Beiträge von Tom123

    Das sollte die letzte Wahl sein und man muss sich vorab erkundigen, wie es mit einer 2. Chance in diesem/ einem anderen BL aussieht. Da gibt es unterschiedliche Bestimmungen je nach Bundesland, die auch häufiger wechseln können.

    Warum? Erkunden ist natürlich klar. Aber bei uns in Niedersachsen kann/konnte das Ref bisher abgebrochen werden und das zählte dann ggf. als erster Fehlversuch. Dann hatte man noch ganz normal eine Chance.

    Wie soll denn die Gastfreundin wieder auf einen grünen Ast kommen? Eigene Gesundheit angeschlagen, Kind oft krank ohne Betreuung, Stress mit beiden Mentorin, keine Unterstützung durch Personalrat, keine Unterstützung durch das Seminar. Unabhängig davon, ob sie oder die Schule das Problem ist, da kommt man doch kaum raus.

    Ganz ehrlich?

    Je länger man hier liest, sehe ich nur eine sinnvolle Option:

    Du brichst ab, kümmerst dich um deine persönliche Situation und machst dann einen neuen Anlauf an einem anderen Seminar und einer anderen Schule. Aus meiner Sicht bist Du dort auch verbrannt.

    Es geht auch nicht nur um das Mobbing. Du hast auch das Problem der Kinderbetreuung und der hohen Fehlzeiten. Dazu bist du selbst einfach angeschlagen. Die Probleme musst Du lösen, bevor du erfolgreich das Ref machen kannst. Eventuell kann man auch ein halbes Jahr erstmal was anderes machen und dann das Ref neu starten. Ggf. das Bundesland wechseln.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du vor Ort was erreichst. Selbst wenn Du die Schule wechselst, behältst Du dein Seminar. Die neue Schule wird auch schnell wissen, was vorgefallen ist. Eine Anwärterin, die die Schule wechselt ist nicht normal. Da gehen bei jedem die Alarmglocken. Wenn Du Glück hast, gibt die neue Schule dir eine faire Chance. Aber auch dann hast du ein Problem mit den hohen Fehlzeiten. Losgelöst von der Verbeamtung möchte keine Schule eine Kollegin einstellen, die zu oft abwesend ist.

    Daher wäre meine Idee (wenn möglich) abbrechen, private Probleme lösen, gesund werden, neuer Anlauf.

    Genau, krank ist krank. Da musst du rechtlich gar nichts machen. Alles was du machst, ist Nettigkeit.

    Bezirkspersonalrat kannst Du normalerweise immer ansprechen. Im schlimmsten Fall wird er sagen, dass er dir nicht helfen kann.

    Gewerkschaften sind natürlich primär für ihre Mitglieder da. Aber trotzdem kann man es versuchen und ggf. erstmal Mitglied werden.

    Das Betreuungsproblem sehe ich wie Bolzbold. Letztlich ist für jede Schule unglücklich, wenn jemand viel fehlt.

    Vielleicht ist auch ein Umzug für dich eine Option. Ich kenne jemanden, der das Ref. abgebrochen hat und zurück in die Heimat gezogen ist. Nach einem Jahr hat die Person dann dort erfolgreich ihr Ref. gemacht. Das ist natürlich aus der Entfernung alles schlecht zu sagen. Da müsstest Du letztlich überlegen, wie deine Situation ist.

    Bei mir hat das Krankenhaus direkt mit der PKV abgerechnet. Beihilfe musste ich selbst klären. Zahlungsziel das KKH war aber 3 Wochen und die Beihilfe hatte ich in einer Woche. Ich habe es ausgelegt, es hätte aber gereicht.

    Grundsätzlich bist du in der Pflicht, dass zu klären. Wie bereits geschrieben, ist die Beihilfe aber in der Regel so schnell, dass man das schafft. Problem ist eher, wenn viele kleine Rechnungen kommen. Labore, Medikamente, Privatärztliche Sachen. Die werden bei uns in der Regel nicht priorisiert bearbeitet und da habe ich durchaus schon mal größere Beträge ausgelegt. Als Faustregel sage ich immer, dass man 2 Nettolöhne als Reserve auf dem Tagesgeld oder so haben sollte. Da habe ich dann mal was runtergenommen. Wahrscheinlich hätte es aber auch ohne gereicht, wenn ich mich dahinter geklemmt habe. Ist aber auch eine Frage der zusätzlichen Arbeit.

