Gut, dann nenne ich es nicht Multitasking. Dann nenne ich es: ich nehme meinen Laptop, ziehe den von meinem Schreibtisch in einen anderen Raum um (in diesem Beispiel das Labor, in dem der Schüler gerade putzt) und arbeite dort ganz normal weiter. Ohne grosses Getöse.
Mach' das so. Das ist eine Notlösung, womöglich sogar eine Lösung, aber eben kein Konzept. Aus diesem Einzelfall die Illusion abzuleiten, dass immer alles nebenbei laufen kann, kann ich trotzdem nicht nachvollziehen.
Und: einen dienstlichen Laptop haben bei uns nur ganz wenige Kollegen, immer begründet mit besonderen Aufgaben. Auch dieses Beispiel scheitert daran, dass die Nebenbei-Tätigkeit an einem Ort stattfindet, an dem die Veraussetzung für die Regelarbeit nicht gegeben sind.