Beiträge von O. Meier

    Darüber wurde in einer Lehrerkonferenz "abgestimmt".

    Gehört das zu den Aufagben der Lehrerkonferenz.


    Einzelne Kolleginnen äußern sich in persönlichen Gesprächen ebenfalls kritisch zu diesen Teamsitzungen, aber offen aussprechen tut das keine außer mir ...

    Kenne ich. Gelegentlich werde nich kritischen Äußerungen unter vier Augen angesprochen, um mir zuzustimmen. Offen aussprechen scheint der geneigte Feigling das aber nicht zu können. Ein Kollege hat neulich zumindest den Arsch in der Hose, für sein Schweigen um Entschuldigung zu bitten, er habe nicht den Arsch in der Hose. Zumindest ehrlich, irgendwie.

    Entschuldigungen dürfen Schüler formulieren, wie sie wollen. Das hat nichts damit zu tun, ob wir diese akzeptieren.

    Vielleicht sind's auch nur Ausreden. Aber wer weiß, vielleicht kommt da nächstes Jahr noch 'was mit genau der Begründung. Die Noten- und Abschlussverschenker haben derzeit Oberwasser. Sie müssen ihren Driss nicht wie sonst mit Umwegen wie Mahnungen, Nachprüfungen, Förderempfhelungen durchsetzen, sondern schreiben einfach mal in die Vorschriften, alle würden versetzt. Genau so können sie schreiben, jeder dürfe sich einen Abschluss aussuchen.

    Klar wird man als Seiteneinsteiger nicht verbeamtet und ist auf Tarif. Kriegt dadurch auch etwas weniger Geld, dies ist mir bewusst.

    Dann sähe ich mich mal noch in anderen Bundesländern um.

    Was mich allerdings zum Grübeln brachte, war das Gespräch mit dem Schulleiter, der von der Schulbehörde vorgeschlagenen Schule. Das Gespräch war eigenartig. Als er erfahren hatte, dass ich Quereinsteiger bin hatte ich das Gefühl, dass er etwas enttäuscht war. War ziemlich distanziert und betonte eher die negativen Aspekte.

    Ich habe mir das Gespräch anders vorgestellt.

    Entweder wollte der sehen, ob du es ernst meinst, oder er gibt dir zu verstehen, dass du von der Schule nichts erwarten darfst. kann man seine Schlüsse draus ziehen.

    Und - Menschen sind nun mal keine Karnickel.

    Ach was? Menschen sind auch keine Wölfe, Bananen oder Parkverbotsschilder. Und jetzt?

    Bei den Preisen für Veggie"scheiss" ist das eher ein ungesunder Trend...

    Nein, Fäkalien würd' ich auch ungern essen. Auch keine vegetarischen. Gesund oder ungesund entscheidet sich nicht an Fleisch oder nicht. Als Tankstellen-Vegetarier (Chips und Cola) ernährt man sich genau so wenig "gesund" wie jemand der C-Wurst Fritten Schranke für Nahrung hält. Wer generell keinen Wert auf die Qualität der Nahrungsmittel legt, wird sich ohnehin nicht sinnvoll ernähren.

    Allerdings gibt es bei Obst und Gemüse eine untere Schranke für Preise, bei Fleisch ja nicht.

    zumal es nichts ändern wird.

    Ja, die Agrarpolitik fördert industrielle Massenproduktion von lebensmittelähnlichen Erzeugnissen. Ob die wirklich jemand isst, spielt keien Rolle. da wird dann auch noch die Lagerung und Entsorgung subventioniert.

    Trotzdem ist jeder für die Folgen seines Handelns wertantwortlich. So zumindest mein schlichter ethischer Ansatz. Wer Fleisch essen möchte, nuss in Kauf nehmen, das Tiere getötet werden. Da kommen die meisten mit klar. Wer Billig-"Fleisch" kauft, muss mit dessen Produktionsbedingungen klar kommen. Und es soll keiner sagen, er häte nichts gewusst und dieses und jenes Super-Sonderangebot hätte auch zufällig mal unter ganz tolen Bedingungen produziert sein worden können. Nein, die Fleisch-Skandale reihen sich schön auf wie eine Perlenkette. Da ist immer mal wiedre was. Seit Jahren und Jahrzehnten ist das in den Medien.

