Beiträge von Tom123

    Bei uns überhaupt nicht. Wir verteilen hier und da noch Testkits, es nimmt aber fast keiner mehr welche mit. Ich habe mich vor Weihnachten das letzte mal getestet, kenne auch keinen aus dem Kollegium der sich noch regelmäßig testet. Nichtlehrer, die sich regelmäßig testen (müssen) kenne ich auch keine.

    Das scheint Regional doch sehr unterschiedlich zu sein.

    Selbst wenn ihr selbst Symptome habt, testet ihr euch nicht? Das machen bei uns sogar die, die Corona als Schnupfen bezeichnen. Viele mussten sich auch privat noch testen. Beispielsweise wer Angehörige im Pflegeheim oder Krankenhaus besucht. Dazu testen sich die meisten, wenn sie ältere Verwandte besuchen. Regelmäßig für Schule testet sich aber bei uns auch kaum einer.

    Warum stellt ihr dem immer wieder solch rhetorische Fragen?

    Naja, es stellt sich schon die Frage, mit welcher Absicht immer wieder falsche Behauptungen gepostet werden. Teilweise wurde auch im Laufe der Zeit bestimmte Dinge wie z.B. die Anwesenheit russischer Truppen von Russland selber zugegeben. Was will man darüber diskutieren? Oder erinnerst du dich noch an die Aussage Russlands, dass man keinen Angriff auf die Ukraine sondern nur Manöver plant?

    Vor dem schlimmen Angriff sollte je die Ostukraine weiter zur Ukraine gehören und einen gewissen Autonomiestatus bekommen. Das wurde in etwa im Minsk Abkommen vereinbart. Letztendlich hat auch die Westukraine sich nicht daran gehalten und die Ostukraine permanent bombardiert und weiter eskaliert.

    Dann griff leider Putin/Russland an und bedroht jetzt die die ganze Welt und isoliert sich weiter.

    :daumenrunter:

    Entspricht zwar nicht so ganz der Wahrheit aber passt gut als Begründung für den russischen Angriff. So etwas wird dann bei RT-TV und ähnlichen staatlichen Medien als Begründung gepredigt. In Wahrheit haben beide Seiten das Minsker abkommen nicht richtig umgesetzt. Formal gebrochen hat es eigentlich Russland:

    Bereits kurz nach der Unterzeichnung der Vereinbarung traten russlandtreue Kämpfer sowie russische Truppen[4] zum Sturm auf Debalzewe an und eroberten den Ort drei Tage nach der offiziell verkündeten Waffenruhe, womit das Abkommen bereits gebrochen war.

    Vielleicht sollten wir einfach mal festhalten, dass die Situation in der Schweiz zu mindestens im Bereich von Antimon anders ist als in Deutschland. Ich meine selbst in Deutschland nehmen wir die Situation auch unterschiedlich wahr. Daraus eine allgemeingültige Aussage zu treffen, ist schon schwierig. Ich halte es für Deutschland als schwierig, die Belastung der Krankenhäuser durch Corona als Außenstehender einschätzen zu können. In der Schweiz mag das anders sein.

    Ich finde es schon bezeichnend, dass man auf der einen Seite auf Maßnahmen verzichtet auf der anderen Seite Politiker schützt. Gleiches gab es doch auch in Deutschland als Geld für Luftfilter in Schulen fehlte, während Landtage oder auch die Auslandsschulen ausgestattet wurden. Bei der Frage nach Schutzmaßnahmen geht es nicht rein um medizinische Aspekte. Die Frage ist, welche wirtschaftliche Schäden Maßnahmen verursachen und vor allem auch, wie sie beim Wähler ankommen.

    Letztlich sind Maßnahmen uns momentan zu teuer und von Teilen der Bevölkerung nicht gewollt. Da müssen medizinische Aspekte hintern an stehen. Nach allem was man weiß, sollte jeder das Ziel haben unnötige Infektionen zu vermeiden...

