Beiträge von O. Meier

    Jetzt komm sogar ich als Förderschullehrerin an meine Grenzen.

    Wieso ist es traurig. an Weihnachten K`salat zu essen? Weil er in deinen Augen nix Besonderes ist? Dann ist es doch FÜR DICH traurig und sei drum froh, dass du ihn nicht essen musst.

    Ich wäre traurig, müsste ich Rouladen essen oder Klöße.

    Meine Güte, es sind DEINE Gefühle.

    Und das Lachen, dass auf diesen Beitrag kam, war sicher auch ein Akt der Zustimmung und Unterstützung.

    Hier wird nur auf den Punkt hingewiesen, dass die Traurigkeit individuell ist. Das ist in diesem Forum schon Anlass für Pöbelei. Dass muss man gar nicht groß analysieren. Ich muss hier nur zwei Seiten lesen, damit mir das Halbverdaute in die Mundhöhle läuft.

    State hat geschrieben, dass Kartoffelsalat traurig sei (wohlgemerkt: nicht für ihn, sonder generell) und dem hast du beigepflichtet. Ich fragte dich: Kartoffelsalat ist traurig? Und du hast geantwortet: Ja (...).

    Ich möchte nochmals betonen, dass DU keinen K`salat an Weihnachten möchtest, weil er DICH an etwas trauriges erinnert. Und genau das habe ich vor ein paar Seiten auch schon geschrieben.

    K'Salat:

    Für dich: nix

    Für andre: gern

    Ich[*] finde es traurig, dass vermeintlich gebildete Leute einen solchen Unterschied in der Formulierung nicht hinbekommen.

    Wobei es ja möglich ist, dass man diesen Unterschied gar nicht machen möchte, sondern wirklich einen Absolutheitsanspruch hat:

    Er erinnert mich nicht an etwas trauriges. Es IST halt einfach traurig, sowas an Weihnachten zu essen.

    Hier wird ja wohl eine Emotion beschrieben. Wie kann die denn durch Kapitalen betont werden, um ihr die Individualität zu nehmen? Ich will jetzt keine Küchentischpsychologie auspacken, aber irgendetwas aus dem Bereich Perspektivenübernahme/Empathie scheint mir hier zu fehlen. Vielleicht nicht verwunderlich bei einer Teilnehmerin, die sogar Freude empfindet, wenn jemand öffentlich zusammengetreten wird.

    Vielleicht also nur ein bedauerlicher Einzelfall.


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    [*] Fun fact: erste Person Singular

    da wird man doch etwas Besonderes essen dürfen, worauf sich alle freuen.

    ja, darf man. An 365 Tagen im Jahr darf man das. Du wirst sehen, wenn ihr das macht, passiert auch nichts. Nehme einfach hin, dass andere etwas anders machen. Selbst wenn sie beabsichtigten, dir etwas zu verbieten, hätten sie nicht die Mittel dazu. Also, machen. Nicht ärgern.

    Nur state und ich werden angegangen, weil wir an Heilig Abend keinen Kartoffelsalat essen wollen.

    Quelle?

    Was einige hier zu stören scheint, ist doch eher die verbale Aggression mit der bestimmte Speisen, wie Kartoffelsalat, abgelehnt werden.

    Wenn dieses Forum denn nur ein „Bei mir ist das so“-Banalitäten-Kabinett wäre, dann wäre da so. Aber auch das geht ja wohl nicht. Man kann hier nicht einfach wahrnehmen, was andere machen. Noch nicht mal auf dem Niveau ist hier ein Gespräch möglich. Noch nicht mal für das Geplapper an der Supermarktkasse reicht es. Es muss immer drauf geben.

    Man müsste das ja noch nicht mal als Chance sehen, etwas anderes ausprobieren. Man muss auch gar nicht überlegen, was wen warum glücklich macht. Das wäre ja schon eine kognitive Leistung. Aber es noch nicht mal aushalten zu können, dass man Kenntnis davon bekommt, das andere etwas auf eine bestimmte Art machen, ist doch schon ein trauriges Bild. Tolles Fest der Liebe. Glückwunsch.

    Ich weiß, dass es sich nicht lohnt, hier so etwas zu schreiben. Die, die hier sind um sich einfach mal über etwas zu unterhalten, wissen das. Die, die ohnehin nur pöbeln wollen, finden in diesem Beitrag bestimmt wieder einen Anlass. Aber natürlich wollten die miteinander lachen (oder verwirrt sein). Ja, auslachen ist die neue Zustimmung. Is' klaa.

    Wir werden uns im Kollegium gerade nicht einig. Wir wissen, dass es in NRW Regelungen dazu gibt, was man als (beamtete) Lehrerin annehmen daref, ohne in den Verdacht einer Vorteilsnahme zu kommen.

    Wie, aber, sieht das nun aus, wenn eine Kollegin von einer ganzen Klasse einen Präsentkorn im z. B. Rahmen der Abschlussfeier bekommt. Wieviel darf der insgesamt kosten? Gibt es da einen festen Betrag oder eine Orientierung?

    NRW, bitte.

