Beiträge von O. Meier

    Findest du deine Auslassungen eigentlich sachlich

    Nö, das wäre auch langweilig. Aber eben in der Sache.

    Du bist hier übrigens dienstlich

    Nein, ziemlich sicher nicht.


    Gehe also bitte nicht davon aus, dass dich niemand ansprechen oder zitieren darf.

    Darf man. Dem habe ich auch nicht widersprochen. Soll hier ein Vorwurf entkräftet werden, den keiner erhoben hat?


    Was ich meinte, war, ich wüsste es auch bei dir, wenn du mein*e Kolleg*in wärst.

    Aha, das meintest du? Geschrieben hast du aber etwas anderes:

    Wenn O. Meier mein*r Kolleg*in wäre wüsste ich ganz sicher, dass er/sie Anrufe am Sonntagabend hasst

    Das ist im Wesentlichen eine Unterstellung.

    Wenn du für dich in Ruhe gelassen werden möchtest, kannst du das ja signalisieren.

    Ihr merkt, glaube ich, gar nicht, wie übergriffig ihr seid.

    Geht doch erstmal davon aus, dass ihr bei jemandem zu Hause anruft, nicht bei einer Hotline oder bei einer Firma (da geht übrigens außerhalb der Bürozeiten auch keiner ans Telefon).

    Man muss überhaupt mal einen triftigen Grund haben, um jemanden wegen der Dienstgeschäfte zu Hause anzurufen. Wenn ich in der Schule bin, kann man mich ansprechen. Wenn ich nicht da bin, kann man mir einen Zettel ins Fach legen. Mehr braucht's nicht.

    Wenn jemand darüber hinaus zum Beispiel noch zu Hause seine E-Mails abruft, ist das ein weiteres Entgegenkommen. Trotzdem bin ich mir sicher, dass jemand "Hast du denn kein Woddsäb"? meckert.

    Wenn man sich dann noch 'rausnimmt, jemanden privat anzurufen, wäre es in einer zivilisierten Gesellschaft ein Minimum typische Nicht-Arbeitszeiten auszusparen. Aber nee, erstmal alles offen. Wer wie ein normaler Mensch behandelt werden will, soll etwas "signalisieren".

    Zu fragen, ob es recht wäre, in dringenden Fällen auch mal sonntags angerufen zu werden, wenn man jemandes Telefonnummer bekommt, wäre zu viel verlangt. Wenn ich jemand mein Nummer gebe, sage ich z. B. immer dazu, dass der Anrufbeantworter regelmäßig abgehört wird. Dann weiß die Anruferin bescheid, dass es sich lohnt, da etwas drauf zu sprechen, macht das hoffentlich und nervt nicht weiter.

    Aber nee, klare Absprachen sind schon wieder zu viel, da interpretiert man irgendwelche "Signale" lieber als "Hass" fehl. Wie wäre es sich aus den Emotionen anderer herauszuhalten? Wenn wenn jemand, der das nicht rechtzeitig "signalisiert" hat, mal nicht ans Telefon geht, wird 'rumspekuliert und gefragt, ob das Radio kaputt ist.

    Seid ihr denn immer erreichbar? Sitzt ihr den ganzen Tag neben dem Telefon, damit ihr auch ja 'rangehen könnt.

    Weil Kollegin X dich fragt, wo du warst,

    Kollegin Y fragt, ob dein Telefon kaputt ist,

    Kollegin Z meint, dass du offenbar schlechten Empfang hättest

    und Kollegin Q sich Sorgen macht, ob etwas Schlimmes passiert ist.

    An derartige Dialoge kann ich mich nicht entsinnen. Aber selbst wenn es solche gegeben hätte, daraus würde samu einen solchen erbärmlichen Unsinn schließen? Vielleicht solltet ihr euch einfach mal viel, viel weniger Gedanken um eure Kolleginnen und deren Radios machen, sondern die einfach mal in Ruhe lassen.

    Wenn ich z.B. spontan Montag früh eine Vertretungsstunde abhalten soll (und ich im Normalfall erst viel später in der Schule wäre), würde ich mir einen Anruf spätestens (wenn es nicht schon früher geht!) am Sonntag-Abend WÜNSCHEN.

    Wenn ich montags früher kommen soll, muss man mir das bis Freitag gesagt haben. Da brauch sonntags eh keiner mit ankommen.

    Auf gar keinen Fall will ich solch einen Anruf Montag früh vor dem Aufstehen bekommen - wenn ich mich (als ausgemachter Langschläfer) darauf einstelle,

    Hm, wenn ich noch schlafe, kann ich gar nicht ans Telefon gehen.

    Ich persönlich empfinde den Sonntag-Abend jetzt auch nicht als SO heilig, dass mich da niemand anrufen dürfte.

    Er muss auch nicht heilig sein. Aber der Sonntag dient der Arbeitsruhe. Da gehört es sich nicht, jemanden dienstlich anzurufen. verhindern kann ich es effektiv nicht. Aber ich muss halt auch nicht 'rangehen.

    Und ehrlich, wir jammern mal wieder auf hohem Niveau. Mein Mann in einer Führungsposition in der Industrie bekommt Anrufe spät Abend, am Wochenende, am Wochenende spät Abends, im Urlaub... Arbeiten - auch schon vor Corona - findet regelmäßig zusätzlich zu den üblichen Geschäftszeiten statt (die sowieso schon viel breiter liegen, irgendwo zwischen 5:30 Uhr und 19:00/20:00 Uhr).

