemitteilug bezog. Bei der tageschau steht wohl auch schon was.
Tenor unserer Schulleiterin: Nichts genaues weiß man nicht. Bitte Ruhe bewahren.
Es ist mir ein Rätsel, warum man das das noch jemandem erklären muss.
Weil so viele Menschen so furchtbar dumm sind.
Warum sollte das ein Witz sein? Die Kanaren haben deutlich niedrigere Inzidenzen als Deutschland, es ist demnach wahrscheinlicher sich zuhause anzustecken.
Bei gleichem Verhalten. Es ist aber nicht auszuschließen, dass man beim Urlaub auf den Kanaren mehr Kontakt zu Menschen hat.
Bei den Beiträginnen von O. Meier muss ich immer hieran denken:
Ich esse gar kein Hühnchen. Und ansonsten gilt: Etwas absichtlich falsch zu machen, entwertet die korrekten Vorbilder nicht. Kreationisten machen so etwas gerne. Sie stellen die Evolution falsch dar, und sagen dann, das könne nicht sein. Also Gott.
Ich empfehle euch den Podcast von Frank Thelen, Startup DNA.
Zwei Leute, denen ich nicht lange zuhören konnte. Selbst wenn sie etwas Interessantes zu erzählen hätten, wollte ich es mir nicht in dieser Diktion und in diesem Tonfall anhören. Ich habe keine fünf Minuten geschafft.
P.S.: wobei ich beim Erstellen von Zeugnissen nicht von "Bildungschancen" sprechen würde. ich würde eher sagen: die Effizenz, mit der die Kollegien arbeiten können, ist vom Verhandlungsgeschick der Schulleiter abhängig.
Und wenn die Zeugniserstellung schneller geht, haben sie mehr Zeit, den Unterricht vorzubereiten (wobei noch zu klären wäre, unter welchen Voraussetzungen mehr Vorbereitung auch besseren Unterricht erbringt). Aber. Die Ausstattung für die Schülerinnen hängt ja ebenso von den Verhandlungen ab. Und. Die Zeit, die du mit Verhandlungen verbringst, hast du auch nicht für etwas anderes. Wenn das Land einfach eine geeignete Ausstattung in die Schulen brächte, könnten wir einfach anfangen, damit zu arbeiten. So dürfen wir erstmal verhandeln, dann zusehen, ob wir die Dinger ans Laufen kriegen, um dann zu schauen, ob wir sie brauchen können.
Wie befürchtet. Wer ein digitales Endgerät gestellt bekommt, darf keine personenbezogenen Schülerdaten mehr auf privaten Geräten verarbeiten und die bisherige Genehmigung soll erlöschen.
Die Datenverabeitung auf Privatgeräten war schon immer ein Murks. Man konnte effektiv nie sicher stellen, dass die Daten dort sicher sind. Insofern, ja, da müsste mal was passieren.
De facto ist aber auch diese neue Regelung von vorhernein gelogen, weil man weiß, dass sich nicht alle Lehrerinnen werden davon abhalten lassen, so weiter zu arbeiten wie bisher.
Mir ist es wumpe. Ich habe vieles eh auf papiernen Listen. Teilweise wieder, weil ich durch das Anklicken am Computer keinen Vorteil gegenüber dem Strich auf der Liste erkennen konnte. Punkte in Prozente und dann in Noten umrechnen, geht gut in Calc, aber das kann ich auch anonym.
dass er aus dem Digitalpakt eine zusätzliche adäquate Ausstattung mit mobilen Lehrerarbeitsplätze für seine Schule mit dem Schulträge rausgehandelt hat.
Ja, schön. Es wird zurzeit wieder gerne über Bildungsgerechtigkeit gesprochen. Sollte der elektronische Tinnef tatsächlich eine Wirkung auf das Lernen haben, so hätten wir ein Beispiel, in dem die Bildungschancen von der Verhandlung der Schulleiterin mit der Schulträgerin ab. Da gibt's die Gerechtigkeit abends beim Ausfegen der Markthalle.
