präzise, nüchterne
Wenn das immer äquivalent zu "kurz" wäre, wäre ja schön. Einfach rechtzeitg aufstehen, bevor's unpräzise und besoffen wird. Dass gerade Präzision auch schon mal Raum einnimmt, spricht leider dagegen.
präzise, nüchterne
Wenn das immer äquivalent zu "kurz" wäre, wäre ja schön. Einfach rechtzeitg aufstehen, bevor's unpräzise und besoffen wird. Dass gerade Präzision auch schon mal Raum einnimmt, spricht leider dagegen.
Da bin ich vollkommen bei dir!
Die Aufgaben von Schulen - und von Lehrkräften - erschöpfen sich gerade nicht in der reinen Lehre. Daher halte ich die Einengung auf ein Kerngeschäft Unterricht auch für deutlich zu kurz gegriffen.
Könnte sein, dass die Grenzen da fließen. So gehört es nach der vorherrschenden Sichtweise in diesem Lande auch dazu, Noten zu geben. Unterricht kann man auch ohne halten. Insofern, ja, müssen die Noten auch Kerngeschäft sein. Und insofern muss man diese auch dokumentieren, Beschlüse dazu fassen und den ganze ´n Kram.
Mir ging es um folgendes. Das Erstellen didaktischer Jahresplanungen dient dazu, dass der Unterricht nicht einer inhaltlicher Beliebigkeit anheim fällt. Die Notwendigkeit solche an den Schule zu ertsellen, entsteht übrigns daraus, dass die Bildungspläne nicht hinreichend konkret sind.
Wenn wir aber so viel Zeit mit dem Diskutieren und Aufschreiben der Jahresplanungen verbringen, dass uns dadurch Zeit zum Vorbereiten des Unterrichts fehlt, ist klar, was eigentlich liegen bleiben sollte. Die Jahresplanungen sind eben kein Selbstzweck und damit auch kein Kerngeschäft.
Ähnlich sehe ich das bei Dienstbesprechungen und Konferenzen, die ihre Berechtigung daraus beziehen, was da besprochen wird. Die sollte man eben nicht abhalten, weil man das schon immer so gemacht hat.
So?
Die Gespräche sind genormt, es müssen allen Kandidaten die gleichen Fragen gestellt werden.
Habe ich übrigens schon anders erlebt, insbesondere an der Schule, an der ich dann gelandet bin. Die Schule, die das mit dem Fragenkatalog stur durchgezogen hat, war mir die am wenigsten sympathische. Das dortige Einstellunsggebot habe ich ohne Überlegung abgelehnt.
15 Minuten finde ich allerdings recht kurz, um jemanden kennenzulernen, so dass man beurteilen kann, ob man diesen Im Quereinstieg wird ausbilden können.
Aber mag sein, dass die Kollegen damit klar kommen.
Dir ist dabei natürlich klar, dass Dienstbesprechungen, Konferenzen, Mitwirkung in der Schulentwicklung usw. auch zum Kerngeschäft von Lehrkräften gehören, nehme ich an.
Auch dabei ist die Verhältnismäßigkeit zu wahren. Dass z. B. Dienstbesprechungen dazu gehören, heißt nicht, dass man beliebig viele und beliebig lange Dienstbesprechungen ansetzen darf. Etc.
Nach meinem Verständnis, übrigens, ist das Kerngeschäft der Unterricht. Alles andere ist dafür nur Mittel zum Zweck. Damit hat man auch einen ganz guten Maßstab, was wie notwendig ist.
Man kriegt dann aber noch zig andere Dinge draufgedrückt und es heißt immer, dass das ja zum Beruf gehöre und man dafür auch bezahlt werde.
Jo, und dann kann man das machen ohne Knurren und Murren. Oder man überlegt sich, was man wirklich machen muss und in welchem Umfang. Und dann muss man schon mal "Stop" rufen.
Dem Dienstherren ist übrigens auch nicht damit geholfen, wenn wir zusammenbrechen. Der Esel geht so lange zum Brunnen, bis er sich für einen Krug hält.
Der Schaden durch einen Lockdown ist größer als durch das Virus.
Gibt's da Zahlen zu? Tote durch den Lockdown z. B.? Oder wie bemisst man hierbei die "Größe" des Schadens?
Ansonsten bin ich fachlich nicht sehr im Theman drin. Ich habe aber wohl verstanden, dass die Herdenimmunität durch Durchseuchung wohl daran scheitern könnte, dass eine überwundene Infektion keine (dauerhafte) Immunität bietet. Es sind wohl schon Fälle von Mehrfachinfektionnen dokumentiert.
