Beiträge von Tom123

    Ich vermute mal, dass generell auch der Bedarf und die Anzahl der Anträge eine Rolle spielen. Wenn man eigentlich ganz gut versorgt ist und da nur ein Antrag liegt, wird man den eher durchwinken als wenn die Hütte brennt. Dann kommt schnell mal die Anweisung von oben alles abzulehnen bzw. genau zu prüfen.

    Weil die Lehrkraft Gefahren aktiv abwenden muss,

    dazu gehört für mich auch, dass auf einem quirligen Grundschul-Schulhof, auf dem sonst keine motorisierten Fahrzeuge sind, zumindest in der Pause keine fahren,

    an sich wäre es sogar gut, wenn es gar nicht am Vormittag wäre, da man die Pausenzeiten gerne auch mal verändert, aber dann wäre andererseits der Zugang ständig verwehrt.

    Wenn also die Gefahr zu groß ist, kann ich den einen Handwerker bitten, 10 min zu warten, nach der Pause hat er freie Bahn und kann auch selbst sicher über den Hof fahren.

    Die wichtigen Aspekte sind die konkrete Gefahr und das bitten. Wenn konkret aufgrund irgendwelcher besonderen Ereignissen das Befahren nicht möglich ist, kannst Du das dem Wagenfahrer mitteilen.

    Ansonsten kannst Du ihn bitten zu warten.

    Ob aber generell das Befahren in der Pause zulässig ist, entscheiden Schulleitung und/oder Schulträger.

    Wäre auch schwierig, wenn bei Lehrer A die Pakete geliefert werden dürden, Lehrer B es aber verbietet.

    In NRW wird die Pension nur dann gekürzt, wenn Rente und Pension zusammen die Maximalpension übersteigen.

    Die genauen Zahlen kenne ich nicht. Ich weiß, dass er relativ lange Angestellte im Handwerk war und dann noch an die Berufsschule kam und verbeamtet wurde. Später wurde seine Frau krank und er pflegte sie lange Zeit. Nach seiner Aussage bekommt er kaum etwas, da ihm alles gegeneinander angerechnet wurde und immer die für ihn schlechteste Variante gewählt wurde. Ich habe aber nie die Zahlen gesehen...

    NRW macht das (noch) gar nicht. Aber wenn sie es machen und Bestands-GKVler nicht in die Pauschale Beihilfe rein kommen, klage ich von wegen Gleichbehandlung! Das Beamte aus der PKV dann nicht in die GKV zurück kommen, ist klar.

    Gleichbehandlung bei einer neuen Anstellung? Wenn sich bei Neubeamten etwas verschlechtert, dürften diese auch nicht klagen. Wir haben heute auch viele Nachteile gegenüber Beamten von früher. Ich glaube nicht, dass es mit der Klage so einfach wird. Wobei man das natürlich versuchen sollte.

    Wieso? Bruttolohn ist einzige, was sich wirklich vergleichen lässt. Steuern sind sehr individuell. Es würden sich viele ärgern, dass ich nicht viele Steuern zahle.

    Weil vom Bruttolohn noch Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung runter gehen. Das zahlt der Beamte aber nicht. Also müsstest Du bei beiden gucken, was z.B. jeweils ein Single netto hat.

    Mein Beileid!

    Ob sich die Kollegin empört, sollte für dich vollkommen irrelevant sein. Den Arbeitgeber musst/solltest Du über deinen geänderten Familienstand informieren. Das ist z.B. für die Steuer relevant. Wie weit das für die Beihilfe notwendig ist, kann ich für euch nicht sagen. Letztlich reicht da auch eine kurze Mitteilung und du bist auf der sicheren Seite.