    Eine Frage wäre, an welchem Bundesland du bist. Wir hatten in Nds. zu meiner Zeit neben dem Personalrat an der Schule auch eine Ansprechpartner über das Seminar. Wir konnten uns also auch dort Hilfe holen.

    Grundsätzlich ist es natürlich für dich eine blöde Situation. Deine Krankheit hat negative Auswirkungen auf deine Ausbildung. Die negativen Auswirkungen auf deine Ausbildung sind schlecht für deinen Gesundheitszustand. Das Ref. ist eine schwierige Zeit und wenn man viel krank ist, ist das noch schwieriger. Vielleicht macht es Sinn eine Auszeit zu nehmen und dann einen neuen Anlauf zu wagen.

    Ansonsten würde ich dir nur raten den Weg über das Seminar zu nehmen. Ich befürchte, dass Du in der Schule nur schwierig auf einen grünen Zweig kommst. Selbst wenn das Problem ausschließlich bei der betreuenden Lehrkraft liegen würde, hättest Du es schwer wieder auf einen grünen Zweig zu kommen. Ich würde der Schule klar machen, dass ich krankgeschrieben bin und daher momentan nicht dienstfähig bin. Letztlich ist das Tischtuch sowieso zerschnitten und Du giltst als "andauernd krank". Dann hilft es auch nicht mehr viel deine Gesundheit zu gefährden, indem Du während der Krankheit dich dem Stress aussetzt. Krank ist Krank. Aus meiner Sicht muss deine Priorität auf deiner Gesundheit liegen. Du solltest versuchen wieder fit zu werden, um dann volle Kraft für das Ref. zu haben. Ggf. mit einem Neustart an einer anderen Schule.
    Vielleicht kannst Du auch bezogen auf dein Kind Unterstützung bekommen. Das ist am Ende eine begrenzte Zeit. Vielleicht gibt es Paten, Freunde, Verwandte oder einen bezahlen Babysitter, die dich ggf. unterstützen können. Es macht durchaus Sinn in dieser Zeit notfalls Geld für jemanden zu investieren, um dir die Freiräume für deine Ausbildung zu schaffen. Wenn Du zu lange krank bist, könntest Du auch Probleme mit der Verbeamtung bekommen. Daher Priorität wieder fit zu werden.

    Wenn Du uns dein Bundesland nennst, kann vielleicht jemand auch noch spezifischer helfen. Dir erstmal alles Gute und vor allem Gesundheit.

    P.S. Auch wenn es am Seminar keinen Ansprechpartner gibt, ist der Weg zum Bezirkspersonalrat immer möglich. Ebenso kannst Du ggf. auch über die Gewerkschaften Hilfe finden. Wenn Du eine Schwerbehinderung hast, gibt es auch dazu noch extra Ansprechpartner.

    Das haben Eltern neurodivergenten Kindern genauso. Unser Kind hat nicht mal einen festgestellten Förderbedarf, trotzdem haben wir schon sehr sehr viel Kontakt zu Ämtern, Ärzten und Therapeuten gehabt.

    Klar, ich spreche auch nur von der Tendenz und nicht von Einzelfällen. Probleme im Bereich Lernen und teilwesie auch im Bereich ESE tauchen halt oft erst in der Schule dazu auf. Dazu stammen die Kinder auch oft aus bildungsfernen Schichten während sich KME gefühlt über alle Gesellschaftsschichten verteilen. Aber das ist natürlich nur meine persönliche Wahrnehmung.

