Beiträge von O. Meier

    Wir bekommen null € für Klassenfahrten. Selbst bei den Reisekosten sieht es trüb aus. Wir sollen die Freiplätze nehmen.
    Also, ich habe regelmäßig mehr Ausgaben und mehr Arbeit bei einer Klassenfahrt.

    Den Betrug mit den angeblichen Freiplätzen, die ja nur eine Umlage auf die Schüler bzw. Eltern darstellen, haben wir neulich erst diskutiert. Was heißt ihr "sollt" die nehmen? Ich halte die Annahme von freiplätzen nicht für legitim, auch wenn es im jeweiligen Bundeland rechtes ist. Wenn kein Geld dafür da ist, gibt es eben keine Fahrt. Privates Geld gebe ich dafür nicht her, auch nicht als zinsloses Darlehen für meinen Dienstherren.

    Bekommt man nach diesem Urteil 24 Stunden täglich bezahlt, weil man ja 24 Stunden mit den Schülern zusammen ist?

    Meine Frage bezog sich nicht auf das Urteil, sondern auf deine Aussage. Wenn du 24 Stunden mit den Schülern zusammen bist, weiß ich nicht, was davon Freizeit sein könnte. Also sind es 24 Stunden Arbeitszeit. Ich entnehme aber deinen Äußerungen, dass du soviel nicht bezahlt/als Überstunden ausgeglichen bekommst.

    Wobei, wir haben unsere SL mal darauf hingewiesen, dass es vielleicht netter wäre, den Neuen nicht die schwierigsten Klassen zu geben und nicht die beklopptesten Stundenpläne. Gesagt, getan, dafür haben jetzt die Erfahrenen wieder die zerrissenen Pläne und undankbarsten Gruppen. Wie mans macht...

    Da ist doch etwas schief gelaufen, wenn ein wenig Rücksicht auf die Bedürfnisse weniger neuer Kollegen, bei allen anderen den Stundenplan zerreißt. Man muss neuen Kollegen auch nicht den Puderzucker einblasen, sondern einfach nur ein wenig Rücksicht darauf nehmen, dass für den im Zweifelsfall alles neu ist, und ihn erstmal nicht in x verschiedenen Klassenstufen/Abteilungen/Bildungsgängen einsetzen.

    Das klappt erfahrungsgemäß mal besser und mal schlechter. Aber es muss zunächst mal der Wille da sein.

    Äh, ich habe auch keine Ahnung. IANAL. Aber ist es nicht so, dass die Herberge den Gästen (wer immer das formal ist) eine Sache vermietet und Anspruch darauf hat, die Sache im gleichen Zustand zurückzubekommen? Ausgenommen des durch bestimmungegemäßen Gebrauchs aufgetrenenen Verschleißes. Insonfern ist der Vertragspartner zunächst der Ansprechpartner für den Vermieter. Sonst könnte man ja die Hütte komplett abreißen und mit einem Schulterzucken nach Hause fahren, weil man ja den Verursacher nicht ermitteln kann.

    Das allerdings bei einer schulischen und somit dienstlichen Veranstaltung eine Privatperson Vertragspartner sein soll, ist schon einigermaßen absurd.

    In NRW ist's die Schule. Absatz 5.1 der "Wanderrichtlinien":

    Verträge mit Beförderungs- und Beherbergungsunternehmen werden im Namen der Schule und nicht im eigenen Namen der Lehrerinoder des Lehrers oder im Namen der Eltern abgeschlossen.

    Gibt es bei euch keinen Ausbildungsoordinator? Den würde ich als erstes auf das Problem hinweisen. Dann wäre es bei uns wohl zu einem Dreiergespräcj (Referendar, Ausbildungslehrer, Ausbildungskoordnator) gekommen. Das muss ja nicht lange dauern. Problem beschreieb un dem Lehrling aufgebebn, sich um eine Lösung zu kümmern.

    Dass so eine schwerwiegende Lücke erst im Abschlussgutachten benannt wird, kann nicht sein. Das Fachliche lernt der Mensch ja nicht bei euch, sondern sollte es mitbringen. Also muss das Problem schon zu Beginn der Asbildung auffallen und sollte dann benannt werden. Das Gutschten am Ende Ausbildung sollte darlegen, was er von dem, was im Referenariat zu lernen war, mitnimmt.

    Da er schon eine Weile bei euch ist (Monate?), bist zu vielleicht schon etwas spät dran. Zumndest wird's aber knapp.

    Das Zielpublikum der Wirtschaftswoche sind sicherliche keine potenziellen Lehramtsstudenten...

    Fertige Lehrer scheinen es ja zu lesen. Aber es ist doch gut, dass man so auch Leute erreicht, die noch gar nicht über die Option Lehrerberuf nachgedacht haben.

    Mich erzürnt es übrigens nicht, wenn man mir vorrechnet, dass ich mit der Pension ganz gut fahren werde. Das beruhigt eher.

    Hinzu kommen die unterschiedlichen Ferien in NDS und NRW (bis auf Weihnachten vll). Die TE kann dann mit ihren Kindern nur in einem sehr eingeschränkten Zeitraum z.B. im Sommer in den Urlaub fahren. Deshalb hat - bei Wohnort NRW - eine Arbeitsstelle in NRW riesige Vorteile.

    Man kann auch die Kinder im Nachbarland zu Schule schicken, wenn man dort arbeitet. Machen hier an der Grenze einige Kollegen. Allerdings mit einer Bahnlinie, die das erleichtert.

    Für eine Einladung finde ich das absolut praktikabel, aber jedes Mal finde ich das auch doof. Dann hätte ich lieber eine Strategie, einmal klar zu kommunizieren, dass ich an solchen Terminen nicht teilnehmen möchte, statt mich jedes Mal rauszureden.

    Dann sag das so. "Danke für die Einladung, aber ich sehe meinen Platz nicht an einem Elternstammtisch. Ich wünsche Ihnen viel Spaß und interessante Gespräche." Man kann noch ergänzen, dass man sich ale Eltern viel besser über die Schule austauschen kann, wenn kein Lehrer mithört. Müsste den Leuten eigentlich klar sein.

    Aber das geht mir irgendwie schon zu weit, weil es sich nach einer Begründung anhört, die ich aber nicht brauche. Also sollte man mit einer möglichst nichtssagenden Formulierung absagen, z. B. "Vielen dank für die Einladung, der ich leider ncht nachommen kann." oder besser : "Ich bitte um Verständnis, dass ich Ihrer Einaldung nicht nachkomme." Und die nimmt man einfach immer wieder, kann man prima als Vorlage im Mail-Client speichern. Dann dürften die Eltern merken, dass es sich um eine systematische Antwort handelt.

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