    Gegenüber der PKV ist die Frage, was in deinem Vertrag steht. Ist dein Familienstand irgendwie für die Versicherung relevant z.B. Rabatt für Verheiratete, müsstest Du es mitteilen. Das kann ich mir aber eher nicht vorstellen. Grundsätzlich spricht auch da nichts dagegen, diese mit einer kurzen Mitteilung zu informieren. Vielleicht ist es irgendwie mal relevant, wenn sie denken, dass Du nicht erreichbar bist und sie denken, dass Du verheiratet bist und sie deinen Ehemann anschreiben wollen. Ist aber am Ende alles nicht wirklich wichtig.

    ok, spannend. Also bei den Verträgen mit Sachgrund z.B. Elternzeit, ist das bei uns auch so. Aber bei uns entstehen die allermeisten Verträge auch dadurch, dass wir einfach zu wenig Stunden haben. Und da wir bis zum nächsten Stichtag auch keine neue Lehrkräfte bekommen werden, ist es auch sinnvoll die Verträge so zu schließen. Wenn Lehrkräfte im Schuljahr krankheitsbedingt länger ausfallen, dauert es aber auch Ewigkeiten bis wir überhaupt Ersatz suchen dürfen. Dann ist meistens sowieso nicht mehr viel Schuljahr über.

    So läuft es vermutlich häufig. Darf bloß nichts passieren in der Zeit, wenn man 2 Minuten zu spät auf den Schulhof kommt, weil.man einen längeren Weg hat, noch auf Toilette wollte, unterwegs angesprochen wurde, usw.

    Am Ende ist es der Fahrer, der die Verantwortung trägt. Da dort sicherlich kein Schild steht, dass ihm das Befahren des Schulhofes erlaubt, müsste er eigentlich sowieso darauf warten, dass ihm jemand die Erlaubnis gibt. In der Praxis fahren sie natürlich einfach los. Aber dann müssen sie auch die entsprechende Sorgfalt zeigen.

    Elternrat informieren, Remonstrieren oder selbst bei der Stadt anrufen- was sich halt anbietet.

    Ich muss wahrscheinlich in Leichter Sprache schreiben, damit jeder Kollege kapiert, was ich erzähle.

    In einem Lehrerforum sollten sich deine Vorschläge an den in der Schule vorgesehenen Wegen orientieren. Du solltest auf keinem Fall als Lehrkraft, wenn dir die Aufsichtssituation nicht zusagt, die Stadt anrufen oder den Elternrat informieren. Der erste Weg ist, dass Du die Schulleitung auf deine Beobachtung ansprichst oder schriftlich informierst. Wenn ihr dort nicht auf eine Ebene kommt, wäre der zweite Weg entweder über die zuständigen Konferenzen oder remonstrierst direkt, wenn die Situation ein sofortiges Handeln erfordert.

    Auf keinen Fall rufst du ohne Auftrag der Schulleitung beim Schulträger oder beim Elternrat an. Dieses kann für dich auch durchaus dienstrechtliche Konsequenzen haben.

    Insofern sind die ganzen Ideen Nichtlehrer in die Aufsicht zu nehmen Traumtänzerei solange man nicht grundlegend den Personaleinsatz in Schulen strukturell verändert.

    Wir haben jetzt schon in vielen durchgehend weiteres Personal, weil immer mehr Kinder eine Schulbegleitung benötigen. Darauf könnte man aufbauen. Momentan dürfen sie sich nur um ihre Kinder kümmern. Ein paar Stunden mehr und vor allem ein weiteres Aufgabenfeld und einen flexibleren Einsatz würden da schon helfen. Lasst sie morgens 15 min eher kommen und einfach den Papierkram erledigen. Oder die Frühaufsicht machen. Oder ich in Phasen wo sie Leerlauf hat, irgendwelche kleinen Aufgaben erledigen. Aber da ist unser System viel zu starr.

    Ich glaube auch durchaus, dass das für Lehrkraft auch Nachteile hat. Die entspannte Lernzeit würde bei mir für eine Stunde mehr Unterricht wegfallen. Etc. Aber mir ging es weniger um mich als Lehrkraft sondern um die Qualität von Schule und Unterricht.

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