    Danke.

    PS: Mir ist das furchtbar wurscht, ich gehr nicht auf solche feiern und lasse mir schon nichts schenken. Aber irgendwiewird bei uns auf einmal diskutiert, was am Schuljahresende so passieren könnte. Tja.

    Wenn ich die Wahl habe zwischen viel Steuern oder wenig Steuern zahlen, da brauche ich nicht lange zu überlegen.

    Ja, du bist dem Problem auf der Spur. Aber. Vielleicht wäre es hilfreich, mal etwas länger nachzudenken.

    Als ersten Impuls mag man noch nachvollziehen können, wenig zahlen zu wollen. Aber eigentlich ist das eine eher naive, wenn nicht gar infantile Sichtweise.

    Wenn man nur aus der eigenen Betroffenheit „argumentiert“, kann man keine gesellschaftlichen Probleme lösen.

    Eine sachliche Betrachtung liefert die Notwendigkeit des Staates, Einnahmen zu generieren. Die Idee, dass diejenigen, die „mehr haben“, auch „mehr geben“, halte ich für sehr simpel nachvollziehbar, bedarf eben auch keiner außergewöhnlichen Brainpower, ist aber schon ein Stück weiter als „Ich will nicht.“

    Nächstes Problem: in unserem Land gibt es eine Mehrheit, die sich schützend vor die stellt, die am meisten haben, und dafür sorgt, dass diese am wenigsten zahlen. Also geht es nicht auf, alle anderen zahlen mehr.

    Klingt im Hinblick auf ältere Menschen, die an ihrem Haus/Heimat hängen, sehr kühl und nicht gerade nett!8)

    ich glaube nicht, dass ich on dir Tipps in netter Formulierung brauche. Und ansonsten bleibt die Realität die Realität. Wenn das Halten des Hauses eine finanzielle Belastung darstellt, muss man eben abwägen, ob man das möchte. Dann geht es eben um Emotionen vs. wirtschaftliche Vernunft. Solche Entscheidungen trffen wir tatsächlich häufig.

    Den älteren Leuten vorzulügen, man könne das rein auf emotionlaer Ebene lösen, ist nicht fair.

    Du lebst wahrscheinlich in einer Mietwohnung?

    Nein.

    Ich frage, weil Du davon ausgehst, dass man bei 40.000€ nicht von Rücklagen für Investitionen sprechen kann.

    Nein. Geld, dass angelegt ist, ist offensichtlich nicht anderweitig investiert worden.

    Alle 20-30 Jahre muss die Heizung erneuert werden.

    Nein.

    Alle 10 Jahre kommt der nächste Gebrauchtwagen

    keine Ahnung, wo der herkommen soll. Bei mir kam noch nie einer.

    Reparaturen am Dach, Elektrik, Wasserversorgung, …

    Ja, vielleicht. Vieles kann man selbst machen. bei dem anderen helfen die Freundinnen aus dem Verein.

    Ich habe auch nie behauptet, dass irgendjemand 40.000 Euro besitzt, über hat oder dass das ein für irgendetwas ausreichender Betrag ist. Das war nur eine Größenordnung, wieviel am im Rahmen des zusätzlichen Freibetrages anlegen kann.

    Ob dass jetzt viel oder wenig ist, sei mal dahingestellt. da die meisten Menschen den Hals nicht voll genug kriegen, empfidnen sie sowie das, was sie haben, als zu wenig. Es gibt aber auch Leute, die gar kein Vermögen bilden können. Bei denen ist dann auch keine Kapitalertragssteuer zu holen.

    Ich wehre mich nicht gegen höhere Freibeträgen. Man muss dann ahlt nur sehen, dass das nur geht, wenn dann die, die über den Freibeträgen liegen, auch wirklich zahlen. Dafür gibt es in diesem Land keine Mehrheit. Also zahlt der "Mittelstand" für die Superreichen mit.

    Du hast wirklich nicht verstanden,

    Erzähl' mir bitte nicht, was ich verstanden habe und was nicht. Das ist unvershämt. Ich kann sowohl die Rechnung als auch die Sichtweise nachvollziehen. Trotzdem halte ich das für kein Argument gegen Steuern. Und ich finde den Enteignungsbegriff etwas stammtischig.

    Wenn die Idee ist, dass Einkommen besteuert wird, dann eben auch Kapitalerträge, weil das eben auch Einkommen ist.

    Bei einem Freibetrag von 1.000 bei - sagen wir mal- 2,5% hat man 40.000 Euro angelegt, die man offensichtlich weder für die Lebensführung noch für Investitionen braucht. Da nagt man schon mal nicht am Hungertuch. Warum macht einen das nicht zufrieden

    Man muss dieses Geld nicht anlegen, wenn das nicht attraktiv ist. Wenn man das aber tut und man dadurch ein Einkommen erzielt, zahlt man halt. Ich sehe das Problem nicht.


    besonders wenn das Geld über Jahrzehnte in sichere Anlagen angelegt wurde.

    Dann hat man schon mal kein Anlagerisiko, das anderswo bemängelt wurde.

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