Und wenn es einen Impfstoff gibt, könnte es darauf hinauslaufen, dass wir uns da jedes Jahr 'ne Dosis holen müssen. Ähnlich wie bei der Grippe. Das war soweit in den Nachrichten. Beurteilen kann ich das nicht, bin isch nisch Virologe. Aber so lange es keinen Nachweis auf immunität durch Infektion gibt, würde ich lieber davon ausgehen, das wir auf die nicht zählen können.
Radverkehrsinfrastruktur brauche ich dann, wenn auch Kinder bereits alleine auf dem Fahrrad unterwegs sein sollen. Mit 10 machen sie in der Schule die Fahrradprüfung und sollten dann bei ihren ersten Fahrten alleine definitiv nicht mit PKWs, Bussen und LKWs die Straßen teilen und noch in den Abgasen im Stadtverkehr im Stau stehen.
Also, wenn die Kraftfahrzeuge das Problem sind, sollte man sich womöglich vorrangig darum kümmern, dass diese weg kommen. Aber das will man mehrheitlich nicht. Insofern wird's immer Fahrrad-Feigenblatt-Politik werden.
Auf den Gehweg gehören sie dann aber auch nicht mehr.
Auf den Gehweg gehören sie als jüngere auch nur formal. Die Sicherheit, die man dort vermutet, kommt bekommt man auch bei geringem Alter nicht. Stichwort Rechtsabbiegertod. Nichts, was man Kindern wünscht. Viele Gehwege sind auch einfach zu schmal für den Mischverkehr. Schlechte Oberflächen, ungünstige Wegführung, Bäume und Schilder und was da sonst nocht so 'rumsteht.
Also ja, ich finde, wir brauchen Radwege, die von den anderen Fahrzeugen getrennt verlaufen. Allerdings richtig getrennt. Weder sollten sie parallel zu parkenden Autos, deren Türen beim Öffnen den Radweg blockieren, noch durch den toten Winkel von abbiegenden Fahrzeugen verlaufen.
Ja? Und wo gibt's das? Und wie soll das physikalisch möglich sein? Wie sieht so Straßenverkehr ohne Kreuzungen aus, so dass ein vollständige Trennung möglich wäre?
Man experimentiert seit Jahrzehten daran 'rum, ohne so etwas auch nur annähernd hinzubekommen. Erst waren Hochbordradwege der Renner. Aufgrund der Rechtsabbieg-Toter-Winkel-Problematik waren die aber kein Sicherheitsgewinn. Sondern das Gegenteil. Dann kamen Radfahr-, Angebots- und Schmutzstreifen. Die hat man zwar auf die Fahrbahn gelegt, aber auf keinen Fall durfte dadurch den Blechdosen ein Fahrstreifen wegfallen. Also macht man die Streifchen schön schmal, die Fahrrad-Untertanen quetschen sich an den Rand, gerne auch mal bis in den Rinnstein. Und die automobilen Herrenfahrer quetschen sich mit wenig Abstand vorbei. Wozu denn vorschriftstmäßig überholen, wenn der Radler doch durch die Farbe auf der Fahrbahn geschützt ist?
Auch wenn die Radler dann schon mehr in die Wahrnehmung der Kraftfahrer kommen ist, so ist das grundsätzliche Rechtsabbiegeproblem nicht gelöst. Die Anordnung der Fahrstreifen ist immer noch so, dass eine Geradeausspur rechts von einer Rechtsabbiegspur verläuft.
Dann kamen die "Protected Bikelanes". Wohlgemerkt "protected" nicht "protecting". Die Sprache bringt es an den Tag. Ich frage mich, wovor man diese Streifen schützen muss.
Ja, im Längsverkehr, der eh kein großes Risiko bietet, ist dann Blech oder Beton zwischen Radlern und Kraftwägeln. Nur an den Kreuzungen, also da, wo's gefährlich wird, wird dieser "Schutz" dann unterbrochen. Und das die physische Trennung die Sichtbarkeit erhöht, kann man ja auch nicht behaupten. Da sind wir wieder beim toten Winkel.
Am besten eine Straße nur für Radfahrer und dann erst wieder die Parallelstraße für motorisierte Fahrzeuge.
Und die verlaufen dann am besten alle in Nord-Süd-Richtung, Querstraßen bedeuten Kreuzungen. Da ist die Trennung dann wieder dahin.
Und dann muss man nur noch dafür sorgen, dass in den ungeraden Straßen die Radler wohnen, arbeiten und einkaufen, in den geraden denn die Kraftwagenfahrer. Ja, dann ist jegliche Begegnung ausgeschlossen. Wenn man eine derart strikte Trennung nach Antriebsart durchziehen will, dann kommt nicht mehr jeder überall hin. Es geht halt nicht, dasss ich Verkehrsteilnehmer nicht im Verkehr begegnen.
