Bei uns werden die Schüler im Praktikum besucht. Da fällt zwar der Unterricht aus, aber dafür muss ich ja die Besuche machen. Besuche werden anhand der Wochenstunden verteilt.
Ja, so machen wir's auch. Besuche statt Unterricht.
Bei uns werden die Schüler im Praktikum besucht. Da fällt zwar der Unterricht aus, aber dafür muss ich ja die Besuche machen. Besuche werden anhand der Wochenstunden verteilt.
Ja, so machen wir's auch. Besuche statt Unterricht.
Wenn wir die nicht nehmen können wir nicht fahren.
Dann fahrt ihr eben nicht. Einfach.
Wir müssen vorher Unterschreien, dass wir auf Kostenerstattung verzichten.
Gab es in NRW auch mal, wurde gerichtlich kassiert. Ich habe den Passus auf dem Formular aber durchgestrichen.
Wir bekommen null € für Klassenfahrten. Selbst bei den Reisekosten sieht es trüb aus. Wir sollen die Freiplätze nehmen.
Also, ich habe regelmäßig mehr Ausgaben und mehr Arbeit bei einer Klassenfahrt.
Den Betrug mit den angeblichen Freiplätzen, die ja nur eine Umlage auf die Schüler bzw. Eltern darstellen, haben wir neulich erst diskutiert. Was heißt ihr "sollt" die nehmen? Ich halte die Annahme von freiplätzen nicht für legitim, auch wenn es im jeweiligen Bundeland rechtes ist. Wenn kein Geld dafür da ist, gibt es eben keine Fahrt. Privates Geld gebe ich dafür nicht her, auch nicht als zinsloses Darlehen für meinen Dienstherren.
Man kann Klassenfahrten auch so gestalten, dass man sich dabei nicht „überarbeitet“... *duck und weg*
Du meinst tagsüber 8 Stunden Klassenfahren und dann nach Hause? Dann am nächsten Morgen wieder hin?
Das einfachste ist's übrigens, nicht zu fahren. Dann fallen keine Überstunden an und niemand muss sich um einen Ausgleich Gedanken machen.
Bekommt man nach diesem Urteil 24 Stunden täglich bezahlt, weil man ja 24 Stunden mit den Schülern zusammen ist?
Meine Frage bezog sich nicht auf das Urteil, sondern auf deine Aussage. Wenn du 24 Stunden mit den Schülern zusammen bist, weiß ich nicht, was davon Freizeit sein könnte. Also sind es 24 Stunden Arbeitszeit. Ich entnehme aber deinen Äußerungen, dass du soviel nicht bezahlt/als Überstunden ausgeglichen bekommst.
Bei uns bekommt man immer seine "Arbeitszeit" während der Klassenfahrten bezahlt.
Die ganzen 24 Stunden am Tag?
Sie hat doch gerade geschrieben, dass noch nicht alles geklärt ist.
Eben. Aber sie hat offensichtlich schon die Zusage zur Mitfahrt gegeben, obwohl eben noch nicht alles geklärt ist.
Übrigens, ich bin schon gefragt wurden, ob ich nächstes Jahr wieder fahren würde und ich habe dankend abgelehnt!
Warum fährst du denn diesmal mit, wenn nicht alles geklärt ist?
Wobei, wir haben unsere SL mal darauf hingewiesen, dass es vielleicht netter wäre, den Neuen nicht die schwierigsten Klassen zu geben und nicht die beklopptesten Stundenpläne. Gesagt, getan, dafür haben jetzt die Erfahrenen wieder die zerrissenen Pläne und undankbarsten Gruppen. Wie mans macht...
Da ist doch etwas schief gelaufen, wenn ein wenig Rücksicht auf die Bedürfnisse weniger neuer Kollegen, bei allen anderen den Stundenplan zerreißt. Man muss neuen Kollegen auch nicht den Puderzucker einblasen, sondern einfach nur ein wenig Rücksicht darauf nehmen, dass für den im Zweifelsfall alles neu ist, und ihn erstmal nicht in x verschiedenen Klassenstufen/Abteilungen/Bildungsgängen einsetzen.
Das klappt erfahrungsgemäß mal besser und mal schlechter. Aber es muss zunächst mal der Wille da sein.