    Wenn du nach irgendwelchen Erfahrungen suchst, dann frag doch einfach gezielt nach (German hatte hier auch schon mehrfach geschildert, wie lange er an seiner Infektion zu zahnen hatte und wohl auch noch hat, genau wie andere User:innen), statt dich darüber aufzuregen, dass nach zwei Jahren Pandemie mit durchaus großen Ängsten/Sorgen/Belastungen der eine oder die andere hier das Bedürfnis hat, dem Thread auch ab und an etwas Lehrerforen-typische Leichtigkeit zukommen zu lassen.

    Aber dafür gibt es doch eigentlich genug andere Threads? Gefüllt ist die eine Hälfte der Diskussionen mit irgendwelchen Leuten, die in Corona max. eine Erkältung sehen und sich im Corona-Thread darüber aufregen wollen, dass man sich Gedanken über Corona macht und die andere Hälfte irgendwelche Dinge, die überhaupt nichts mit dem Thema zu tun.

    Letztlich werden wir als Lehrkräfte immer ein erhöhtes Risiko haben. Da macht ein Austausch aktueller Informationen durchaus Sinn...

    Für Grundschüler definitiv nicht. Darüber hinaus scheinen wir unterschiedliche Definitionen davon zu haben, was eine "schlimme Krankheit" ist.

    Es gibt eine ganze Reihe von Studien, die etwas anderes sagen. Beispielsweise wissen wir noch nicht, welche Langzeitfolgen/Spätfolgen auch leichte Verläufe haben. Am Ende können wir jetzt noch nicht sagen, wie harmlos Corona wirklich ist. Letztlich wird es aber sicherlich sinnvoll sein, Infektionen zu vermeiden. Wenn jemand eine Grippe oder nur einen Schnupfen oder Hust hat, versuchst Du doch sicherlich auch eine Ansteckung zu verhindern? Da sollte man das doch bei deutlich schlimmeren Krankheit auch machen, oder? Man kann sicherlich diskutieren, welche Maßnahmen angemessen sind. Für einige ist das einfache Tragen einer Maske schon gleichbedeutend mit dem Weltuntergang. Da würde ich eher fragen, ob da ein psychischer Schaden vorliegt.

    Traurig, dass den Grundschülern in Berlin offenbar noch immer irrational Angst vor einer Seuche gemacht wird, die schon längst keine mehr ist. Über die psychischen Auswirkungen kann man nur mutmaßen. "German Angst" in Reinform.

    Wahrscheinlich ist Corona auch überhaupt keine schlimme Krankheit? Da du ja Mathematik unterrichtet, solltest Du dir vielleicht mal ein wenig die aktuelle Zahlen ansehen. Man muss keine Angst vor Corona haben. Aber man sollte versuchen, eine Infektion zu vermeiden.

    Ich würde mein Kind nicht von Susannea nötigen lassen, sich immer noch täglich zu testen.

    Mensch, Du hast echt etwas aus der Pandemie mitgenommen.

    Wo ist denn da auch nur im Ansatz eine Nötigung zu sehen? Da gibt es in der Regel einen Elternbrief mit der Bitte sich zu Hause zu testen bzw. die Erlaubnis für die Testung in der Schule zu geben. Und jetzt wird es ganz hart für dich: Die Mehrheit der Menschen findet so etwas sogar sinnvoll. Bei uns sind es unter 5% der Schüler, die ein Problem mit Testungen haben.

    Da gibt es natürlich eine kleine Minderheit, die meinen, dass Kinder mit einer Maske ersticken oder Test zu irgendwelchen Schäden führen. Aber bei solchen Eltern bedauert man das arme Kind und das kommt dann halt ohne Test. Wo ist das Problem?

    Der Unterschied ist aber, dass diese Kleber keine Arbeiter sind, sondern den typischen Arbeiter bestrafen mit ihren Blockaden.

