Nicht den Lauterbach zu machen ist ja nicht automatisch Verharmlosung.
Genau. Genauso ist aber auch nicht jede "Studie" im Internet automatisch richtig.
Nicht den Lauterbach zu machen ist ja nicht automatisch Verharmlosung.
Genau. Genauso ist aber auch nicht jede "Studie" im Internet automatisch richtig.
Dürfen wir alle mitmachen? Und was zahlt uns Tom123, wenn wir keine passende Zitate finden?
Das führt wahrscheinlich erstmal zur Diskussion, was eine Verharmlosung ist.
Ich weiß ziemlich genau was ich schrieb..und zwar nie, dass Corona eine Erkältung sei...sondern nur, dass die Symptome aktuell bei der Variante meist mild wären...
Aber das ist müßig...gerne darfst du mich zitieren solltest du etwas anderes finden...
Gerne, aber nur wenn ich für jedes Zitat, wo Du Corona verharmlost, 10 € bekomme.
Aber ja, das mit der Turbine war eine Farce... "Wir haben die Turbine geliefert, jetzt kann sich Putin nicht mehr herausreden" (sinngemäß) und zwei Wochen später macht unser Bundeskanzler hier in Deutschland ein Selfi vor eben dieser.
Sorry, aber kann es sein, dass du zu viel RT gesehen hast? Das Foto entstand, nachdem Russland sich geweigert hat die Turbine zurückzunehmen.
Und du glaubst wirklich, dass Russland die Turbine nur nicht zurückgenommen hat, weil sie Angst hatten, dass die Gazprom Mitarbeiter Sanktionen brechen? Und was mit den ganzen anderen Bereichen, wo Russland versucht die Sanktionen zu umgehen?
Naja, ich finde es sehr schräg.
Das habe ich nie behauptet, dass es nur eine Erkältung sei.
Ich finde es extrem anmaßend was du mir mittlerweile alles schon unterstellt hast.
Vielleicht liest Du deine alten Beiträge noch einmal durch? Aber darüber müssen wir auch nicht diskutieren.
Dass die ganze Aktion rund um die Turbine in Portowaja eine Farce ist und von der Weigerung Russlands zur Gaslieferung entsprechend der Verträge nur ablenken soll, lässt sich am zeitlichen Verlauf und auch an der Drosslung der Lieferung in anderen Pipelines gut nachvollziehen.
Insbesondere muss man auch noch mal festhalten, dass Russland die reparierte Turbine auch nicht zurücknehmen wollte. Dafür aber Nord Stream 2 öffnen wollte ...
Aber man kann auch durchaus die jetzige Regierung und auch die Grünen kritisieren. Persönlich stört es mich, dass man nicht bereit ist (aktuell) stärker an der Atomkraft festzuhalten. Wir haben hier viele Leute, die bei einem großen Hersteller von Windkraftanlagen arbeiten. Da ist kaum jemand zufrieden mit der Politik der Grünen. Natürlich kann man auch die CSU und andere genauso kritisieren. Aber auch die Grünen sind gerne dabei, wenn es darum geht Windparks zu verhindern oder den Ausbau der Stromtrassen. Wollen zwar alle regenerative Energie aber gerade bei einem selber vor der Tür geht das natürlich nicht. Hätte man da in den Vorjahren mehr getan, wären die Probleme jetzt deutlich kleiner.
Ja, da hast du Recht ...
Für dich reicht es also schon aus, auf alle Rechte verzichten zu sollen (müssen), wenn man das tut was rechtens ist...finde den Fehler.
Der Fehler ist, dass es doch gar nicht darum geht, um Rechte zu verzichten. Wenn man aber auf der einen Seite erklärt, dass Corona nur eine Erkältung ist und es eigentlich kein Problem ist sich zu infizieren und dann nach einer Infektion nach einen Dienstunfall fragt, ist das zu mindestens verwunderlich. Da kann man doch durchaus mal anmerken, dass da ein Bruch ist. Du hattest doch auch das Argument, dass man ohne Maske seine Schüler gefährdet damit abgetan, dass von Corona keine echte Gefahr ausgeht.
Trotzdem behältst Du natürlich wie jeder anderer auch seine vollständigen Rechte. Ich würde aber auch einen eingeschworenen Vegetarier ansprechen, wenn er plötzlich Fleisch ist.
Ok. Sorry. Habe das falsch verstanden.
Das ist auf dem gleichen Niveau, wie unsere Doppel-A14-Freunde, die ernsthaft über ihren durch Habeck (1!!1!) verschuldeten Wohlstandsverlust klagen, weil sich die Gaskosten bei ihren Versorgern um 50% erhöht haben und sie damit ca. 70 Euro höhere Kosten pro Monat haben. Solche Leute haben vollkommen den Bezug dazu verloren, was Probleme sind und was verwöhntes Gejammer ist.
Ich wusste gar nicht, dass Herr Habeck die Ukraine angegriffen hat. Oder hat er die französischen Atomkraftwerke manipuliert? Ich mag die Grünen auch nicht. Aber wir sollten schon etwas bei den Tatsachen bleiben.