Dass man später damit sinnvoll arbeiten kann
Dass iPads oder andere Tablets kein vollwertiger Ersatz für Computer sind, dürfte spätestens seit deren Vorstellung klar und bekannt sein. In der Keynote hat sich Steve Jobs in einen Sessel gesetzt, ein Bisschen im Internet gesetzt und despektierliche Bemerkungen über Flash gemacht (das kurz danach von der Bildfläche verschwunden ist). Das war's.
Laptops sind schon nur Kompromisse. iPads kommen dem nun näher durch Tastaturen etc. Aber es bleiben eben von ihrer Grundidee Im-Sessel-surf-Geräte.
Apropos Tastaturen:
Stifte gibt es natürlich auch nicht, sondern nur so ne Folientastatur in der Hülle.
Apple verkauft einem als Zubehör nur Tastaturen, die deutlich über 100 Euro liegen. Die werden ja wohl keine Folien sein, oder? So oder so sind das engagierte Preise. Angesichts eines Raspberry Pi 400 für 100 Euro oder eines Laptops bei Aldi für 200 Euro. Das iPad (einfachste Auführung) mag ja erst mal günstig erscheinen, aber wenn man es dann der Herstellerin übers Zubehör vorne und 'reinschieben muss, ist das ja auch zu kurz gegriffen.
Mal sehen, ob wir uns als Kollegium auf Good-Notes und Teachers-Tool oder ähnliches einig werden können.
Kaum. Die mangelnde Flexibiliät bei Software-Änderungen haben wir ja schon erwähnt. Eine solche Diskussion wollt ich mir nicht antun. Wenn es nicht möglich ist, mehrerlei hierfür zu installieren, sollte das festgelegt werden.
Die Nutzungsvereinbarung hatten wir ähnlich der Mustervorlage vom Land, minus des vorher von uns angemahnten Absatzes zur Haftung.
In der Mustervorlage des Landes wurde die Rechtslage wiedergegeben, nämlich Haftung bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz. Mehr wollte das Landnicht. Die Erweiterung der Haftung ist auf dem Mist einer Schulträgerin gewachsen.
caliope: So'n Burnout ist 'ne ernste Sache. Stell sicher, dass es dich nicht auch erwischt. Gehe lieber rechtzeitig zum Arzt.
Wer nicht betreut, der arbeitet in Arbeitsgruppen. Präsent. IN der Schule.
Eine derartige Weisung würde ich, na, wer errät's, richtig -- remonstrieren.
Gerne und viel zu arbeiten ist doch erstmal etwas Gutes.
Klingt nicht gesund für mich.
Es ging mir aber darum, zu hinterfragen, ob die Rechnung "Mehr Freizeit durch Geschenke an die Dienstherrin" aufgeht. Naja, für die die "gerne und viel arbeiten" vielleivht nicht. Die würden sich ja mit mehr Freizeit eher selbt von hinten penetrieren.
Im Prinzip ist es so ja, aber eine gewisse Menge an Arbeit müssen wir halt täglich schaffen.
Hast du einen Werkvertrag? Ich nicht.
Wenn investiertes Geld zu höherer Effizienz, damit zu effektiv geringerer Arbeitszeit (in der Regel also weniger Überstunden) führt, steigt der Stundenlohn - im Idealfall dauerhaft und über die Investitionskosten hinaus.
Schau mal in die Duden-Ausgabe für Schulen, da tauchen Wörter wie "Wirkungsgrad" nicht auf. Noch nicht mal als Fremdwörter.
Ich möchte lieber anders rechnen. Wir haben eine bestimmte Arbeitszeit. Wenn man Zeit, die man mit dem einen verbringt, kann man nicht für etwas anderes Nutzen. Zeit, die ich wegen Mangel an Ausstattung vergurge, fehlt dann also woanders.