    Es geht nicht darum, ob man die Demonstrationen gut findet oder ob sie ok sind. Es geht darum, dass da ein Typ ein Demonstranten am Boden tritt und du ihn noch als Ehrenmann bezeichnest. Ich finde die Demonstrationen nicht gut. Sollten sie verboten sein, sollte der Staat mit seinen Möglichkeiten dagegen vorgehen.

    Aber es ist absolut inakzeptabel irgendwelche Leute am Boden zu treten. Bei uns parken die Eltern jeden Tag unseren Parkplatz zu. Soll ich mir da auch schnappen und erstmal zusammenschlagen?

    ..., aber wir müssen aufhören so zu tun, als wenn da im Moment eine Steigerung auf uns zu rollt, dass ist nämlich die urban Legend, die in dieser Gesellschaft ständig suggeriert wird

    Letztlich ist es der typische Bild-Zeitung Effekt. Es wird ein Vorfall rausgegriffen und damit Stimmung gemacht. Genauso wie Herr Lauterbach, der angeblich sämtliche im Alleingang zu verantworten hat...

    Ich finde solche Beiträge wie von state sollten hier gelöscht werden und die user verwarnt oder gesperrt werden. Ich habe auch kein Verständnis für die Klimakleber. Ich bin sofort dafür sie einfach mal da sitzen zu lassen. Aber einen Video wo jemand auf einen Demonstranten eintritt als Freude oder Ehrenmann zu bezeichnen, geht gar nicht. Da sind wir schon nahe an einem Aufruf zu einer Straftat.

    On Topic: Dieses Verbrechen wird wieder so "gesühnt" wie einige ähnliche vorher. Ein Gutachter wird feststellen, dass dieser Täter psychisch krank ist und somit schuldunfähig. Er wird in eine psychiatrische Einrichtung geschickt, die er nach spätestens 2 Jahren als freier Mann verlassen kann. Dies ist zwar für die Angehörigen und Bekannten des Opfers eine lebenslange Tragödie, aber mittlerweile allgemeine Praxis. Leider.

    Dann mache doch mal bessere Vorschläge. Wollen wir das amerikanische System? Harte Strafen, Todesstrafe, bei drei Straftaten gibt es lebenslänglich, ... Läuft aber auch irgendwie nicht.

    Mag ja sein, dass höhere Strafen nichts bringen, aber bei dem Gedanken, dass er in wenigen Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird und diese Frau natürlich für immer tot bleibt gruselt es mich.

    Ich finde das schlicht nicht angemessen.

    So eine Tat sollte hart bestraft werden!

    Das ist bei vielen Straftaten so. Die Frage ist, was das Ziel des Strafvollzugs ist. Bestrafen? Abschrecken? Schutz der Bevölkerung? Rehabilitation?

    Im ersten Augenblick bin ich ganz bei dir. Wenn man sich aber ein wenig mit dem Thema auseinandersetzt, erkennt man schnell, dass höhere Strafen letztlich nichts bringen bzw. mehr Schaden anrichten.

    Am Ende traue ich mir da keine Bewertung zu. Aber ich kann die Gründe schon verstehen, warum wir uns mehr in Richtung "Schutz der Bevölkerung" und Rehabilitation bewegen.

    Aus meiner Sicht ist das Hauptproblem die fehlenden Ressourcen. Bei der Polizei, bei Staatsanwaltschaften und Gerichten, bei (Jugend)ämtern und bei Schulen (vor allem Schulsozialarbeit). Es wird sicherlich auch die eine oder andere Stelle geben, wo wir vielleicht Gesetze verschärfen müssen. Aber in der Regel führen härte Gesetze nicht zu weniger sondern teilweise sogar zu mehr Straftaten. Das sieht man sehr schön in den USA. Nichtsdestotrotz wünsche ich mir natürlich auch, dass man in dem einen oder anderen Fall härter durchgreift. Aber es würde ja durchaus reichen, wenn man mehr Fälle aufklärt und zeitnah bestraft. Wenn man näher an den Tätern wäre.

