Beiträge von O. Meier

    Also wäge ich ab: Muss das Arbeitsblatt jetzt sein? Ja! Also teile ich es auch aus (so, wie vorhin beschrieben).

    Ich wäge auch ab. wenn ich das Arbeitsblatt nciht austeile, sondern die Schüler es einzeln von einem Extra-Tisch holen, ich es beamere oder sonst was, habe ich immer genug Abstand. Mit genug Abstand ist die Ansteckungsgefahr deutlich niedriger als ohne. Das ist meine Abwägung.

    Oh LogineoLMS ist draußen.

    Versteh ich nicht. Erst schnitzen sie jahrelang an Logineo 'rum. Jetzt kommt das hier. Soll hier schon vorab eine Parallel-Struktur ettabliert werden? Oder hat man die bsiherigen Versuche eingestampft und setzt jetzt auf ein umgelabeltes Moodle? Oder ist das nur eine Namensänderung?

    So oder so, es scheint mir zur Unzeit zu kommen. Ein Oline-Lernsystem zu propagieren, wenn man schon längst die Segel in Richtung "Normalität" gesetzt hat, scheint mir doch etwas absurd. Oder man will vorbereitet sein, wenn es Herbst dann doch knallt.

    du machst auf mich den Eindruck

    Vielleicht sollte man nicht zu viel auf "Eindrücke" geben, die sich aus wenigen Zeilen Text ergeben. Es sei den, man möchte gründsätzlich nur ein wenig Wischiwaschi an der Oberfläche machen.

    dass du an meiner 'berechtigten' Kritik am Seiteneinstieg (bzw am Ref)

    Soso, 'berechtigt'. Was immer das heißen mag. Was möchtest du eigentlich kritisieren? Erst warst du gegen Methoden, dann ging es dir um Harmonie und jetzt sind es zu viele Methoden. Und dass Methoden zieladäquat sein müssen, ist genau so wenig eine bahnbrechende Erkenntnis, wie die Tatsache, dass sie das nicht immer sind.

    Es ist auch überhaupt nicht klar, wo du deine Erfahrungen (mehr Quellen gibst du nicht an) gemacht haben willst, aus welcher Rolle du deine kritikähnlichen Äußerungen tätigst. Bist du gescheiteter Schüler, gescheiteter Quereinsteiger, an den "Punkt-Regel" gescheiteter Bewerber auf einen Quereinstiegsplatz? Du schaffst es noch nicht mal, dich auf eine Schulform für deine Fake-Persönlichkeit festzulegen.

    dich in deiner Qualifikation als Lehrer beleidigt fühlst.

    Nein, dafür reicht's nicht. Deine pauschalen Behauptungen zur Unfähigkeit von Lehrern sind schon etwas offensiv. Aber beleidigen kannst du mich damit nicht.

    Besonders sachlich waren deine Kommentar nicht.

    Wald, rein, raus. Build your own proverb.

    Wir bleiben bei der geplanten Zeugnisvergabe ohne Eltern. So können die Klassen endlich wieder zusammensitzen, natürlich mit Abstand. Mit Eltern müssten wir Klassen dritteln, mindestens. Und dann hätten wir 9mal eine Zeugnisvergabe mit 9mal desinfizieren und Pausen. Das ist ein solcher Marathon, darauf verzichten wir.

    Vernünftig. man sollte etwas planen, dass sich unter Einhaltung der Abstandregeln sicher durchführen lässt. Je weniger Leute kommen, umso besser. Wenn die jungen Menschen die Chance haben, sich nochmal als Klasse zu treffen, OK. Mit den Eltern, Freunden etc. können sie dann immer noch feiern. Eine Zeugnisausgabe wie sonst bekommen wir eh nicht.

    Problematisch ist doch nur, wenn Lehrkräfte eigenmächtig entscheiden, aus gutem Grund bestehende Regelungen zu ignorieren. Genau darum geht es dem Datenschutzbeauftragten, das ist auch Teil seines Jobs.

    Ich weiß ja nicht, welche Vorgaben die thüringer Kollegen hatten und was sie im Rahmen derer hätten machen können. Mag sein, dass sie über die Strenge geschlagen haben, mag sein, dass sie sich nicht anders zu helfen wussten. So oder so haben sie damt Mängel ausgeleichen, die sie nicht zu verantworten haben.

    Dass der Datenschutzbeauftragte sich kümmert, ist übrigens OK. Dass er nicht weiter kommt, als am Ende der Nahrungskette mit Bußgeldern zu drohen, sit dürftig. Ich halte hier eine Ermahung der Kollegen für ausreichend. Aber ein Datenschutzbeauftragter kann sich auch um die Verhinderung zukünftiger Verstöße kümmern. Da wäre zum einen die Erklärung, was man zukünftig tun soll, und wie. Und zum anderen die Aufforderung an die Verantwortlichen für die nötigen Mittel zu sorgen, damit die thüringische Lehrerinnenschaft beim nächsten Mal, ohne groß überlegen zu müssen, datenschutzkonformen Fernunterricht halten kann.

    Und nein, bewusste Verstöße gegen rechtliche Bestimmungen sind als Beschäftigter im öffentlichen Dienst keine Fürze.