    Schön für deinen Mann. Er wird eine entsprechende Vereinbarung mit seinem Arbeitgeeber haben. Und der persönliche Ausverkauf hat sich hoffentlich wirtschaftlich gelohnt. Es gibt ja auch Menschen, die sich in einer solchen Rolle gefallen. Zu denen gehöre ich nicht. Ich bin auch nicht in einer Führungsposition. Ich bin ein ganz normales Arschloch. Ich bin ersetzbar und entbehrlich, bis der Frost zittert. Aus meinen dienstlichen Verpflichtungen geht ein solches Maß von Erreichbarkeit nicht hervor.

    Ich verstehe von vorne bis hinten nicht, warum du deinen Mann hier anführst. Nur um das hier zu belegen?

    Und ehrlich, wir jammern mal wieder auf hohem Niveau.

    Erstens jammert hier niemand. Und zweitens ist das Niveau auf dem wir uns durchschnittlich um die Bewahrung unseres Privatlebens und um unsere Gesundheit kümmern, leider erschreckend niedrig.

    Datum ging's hier doch mal. Eine Ausbildungslehrerin, die neben anderen noch schrecklicheren Dingen ihr eiges Missverhältnis von Arbeit zu Privatleben auf andere zu übertragen versucht, indem sie zu Unzeiten fernmündlich nervt.

    Wer soll denn mit Herz-Kreislauf-Zusammenbruch eingeliefert werden?

    Jemand, der sich zu viel Stress zugemutet hat.

    Ich meine, es kann doch jeder auch noch selbst über seine eigene Gesundheit befinden und selbst einschätzen, wann evtl. eine Grenze erreicht ist.

    Klappt nicht immer. Wenn alle das immer richtig einschätzten, wäre ja schön. Ist aber nicht.

    ich dachte auch mal ich bin was weiß wer wie stresseresistent. Da habe ich teuer für bezahlt. Aber ich weiß mittlerweile auch, wie man sich schützen kann.

    Insbesondere möchte nicht mit jemandem tauschen, die nicht ersetzbar ist. Egal wie unvergleichlich viel sie bezahlt bekommt. Jede hat ein Leben, mach' was draus.

    Es mag rechtlich keine Folgen haben, aber Schulleiter sprechen miteinander

    Je nachdem, was sie sprechen, könnte das ein datenschutzrechtliches Problem sein. Wo aber ist für die neue Schulleiterin das Problem, wenn sie erfährt, dass die neue (gesunde!) Kollegin vorher krank war? Vielleicht kommt sie ja darauf, dass das etwas mit der alten Schule zu tun hat.

    Hast du ein gutes Buch/Tutorial welches sich nur mit Formelsatz befasst?

    Vielleicht solltest du mal einen Blick in die Bücher von Herbert Voß werfen. AFAIR ist der Kollege gebürtiger Elekroingenieur und schreibt entsprechend technisch. Könnte dir entgegen kommen.

    Dieses hier:

    https://www.lehmanns.de/shop/mathemati…ksatz-mit-latex

    habe ich daselbst nicht. Jedoch sein PSTricks-Buch, das ich als Nachschlagewerk nutze.

    Vielleicht gibt's bei amazon eine Leseprobe.

    Gelernt habe ich damals mit dem Kopka. Diejneigen, die den Doof fanden, schworen meist auf den LaTeX-Begleiter (Goosens et. al.)

    Kuck, dass du 'nen guten Editor/Oberfläche hast. Ausprobieren, Geschmackssache.

    Das setzt voraus, dass das MSB die Pläne des MP im Voraus kannte.

    Soll jetzt mangelnde Kommunikation in der Landesregierung die Ausrede sein? An welcher Stelle innerhalb dieser die Fehler gemacht werden, kann mir doch wurscht sein. Es sei denn, sie bieten mir einen der beliebten Beraterinnenverträge an.

    Dass man da nicht rangeht, kann ich sogar verstehen. *Ganz einfach* ist es eben nicht. Und vermutlich wäre der Aufschrei auch hier in diesem Forum größer gewesen, wenn man an die beweglichen Tage rangegangen wäre.

    Ich sehe nicht, dass schon klar ist, dass die mobilen Ferientage sicher sind.

    Das Ganze mit den beweglichen Ferientagen zu verrechnen, haut den Schulen ihre individuelle Planung kaputt.

    Eben. Die ganze Fuddelei haut die individuellen Planungen kaputt. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Regelungen bezüglich möglicher Klausuren erst aufkaum, nachdem entsprechende Unmutäußerungen oben aufgeschlagen sind.

    Durchdacht wirkt das Ganze nicht.

    So oder so, die Mitteilung, die Ferien würden vorgezogen, war mal wieder falsch. Eine Klarstellung diesbezüglich gibt es nicht. So können wir es denn z. B. vergessen, für diese Tage zumindest Hausaufgaben aufzugeben.

    *Ganz einfach* ist es eben nicht.

    Ebend. Deshalb sollte man abwägen, ob der Aufwand durch den Nutzen gerechtfertigt ist.

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