Beiträge von O. Meier

    - löse ich das Problem auf der privaten Ebene

    Hier müsste schon etwas auffallen. Es ist ja kein privates Problem.

    löse ich das Problem auf der privaten Ebene, solange es noch keine andere Lösung gibt.

    So kann man das sehen. Die andere Sichtweise ist, dass man sich um eine andere Lösung nicht kümmern muss, so lange du in die Zentrifuge kletterst.

    langfristig und aktiviere eine Zwischenlösung

    Von der langfristigen Lösung haben wir noch nichts mitbekommen. Wie lange gibt es diese „Zwischenlösung“ denn schon? Nota bene: nichts hält so lange wie ein Provisorium.

    Ich "perpetuiere" es aber nicht.

    Eben doch. S. o.

    Dinge zu tun, weil sie technisch möglich sind, könnte sich als Schuss ins Knie entpuppen. Traditionell bedenkt die Menschheit vieles nicht. Mittlerweile sind hierzulande die Kernenergieanlage vom Netz, wir haben immer noch keine Idee, wo wir mit den radioaktiven Abfällen hin sollen. Und das Zeh-Oh-Tswei aus den fossilen Energieträgern mischt auch noch munter die Athmospäre auf. Da darf man doch mal hinterfragen, ob die Idee des Kraftwagens für die Massen nicht auch Nachteile hat.

    Ich möchte mal auf Steve Jobs zu sprechen kommen, der in einem Interview nach der Gründung von NeXT folgendes Beispiel erläuterte:

    Das Tier, das die wenigste Energie pro Kilometer verbraucht, ist der Condor. Zweibeiner, wie Menschen, spielen in dem Wettbewerb ganz weit hinten mit. Ein Mensch auf einem Fahrrad aber schlägt den Condor. Mit dem Rad verbraucht der Mensch nur ein Zehntel der Energie des Gehens, aber er ist sogar noch schneller. Das ist das Ergebnis dieser recht schlichten Erfindung. Ein Auto verbraucht viel mehr Energie. Im Wesentlichen, um sich selbst zu transportieren. Automobil halt.

    Was macht denn nun den Fortschritt aus? Schneller, höher, weiter, größer und lauter? Oder den Einsatz der Technologien mit Augenmaß?

    Welchen Fehler in der Folie meint ihr denn?

    Die Formeln wurden nicht durchgängig als Formeln gesetzt. Die Variablen und Bezeichner sind mal kursiv (richtig) und mal aufrecht, serifenlos (falsch). wenn man nicht weiß, wie es richtig ist, müsste der Unterschied eigentlich auffallen. Das die Zeichen in den Formeln anders aussehen als im Text soll dafür sorgen, dass man diese besser unterscheiden kann. Dazu ist es notwendig, das konsequent durchzuziehen. So nach Lust und Laune mal in den mathematischen Modus zu schalten und mal nicht, ist halt falsch und inkonsequent.

    Das sieht man doch, oder?

    Vielleicht sollte man doch die Mathematik den Mathematikerinnen überlassen.

    Es gibt Reiseveranstalter, die die Zahlungsabwicklung übernehmen.

    AFAIR kommt das in diesem Fall nicht in Frage, weil die Fahrt schon soweit organisiert ist. Also jemand hat ihr ( sunshine_:-) ) gesagt, dass sie fahren muss, wohin sie fahren soll und dass Geld einzusammeln wäre. Nur wie sie das machen soll, sagt ihr niemand. Insofern ist man da mit Aussitzen genau richtig.

    Die E-Mails sind nur innerhalb des Verwaltungsnetzwerkes! abrufbar.

    Dann macht ihr das.

    Wenn etwas in der Schule nicht geht, muss ich ins Sekretariat und dort die Sekretärin belästigen.

    Dann macht ihr das. Also, ins Sekretariat gehen, belästigen muss nicht wirklich sein. Wenn das der vorgesehen Weg ist und das zu den Aufgaben der Sekretäre gehört, dann machen die das.

    Das meinte ich mit nicht für Schulen geeignet.

    Dann lässt sich das womöglich nicht nutzen. Dann seid ihr nicht (gut) über E-Mail erreichbar. Wo ist das Problem?

    Ist alles nicht in der Verantwortung der Lehrerinnen. Also muss man sich auch nicht kümmern (außer auf dem Dienstweg anzumerken, dass bzw. was nicht geht). Insbesondere nichts, wegen dessen ich mit privatem Geld hantierte.