Und damit haftet der Veranstalter weiterhin, denn eine Empfehlung ist keine Verpflichtung. Das gleiche Problem stellt sich regelmäßig, wenn Radfahrer ohne Helm unterwegs sind und durch Fremdverschulden verletzt werden. Da es eben keine Helmpflicht gibt, scheitern Versicherungen immer wieder, wenn sie dem verletzten Radfahrer daraus eine Mitschuld anlasten wollen.
Gerade die Helmproblematik zeigt doch das Gegenteil. Du wirst ja sicherlich auch das entsprechende Urteil und die Urteilsbegründung gelesen haben? Du hast auch gesehen, dass zuvor Landgerichte und OLGs anders entschieden haben, was durchaus zeigt, dass die Materie nicht so klar ist.
Das BGH begründet sein Urteil damit, dass ein Unfallopfer zwar unter Umständen auch mithaften muss, wenn es nicht gegen Vorschriften verstoßen, sich aber unachtsam und unverantwortlich verhalten hat. Das wäre hier der Fall, wenn das Tragen von Schutzhelmen zur Unfallzeit nach allgemeinem Verkehrsbewusstsein zum eigenen Schutz erforderlich und zumutbar gewesen wäre. Ein solches Verkehrsbewusstsein hat es zum Zeitpunkt des Unfalls der Klägerin jedoch noch nicht gegeben.
Das OLG Celle begründet noch, dass für den Straßenverkehr besondere Regeln gelten. Außerdem weist es darauf hin, dass die Schutzwirkung der Helme nicht erwiesen ist.
Letztlich wird es darauf hinauslaufen, dass ein Gericht die Frage klären muss. Hier muss man auch sicherlich genau prüfen, wie das spezifische Risiko zu dem Zeitpunkt war und welche Empfehlungen galten. Auch muss man beachten, dass an mich als Lehrkraft in der Regel besondere Ansprüche gestellt werden, da ich auch die Verantwortung für die Schüler habe.
Dass aber in solchen grundsätzlich keine Mithaftung gibt, ist aber schlicht falsch. Das ergibt sich zu mindestens aus der Urteilsbegründung des BGH.
Tom sprach allgemein vom AG
Die Empfehlung Maske bei kritischen Situationen und Innenräumen zu tragen gab es auch durch das RKI. Ich schrieb, dass in der Regel die AG die Masken stellen. Aus meiner persönlichen Erfahrung ist es tatsächlich so, dass viele Arbeitgeber ihren Angestellten kostenlose Masken zur Verfügung stellen. In der Regel bedeutet aber nicht, dass jeder Arbeitgeber das so machen muss. Wenn Berlin es nicht macht, ist das kein Widerspruch und ändert auch nichts an einer möglichen Maskenempfehlung.
Es geht doch hier um einen ganz konkreten Fall:
Lehrer X hat Corona.
Lehrer X ist wieder gesund.
Soll Lehrer X nun einen Dienstunfall melden, weil er irgendwann in der Zukunft Spätfolgen durch die Infektion hat. Beispielsweise könnte er ein höheres Alzheimer-Risiko durch Schädigungen des Gehirns bei der damaligen Infektion haben.
Ich möchte doch sehr bezweifeln, dass die Unfallkasse in Berlin das dann freudestrahlend anerkennt und zahlt. In der Regel landen solche Sachen vor Gericht und werden bis zu höchsten Instanz verhandelt. Wenn es bei euch anders ist, solltest du dich freuen. Das wird aber sicherlich nicht der Normalfall sein.
Und weißt du, wenn Kinder am Sportunterricht teilnehmen (weil sie es müssen) dann gehen wir als Eltern deiner Meinung nach scheinbar auch ein erhöhtes Risiko ein und sind selber schuld.
Du bringst hier gerade verschiedene Sachen durcheinander. Erstmal gibt es meines Wissen noch gar keine endgültigen Entscheidungen über Langzeitfolgen von Corona als Dienstunfall. Die Meldung eines Dienstunfalls und später Schadensersatzansprüche zu bekommen sind noch zwei verschiedene Dinge. Zu mindestens, in dem Fall, dass die Krankheit ausgeheilt ist, man aber Langzeitfolgen befürchtet. Wenn es so sein wird, wird das wahrscheinlich auch irgendwann mal höchstrichterlich geklärt werden müssen. Dann können wir über irgendwelche regionale Unterschiede sprechen.
Es geht auch nicht, um die Schüler, die keine Maske tragen sondern die Lehrkraft selber. Der Sportunterricht ist ja eine Pflicht. Der Vergleich wäre, dass der Veranstalter bei Sport-Art XY empfiehlt einen Helm zu tragen, da sonst schwere Kopfverletzungen drohen. Nun sagt der 18jährige Teilnehmer, dass er das nicht macht, weil Kopfverletzungen sowieso nur eine Erfindung der Medien sind und wenn sich jemand am Kopf verletzt das nur ein kleiner Kratzer ist. Der TN egal ob Lehrer oder Schüler entscheidet sich also bewusst dafür die Empfehlung des Veranstalters zu ignorieren. Nun stürzt er und erleidet eine schwerwiegende Kopfverletzung. Er verlangt nun vom Veranstalter Schadensersatz. Der Veranstalter weist nun aber darauf hin, dass er empfohlen hat einen Helm zu tragen, wodurch die Verletzungen verhindert worden wären. Der Verletzte sagt, dass es aber keine Pflicht sondern nur eine Empfehlung war.