    Kommt darauf an. Welche Verstöße findest du konkret schlimm? Welcher Schaden ist entstanden?

    Ich jedenfalls würde mir überlegen, gegen einen Bußgeldbescheid Rechtsmittel einzulegen. Nur nur, um diese noch abwenden zu können, sondern auch, um eine Welle zu machen.

    Mich stört nicht nur, dass die Kollegen es hier echt von hinten kriegen. Auch stört mich schon länger bei Datenschutz seit DSGVO die fehlende Verhältnismäßigkeit. Die großen Datensammler und -händler interesssiert das nicht. Sie passen ihre AGBen an, ignorieren die Regeln oder kalkulieren die Bußgelder einfach mit ein.

    Aber einzelne Bedienstete werden wegen Fürzen zu Angeklagten. Vereine und kleine Selbstständige sind völlig aufgeschmissen, wei sie nicht durchblicken. Teilweise mit kuriosen Auswirkungen. In meinem Verein war die Redaktion der Vereinszeitschrift so eingeschüchtret, dass sie meine E-Mail-Adresse auch auf meinen expliziten Wunsch nicht veröffentlichen wollten. Ich musste den Vorstand belästigen, der richtete mir eine Vereins-E-Mail-Adresse ein. Ausschlißelich solche werden nunmehr veröffentlicht. Telefonnummern sind das andere Thema.

    Andere Anekdote, aus einer Fachzeitschrift, auf einer Web-Seite wird gefragt, ob Cookies gespeichert werden dürfen. Der einzige Cookie, den die Seite dann schreibt, ist der mit der Information, dass Cookies gespeichert werden dürfen.

    Ich bin sehr für Datenschutz. Allerdings befürchte ich, dass die DSGVO nach oben eine Papiertiger ist und nach unten ein Drache, der seinen Feueratem nicht ganz im Griff hat (wie Grusi, nur größer).

    Hier sehen wir ein Beispiel dafür.

    Muss aber, soweit ich das sehe, das Admin einrichten, oder?

    Da weiß ich schon, welche pampeligen Diskussion man mit dem "Admin" (also einem Kollegen, der als letzter "nein" gesagt hat) führen muss. Erste Admin-Antwort ist ja immer "Geht nicht.", die zweite dann "Das ist zu teuer." und die dritte (wenn man soweit kommt) "Ja, das geht schon, aber das wollen Sie doch gar nicht."

    Nee, danke. Das Problem ist, dass man sich bei der Planung dazu keine Gedanken gemacht hat. Dann dürfen die Hempel vor Ort wieder ausgleichen. Ich befürchte, es gibt noch mehr undurchdachte Details.

    Ich hab's noch nicht ausprobiert. Bei mir ist' schon wegen

    Eine schulische E-Mail-Adresse nach vorgegebenem Standard (vorname.nachname@schuleXYZ.nrw.schule)

    Von der Lächerlichkeit, dass es Schulen immer noch Schulen ohne dienstliche E-Mail-Adrrsse gibt, mal abgesehen. Was soll mein Vorname da? Eine solche E-Mail-Adresse würde ich dienstlich sicher nicht benutzen.

    Geht es um Gewinnnen oder Verlieren?

    Nein, aber du identifizierst Geschwätz, das allerdings als Reaktion auf Geschwätz kam. Da wren wir wohl einen Moment lang auf Augenhöhe. Oder ich irre mich und es ist alles ganz anders:

    Aber auch wenn es nicht darum geht, hast du natürlich gewonnen. Was die tägliche Arbeit des Bodenpersonals anbetrifft, hast du alles hinter dir. Da macht dir keiner mehr was vor, daher bist du zu neuen Ufern aufgebrochen. Sorry, wenn ich das einen Augenblick lang übersehen habe. Natülich hättest du alles richtig gemacht, wenn du noch als Lehrer arbeiten würdest.

    was möglich ist und was nicht möglich ist und was ich in der Situation gemacht hätte und was nicht.

    In der Wundeerwelt des Konjunktiv sind auch alle glücklich, also sie wären es. Bei Dingen, die ich selbst nicht mache, weiß ich auch gerne besser, wie es geht.


    Ich habe mich schon gewundert, dass die Schulleitungen offenbar so gar nicht regulierend eingegriffen haben.

    Ein Schulleiter hat mir mal erklärt, dass es sehr aufwändig sei, einen faulen Sack ans Arbeiten zu bekommen. Die anderen am Arbeiten zu halten, sei wesentlich einfacher, also mache er das.

    So gesehen haben die Verpisser es mal wieder richtig gemacht. In der öffentlichen und offiziellen Wahrnehmung werden eh aller über einen Kamm geschert. Den redlichen Dank niemand ihr Engagement und auf den Deckel gibt's auch pauschal.

    dass ein nicht unerheblicher Teil der Lehrerschaft sich zu Corona-Zeiten vor dem Wiederbehinn der Beschulung einen sehr schlanken Fuß gemacht hat.

    ... und die werden sich auch bei den Ausgleichsangeboten verpissen. Als redlicher Lehrer muss man da höllisch aufpassen, dass man nicht unter die Räder kommt, wenn unser Dienstherr in seiner Fürsorge die Kollektivstrafen verhängt.

    Aber vielen Dank für den Blick aus der Distanz der Schulaufsicht.

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