    Da wir unsere eigene Homepage und unsere eigenen E-Mail-Adressen statt derjenigen der Stadt nutzen wollen

    Ja, das ist absurd. Die Schulträgerin stellt euch E-Mail-Adressen etc. zur Verfügung, ihr macht eine Parallelstruktur auf und die Schulträgerin bezahlt dafür. Ja, das ist absurd.

    Auf jedenfalls wäre das kein Grund, dass ich irgendwelches Geld vorstrecke. Entweder die Schulträgerin bezahlt, dann kümmert sie sich auch um die Zahlungsabwicklung. Oder sie zahlt das nicht, dann braucht man auch kein Konto.

    Mal ’ne Frage: diskutiert ihr das nicht zum falschen Zeitpunkt? Müsste denn (den Schülerinnen) nicht vor der Prüfung klar sein, was jeweils zu tun ist. Ihr habt doch etwas unterrichtet, das sollte euer Maßstab für die Bewertung sein. Wenn ihr also gesagt habt, dass zur Berechnung eines bestimmten Integrals die Angabe einer Stammfunktion dazugehört, dann gehört sie dazu.

    Das was ihr im Unterricht abgesprochen habt, ist doch der einzige Zugang der Schülerinnen zu den Anforderungen.

    Die anderen Fragen, was denn die zu bewertende Leistung überhaupt sein soll, wenn man rechnen lässt, statt zu rechnen, uns warum man Folien präsentiert, auf denen noch nicht mal die mathematische Typographie stimmt, stelle ich schon gar nicht.

    ei der unbefleckten Empfängnis (ein katholisches Spezifikum) geht es nicht darum, wie Jesus empfangen wurde, sondern wie Maria: nämlich ohne Erbsünde,

    Eine Idee, die es erst braucht, wenn man vorher „die Erbsünde“ erfunden hat.

    jungfräulichen Empfängnis Jesu

    Wie auch immer das funktionieren soll.

    Okay, bei Comics und ähnlich gelagerten Geschichten darf man nicht die Realität als Maßstab nehmen.

    Für mich wieder ein Argument dafür, dass Anhänger von Religionen sich vorrangig im privaren Bereich ausleben sollten...

    Ich finde dazu passt ganz gut, an einer religiösen Veranstaltung, die derart in die Öffentlichkeit gerückt wird, nicht teilzunehmen.

    Ich denke (wie Pepe), dass niemanden ein Zacken aus der Krone fällt,

    Aus der Krone vielleicht nicht, aber aus seinem Verständnis für die eigene Religion. Religiöse Toleranz ist halt schnell gefordert, aber um so schwerer gewährt. Immerhin ist die Aufforderung zur Teilnahme an diesem Gottesdienst eben auch die Aufforderung, die Regeln der eigenen Religion zu brechen. Wie tolerant ist das?

    Eine Krone trägt er übrigens gar nicht, er ist Rabbiner, nicht König.

    Weil es zu den traditionellen Feierlichkeiten zu Ehren des Preisträgers gehört? Und weil der ausgezeichnete Herr damit auch ein deutliches Zeichen in seiner Religionsgemeinschaft setzen könnte?

    Ein Zeichen wofür? Dass die Regeln der eigenen Religion nicht so wichtig ist? Dass Jüdinnen gut daran tun, sich an nicht-jüdische Kultur anzupassen? Finde ich zumindest mal schwierig.

    Dann hätte der Herr vielleicht den Preis nicht annehmen dürfen, denn zu den "Kulthandlungen" der Preisverleihung gehört die Messe.

    In der Tat könnte es sich lohnen, genauer zu schauen, was für ein Preis das sein soll. Warum hört denn zu einem „Europa-Preis“ ein katholischer Gottesdienst? Möchte man ein einiges Europa oder ein katholisches? Oder ist man halt in Aachen und da macht man bei allem 'ne Messe?

    ..., weil ... Ja warum eigentlich? Achso, hamma schon immer so gemacht. Gerne, aber ich sehe nicht, wie man aus einer solchen provinziellen Scheuklappenweltsicht eine einiges (und womöglich noch modernes) Europa befördern will.

    Über die Eigenschaften fiktiver Personen zu diskutieren, finde ich nicht so spannend. Bei dem Reboot einer Comic-Reihe fragt auch keiner, ob das die gleiche Batwoman ist. Bei James Bond stimmt die Continuity auch nicht.

    Und wo ist das Problem, wenn jemand selbst entscheidet, ob sie an einem Göttinendienst teilnimmt. Das sollten Menschen sogar innerhalb der eigenen Religionsgemeinschaft selbst entscheiden.

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