    Wir hatten schon einige Kinder mit Autismus. Die beste Hilfe haben nicht die Kinder mit den größten Bedarf bekommen sondern die Kinder mit den aktivsten Eltern. In einem Fall war der Autismus nur gering ausgeprägt. Die Eltern waren aber in der Selbsthilfegruppe, sind 300 km zum Facharzt gefahren um das passende Attest zu besorgen und waren dann mit Anwalt beim Jugendamt. Der wurde bestens versorgt. Bei anderen Fällen gibt es gar keine Hilfe, weil die Eltern schon am Antrag scheitern.

    Ich glaube sowohl in der Öffentlichkeit als auch hier im Forum wird ein bisschen die Bandbreite des Förderschwerpunkts 'Körperliche und motorische Entwicklung' unterschätzt. 'Nur ein Fahrstuhl' reicht da allenfalls für die leichten Fälle.

    War auch nur ein Beispiel. Letztlich sind es mehr Dinge, bei denen es klar ist, dass sie gemacht werden müssen. Es diskutiert keiner, dass das Kind die Räume erreichen muss, das Mobiliar passen muss oder die Toiletten entsprechend ausgestattet sein muss. Wenn ich für einen ESE-Kind einen speziellen Stuhl haben möchte, gibt es lange Diskussionen und am Ende darf ich es großzügigerweise aus unserem Lehrmitteletat bezahlen, wenn ich woanders spare.

    Da hast du schon recht. Angesichts der knappen Finanzlage ist es aber trotzdem richtig, dass man sie absolut notwenigen Maßnahmen priorisiert.

    Die Frage ist, ob und wie priorisiert wird. Ich habe das Gefühl, dass es da erstmal danach geht, wie gut sich die Eltern durchsetzen und als zweites nach Förderschwerpunkt. Ich habe es inzwischen so oft erlebt, dass plötzlich für Dinge, die vielleicht einen kleinen Vorteil bieten, viel Geld ausgegeben und an Stelle wo es brennt, wie gespart. Wir wollten für 500 € Software für den DaZ Unterricht kaufen. Das war nicht drin. Unser GE-Kind hat aber gegen unsere Empfehlung ein Gerät zum Lernen bekommen für rund 10.000 €. Es wurde zweimal ausprobiert und steht nun in der Ecke. Ist so eine Art Computer mit Zusatzausstattung.

    Zeugt von tiefer Kenntnis der Materie.

    Das zeigt, dass Du Probleme mit dem Verstehen meines Beitrages hast. Bei einem Kind mit körperlichen Einschränkungen sind die Probleme in der Regel sichtbar. Dazu haben die Eltern in der Regel auch jahrelange Erfahrungen mit Ämtern etc.. In der Regel liegen auch ausführliche Arztberichte etc. vor.

    Wenn Du ein ESE oder ein Kind mit dem Förderschwerpunkt Lernen an die Grundschule bekommst, liegt oft noch gar nichts vor. Wir hatten auch schon GE Kinder, die keine Vorbefunde etc. hatten. Bei dem Kind im Rollstuhl, weiß ich bereits bei der Anmeldung, dass er besondere Bedürfnisse hat. Da geht es eher darum welche Maßnahmen sind notwendig und können wir sie rechtzeitig umsetzen. Ich hatte in meiner letzten ersten ein extremes ESE-Kind, dass dann in der zweiten Klasse auch an eine spezielle Schule gewechselt ist, weil eine Beschulung bei uns nicht möglich war.
    Das Kind ist vorher nicht aufgefallen. Es war nicht im Kindergarten und Zuhause bei Mama und Papa bekam es alles was es wollte. Eltern sehen dann natürlich auch gerne weg.
    Also haben wir die ersten Wochen beobachtet, um unseren ersten Eindruck erstmal zu festigen.
    Dann brauchten wir Schweigepflichtsentbindungen und mussten die Eltern "überzeugen". Das sie einen Arzttermin brauchen. Unter Umständen geht es dann erstmal zum Kinderarzt und dann zum Psychologen. Termine beim spezialisierten Psychologen dauern bei uns zwischen 6 Monaten und 2 Jahren. Kinder mit dem Förderschwerpunkt Lernen kommen bei uns auch oft aus bildungsfernen Schichten. Da fällt es den Eltern überhaupt schon schwer einen Termin beim Arzt zu machen oder Anträge bei Behörden zu stellen.
    Dann haben wir ein System, wo jemand kommt, sich das Kind anschaut und dann über den Bedarf entscheidet. In der Regel kommt die Personen für eine Stunde zum Hospitieren. Wenn es dann in der Stunde läuft, Pech gehabt. Dann ist der Bedarf halt nicht so hoch. Und wenn man doch noch irgendwelche Sachanschaffungen möchte wie z.B. spezielle Stühle oder so dann geht das eigentlich nur über den begrenzten Schuletat. Da muss dann halt an anderen Stellen gespart werden. Also entweder neue Musikinstrumente oder neuen Stuhl.