Nochmal. Wenn die Kraftfahrzeuge das Problem sind, muss man sich um die Kraftfahrzeuge kümmern, oder vielmehr um deren Beseitigung. Die Radler an den Rand du drängen, nützt da überhaupt nichts. Und. Es trägt auch nicht zu deren Sicherheit bei.
Ich kenne jemanden, der hat sich so ein tolles Rennrad geleast, fährt aber trotzdem mit seinem normalen Fahrrad (mit Radtasche) zur Arbeit.
Sach ich doch. Wer zur Arbeit radelt, hat schon ein Fahrrad und wartet nicht auf ein windiges Steuersparmodell, um sich eines zu kaufen. Apropos, wenn der Staat den Kauf von Fahrrädern fördern möchte, kann er das auch einfacher haben, z. B. eine geringere Mehrwertsteuer auf solche.
Ist es im oben beschriebenen Fall ja auch. Jede Dienstbesprechung ist Arbeitszeit.
Auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole. Eine Verabschiedung enes Kollegen ist keine Dienstbesprechung. Was gibt es denn da zu besprechen?
die restliche Arbeit reduziert sich durch eine Spaßveranstaltung um genau 0,0%. Oder hat sich durch das "soziale" Miteinander auf einmal ein Stapel Klausuren korrigiert? Oder ein Unterricht vor- oder nachbereitet? Oder hat sich die IT-Hardware der Schule selbst repariert? Hat sich das Klassenbuch selbst überprüft?
Eben. Da unsere Arbeitskraft aber dem Dienstherren gehört, sind wir schon verpflichtet, die sinnvoll einzusetzen. Deshalb müssen wir bei der Verpflichtung zu einer solchen Veranstaltung fragen, was denn statt dessen liegen bleiben soll.
LaTeX kann auch ganz schön nerven, wenn man einen Fehler nicht gleich findet.
Was nervt denn nicht, wenn man den Fehler nicht gleich findet?
Nur mal als Beispiel:
Ja, prima. Das Verabschieden eines Kommandeurs erscheint mir als Super-Beispiel für alltägliche Verrichtungen von Arbeitnehmern.
LaTeX habe ich schon an der Uni benutzt, es ist halt aufwendig zu lernen und manchmal mühsam, aber das Ergebnis lässt sich sehen. Vermutich ist es mit PSTricks ebenso.
Beidem würd' ich eine steile, aber kurze Lernkurve zuordnen. Am Anfang versteht man nichts und staunt über die nutzlosen Fehlermeldungen. Dafür kann man anschließend vieles einfach wegtippen. Bei PSTricks stelle ich fest, dass ich öfter mal was nachschlagen muss, weil es einfach so viele Befehle und Optionen gibt, dass man sich nicht alles merken kann. Umso wichtiger ist es sich die Grundiden anzueignen. Dann kann man Rest aus deinem Beispiel zusammenknibbeln.
Ja, von Hand ist auch immer eine Alternative. Insbesondere wenn SuS die Feinheiten des Notierens von Indizes oder Ähnliches lernen sollen, kann man da schon ml Vorbild sein. Neulich haben welche zum erstenmal eine Parabel gezeichnet. Auch da wollte ich zeigen, wie das von Hand aussehen kann und habe den Bleistft gespitzt.
Manchmal habe ich gar keine Lust vor der Kiste zu sitzen und arbeite lieber am Stehpult. Das handschriftliche scanne ich ein, das Papieroriginal fliegt weg. Die Ordner, in die ich früher so etwas gesammelt habe, fasse ich eh nicht mehr an.
Ich denke, die Mischung macht's. Wenn sie mal ordentlich gesetzte und mal ordentlich aufgeschriebene Formeln sehen, kriegen sie einen Draht dafür, wie es aussehen soll.
Ich bin zwar kein "Mathelehrer", aber ich antworte trotzdem mal. Eventuell sind ein paar Tipps aus der Mathematik hilfreich.
Formeln werden natürlich in Latex erstellt, bzw Latex im Formeleditor.
Das ist doch schon die Lösung. Graphiken erstelle ich auch in LaTeX mit PSTricks. Damit geht eigentlich alles. Neben der Doku zum Paket gibt es wenig Literatur. Ich kenne nur das Buch von Herbert Voß: https://www.dante.de/dante-e-v/literatur/pstricks/
Vorteile aus meiner Sicht: Es ist alles aus einem Guß, nicht hier getippt, da eine Graphik erstellt, dann irgendwie eingebunden, raffel, daffel. Insbesondere kannst du in den Graphiken die gleichen Fonts verwenden wie im Text. Da finde ich gerade bei den Formelzeichen wichtig. Dann hast du immer das gleiche kursive eff für die Funktion etc.