    Ist das bei bspw- Spargel denn anders?

    Nein, auch beim Spargel kann man unter verschiedenen Qualitätsstufen wählen. Dass bei 1,99 für's Pfund nicht alles koscher ist, dürfte trivial sein.

    Reine Geldscheffelei einiger weniger...

    Willkommen in der Marktwirtschaft. Auch deren Probleme kann man sachlich disktutieren oder auf Stammtischniveau.

    Der Thread-Titel aktiviert zumindest meine Troll-Vorwarnstufe. Aber OK.

    Mir ist zu Ohren gekommen,

    Klingt nach einer sehr belastbaren Quelle.

    dass das Referendariat extrem Hart ist und einige es psychisch nicht schaffen und kaputt gehen.

    Ja, es ist sogar hart. Der Lehrerberuf ist ein sehr stressiger. Da muss man einiges an Belastung aushalten. Das wird dann in der Ausbildung schon mal geübt. D. h. es ist Teil des Konzeptes die jungen Kollegen ordentlich mich Arbeit vollzuballern. Ob das dann immer richtig dosiert ist, darf man bezweifeln. Übliherwiese machen die Seminaräffchen den Druck. Dass dieser auch von der SL kommt, ok. Bei Quereinsteigern, die eine volle Stelle belegen, erwartet man vielleicht etwas mehr. Dafür hat man auch mehr Chancen, sich zu präsentieren. Gutachten!

    Man befindet sich da zwar in einem Ausbildungsverhälnis, sollte aber nicht damit rechnen, etwas zu lernen. Zumindest nicht viel. Die meisten Seminaräffchen kochen auch nur mit Wasser. Einige sind richtig schlecht, in dem was sie tun. Wie in jedem Job. Da sind auch Unterrichts-Deserteure bei. Von denen darf man nichts erwarten.

    Dafür kann man schöne Netze aufbauen. Das klappt unter Leidensgenossen besonders gut. Der kollegiale Austausch gleicht vieles aus. Wir hatten z. B. eine gute Begleitung durch unsere AKO. Waren zwar regelmäßige zusätzliche Termine, dafür haben wir kompakt das gelernt, was die uns in langen Seminar-Blabla mit unausgegorenen Gruppenarbeiten nicht vermittelt haben. Und ich hatte eine gute Ausbildungslehrerin, die ich auch noch Jahre später um Rat in didaktischen Fragen gebeten habe. Ich wusste einfach, dass die was kann.

    Aber Obacht! Ich habe auch schon ganz andere Geschichten aus dem Seminar gehört. Es kommt schon darauf an, wo man hingerät und wer da am Ruder ist.

    Zudem hätte man am Ende nicht diesen Prüfungsdruck, weil man ja kein 2. Staatsexamen machen muss.

    Aha. Wo soll das so sein. Bundesland? Dann bekommt man aber auch nicht die volle Asche (keine Verbeamtung, keine Erfüllerzulage als Abgestellter).

    PS: Ja, es halten nicht alle durch. Es fallen auch welche in den Prüfungen durch. Ob es da immer die "Richtigen" erwischt, ist genau so unklar, wie bei anderen Selektionsmaßnahmen auch.

    *Jazzy*: Mach' dir keinen Stress. Ich bin auch nicht von der Notenverschenk-Fraktion, aber dies Jhr haben wir keine Chance. Jetzt setzen sich die, die möchten, dass keiner der NRW-Abschlüsse noch einen Wert hat, durch.

    Also, gibt die bessere Note. Dann ist der Kater gekämmt.

    Aber es ist automatisch jeder versetzt. Also in NRW.
    Auch in der 8. Klasse.

    Ja, auch mit 2 5en und nur noch 4en.

    Harmlos. Wir haben gestern schüler mit 'nen halbden Dutzend Fünfen und Sechsen "versetzt".

    EIn richtiges Geschenk an die Schüler*innen...