Vielleicht vergleich mit dem Autofahren unter Alkohol. Ich darf mit 0,4 Promille Auto fahren. Wenn ich aber einen Unfall baue, habe ich schon ab 0,3 Promille ein Problem.
Ob das bei Corona nachher ein Problem ist, kann jetzt keiner sagen. Aber ich würde das als Anwalt sicherlich vortragen.
Weil man sich nach der Ansicht einiger doch gar nicht anstecken kann, wenn man sich an alle Vorschriften gehalten hat
Aber wenn es eine Empfehlung gibt und man sich nicht daran hält, geht man bewusst ein Risiko ein. In dem Moment greift die Argumentation nicht mehr, dass man sich durch den Dienst angesteckt hat, da man eine Ansteckung durch eine Maske hätte vermeiden können. In der Regel stellt daher sogar der AG diese Maske.
Ja, die Maske ist mir Empfehlung keine Pflicht.
Daher seh ich da nicht das Problem .
Das Land wird aber darin ein Problem sehen. Ich kann es auch verstehen. Wenn man sich bewusst einem Risiko aussetzt, warum soll das Land dann dafür bezahlen?
In NDS gibt es noch keine Ansage, da am nächsten WE Landtagswahlen sind. Danach sortieren sich die Ämter ggf. neu und erst danach wird es wohl wieder Freitagnachmittag-Briefe geben. Bei einer erwarteten Umsetzung über das WE sollte man im Ministerium zuständige Mitarbeitende 24/7 erreichen können, um
Unstimmigkeiten melden und Nachfragen stellen zu können.
Ich erwarte eine Ansage, dass die Lehrkräfte die Lüftungsintervalle weiterhin einhalten und dabei gleichzeitig für angemessene Temperaturen sorgen.
Bei uns gab es schon eine Ansage, dass die Temperatur gesenkt werden soll. Ist aber noch in der Feinabstimmung. Das wird auch kaum Land entscheiden sondern fällt eher in die Zuständigkeit des Schulträgers. Zumal die räumliche Situation an den Schulen auch sehr unterschiedlich sein wird. Das Land könnte aber beispielweise eine Mindesttemperatur vorgeben.
Das Lüften wird sicherlich so bleiben und sollte grundsätzlich auch im Aufgabenbereich des Landes liegen. Das ist eine Anweisung an die Lehrer während das Heizen eine Aufgabe des Schulträgers ist.
Das sie es ablehnen, war doch zu erwarten. Letztlich geht es darum es erstmal zu melden. Jetzt würde ich abwarten, wie es sich entwickelt. Wenn XY Jahren raus kommt, dass Corona die und die Langzeitfolgen und ich darunter leider würde ich mich auf die damals gemachte Meldung berufen. Letztlich muss es dann an ein Gericht klären. Ich denke zum beispielsweise an die Entschädigung für Opfer von Radarstrahlung bei der Bundeswehr.
Durch die Meldung kannst du nachweisen, dass Du es damals gemeldet hast und warum es aus deiner Sicht eine Infektion in der Schule ursächlich ist. Die Gegenseite wird ggf. argumentieren, dass man sich auch außerhalb der Schule hätte anstecken können. Kritisch könnte es auch sein, wenn Du deine Maskenablehnung in der Schule genauso wie Forum publik machst. Gerade wenn eine Empfehlung aber keine Pflicht da war, könnte man argumentieren, dass es deine eigene Entscheidung war das Risiko einer Infektion einzugehen.
Es ist grundsätzlich sinnvoll Corona als Dienstunfall zu melden. Die Problematik ist in der Regel, dass man nicht nachweisen kann, ob es wirklich in der Schule passiert ist. Du könntest dich genauso gut nachmittags beim Einkaufen etc. angesteckt haben. Ein reines wahrscheinlich wird da kaum ausreichen.
Igitt, so eine Haltung finde ich widerlich.
Es war sicherlich widerlich aber alternativlos. Letztlich konnte man nur die schlimmsten rausziehen, damit das System am Laufen bleibt. Ähnliches jetzt bei den Atomkraftwerken. Die Realität holt die Wünsche ein. Es war von Anfang an problematisch, dass man auf der einen Seite den Atomausstieg wollte aber auf der anderen Seite der Ausbau der erneuerbaren Energien stockte. Man hätte schon vor 2-3 Jahren damit anfangen müssen, den Ausbau erneuerbarer Energien zu fokussieren.
Mir geht es vor allem darum, dass das nervt und inhaltlich null bringt. Wenn jemand schreibt, dass er nicht glaubt, dass Masken schützen dann kann man sich inhaltlich damit auseinandersetzen. Aber wenn es einfach nur darum geht zu trollen, muss das nicht sein.
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