Beiträge von O. Meier

    Sei mir nicht böse, aber ich finde nicht, dass du dich da irgendwie einschalten solltst.

    Finde ich schon. Zum einen wegen der "Vorbildfunktion" die Susannea schon angemerkt hat. Zum anderen benötigt die Kollegib vielleivht einfach Unterstützung. Je nachdem, wie gefragt wurde und wieviel Druck aufgebaut wurde, war das Verfahren, das zur Zusage führte, gar nicht ganz fair. Und manchmal braucht der eine oder andere vielleicht nur etwas moralische Rückendeckung, um zu lernen, sich auch um sich selbst zu kümmern.

    Und wenn dann eine Schulleitung mitbekommt, dass man auch mit den "schwachen" Kollegen nicht alles machen kann, weil die "starken" sich hinter diese stellen, kann sich das Klima in der Schule ganz gewaltig ändern. Wer den Überblick hat und sich rechtlich auskennt, hat auch eine gewisse Verantwortung.

    Schöne Idee! Funktioniert allerdings bei unserer Schulleitung nicht. Wollte mal aus diesem Grund nach dem Unterricht (und vor der Konferenz) nach Hause gehen. Wurde mir VERBOTEN!

    Deine Schulleitung ist aber auch nicht schlau, warum verbietet sie dir nicht einfach krank zu werden? Aber auch das wird ein Fall sein, in dem die SL einem die Weisung auf Nachfrage nicht schriftlich geben wird. Abmelden, gehen, nicht diskutieren. Solche Verbote und anderen Mist mit der Nachfrage, ob die SL das gerne an höherer Stelle klären möchte, quittieren und gehen!

    Ob man krank ist, wissen bzw. denken doch schnell. Man muss nur mal gefehlt haben. Das Kind erzählt, dass Lehrer x gefehlt hat. Schon denken sie das.

    Sie meinen das. Denken ist was anderes.

    Trotzdem gibt es immer wieder Indeskretionen, das sagt z.B. der Vertretungslehrer "Herr/Frau XY ist krank.". Dabei darf der das schon gar nicht wissen. Oft genug sch**ß*n die Schulleitung auf den Datenschutz.

    Hier schreiben viele, dass sie ihre Telefonnummer nicht rausgeben und das macht mich gerade ziemlich stutzig. In meiner Beratung habe ich auch immer mit den Regelschulkollegen zu tun und fast keiner gibt die Telefonnummer an - nicht mal mir, einem Kollegen!

    Von Kollegen, mit denen ich regelmäßig zu tun habe, habe ich die Privat-Telefonnummern. Und umgekehrt. Wenn man sich ein wenig kennt, weiß man, wem man welche Informationen gibt. Trotzdem kommunizieren wir hauptsächlich per E-Mail, das geht meist schneller, als zu warten, dass der andere zu Hause ist und Zeit zum Telefonieren hat.

    Das macht alles sooo kompliziert zum Teil.

    Zur Not kann man jemanden auch persönlich ansprechen. Einige Kollegen treffe ich tatsächlich in der Schule.

    Eltern oder Schülern meine Nummer zu geben, habe ich nie auch nur in Erwägung gezogen.

    Word mit MathType Plugin

    Sicherlich Geschmackssache, aber bei der derartigen Formeleditoren brauche ich immer länger als beim Tippen des LaTeX-Quellcodes.


    Hat Vorteile, damit kann man AB und Prüfungen mit passenden Word-Vorlagen extrem schnell erstellen

    Natürlich habe ich auch passende Style-Files bzw. Packages für so etwas. Die lassen sich, finde ich, mit Maros wesentlich flexibler gestalten.

    "Formatvorlagen"

    Ja.

    überschreibbare Dateien

    Nein. Die gemeinsamen Inhalte und Formate kommen in die Dokumentenvorlagen, aus denen man dann jeweils neue Dokumente generiert werden.


    Latex

    Das wäre dann auch so ziemlich die beste Möglichkeit, mathematische Inhalte zu Papier zu bringen. Außerdem kann man Inhalt und Form vollständig trennen.

    ist mMn jetzt aber weniger geeignet, um bunte tolle ABs für die Unterstufe zu erstellen.

    Keine Ahnung, was toll und bunt denn nun bedeuten soll, und ich weiß auch nicht, ob Arbeitsblätter das sein müssen. Ich meine, dass auch bei Arbeitsblättern die Form den Inhalt folgen sollte. Und so kann es denn auch nach dem aussehen, was es ist.

    Angesehen davon ist Farbe in LaTeX kein Problem, man kann Bilder einbinden und mathematische Bilder pflege ich in PSTricks zu zeichnen.

    Um wild irgendwelchen Schnickschnack auf dem Blatt zu positionieren eignen sich Texttippprogramme ebenso wenig, und entsprechend gewollt aber nicht gekonnt sieht es dann aus.

    Ja, ich meine auch, falls amn eines der klassischen Texttippprogramme verwendet, sollte man schon wissen, was eine Formatvorlage ist. Mit Dokumentenvorlagen für die Texttypen und Absatzvorlagen z.B. für Aufgaben (auch mit automatischer Nummerierug) kann man sich viel Formatierungsarbeit sparen.

    Dass es neben dem kommerziellen Angebot MS Word auch kostenfreie Alternativen gibt, muss ich hoffentlich nicht erwähnen.

    Ich verwende zwar beides nicht, aber wenn, dann würde ich's mir doch gönnen, die Formatvorlagen einmal durchzutickern.

    Doch hast du. Du hast Teilnahmepflicht an Konferenzen.

    Das ist dieser Pauschalität sicher falsch. Den Umstand, dass andere (Rechts)-Güter schwerer wiegen können als eine (fiktive) Konferenzordnung, habe ich schon erläutert. Ebenso, wer so etwas rechtsverbindlich klären kann oder wird. Sonst noch was?

    Die Absprache besteht darin, dass man sich über die verschiedenen Sichtweisen austauscht und eben auch Aspekte anspricht, die die SL vielleicht so nicht auf dem Schirm hatte.
    Eine mögliche Lösung wäre, dass man sich auf einen anderen Wochentag einigt, wo die Konferenzen dafür auch später liegen können. Oder dass die SL auf den Freitag beharrt, man aber eine Zeit vereinbart, ab der garantiert keine Termine liegen können, z.B. 15 Uhr. Oder dass man vereinbart, dass Kollegen, die Wochenendtrips planen, diese bei der SL anmelden und dafür dann - sollte es eine kurzfristige Konferenz geben - automatisch entschuldigt sind.

    Ziemlich viel Brimborium für einen seltenen Fall. Wie oft kommt es denn vor, dass eine Gesamtkonferenz vergessen wird? Wenn denn der SL einfach nicht souverän genug ist ist das zwar peinlich, aber doch kein Thema für ellenlange Gespräche, in denen man mal alle Seiten beleuchtet, Hauptsache man halt mal darüber geredet. Das wirkt auf mich nach vielen Worten mit wenig Inhalt.

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