Das unterstützt doch kein Schulleiter, oder?
Äh, wie? Unterstützung? Ich kann meine Noten schon allein geben. Da brauche ich keine Unterstützung.
ohne Anwalt nichts.
Ohne Anwalt gibt's keine Note? Auch schön.
Jede Schulleitung wird schon im Eigeninteresse versuchen, den neuen Kollegen einen möglichst guten Einstieg zu ermöglichen.
Nicht jeder Schulleiter ist auch schlau. Da werden dann lieber kurzfristig Lücken getopf, neue Kollegen verheizt, als langfrisitg Personalpflege zu betreiben.
wenn du mit 3,49 ne 4 gibst.
Was ist bei 3,4982?
Äh, ich habe auch keine Ahnung. IANAL. Aber ist es nicht so, dass die Herberge den Gästen (wer immer das formal ist) eine Sache vermietet und Anspruch darauf hat, die Sache im gleichen Zustand zurückzubekommen? Ausgenommen des durch bestimmungegemäßen Gebrauchs aufgetrenenen Verschleißes. Insonfern ist der Vertragspartner zunächst der Ansprechpartner für den Vermieter. Sonst könnte man ja die Hütte komplett abreißen und mit einem Schulterzucken nach Hause fahren, weil man ja den Verursacher nicht ermitteln kann.
Das allerdings bei einer schulischen und somit dienstlichen Veranstaltung eine Privatperson Vertragspartner sein soll, ist schon einigermaßen absurd.
In NRW ist's die Schule. Absatz 5.1 der "Wanderrichtlinien":
Verträge mit Beförderungs- und Beherbergungsunternehmen werden im Namen der Schule und nicht im eigenen Namen der Lehrerinoder des Lehrers oder im Namen der Eltern abgeschlossen.
aber wenn die SuS das gar nicht merken
Eben. Über "bei mir ist alles rot." kommen sie nicht hinaus.
Gibt es bei euch keinen Ausbildungsoordinator? Den würde ich als erstes auf das Problem hinweisen. Dann wäre es bei uns wohl zu einem Dreiergespräcj (Referendar, Ausbildungslehrer, Ausbildungskoordnator) gekommen. Das muss ja nicht lange dauern. Problem beschreieb un dem Lehrling aufgebebn, sich um eine Lösung zu kümmern.
Dass so eine schwerwiegende Lücke erst im Abschlussgutachten benannt wird, kann nicht sein. Das Fachliche lernt der Mensch ja nicht bei euch, sondern sollte es mitbringen. Also muss das Problem schon zu Beginn der Asbildung auffallen und sollte dann benannt werden. Das Gutschten am Ende Ausbildung sollte darlegen, was er von dem, was im Referenariat zu lernen war, mitnimmt.
Da er schon eine Weile bei euch ist (Monate?), bist zu vielleicht schon etwas spät dran. Zumndest wird's aber knapp.
Auf die Antworten gehst du aber nicht ein!
Er/sie stellt ja noch nicht mal konkrete Fragen, sondern macht nur Andeutungen, was bei ihm/ihr schief laufen könnte.
Das Zielpublikum der Wirtschaftswoche sind sicherliche keine potenziellen Lehramtsstudenten...
Fertige Lehrer scheinen es ja zu lesen. Aber es ist doch gut, dass man so auch Leute erreicht, die noch gar nicht über die Option Lehrerberuf nachgedacht haben.
Mich erzürnt es übrigens nicht, wenn man mir vorrechnet, dass ich mit der Pension ganz gut fahren werde. Das beruhigt eher.
Hinzu kommen die unterschiedlichen Ferien in NDS und NRW (bis auf Weihnachten vll). Die TE kann dann mit ihren Kindern nur in einem sehr eingeschränkten Zeitraum z.B. im Sommer in den Urlaub fahren. Deshalb hat - bei Wohnort NRW - eine Arbeitsstelle in NRW riesige Vorteile.
Man kann auch die Kinder im Nachbarland zu Schule schicken, wenn man dort arbeitet. Machen hier an der Grenze einige Kollegen. Allerdings mit einer Bahnlinie, die das erleichtert.
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