Auf der anderen Seite ist man sehr flexibel, man so so ziemlich alles einstellen nicht Liniendicke, -form und Farbe, sondern z. B. die Form und Größe der Pfeile an den Achsen. Man kann Schrift auf einem Pfad entlangführen (also z.B. einen Text auf den Rand eienr Ellipse setzen), Transparenzen verwenden und was nicht alles. Für Bäume gibt's extra Befehle.
Am Ende hast du dann eine schöne PDF-Datei.
Der Nachteil, insbesondere am Anfang ist, dass man sich die Bilder nicht zusammenklickt, sondern quasi ausprogrammiert. Die Syntax muss man halt erst lernen. Für mich hat es sich aber gelohnt.
professionellen Tools fehlen, wenn ich mir so die Schulbücher
Schulbücher finde ich erster Linie bunt. Professionellen Satz vermag ich da meist nicht zu erkennen. Das fängt schon damit an, dass Formelzeichen nicht kursiv gesetzt werden.
ob die, die wirklich immer wegfahren, keine Korrekturen oder andere liegengebliebene Sachen zu erledigen haben?
Ich fahre auch nicht immer weg. Iwo. Aber trotzdem sorge ich dafür, dass ich in den Ferien keine Korrekturen habe. Klappt fast immer. So schnell kompostiert Papier nicht, dass das nicht 14 Tage liegen bleiben könnte.
Ich frage mich ja immer, was für ein scheussliches Zuhause die Leute haben müssen, die in jeden Ferien fluchtartig und mit akuter Dringlichkeit das Weite suchen.
Diese Sichtweise ist mir zu niederdimensional. Man kann doch ein schönes zu Hause haben und trotzdem landschaftliche Abwechlung zur Erholung nutzen wollen. Wir wohnen ländlich, zu Fuß 5 Minuten in den Wald. Und da Wanderwege bis zum Horizont. Da kann ich quasi jeden Tag Kurzurlaub machen. Trotzdem fahre ich gerne mal an die Küste, oder sonst ans Wasser. Oder in die Berge.
MarieJ: Danke für den Hinweis. Und schon sind wir wieder in der Realität, schade. Vielleicht muss auch ein wenig mit Verneinungen aufpassen. Vielleicht meinte ich auch "Wir sind doch nicht alle doof." (WAS? Das ist gar nicht das Gleiche?) So mag ich das aber nicht hinschreiben, das ist ja auch desillusionierend.
Also so: "Leute, reißt euch doch mal zusammen. Denkt (gegebenenfalls ausnahmsweise) darüber nach, was ihr tut. Risikoarmer Urlaub ist möglich. Erholt euch gut."
Und ich verstehe nicht, warum man nicht einfach mal 1 Jahr auf Urlaubsreisen verzichten kann bzw. warum man in diesem Jahr sogar mehrfach verreist!
Wir haben z. B. unseren Sommerurlaub deutlich anders verbracht als geplant. War trotzdem schön. Trotzdem wird es uns gut tun, ein paar Tage noch mal 'was anderes zu sehen, 'raus zu kommen. Wie wir das machen, habe ich schon beschrieben.
Im Wesentlichen planen wir nicht viel und buchen insbesondere nichts. Risikogebiet kann jeden Tag woanders sein. Die niederländische Nordseeküste, die wir ins Auge gefasst haben, fällt ja wohl aus.
Ein wenig Überlegen reicht und man kann infektionsschutzkonform Urlaub machen. Uns nochmal zu erholen bevor es im Winter vielleicht noch ma richtig knallt, halte ich strategisch für die richtige Wahl.
Für mich ist die Frage des "ob" nicht vorrangig, sondern die des "wie". Wir sind doch alle nicht doof, da wird uns doch 'was einfallen.
Ich kann den ganzen Corona-Hype irgendwie nicht mehr nachvollziehen, sorry.
Menschen sterben. Da ist es doch gut zu wissen, dass die nur einem Hype aufgesessen sind.
Oder wolltest du uns vorrangig auf deine Mängel beim Nachvollziehen hinweisen. Da kann man doch etwas gegen machen. Ich habe mal gehört, dass eine aus einem Stück Alufolie gefertigte Kopfbedeckung das Hirn wirksam vor störenden Einflüssen schützen kann. Vielleicht bin ich da aber auch wieder nur einem Hype aufgesessen.
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