Rechne ich wirklich immer so? Nein, zumindest nicht genau. Aber ich schaue schon darauf, dass ich nicht zu viel arbeite. Ich habe das schon im Blick. Schade, dass man Verwaltungskram so schlecht abhängen kann und Unterrichtsvorbereitung so einfach.
Aber noch zwei Punkte, zum Zeitsparen. Zum einen muss man bei der digitalen Dividende noch den Aufwand gegenrechnen, den man braucht, um die Kisten überhaupt man Laufen halten. Und zum anderen. Meinst du wirklich, dass die betreffenden die ersparte Zeit wirklich in Freizeit umsetzen? Oder sitzen die, nachdem sie schön digital alles erledigt haben, nicht auch noch an irgendeinem Projekt oder Zückerchen?
Ich glaube eher, dass viele das digitale Spielzeug haben wollen, damit sie mehr für die Schule arbeiten können (auch wenn sie das nicht so benennen, weil sie es gar nicht merken).
Kleine Anekdote zur Abrundung: Eine Bildschirmarbeitsplatzbrille ist nicht beihilfefähig. Eine Lesebrille AFAIK aber schon.
nur Dienst nach Vorschrift
Nur? was ist daran "nur", wenn ich mich an die vorgebenen Rgeln halte und das tue, was ich tun soll? Dienst nach Vorschrift ist die höchste Form der Pflicherfüllung, nicht die niedrigste.
ist ein Dienstgerät eine absolute Farce.
Ja, klar. Das wussten wir doch, als die Ministerin das "Sofortprogramm" öffetlich verkündet hat. Wir wussten, dass da Geld verbraten wird und nixe bei 'rum kommt. Dass wir keinen Millimeter werden besser arbeiten können als vorher.
Ich habe langsam keine Lust mehr, hinterher festzustellen, dass ich vorher Recht hatte. Ich würde mich gerne mal geirrt haben.
Ich würde mir da eine solidarische Aktion aller KollegInnen wünschen, die damit zeigen, dass das System so an die Wand gefahren wird. Vielleicht würde sich dann etwas ändern. Das wird aber nicht so kommen. Und ja, zum Teil auch deswegen, weil ich früher oder später dann ein bisschen selbst die Preise verderbe und mir das entsprechende Equipment zulege.
You name it. Noch konkreter: die Solidarität, kann man nicht herbeiwünschen oder einforden, da muss man schon selbst anfangen.
Wenn Frau Gebauer das wünscht, sitze ich gerne Rosenmontag im Klassenzimmer und drehe Däumchen. Steigert auch meine Motivation für den Beruf immens. Dann kaufe ich vielleicht doch noch einen Laptop privat, um meinen Arbeitgeber zu unterstützen
Oh, da bin ich dabei. Wir könnten mit unseren privaten Laptops (ich kauf' mir dann schnell eins, braucht man ja) aus der Schule videofonieren und Online ein Digitalisierungskonzept entwickeln. Es gibt so viele Möglichkeiten, Zeit zu verschwenden.
Bis dann.
Da die unterrichtsfreien (sic!) keine dienstfreien (sic!) Tage sind (vgl. Schulmail) und es sich zum drölfzigsten Mal rechtlich nicht um eine Verlängerung der Ferien handelt, wird ebenso rechtlich betrachtet keine Kürzung beweglicher Ferientage oder sonstiger Ferien erfolgen. Die Anzahl der Ferientage pro Jahr ist von der KMK vorgegeben.
Vorausgesetzt, dass die Dienstherrin sich an die Gesetze hält. Macht sie nicht immer, weshab ja schon Kolleginnen geklagt und Recht bekommen haben. Erstattung Klassenfahrten fällt mit spontan ein. Dass "die" das nicht dürfen, heißt nicht, dass sie es nicht versuchen.
Ich schätze die Wahscheinlichkeit auch eher gering ein, aber sicher wäre ich mir nie.
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