Beiträge von O. Meier

    Manchmal hat man einfach auch Pech!

    Ja, kann passieren. Der implizierte Eindruck, dass universitäre Prüfungen generell Lotterien sind, in denen die einen nur mit Glück bestehen und an denen die anderen nur wegen Pech scheitern, möchte ich aber zurückweisen. Bei aller Kritik, die man an Prüfern und Prüfungsverfahren anbringen kann, fallen eben einfach auch Leute durch, die's nicht drauf haben.

    Wenn hier jemand auftritt, der durchgefallen ist, weiß man nicht warum. Er selbst sollte es aber wissen oder herausfinden. Deshalb war die Anmerkung, dass jemand der sich fachlich schwer tut, doch nochmal prüfen sollte, ob er in dem Fach richtig ist, mehr als angebracht. Vorschnell alles auf Pech oder schlechten Tag schieben, um dann in die nächste Sckgasse zu rennen, bringt's doch auch nicht.

    Nun ja, aber wenn du halt bei einer Teilprüfung endgültig durchfällst, war es das halt auch... Da ist es dann vollkommen egal ob in den anderen Fächern eine 1 drinnen steht...

    Und nu? Soll es denn lieber ohne Prüfung ablaufen und es haben alles bestanden, die meinen, dass sie das eigentlich können?

    Wenn man zu einem Studium antritt, weiß, dass (am Ende) eine Prüfung über den formalen Erfolg entscheidet. Man kennt die Prüfungsordnung und weiß, worauf man sich einzustellen hat. Und selbst wenn "man" einen schlechten Tag hatte, so hatte doch "man" einen schlechten Tag. Und nicht etwas der Prüfer oder der Mann, der im Fernsehen das Wetter ansagt.

    Endgültig durchzufallen, heißt doch aber, dass man in mehreren Versuchen gescheitert ist, dass "man" also wiederholt "schlechte Tage" hatte. Das soll ein Beweis dafür sein, dass man mit den studierten Inhalten auf du und du steht?

    Natürlich bedeutet eine Prüfugn auch immer, mit dem Verfahren und den Umständen klar zu kommen, den Stress im Griff zu haben und auf den Punkt gelernt zu haben. Ja, so gehen Prüfungen. Vorschläge für Alternativen?

    Ich kann allerdings auch die Verärgerung des Vertretungsplaners verstehen,

    Verärgert kann er ja sein, das hat er umsonst. Nichts desto trotz muss er professionell und sachlich mit der Situation umgehen, also eine Lösung finden. Danach kann er dann anmerken, dass eine E-Mail am Vorabend hilfreich gewesen wäre.

    Die SL vorzuschicken, weil einem etwas nicht passt, ist schon schlechter Stil. Ein Vertretungsplaner, der es persönlich nimmt, wenn jemand ausfällt, sitzt auf dem falschen Posten.

    Ich hatte dann angeboten, nach meinem Unterricht nach der 6. Std. zu ihr zu kommen, aber das wollte sie dann auch nicht. Begründung: Sie müsse ja heute abend noch in die Schule, weil Musical-Aufführung ist. Ist klar, schnell nach Hause chillen, aber für ein 10-Minuten Gespräch keine Zeit haben. Grrrr.

    Jo, so wichtig scheint die Sache also gar nicht zu sein. Wenn die SL mit dir sprechen möchte, wird sie schon einen Termin finden. Dann hörst du dir an, was sie zu sagen hast, und gut.

    Wie seht ihr das: hat die Schulleitung das Recht, mir einen wichtigen Arzttermin zu verbieten, damit ich andere Kollegen vertreten kann, damit diese möglicherweise ihren Arzttermin wahrnehmen können?

    Aus der Fürsorgepflicht, die sie stellvertretend für den Dienstherren dir gegenüber wahrzunehmen hat, lässt sich leicht ableiten, dass sie dir nicht verbieten kann, deine Gesundheit zu erhalten oder wieder herzustellen.

    Ich bin mal gespannt auf das Gespräch morgen, ich habe da echt Bammel.

    Wovor? Dass die SL ganz doll schimpfen wird? Nimm jemanden vo Lehrerrat mit. Der muss gar nichts sagen. Es reicht, dass du damit zeigst, dass du dich nicht einschüchtern lässt.

    Hör' dir an, was die SL zu sagen hat. Mach' ir gegebenenfalls Notizen, insbesondere, wenn sie sich im Ton vergreift oder etwas sagt, dass nicht passt. Dann sagst du "Danke für Ihre Sichtweise" und gehst.

    Oder eine SL ist an sich ganz vernünftig, dann muss man eigentlich nicht viel sagen, dann versteht sie, dass du dich um deine Gesundheit kümmerst.

    Viel Spaß.

    Nimm als Einstieg das derzeit sehr aktuelle Thema "verkaufsoffene Sonntage" Dabei sollen die Positionen: selbstständige Einzelhändler, Angestellte Einzelhandelskauffrau/mann, Verdi, Stadtrat (oder so, bin nicht vom Fach). Daraus eine Podiumsdiskussion machen und die Schüler mit angemessener Vorbereitungszeit (Argumente suchen, sich in die Rolle versetzen) diskutieren lassen.

    Gibt 'ne schöne Stunde zum veroffenen Sonntag. Und was hat das dann mit dem Betriebsrat zu tun?

    Bei uns funktioniert das großartig

    Das ist dann ein Beispiel, das funktioniert gegen wie viele, die nicht funktionieren?

    Bevor man solcherlei untermimmt, sollte man sich überlegen, woran es denn liegt, wenn es funktioniert. Ein Kriterium schient mir zu sein, dass Maßnahmen, auf die die Beteiligten keinen Bock haben, generell unter keinem guten Stern stehen. Und so stellt sich mir das beim Lesen der meisten Beiträge hier da.

    Wenn da Leute einen Anwalt einschalten möchten, wird man wohl kaum erwarten können, dass die ihr Material gerne und mit Eifer zur Verfügung stellen.

    Ich weiß nicht, ob man sich als SL immer als solchen zum Scheitern verurteilten Projekten abarbeiten muss.

    Ja - das Ding ist dass ich schon über 30 bin und nicht ewig rumprobieren kann.

    Du musst also etwas finden, von dem du dir sicher sein kannst, dass du das Studium auch durchziehst. Um so mehr müssen es Fächer sein, die dir liegen.


    Ursprünglich wollte ich deutsch und emotionale / soziale Entwicklung- und dann rieten mir alle davon ab ☹️

    Soso, alle. Haben "alle" das denn auch begründet?

    Als Klassenlehrer oder Tutor MUSS man in NRW fahren

    Hierauf würde ich gerne nochmal zurückkommen. Mir das da nämlich noch folgender Satz in den Wanderrichtlinien aufgefallen:

    Zitat

    Die Schulen entscheiden über die Durchführung von Schulwanderungen und Schulfahrten in eigener Verantwortung.

    Es gibt also zunächst keine Verpflichtung, überhaupt zu fahren. Pfiffige Schulleiter, Abteilungsleiter und Wichtigtuer prüfen vorher, welche (personellen) Ressourcen sie zur Verfügung haben.

Werbung