Beiträge von O. Meier

    In der Aufsicht arbeitet man sich ja nun wirklich nicht tot. Ich finde da kriegt man eher Boreout.

    Aufsicht erfordert ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. Ganz so nebenbei geht das auch nicht. Aber selbst wenn, muss man zwischendrin mal aufs Klo.

    Die Arbeitszeitregelung wäre im Schulbetrieb auch in der Form nicht immer umsetzbar - selbst wenn sie dort Gültigkeit besäße.
    Man denke alleine an die Studien- und Klassenfahrten.

    Das ist natürlich auch ein interessanter Rechtsgrundsatz. Wenn man sich nicht die Mühe machen möchte, eine Regelung umzusetzen, lässt man sie einfach weg. Für Klassenfahrten ließe sich das natürlich umsetzen, man muss nur entsprechend viel Personal einplanen. Wenn man das nicht möchte, liegt das wohl daran, dass derlei Fahrten doch nicht so wichtig sind.

    Auch wenn jene Verordnung formal nicht gilt, gibt es doch Grenzen der Zumutbarkeit. Der Dienstherr hat ein Fürsorgepflicht. Umgekehrt haben auch die öffentlich Bediensteten Verpflichtungen. Wer z.B. einer bestimmten Belastung nicht standhält, ist verpflichtet eine Überlastungsanzeige zu stellen.


    SL ist der wohl der Meinung, dass dies so korrekt ist.

    Einfach. Er führt ja weder die Aufschten noch gibt er anschließend den Unterricht.

    Ob denn jetzt 300 Knaller viel oder wenig sind oder welches Risiko zumutbar ist, ist gar nicht der springende Punkt. Das Wesentliche ist doch, dass der Dienstherr sich in den meisten Fällen gar keine Gedanken darüber macht, wie es laufen soll. Statt dessen sitzen in jeder Schule Dutzende von Kollegen und überlegen, wie es laufen könnte.

    Das Beispiel aus Bayern zeigt, dasses furchtbar einfach ist, ein zufriedenstellende Regelung zu erlassen. Alle anderen hinken da wohl noch hinterher. Die dürfen sich dann halt nicht wundern, das keine Fahrten stattfinden.

    Diskussion pro und contra Klassenfahrt entstehen muss, kann ich nicht nachvollziehen.

    Aha.


    Für Kaution, etc. sammle ich vor Reiseantritt immer einen entsprechenden Betrag in bar ein, damit wir vor Ort flexibel sind. Das sind meist so 20-30€ pro Schüler. Davon nehme ich dann das Pfand für die Kaution.

    So einige hundert Euro in bar schleppst du dann aber schon 'rum.


    Bzgl. Einzelinkasso: Ja, ich erhalte eine Rückmeldung ob alle fristgerecht bezahlt haben.

    Klingt gut.


    Ausgelegt wird nichts.

    Dafür!

    Also nachdem das ganze mal wieder off-topic gegangen ist... Obwohl ich explizit darum gebeten hatte, das zu vermeiden...

    Da hat wohl jemand seine Untertanen nicht im Griff.

    Bei der Schulleitung habe ich nachgefragt, ob es möglich ist, dass der Landkreis ein Konto dafür bereitstellt. Es wird sich erkundigt.

    Immerhin.

    Einzelinkasso

    Auch 'ne Möglichkeit. Wie regelst du z.B. eine Kaution für die Unterkunft, Eintritte vor Ort etc.? Bargeld mitschleppen?

    Bekommst du vom Veranstalter eine Rückmeldung, ob alle (rechtzeitig) bezahlt haben? Wie verfahren die, wenn einer trödelt?

    Nur weil du keine findest (finden willst?) bedeutet das ja nicht, dass es keine gibt.

    Ich habe gar nicht gesucht. Interessant ist aber, dass die diejenigen, die einen Nutzen behaupten, nicht in der Lage waren, etwas zu finden. Dass das daran liegt, dass es sie eigentlich nicht interessiert, ist aber nur eine Vermutung.