    Da gab es mal einen interessanten Aufsatz zu höheren Strafen im Straßenverkehr. Am Ende wurde gesagt, dass höhere Strafen nur begrenzte Effekte haben. Mehr Kontrollen würden viel mehr bringen. Aber dafür fehlt das Personal.

    Natürlich hat der Lockdown auch Auswirkungen auf den Lernstand von Kindern. Selbst wenn man den Lockdown aus epidemiologischen Gesichtspunkten noch so befürworten sollte, darf man sich mit negativen Folgen tatsächlich gedanklich auseinandersetzen.

    Ich lasse mal deine ganzen Beleidigungen weg.

    Natürlich hat der Lockdown negative Folgen. Ebenso haben auch hohe Infektionszahlen negative Folgen. Auch im psychischen Bereich. Das ist inzwischen unumstritten. Es macht daher wenig Sinn sich nur auf die Folgen des Lockdowns zu konzentrieren, sondern man muss das Gesamtbild betrachten.

    Sicher. Niemand. Aha. Als meine Lebensgefährtin zuletzt mit Schwindel und Kopfschmerzen zum Arzt ging war das ungefähr das erste, was sie gefragt wurde: Hatten Sie schon mal Covid und wenn ja, wann?

    Das liegt wahrscheinlich daran, dass den meisten Ärzten die möglichen Folgen von Corona bekannt sind? Trotzdem taucht es am Ende in keiner Statistik auf.

    Und wenn jemand tatsächlich erst 1 Jahr nach der Infektion an irgendwas stirbt ist objektiv betrachtet die Kausalität in den meisten Fällen nicht mehr feststellbar. So ist das Leben. Ich bin mir wie schon mal erwähnt ziemlich sicher, dass demnächst einfach der Erwartungswert bezüglich der Sterblichkeit angepasst wird. Der wurde jahrelang nach unten korrigiert, jetzt dann halt nach oben.

    Es gibt durchaus Versuche, dass zu untersuchen. Man nehme eine Gruppe X und vergleicht sie mit einer ähnlichen Gruppe Y von denen man sicher weiß, dass sie eine Coronainfektion hatten. Dann prüft man, wie viele Leuten in den Gruppen Krankheit Z bekommen. Irgendwann wird es auffällig.

    Ich habe nicht vergessen, dass kritische Stimmen von Anfang an massiv diffamiert und aus dem Diskurs ausgeschlossen wurden, dass letztlich überhaupt kein inhaltlicher Diskurs erwünscht war, dass größere Teile der Bevölkerung aufgrund ihres Impf- / Gesundheitsstatus/ geäußerter Meinung mal eben vom sozialen Leben ausgeschlossen, beschimpft, in rechte Ecke gestellt, offizieli von etlichen Politikern in Ausübung ihres Amtes diffamiert wurden in einer Weise, wie ich mir das nicht hätte vorstellen können und vor allem dass breite Kreise der Bevölkerung mitgemacht und dazu Befall geklatscht haben.

    Das Problem ist, dass es einen großen Unterschied zwischen unterschiedlicher Meinung und Blödsinn erzählen gibt. Man kann durchaus unterschiedlicher Meinung sein. Und wenn man dann Argumente austauscht, kann das durchaus produktiv sein.

    Allerdings gibt es hier und natürlich auch im Reallife immer wieder Menschen, die Dinge von sich zu geben, die nicht richtig sind. Da bringt eine Diskussion nicht viel. Wenn Menschen einem erklären, dass die Kinder an der Maske ersticken, was willst Du da noch diskutieren?

    Nun, für Kinder war der Lockdown schon hart.

    ...

    Da gebe ich dir vollkommen Recht. Genauso wissen wir aber auch, dass auch hohe Infektionszahlen für Kinder problematisch sind. Also auch unabhängig von einer möglichen eigenen Infektion. Letztlich muss man jetzt mit den Konsequenzen leben. Aber da hilft es natürlich nichts, sich auf den bösen Lockdown zu konzentrieren und so zu tun, dass es ohne Lockdown keine Probleme gab. Alleine der Blick nach Schweden hilft da schon.

Werbung