    Lieber Frosch,

    wäre es nicht schön, wenn man die Themen Krieg und Energieversorgung trennt? Die sicherlich schreckliche Situation für die Zivilisten in Teheran passt sogar nicht zu unseren Problemen, wie wir nun am besten eine Energieversorgung für die Zukunft aufbauen. Ich finde auch, dass der Beitrag von Wolfgang dazu schon sehr wichtig ist, er geht aber in der Strom-Diskussion unter.

    Wollen wir, in einem der reichsten Länder der Welt lebend, die teuersten Schulen der Welt bauen, um Kinder mit Behinderung in eigenen Gebäuden ausschließlich mit Kindern derselben Art von Behinderung zu beschulen? Oder wollen wir Schulen generell so ausstatten, dass sie in der Lage sind, Jugendliche zum Abschluss zu führen, so wie es weltweit Schulen ganz offenbar gelingt?

    Das Problem ist doch, dass wir momentan weder für Kinder mit Einschränkungen noch für die restlichen Schüler:innen passende Schulen bauen. Bei Kindern mit körperlichen Einschränkungen ist noch am einfachsten. Da muss halt ein Fahrstuhl gebaut werden. Bei Kindern mit psychischen Einschränkungen wird es dann schon schwieriger. Ich habe den Eindruck, dass je schwieriger die Einschränkungen desto lockerer sitzt das Geld. Unser GE-Kind bekommt problemlos alles, was die Förderschullehrkraft vorschlägt. Teilweise sind wir als Schule noch kritisch, da wird es aber schon gekauft. Bei unseren Lernen-Kindern oder vor allem auch ES-Kindern wird es schon schwierig. Da geht es plötzlich nicht mehr nach Bedürfnis des Kindes sondern es steht ein Etat X zur Verfügung, der für alle reichen muss. Bei Kindern ohne besondere Einschränkungen ist es dann noch schlimmer. Da sind die Lernbedingungen aus meiner Sicht vor allem von der Haushaltslage des Schulträgers abhängig.

    Das ist die Realität. Da hilft es nichts, wie reich Deutschland doch ist. Wenn wir nicht ein Milliardenpaket für die Schulen machen, ändert sich nichts. Vor allem muss sich aus meiner Sicht auch das System und das Denken ändern.

    Also bleibt die Frage, wie wir im aktuellen System die Kinder bestmögliche fördern können. Und nicht wie es in der Theorie aussieht. Inklusion scheitert in Deutschland am System. Fehlendes Geld, fehlendes Personal, fehlen Qualifikation. Da kann eine Förderschule die sinnvollere Lösung sein.

    Nuklearkraftwerke, Kohlekraftwerke und Gezeitenkraftwerke.

    Gas- oder GuD-Kraftwerke haben im Vergleich sehr hohe Betriebskosten und sind auch keine klassischen Grundlastkraftwerke, sondern eher für Mittel- und Spitzenlasten geeignet.

    Gezeitenkraftwerke sind doch keine klassischen Grundlastkraftwerke. Dazu ist die Forschung/Entwicklung da auch noch nicht so weit. Gleiches gilt für die Geothermie. Beides hochspannende Projekte aber realistisch erst in 5-10 Jahren in größerem Maßstab einsetzbar.