    Nicht für die, die ehrlich an ihre Versetzung gekommen wären. Die müssen mit dem Makel leben, nur eine Corona-Versetzung bekommen zu haben, obwohl sie eine richtige verdient hätten. Bleibt zu hoffen, dass die Leute, denen die Zuegnisse vrgelegt werden, diese mit Verstand lesen.

    Wenn man sie darauf hinweist, dass wir die Regelungen haben und man das nicht möchte (Kuscheln mag eh schon nicht so gern), wird man ausgelacht/doof angeguckt oder sogar blöd angemacht das man sich nicht so haben soll.

    Offensichtlich hast du's mit grenzdebilen Vollidioten zu tun. Bei denen machste nichts. Nimm Pfefferspray mit, um dafür zu soregn, dass zu dir genug Abstand gehalten wird.

    Art. 2 Abs. 1 GG

    Dort:

    Zitat


    [...] soweit er nicht die Rechte anderer verletzt [...]

    Danke für's Mitspielen, Ihr Anruf wird gezählt.

    Auch hier ist zu beachten, dass der Beschwerdeführer nicht konkret benennen kann, inwiefern die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit durch die Einhatung der Hygienemaßnahmen eingeschränkt wird. Floskel, Floskel, Foskel.

    Ist das Verbot in Zügen zu rauchen dann auch eine Einschränkung des Grundrechts?

    Ich befürchte, ja. So wie die Aufforderung nach 22:00 Uhr den Biergarten zu verlassen oder auf der Autobahn nur 130 fahren zu dürfen.

    Natürlich ist eine Maske unangenehm. je länger man sie trägt, umso schlimmer. Für Leute mit Atemwegsproblemen könnte sogar die Grenze überschritten sein. Auch hier muss man abwägen. Ich finde das alles nicht so schlimm, wie für den Tod eines anderen verantwortlich zu sein.

    Das konkrete Problem beim Tragen der Masken nicht benennen zu können, sondern nur floskelhaft mit den "Grundrechten" zu wedeln, finde ich etwas dünn.

    Aber, damit das nicht untergeht. Ich meine, es ist das wichtigste, Abstand zu halten. Die Maske ist nur Ergänzung oder Notbehelf.

    gerade diese Arbeitsblätter mit dem Nachspuren usw. der Buchstaben brauchen sie eben wirklich!

    Was? Nachspuren? Ist das überhaupt kompetenzorientiert? Spaß bei Seite. Wir hatten früher so Hefte, wo das drin war.

    Wäre für mcih aber kein Grund, den Abstand zu unterschreiten.

    Aber du hast eben ein BK, mit Grundschülern ist das sicher ein deutlich höheres Risiko, weil sie nicht mal den Weg bis zum Mülleimer in der Regell schaffen ohne an einem Tisch stehen zu bleiben, jemanden zu knuffen o.ä.

    Umso wichtiger ist es, dass ich Abstand halte.

    Aktueller Stand: trotz Nachfrage gestern Abend, wo meine Bestätigungsmail bleibt - keine Rückmeldung bisher. Okay, Brückentag. Wahrscheinlich arbeiten die IT-ler dort heute nicht.

    Optimale Planung. Den Release vors lange Wochenende legen und dann erstmal ab in den Süden.

    kodi: Schon klar, trotzdem wird uns jetzt ein Tool präsentiert, das wir gut hätten brauchen können. Komm', das ist witzig.Womöglich ist der Release-Zeitpunkt auch völlig unabhängig vons Corona gewählt worden.

    Früher oder später wird die Maskenpflicht ausgesetzt werden müssen (wahrscheinlich in den urban gprägten Bundesländern später und in den eher ländlichen früher), da man das Ganze eher schlecht durchziehen kann bis eventuell mal ein Impfstoff gefunden wird

    Why not? Wo ist das Problem, eine Maske zu tragen? Für mich aber heißt das, je weniger Leute Masken tragen, umso mehr muss ich auf Abstand achten.

    da haben mehr Leute Schnupfen als Corona.

    Und vielleicht haben auch welche Schweißfüße. Und nu?

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