    Inwiefern sich die Ergebnisse von Sportveranstaltungen auf Städtereisen übertragen lassen, wäre die nächste Frage. By the way, wenn man diese Artikel studiert, könnte man erfahren, wie man die Veranstaltung zu arrangieren hat, damit die den gewünschten Effekt hat. Ja, die Gerne-und-oft-Fahrer sollten das wirklich lesen.

    Danke für die Recherche.

    Da ist jemand mächtig angepisst von Studienfahrten.

    Ah, simma schon soweit, dass wir uns zu Person äußern müssen. Gibt's in der Sache so gar nichts mehr? Sicher. Wenn mich etwas anpisst (um mal bei dieser wenig distinguierten Wortwahl zu bleiben), dann sind das Naivlinge, die noch nicht mal merken, dass ihre Entscheidungen Wirkungen auf andere haben, wenn sie gerade ihren eigenen Spaß sicher stellen.

    Ob du den positiven Nutzen

    Welchen den nun? Den, für den es keinen Nachweis gibt, oder den der nicht so wichtig ist, so lange man selbst Spaß hat?

    nachvollziehen kannst ist irrelevant.

    In der Tat spiele ich dabei keine Rolle. Der Nutzen müsste schon in objekitiver Form nachgewiesen sein, damit man ihn gegen den Aufwand abwägen kann.

    Relevant ist nur der Konsens der Beteiligten mit den Entscheidungsträgern.

    Die brauchen offensichtlich auch keine Sachargumente. Das ist nun die Erfolgsgeschichte der Studienfahrten? Man steht zufällig auf der richtigen Seite einer unbegründeten Entscheidung? Na, da gratuliere ich aber.

    Schön zu sehen, aus welchem Geist so manche Studienfahrt geboren wurde. Das bestätigt mich in meiner Analyse, dass da viel Brimborium um nichts gemacht wird. Danke für die Ehrlichkeit.

    Wer soll denn einen Schaden haben? Die Schüler sicher nicht.

    Nun, wenn man mal annimt, dass eine solche Maßnahme Einfluss auf das Verhalten der Teilnehmer hat, wie will man dann ausschließen, dass das Verhalten nicht in ungewünschter Weise beeinflusst wird? Aber hier scheinen wir es mit der Schlussregel "Es nützt, weil es nützen soll." zu tun zu haben. Danke für die Ehrlichkeit.

    Welche Betroffenen? Es fahren nur Kollegen mit die wollen.

    Die übrigen dürfen Vertretung machen. Die sind nicht betroffen?

    Es dürfen per SL in dieser Zeit keine Klassenarbeiten angesetzt werden.

    Und schon ist man in seiner Planung beschränkt. Na, keine Betroffenen?

    Die Nachfrage nach unseren Fahrten ist jedes Jahr enorm. Solange dies so bleibt werden wir sie anbieten.

    Schüler fragen noch ganz andere Dinge nach. Und trotzdem kriegen sie statt dessen Unterricht, Bildung und (manchmal) einen Abschluss.

    Mir sind keine empirische Untersuchungen bekannt. Aber das ist bei vielen pädagogischen "Empfehlungen" auch nicht. [...]


    Da es nur für mich relevant ist, genügen meine jahrelangen Erfahrungen.

    Äh, nein, es ist auch für die Schüler relevant, für deine Kollegen und alle anderen (mittelbar) Betroffenen. Nach der Frage nach dem Nutzen kann man sich übrigens mal dazu Gedanken mchen, ob die Maßnahme keinen Schaden anrichtet, ob der Aufwand gerechtfertigt ist, die Kosten im Verhältnis stehen. Gibt's alles nicht, oder?

    Lass es doch Kollegen machen, die Bock darauf haben.

    Mache ich en Eindruck, dass ich sie nicht lassen würde?

    Er stellt mir dazu die nötige Infrastruktur bereit,

    Ganz offensichtlich nicht, wie du weiter unten ausführst. Sowohl das Herumschleppen von größeren Bargeldbeträgen als auch das Verwenden des Privatkontos ist kein adäqautes Vorgehen. Beides sind Notlösungen wegen mangelnder Infrastruktur. Im übrigen hilft das der OP, die nach einer einwandfreien Lösung sucht, auch nicht weiter zu hören, wie andere fuddeln.