    Nuklearkraftwerke haben aktuelle Bauzeiten, wo ich vom Beschluss "Wir bauen ein AKW" mit 25+ Jahre Bauzeit rechnen muss. Dazu die immensen Kosten. Mit 50 Mrd. pro Kraftwerk sollten man schon rechnen.

    Damit bliebe aus meiner Sicht nur die Frage, ob man Kohle- oder Gas bevorzugt.

    Nein. Es gibt andere Parteien, es gibt Wahlen, die nicht so frei sind, wie sie sein sollten, aber der Volkswille wird kundgetan und umgesetzt. Erdogan hat 2023 nur knapp die Wahl gewonnen. Von einem Einparteienstaat kann keine Rede sein.

    Das ist eine sehr subjektive Wahrnehmung. Ich würde sagen, dass die Wahlen massiv beeinflusst werden und nicht mehr frei sind.

    Ich glaube, dass wir da inhaltlich nahe beieinander sind. Die Frage ist halt wie man mitlaufen definiert. Für mich heißt es einfach, dass die Inklusion nicht richtig umgesetzt wird. Natürlich bekommt das Ge oder Lernenkind andere Materialien und hat seinen eigenen Wochenplan oder so. Ich denke, dass das fast immer passiert. Aber das ist halt nicht die Förderung, die es braucht. Die Zeit sich als Lehrkraft 1:1 mit dem Kind zu beschäftigen, was eigentlich immer notwendig ist, hat man viel zu selten.

    Wie willst du reformieren, wenn die Reform durch Veto verhindert werden kann?

    Es geht darum, was sinnvoller ist. Wir können natürlich auch einfach sagen, ist nicht mehr zu reformieren und wir schaffen sie ab. Das wäre wohl die aktuelle amerikanische Position. Dann können wir alle Trumps Friedensrat beitreten.

    Wir wissen am Ende nicht, was wie viele unschuldige Tote verursacht hat. Aber darum geht es auch nicht.

    Die USA bzw. ihr Präsident Donald Trump hat einseitig entschieden, dass es eine gute Idee ist den Iran anzugreifen. Und nun müssen wir darüber nachdenken, wie wir dazu stehen. Ich finde den Angriff an sich gut. Ich hätte ihn mir schon vorher gewünscht. Vielleicht eher als Spezialoperation aber das kann man von außen nicht beurteilen.

    Aber die Art und Weise wie die Entscheidung zum Angriff gefallen ist, gefällt mir nicht. Ein Konsens mit den amerikanischen Verbündeten, eine Legitimation durch den US-Kongress und im Idealfall eine internationale Mehrheit hätten mir besser gefallen. Dass eine Person alleine über Krieg und Frieden entscheidet und darüber entscheidet, wo ein Angriff angemessen oder nicht ist, damit ich habe ich ein Problem.

    Und bei allem erfreulichen für den Iran dürfen wir das nicht vergessen. Wir müssen uns überlegen, wie internationales Zusammenleben auf Dauer funktionieren soll. Momentan geht es ins Richtung "Recht des Stärkeren und persönliche Interessen". Das gefällt mir nicht. Deswegen sehe ich den Angriff auch kritisch. Nicht wegen dem Angriff an sich, sondern rein aus der Situation heraus, wie dieser Angriff entstanden ist.

    Je Kind muss man dann individuelle Wege finden, eine Beschulung zu ermöglichen, die das Kind möglichst gut fördert. Von „Mitlaufen“ kann da keine Rede sein und das ist mit Inklusion auch gar nicht gemeint.

    Offiziell musst Du das in Niedersachsen für jedes Kind. Egal ob mit Inklusionshintergrund oder nicht. Aber wenn wir ehrlich sind, ist es in Praxis oft ein Mitlaufen. Wie individuell gelernt werden kann, hängt am Ende von der Lehrkraft aber auch von den Rahmenbedingungen ab. Sobald zu viele Schüler individuelle Hilfe brauchen, wird es schwierig das umzusetzen. Ich habe beides bereites erlebt. Inklusionskinder, die perfekt eingebunden und fast optimal gefördert werden. Aber deutlich öfters, dass sie mehr oder weniger mitlaufen.

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