In meinen Kursen trägt immer noch durchweg mehr als die Hälfte Maske und im Kollegium ebenfalls. Wenn ich hier lese, vermute ich, wir ticken etwas anders als der große Rest 😄 Ich hab die Maske letzte Woche weggelassen, diese Woche bin ich doch wieder zurückgeswitcht.
Eine Busfahrt mit einem Haufen maskenloser Kinder bei schlechter Belüftung wäre mir extrem unangenehm und ich würde wohl versuchen, nicht mitfahren zu müssen.
Nein, du tickst nicht anders als der große Rest. Bei der Abschaffung der Maskenpflicht war laut repräsentativen Umfragen die große Mehrheit dagegen. Auch jetzt wird sicherlich die Mehrheit noch bereit sein, in kritischen Situationen eine Maske zu tragen. Individuell ist sicherlich, welche Situationen man als kritisch ansieht. Wir haben kaum noch Coronafälle an der Schule. Das entspannt mich. Natürlich testet sich das Kollegium noch regelmäßig auf freiwilliger Basis.
Im Bus ohne Maske und ohne Test würde ich aber auch nicht machen.
Das Problem ist aber auch, dass es eine kleine Minderheit gibt, die meint sich lautstark als Mehrheit aufführen muss. Das hat man bei den Corona-Protesten gesehen aber auch hier im Forum. Alleine von der Sprachwahl wird da schon Stimmung gemacht. Wenn jemand eine Maske trägt, wird das gleich mit Angst etc. gleichgesetzt. Oder das Nichttragen mit Freiheit gleichgesetzt. Wie will man mit solchen Menschen umgehen?
Ich finde tatsächlich, dass unter Maskengegner nur ein kleiner Teil ist mit dem man sachlich sprechen kann. Man kann ja unterschiedlicher Meinung sein. Und es gibt auch durchaus Argumente gegen die Maskenpflicht. Und auch das FDP-Argument von der freien Entscheidung des mündigen Bürgers ist ja irgendwo nachvollziehbar. Aber bei vielen kommen gleich irgendwelche Pseudoargumente, falsche wissenschaftliche Studien etc.. Und diese sind in den Medien einfach übermäßig präsent. Dadurch könnte man den Eindruck gewinnen, dass sie die Mehrheit ausmachen.