    Wir haben z.B. ein Verwahrkonto beim Schulträger. Da musste ich seinerzeit für jeden Schüler ein Kassenzeichen benatragen. Die Büroleitung konnte das Konto einsehen und ich konnte dann regelmäßig dort hinrennen mit meiner Liste Kassenzeichen und abchecken lassen, wer schon alles bezhalt hatte. Zur Überweisung an den Veranstalter musste dann eine Kassenanweisung geschrieben werden. Alles formal OK, aber nicht sehr handlich. Bargeld gab es auf de, Weg schon mla nicht, und eine Kreditkarte auch nicht. Wie wir die Kaution im Hostel hinterlegen, interessierte niemanden. Auch nur ein Teil der nötigen Infrastruktur.

    Die Lösung kann nur sein, dass es zumindest seitens des Schulträgers eine wirklich adäquate Infrastruktur gibt. Besser wäre noch landesweit einheitliche Regelungen.

    Aber:

    dass die Lehrkräfte mit der Verwaltungsarbeit im Rahmen von Klassenfahrten schlichtweg alleine gelassen werden und zusehen sollen, wie sie klarkommen.

    Wie so oft.

    Aber der Dienstherr muss sich, wie immer, keinen Kopp machen. Seine braven Lehrer stopfen die Lücken im System gerne mit Watte und Unkenntnis der Rechtslage.

    Mache ich auch. Und dennoch halte ich es für wichtig und richtig dass unsere Schüler unseren Kontinent und seine Geschichte erfahren.

    Und jede Menge achen mehr. Die Idee, das man gewisse Dinge nur an bestimmten Orten lernen kann, wil mir aber nicht einleuchten. Gibt es dazu irgendwelche belastbaren Untersuchungen?

    Das ist das beste um für die folgenden Jahre ein exzellentes Klassenklima/Lehrer-Schüler-Verhältnis zu bekommen.

    Auch solcherlei hörte ich wiederholt, auch dass es für die Schüler untereinander total toll sei. Gibt es hierzu irgend etwas Belastbares?

    Das ist Erfahrung aus über einem Jahrzehnt

    Ahja. Meine Erfahrungen ist, das solche Fahrten nerven.

    Dafür fliegt man kostenlos in europäische Städte für lau.

    So billig kann gar nicht sein, dass ich dazu Lust bekäme, mehr Zeit als nötig mit Schülern zu verbringen. Selbst wenn mir alle Überstunden und Bereitschaften vergoldet würden, hätte ich keine Lust. Wenn ich in eine "europäische Stadt" fahren möchte, tue ich das. Dann hat es aber etwas mit Freizeit uns Entspannung zu tun, also dem Gegenteil von Klassenfahrt.

    Euch trotzdem weiterhin viel Spaß.

    Wenn die SL fordert, dass trotzdem gebucht wird, dann alles auf den Namen der Schulleitung buchen und zur Unterschrift vorlegen.

    Die Verträge werden eh im Namen der Schule abgeschlossen.

    Mit der Kostenübernahmeverpflichtung zur Behörde. Behörde streckt dir das Geld vor und macht bei den Elten Inkasso.

    Ist aber auch zusätzliche Arbeit. Es ist halt immer so, dass 25 normale Schüler weniger Arbeit machen als ein Schlumpf. Wenn du dann noch mehr Schlümpfe in einer Klasse hast, wird's echt nervig.

    Ich hatte noch nie eins aber es gibt Treuhandkonten. Dort haben mehrere Zugriff drauf und man verwaltet offiziell lediglich fremdes Geld.

    Mag sein. Ich kann das rechtlich nicht einordnen. Wird der Lehrer dann zum Treuhänder? Welche Rechtsfolgen hat dieser Status? Wem gehört denn nun das Geld auf dem Konto? Und wer haftet wann wofür? Muss ich mich als Lehrer mit so etwas beschäftigen oder sollen das mal besser Leute machen, die sich mit so etwas auskennen?


    test.de/Frage-und-Antwort-Aufs…reifen-koennen-4692211-0/

    Dieser Hinweis schient sich an Eltern zu richten, die ein Konto einrichten wollen. Wozu auch immer.

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